Sponsored Post

Ich bekam neulich eine Anfrage, ob ich an „Sponsored Blogging“ Interesse hätte – sprich, ob ich hier im Blog Artikel gegen Bezahlung veröffentlichen würde. Meine Antwort darauf? Kommt drauf an. Also z.B. auf die Themen, die Produkte, die Firmen, die Texte und die Disclosure-Policy. Grundsätzlich verneinen würde ich das nicht, aber die Hürden sind hoch. All zu gute Erfahrungen habe ich mit diesem Thema ja auch nicht wirklich gemacht. Dabei kam mir allerdings folgende Idee, wie man Sponsored Blogging realisieren könnte, ohne gleich „gekaufte Beiträge“ im Blog zu haben, die vom Thema her gar nicht passen – und die den Leser auch stören.
So sollte man das nicht machen: Darren „Problogger“ Rowse hat in einem Artikel auf „AdSense Secrets 4.0“ hingewiesen. (Was ist das? Ein Buch? Oder Software? Oder was?) hingewiesen. Dumm nur, dass er zwar darauf hinwies, dass auf der Verkaufsseite viel an Marketting-Gewäsch zu finden ist, aber es unterlassen hat zu erwähnen dass mit dem 10-US$-Kauf auch ein 30-US$-pro-Monat-Abo abgeschlossen wird. Before you visit his sales page – take a deep breath. It’s long, its full of sales talk….
Update: Auch der Oliver hat noch ein Paar nette Gedanken zusammengetragen. Im der allgemeinen Aufregung um Googles neue Pagerank-Anpassung wird ein Punkt scheinbar völlig übersehen: Im Zitat des Tages auf F!XMBR lesen wir aus den Google-Richtlinien für Webmaster das auch folgendes „böse“ ist: Excessive reciprocal links or excessive link exchanging (”Link to me and I’ll link to you.”) (Interessantes Detail: Der Link bei F!XMBR ist defekt, und bringt mich zur SEO/SEM-Spamseite http.com – LOLROTFASTC!
Mist, Robert hat Google gekickt, bevor ich meinen ersten Scheck in der Hand habe. Macht aber nichts, auch wenn ich eher gar nicht gerne „den Großen“ hinterherrenne – und es auch nicht gerne habe, wenn es so aussieht. Die „Best of Queen“ habe ich ja inzwischen auch, obwohl ich sie mir eine ganze Weile nicht gekauft hatte. Warum? Gerade als ich den Entschluss gefasst hatte, die CD zu kaufen, starb Freddy Mercury, und alle Welt wollte Queen.
Wieder einmal machen uns diverse Listen den Mund wässrig: Wäre doch prima, wenn wir vom Bloggen alleine leben könnten. (via www.best-practice-business.de/blog) Und während hier in Deutschland über „Disclosure Policies“ diskutiert und philosophiert wird, veröffentlicht Jeremy Schoemaker seine ganz persönliche Richtlinie in Bezug auf bezahlte Blogposts: „Geht davon aus, dass ich für jeden einzelnen Artikel in irgendeiner Weise bezahlt werde.“ Auch nicht schlecht :0
2007-05-31
1 min read
Robert hat der deutschen Blogosphäre ein unmoralisches Angebot gemacht. Nun ja, zumindest ein unmoralisches Gedankenspiel angeregt. Und nun ist er schockiert, dass viele mitgespielt haben. Hast Du wirklich etwas anderes erwartet? Was stimmt an der Sache nicht? Nun ja – zum einen ist es eine hypothetische Angelegenheit. Zumindest für die meisten von uns C/D/E-Bloggern. Also kann man da schneller eine Angabe machen, und sich somit als „bestechlich“ outen. Wenn dann wirklich die Anfrage da ist, sieht die Sache schon anders aus.
2007-04-20
2 min read
Achtung: An den Link zu mp3net.de bin ich via Blogpay.eu gekommen. Den Betrag, den ich für die Vorstellung dieses Dienstes gutgeschrieben bekommen würde werde ich nicht annehmen. Denn es fühlt sich beschissen an, für Geld zu bloggen. So, jetzt geht’s mir wieder besser 🙂 Now playing: „Plea_From_A_Cat_Named_Virtue.mp3“ Das kann man ja sogar anhören. Im Gegensatz zu dem, was ich auf einigen Second Life Tanzflächen hören musste! Aber dies ist ja auch das gute alte Web 1.
2007-03-19
4 min read