SL-Entwicklung

Ihr habt es sicher schon gemerkt – mein Interesse und Engagement in und für Second Life war in letzter Zeit nicht gerade groß. Ich logge mich zwar hin und wieder ein, damit mein Account nicht aufgelöst wird, aber viel mehr mache ich im Moment nicht. Dies ist kein großer Verlust für SecondLife. Für mich auch nicht. Virtuelle Welten wie SL werden in Zukunft immer wichtiger werden. Ich werde die Sache beobachten, aber in nächster Zeit hier nicht aus SL–Perspektive bloggen.
2008-08-01
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Schade. Seit dem 5. Geburtstag von Second Life ist mit der lockeren Haltung, die LL z.B gegenüber Projekten wie Get A First Life, aber auch gegenüber Community-Sites gezeigt hat vorbei. Das waren noch Zeiten, in denen Linden Labs cool schrieb: “Linden Lab ist bekannt für Ihre hohen Einstellungsvorraussetzungen, die auch einen Sinn für Humor einschließen, und von denen auch unsere Anwälte nicht ausgenommen sind. […]Hieraus ist zu folgern, dass wir die Einladung Ihnen eine Abmahnung zukommen zu lassen hiermit ablehnen.
Ich habe zwar nur Bernd’s Video dazu gesehen, aber Qwaq schein sehr viel von dem umzusetzen, was ich mir schon vor ein-einhalb Jahren von Second Life gewünscht habe. Integration und eigene Server. Auch ist Qwaq ein schönes Beispiel, wie durch Freie Software sehr Leistungsfähige Mashups geschaffen werden können. Man nehme die virtuelle Welt Croquet, dazu Firefox und OpenOffice.org und noch weitere Komponenten, gießt diese in die eigene Form und man hat ein Produkt mit soliden, getesteten und bewährten Komponenten.
Nach jahrelangem „Alpha-Dasein“ habe ich eigentlich schon lange aufgegeben, eine „echte Linuxversion“ des Second Life Clients zu erwarten. Ich ging davon aus, dass es LindenLabs einfach zu aufwändig ist, eine weitere Plattform voll zu unterstützen. Der Alpha-Client lieft eigentlich gut genug, zumindest hatte ich keine größeren Probleme damit. Und nun muss ich es aus ProLinux.de erfahren: Second Life für Linux ist inzwischen Beta. „Laut Aussagen von Linden Lab stehen Linux-Anwendern nun dieselben Funktionen zur Verfügung, die auch unter Windows möglich sind.
2008-03-10
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Ich habe kein eigenes Land, deshalb kann ich es nicht selbst überprüfen. Gwyneth hat auf Flickr! ein „Photo“ mit Kurzanleitung gepostet. Wenn selbst die Lindes darüber schreiben, sollte es wohl stimmen… (Auch wenn die beschriebene Funktionalität weit hinter meinen Erwartungen zurückbleibt). Das lang ersehnte und brandneue Feature findet sich im neusten ReleaseCandidate, und ist somit noch nicht ganz bei der Mehrheit der SL-Residents angekommen.
Nachdem die Electric Sheep Company und CBS die CSINY-Landfläche von 440 auf 32 Sims redurziert hat, frage ich mich: Was passiert mit den 408 nicht mehr benötigten Sims? Das sind bei normaler Auslastung immerhin 102 Server, die jetzt bei Linden Labs stehen und auf beschäftigung warten. Ein Überangebot kann schnell zu sinkenden Preisen führen, was wiederunm nach sich zieht, dass Landbesitzer, die mit einem gewissen Mindestpreis kalkuliert haben, nun Probleme auf der Einnahmeseite (Vermietung, wg. sinkender Preise) bekommen.
