Virtuelles Geld?

Sehr lesenswerte _notiz aus der Provinz: „Auch die Profis merken, dass „virtuelle“ Währungen reales Geld sind„. Aufgrund von diesem Artikel habe ich nochmal das Zitat rausgesucht, das meiner Meinung nach das beste Argument ist, wenn es um den Themenbereich „virtuelle/echte Güter“, „virtuelles/echtes Geld“ geht:

Eines des größten Missverständnisse in diesem Zusammenhang ist vielleicht die Gegenüberstelleng „Virtuelle Güter“ vs. „Reales Geld“. Es gibt kaum etwas Virtuelleres als Geld. Das meiste Geld besteht heutzutage nur noch aus abstrakten Zahlen in Datenbanken – wie ein virtuelles Haus. Und Münzen oder Banknoten haben nur deshalb einen Wert, weil sich die Menschen darauf geeinigt haben, Waren und Dienstleistungen dafür herzugeben. Die Zeiten, als Geld durch irgendwelche Edelmetalle in großen Tresoren abgesichert wurde, sind seit mehr als 50 Jahren vorbei.

(aus „Second Life FAQs #04: Wie kann man nur virtuelle Dinge mit ECHTEM Geld bezahlen?„)

Und wenn wir gerade beim RL-Bezug sind:
Im BWL zwei null Blog ist ein Interview mit Christian Scholz (alias Mr. Topf, alias Tao Takashi) zum Thema Second Life erschienen. Themen: SL im Bezug auf die Konkurrenz, Plattformübergreifende Standarts, gelungene Projekte in SL, etc.

Es ist gut zu sehen, das es auch in Deutschland einige Medienunternehmen sind, die (auch) Kompetenzen in Second Life haben, auch wenn diese nicht so viel Aufmerksamkeit erzeugen wie Millions of Us oder die Elecric Sheep Company.