Kultur

Eigentlich finde ich es doof, wenn man SL auf das übliche Thema Cybersex reduziert. Schnutinger macht dies jedoch auf Ihre ganz besondere Weise: Link: sevenload.com
2008-02-14
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Folgendes kam heute per Mail rein: Das Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) zeigt in „Second Life“ Impressionen digitaler Jugendkultur. Um Kinder und Jugendliche zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit den digitalen Phantasiewelten zu motivieren, hat das KJF 2007 erstmals den Fotowettbewerb „Next Level“ veranstaltet. Die besten Bilder werden im Februar in „Second Life“ präsentiert. Die Ausstellung findet im Netzcheckers-Pavillon vom 7. bis 29. 2. statt. Eröffnung: Do, 7.2., 18 Uhr. Parallel werden die Fotos im Teen Second Life auf der Insel von Metaversa e.
2008-02-04
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Das heutige Verbot von „Bankplay“ in Second Life (siehe auch im Second Life Herald: „Bankplay Banned – High Interest L$ ATMs Must Go !“ zeigt es wieder deutlich: Second Life ist kein Spiel – auch wenn dies manche als solches ansehen. Machen wir uns nichts vor: SL ist keine zweite, vom richtigen Leben losgelöste Welt. SL ist eine technische Möglichkeit die uns das echte Leben bietet. Unsere Handlungen in SL sind immer auch in gewisser Weise real.
Soeben per Group-Notice erhalten: Leider muessen wir bekannt geben, dass der fuer heute geplante Event abgesagt und auf naechste Woche verschoben werden muss. Einer der Protagonisten – […] – steckt ungeplanter Weise im Stau und kann daher nicht teilnehmen. Also da frage ich mich dann schon, warum wir die Events in den Cyberspace holen, wenn wir dann doch an einen RL-Ort zusammen kommen müssen 🙂
2007-11-09
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Ruth ist der Spitzname für die Grundlegende Körperform („Shape“) in Second Life. Immer wenn ein Avatar nach einem Teleport erscheint, tut er dies in dieser – weiblichen – Form, wandelt sich jedoch so schnell in die jeweilig gewünschte Form, dass man dies in der Regel nicht mitbekommt. Ausser es geht etwas schief… Dann kann es nämlich durchaus passieren, dass man mehrere Minuten oder sogar bis zum lächsten Login als „Ruth“ dargestellt wird. Man wurde sozusagen „ge-Ruth-t“ oder im englischen SL-Lingo „ruthed“.
2007-10-21
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(English translation below) In SL dürfte das doch noch einfacher sein als in RL: Tragt ein rotes T-Shirt oder Oberteil zum Zeichen der Solidarität mit den friedlichen Demonstranten in Birma/Burma. Sollte sich wohl in jedem Inventar finden. Falls/wenn jemand ein spezielles Oberteil gemacht hat, bitte ich um Nachricht in den Kommentaren – damit das gute Stück dann auch von möglichst vielen getragen werden kann. Jetzt ist nur die Frage: Ich trage in SL ja immer ein rotes Hemd?
2007-09-28
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Passend zum Live Earth Concert findet auch in Second Life eine entsprechende Mottoparty statt. Von 7:00 am bis 7:00 pm SLT, also 16:00 Uhr bis 6:00 Uhr deutscher Zeit. Der Better World Sim, wo das ganze stattfindet ist übrigens sehr schön angelegt, so dass sich auch ein Besuch ausserhalb des Hype-Events lohnt. Planet Toughts hat ein richtiges Programm für den Even zusammengestellt, welches aus Vorträgen, Live Musik von SL-Künstlern und DJs zusammensetzt. Der Ablaufplan ist sowohl in-world als auch im WWW einzusehen.
2007-07-07
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Katsura Niangao, selbst schon seit sieben Jahren in „gepelzten Gefilden“ unterwegs, hat bei der RFH einen Vortrag über Furries in Second Life gehalten. Den Vortrag selbst habe ich, wie üblich, verpasst. Es gibt jedoch ein Chatlog des interessanten Vortrags unter http://www.nopaste.com/p/aluWG7O8eb. Die Bilder zum Event gibt’s bei Second Travel, Für mich die Highlights: Die Medien sind von Furries durchzogen: Märchen, Disney, Herr der Ringe, Narnia, Star Wars, Star Trek, u.v.m. Furry Fandom – Die Furry-Community, die sich – auf welcher Plattform auch immer – treffen.
2007-07-02
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So, jetzt ist es so weit: Ich habe meinen ersten Second Life Spam erhalten. Ich war nicht in-world, als ich per E-Mail die Benachrichtigung erhielt, dass eine gewisse Louanna L. mir ein „Inventory Item“ gegeben hat. Wie sich herausstellte handelte es sich um ein Landmark, das ich trotz des bezeichnenden Namens besuchte. Und tatsächlich traf ich dort auf Louanna, mit dem Gruppentag „Hostess“ ausgezeichnet. Auf meine Frage, ob wir uns kennen, bzw. warum sie mich bespamme bekam ich nach einigem hin- und her als Antwort nur einen „Platzverweis“.
2007-06-25
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Sebastian Küpers beschreibt die anscheinen recht positiven Erfahrungen mit Sprache in Second Life beim „ersten Voice-Webmontag in SL„. Bringt mir selbst erst einmal nichts, da wie der Second Life Insider (der Voice recht skeptisch sieht) berichtet, die Pinguine vorerst stumm bleiben werden.