Nachdem „HTML on a Prim“ anscheinend gar nicht mehr so weit ist, wird es Zeit, neue Begehrlichkeiten anzumelden: „X11 on a Prim!“ oder von mir aus auch „VNC on a Prim“. Damit könnte man dann richtig funktionierende Computer in Second Life erstellen. Man kann sich remote in SL auf einen „Desktop-Server“ einloggen und mit den dort installierten Programmen und gespeicherten Daten arbeiten. Somit könnte man in Second Life auf die selbs Arbeitsumgebung zugreifen, wie man es vom eigenen PC aus tut.
2007-10-05
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Bin über die Telepolis auf folgenden Artikel gestolpert: „Why Governments aren’t Gods and Gods aren’t Governments“ („Warum Regierungen keine Götter sind, und Götter keine Regierungen“) von Richard A. Bartle, dem Erfinder des „MUD“ (Wikipedia), also quasi den Urahn jedes Online-Rollenspieles und jeder Virtuellen Welt. In seinem Beitrag erläutert er auf prägnante Weise das Zusammenspiel zwischen realen Regierungen, den Erstellern der virtuellen Welten und den Nutzern. Wobei man ohne weiteres generell von Schöpfern, Verwaltern und Bürgern reden könnte, die auf verschiedenen Ebenen existieren (man denke an 13th Floor – gibt es schon ein MUD in Second Life?
(Click here for the english version of this post.) Nachdem mein kleiner Vergleich zwischen Vista und Ubuntu im Second Life Herald veröffentlicht wurde , kam der berechtigte Einwand, dass mein Versuch keinem wissenschaftlichen Anspruch genügt (übersetzung von mir): „Ich finde es immer wieder lächerlich […] dass sie denken, ein 17-minütiger Test, der einmal um 2:00 Uhr morgens wenn kaum jemand eingeloggt ist, durchgeführt wird, als „Versuch“ betrachtet werden kann. Als absolutes Minimum solte man annehmen, dass sie versuchen es verlässlicher machen, in dem man zum Beispiel 25 mal zu verschiednen Tageszeiten testet, oder 25 Tage, jeweils zur gleichen Zeit“
2007-07-16
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(Hier gibt es eine deutsche Version dieses Artikels.) After my short comparison between Vista and Ubuntu has been published in the Second Life Herald, there has been the observation that my „research“ does not live up to scientific standarts: „What I always find hilarious […] is that they’d think that a 17-minute, 1-time test at 2:00 am when log-ons aren’t very high constitutes „a test“. At the very least, you’d think they’d try to make it more reliable by testing it, say, 25 times at different times of day; 25 times at the same time of day or something/“
2007-07-16
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GetDeb bietet ein .deb-Paket für Ubuntu an, das es erleichtern soll, Second Life zu installieren und aktuell zu halten. Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wie das Repository heißt, und somit habe ich es auch noch nicht in mein System integrieren können. Schade, denn wenn ich das Paket von Hand herunterladen und installieren muss, ist der zusätzliche Komfort wieder hinüber. Ich melde mich, wenn ich die entsprechende Zeile für /etc/apt/sources.list herausgefunden habe. (via Second Life Insider)
2007-06-25
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Sebastian Küpers beschreibt die anscheinen recht positiven Erfahrungen mit Sprache in Second Life beim „ersten Voice-Webmontag in SL„. Bringt mir selbst erst einmal nichts, da wie der Second Life Insider (der Voice recht skeptisch sieht) berichtet, die Pinguine vorerst stumm bleiben werden.
2007-06-21
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Mr. Topf hat ein Video mit Eggy Lippman, der bereits seit dem Beta-Status Second Life Resident ist. Sehr interessant, was er über die frühen Tage zu sagen hat. Ebenfalls über Mr. Topf bin ich auch das SL-History-Wiki gestoßen. Sehr lesenswert!
2007-06-18
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Super3Boy, ein zehnjähriger Junge erklärt Blender: Die zweite Folge gibt es auch schon: Überhaupt sind auf YouTube viele Videos über Blender zu finden. Vielleicht lerne ich es doch noch, mit dem Programm umzugehen, dann werden auch die Sculpies besser als mein erstes Sektglas 😉
Mit dem heutigen Update gibt es in Second Life nun auch „Sculpted Prims“ oder kurz „Sculpies“. Mit dieser neuen Art von Primitives lassen sich unregelmäßig geformte Körper erstellen. Hierfür ist entweder ein hochklassiges 3D-Programm zusammen mit einschlägiger Erfahrung, oder das kostenlose Programm Rokuro. Damit lassen sich zwar „nur“ Rotationskörper erstellen, dafür geht das so einfach, dass sogar Leute wie ich damit umgehen können… 🙂 Also, Rokuro heruntergeladen, auf der virtuellen Drehbank mein erstes Sektglas hergestellt, und die Textur erstellt.
2007-05-23
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Die technische Zukunft von Second Life ist heute das Thema in den deutschen SL-Blogs. Zwei ausführliche Artikel fanden sich im Feedreader, und ich werde nun wohl noch einen dazutun. Mr. Topf berichtet in „Wie man 1000 Avatare in Second Life auf eine Sim bekommt“ ausführlich über die „Linden Office Hour“ mit Ian Linden. Dort wurde erläutert, was der Grund für das 40-Avatar-pro-Sim-Limit ist, und wie Linden Labs dieses loswerden möchte. Markus Breuer berichtet über die Pläne von IBM, spezielle Server für virtuelle Welten zu bauen.
2007-05-18
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Eigentlich wollte ich nicht auch noch darüber posten, denn man liest es ja eh überall. Was mich mehr interessiert, ist wie diese organischen Formen gemacht werden. Laut Linden Labs benötigt man dazu ein 3D Programm und ein passendes Export-Plugin. Für Maya existiert bereits eines. Das Problem ist: Maya kostet richtig Geld. Für US$2000 ist man dabei, einen Preis in Euro habe ich nicht gefunden. Ob man das Plugin zusammen mit der kostenlosen „Personal Learning Edition“ nutzen kann, scheint nicht der Fall zu sein.
2007-04-28
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Mario Sixtus (via Basic Thinking): Das einzig Dumme an der Sache: Second Life befindet sich ebenso wenig „im Internet“, wie Bad Salzuflen. Second Life ist ein Biotop, eine abgeschlossene Blase, die das Netz lediglich als Datentransportweg nutzt. Man könnte meinen, der Betreiber Linden Labs hätte Second Life als Beruhigungsmittel für Zukunftsscheue entwickelt: Zu guter Letzt ist das Leben im Netz auch für jene zu begreifen, die das Netz selbst nie begriffen haben. Second Life ist somit die letzte Bastion des 20-ten Jahrhunderts.
2007-03-23
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Wenige Tage nachdem ich meine Ausbildung begonnen hatte, stellte ich einem „Oberazubi im Dritten“ eine Frage. Ich weiß nicht mehr, was ich wissen wollte. An die Antwort kann ich mich jedoch sehr gut erinnern. Der Kollege baute sich vor mir auf, schaute mich von ober herab an (was bei meinen 1,97m nicht leicht ist) und schüttelte voll Verachtung den Kopf: „Ich kann den Chef nicht verstehen. Warum stellt er immer wieder Leute ein, die so reden wie Du?
2007-02-28
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Die ersten beiden Wochen nachden Linden Labs den Second Life Viewer unter die GPL gestellt hatten, waren sehr bewegt. Es gab viele bemerkenswerte Erweiterungen und Entwicklungen, die bewiesen haben, dass ein großes Interesse am Quellcode besteht. Danach hat sich die Entwicklung beruhigt, und die vielen „Schaut-her-was-ich-gemacht-habe-Meldungen “ sind Diskussionen und Planungen für die zukünftige Architektur gewichen. Nun haben sich jedoch wieder drei Bemerkenswerte Entwicklungen herauskristallisiert: Avatar Scanner: Dieser Modul sammelt Informationen über die Avatare die sich in der Umgebung befinden.
2007-02-26
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Nicht LindenLab, sondern OpenSecondLife.org hat den ersten freien Server für Second Life veröffentlicht. Dieser bietet zwar bisher nur eine sehr eingeschränkte Funtionalität und verbindet sich auch nicht mit dem LindenLab-Grid, aber es ist ein weiterer Schritt in Richtung „Offene Plattform“. (via www.secondlifeinsider.com)
2007-02-02
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Mitch Kapor: „Die Absicht, dass die Leute ihre eigenen Server betreiben können, wurde klar zum Ausdruck gebracht!“ Erfolgsfaktoren für SecondLife 🙂 (via Prokofy Neva’s Second Thoughts)
Gestern habe ich beim SL-LUG Treffen in Maryport endlich erfahren, wie ich mir die Bilder pro Sekunde (Frames per Second, FPS), die mein Computer schaft, anzeigen kann. Es ist so einfach wie frustrierend: Einfach Strg-Shift-1 drücken, und schon wird eine Tabelle oben rechts eingeblendet. Ganz oben, über dem Diagram stehen die FPS, auf die es ankommt. Weiter unten stehen die „Region FPS“, also das, was der Server bei LindenLabs schafft. Zwischen 3 und 5 FPS ist alles, was mein Laptop hergibt?
2007-01-20
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Gut, der SL-viewer ist nun eine starke Woche unter der GPL – Zeit sich zu fragen: Gibt’s schon was neues? Hier ein kleiner Überblick über Geschehnisse auf der [SLdev] Mailing-Liste: Zunächst wurde der „Build-Prozess“ also das automatische Compilieren des Viewers auf verschiedenen Plattformen durchgetestet. Ganz normal, dass es hier einige Probleme auf Linux-Distributionen bzw. Compilern für Windows gab. LindenLabs kann nicht alles testen. Die Erstellung lief jedoch im Großen und Ganzen unproblematisch. Es gab einen Patch, der es möglich macht, den Viewer mit der GCC4.
2007-01-16
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Die Nachricht, dass der SL-Client unter der GPL veröffentlicht wurde ging ja wie ein Lauffeuer durch die einschlägigen Blogs… Also, eingeloggt und durch ’s Grid gewandert. Wo geht man heute abend hin? Mal beim Linux-Treffpunkt in Maryport (240,156,54) vorbeischauen. Dort trifft man meistens den einen oder anderen. Aber heute abend war das anders: Die Terrasse war voll – das „Compile-Fest“ in vollem Gang! Dabei habe ich dann auch endlich meinen „ersten Linden“ getroffen: Tofu Linden, der offizielle Linux-Hacker unter den Lindens:
Sie haben mein Blogposting gelesen! Sie haben sich an meine Ratschläge gehalten! Nein, haben sie nicht – wahrscheinlich sind die Lindens selbst schlau genug, um es selbst herauszufinden – ohne meine Einbildung 🙂 „Wir sind nicht verzweifelt, und wir begrüßen das Unausweichliche mit offenen Armen.“ Phoenix Linden Wow, wow, wow und nochmal wow! Alles scheint da zu sein: Mailingliste, Anleitung zum kompilieren, alles. Hier noch ein paar Zitate aus Phoenix‘ Blogpost: „Ein großer Teil der momentanen Second Life Entwicklungsarbeit ist darauf ausgerichtet, das Second Life Grid zu bauen – eine Vision eines weltweit verflochtenen Grids mit Clients und Servern die von verschiedenen Gruppen veröffentlicht und geleitet werden“ „Die aktuelle Veröffentlichung des Quellcodes ist unsere nächste Einladung an die Welt beim Bau dieses Globalen Raums der Kommunikation, des Marktes und der Unterhaltung mitzuhelfen.