2007-06-21
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Mr. Topf hat ein Video mit Eggy Lippman, der bereits seit dem Beta-Status Second Life Resident ist. Sehr interessant, was er über die frühen Tage zu sagen hat. Ebenfalls über Mr. Topf bin ich auch das SL-History-Wiki gestoßen. Sehr lesenswert!
2007-06-18
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Also, Second Life hinterlässt nun auch schon Spuren im echten Leben. Zumindest bei den Besitzern von Videokameras erliegen offensichtlich der Versuchung, Second Life in die Realität zu holen: oder wie Oliver Gassner beim Schweizer Fernsehen herausgefunden hat:
2007-06-16
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Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht. Und dieses Mal war es Lighthunter Lynch: Ich habe jetzt schon desöfteren Arbeitsangebote gesehen, die Avataren bei einer voll abverlangten Konzentration von bis zu 12 Stunden am Stück, umgerechnet so zwischen ein und zwei Euro Stundenlohn versprechen. Natürlich wird das Gehalt in Linden Dollar ausgeschrieben, 500L$ oder 600L$ hört sich ja auch gleich nach viel mehr an. […] Die SL-Arbeit wird also von dem Menschen hinter dem Avatar erledigt.
2007-06-05
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Also, gestern war Calli bei Stefan Raab und hat Werbung für sich und sein „Calli Island“ in Second Life gemacht. Und ich muss sagen, seine Art damit umzugehen hat mir gefallen. Er nimmt die Sache nicht zu ernst, will nicht durch SL reich werden und macht im Gegensatz zu anderen „Promis“ tatsächlich den Eindruck, selbst hinter seinem Avatar zu stehen. Also, nichts wie hin nach „Calli Island“. Schon in der Suche fallen die hohen Trafficzahlen auf.
2007-05-15
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Unter „Best Practices for organizing SL/Real World events“ sind viele Erfahrungen mit „Weltübergreifenden Veranstaltungen“ gesammelt. Lesenswert. (via „The Click heard around the world„)
2007-05-13
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Nachdem es nun doch schon einige Wochen ungeöffnet auf meinem Nachttisch liegt, habe ich nun endlich angefangen „Snow Crash“ zu lesen. Ich bin zwar noch nicht sehr weit (Seite 60 – liegt wohl daran, dass ich ein „Einschlafleser bin“), aber es ist sehr interessant zu sehen, wie visionär vor über zehn Jahren der Cyberspace beschrieben wurde. Hut ab vor Gibson (der in „Neuromancer“ den Cyberspace beschrieb, den er damals „Matrix“ nannte) und Stephenson (der mit „Snow Crash“ die direkte Inspiration für die Lindens lieferte).
2007-05-04
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Update (27.04.2007): Habe die von Sebastian erwähnten Korrekturen eingebracht. Sebastian hat wieder einmal Neuigkeiten über sein Inworld Advertising Network IAN. Die Sache nimmt Form an. Wie von Sebastian zu erwarten, hat er auch schon einige richtig große Kunden aus der echten Welt. Doch welche Technik steckt dahinter und was bedeutet das für „den Rest von uns“? Dass die Überwachung der Konsumenten, die im echten Leben erst mit flächendeckender Einführung von RFID-Scanners Einzug halten wird, in Second Life schon Realität ist.
Wie bei Bernd Schmitz nachzulesen ist, war ich also bei der virtuellen Pressekonferenz von und mit Jan Böhmermann. Warum hier noch nichts darüber zu lesen war? Ich wollte warten, bis ich die zweite Folge „Echt Böhmermann“ gesehen hatte. Und das ist bis heute noch nicht der Fall. Was gibt es zu sagten? Echt interessant wären die Antworten gewesen, die Jan Böhlermann nicht gegeben hat: Nämlich ob er Second Life nur für diese PR-Kampagne nutzt, oder ob man ihn auch sonst (evt.
2007-04-23
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Die zweite Folge der WDR-Serie „Echt Böhmermann“ ist ab sofort auf Pixel Expo II im Areal der Rheinischen Fachhochschule Köln zu sehen. Über die Serie an sich kann ich auch noch nicht viel sagen. Die erste Folge war ganz in Ordnung, zwischenzweitlich gefiel sie mir sogar gut. Dann widerum gab es auch Passagen, die waren einfach nur doofes Gelaber. Also Ihr seht, ich weiß selbst noch nicht, ob ich dauerhaft in der SL-Gruppe „Böhmermann Fans“ bleiben werde oder nicht…
2007-04-19
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Warum bin ich da hin? Vielleicht weil der Teleporter eben so eingestellt war? Vielleicht weil man in Second Life dinge tut, die man im „echten Leben“ niemals machen würde? Oder einfach aus Neugierde? Eigentlich egal, oder? Der Media-Sim ist spektakulär bebaut. Moderne Hochhäuser mit futuristischen Infrastruktur. Eine schöne Lounge, einen Club und natürlich auch Werbung für die angesagtesten Sony-Künstler. Und dann ist da noch die Artist’s Lounge in der man einige Lieder anhören kann. Ben Folds mit „There’s always something cooler than you“ habe ich hier kennengelernt.
2007-04-18
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Nach dem heutigen „Grid is offline while we bang on things“ habe ich mich wieder einmal in der deutschen Szene in Second Life umgesehen. Dabei bin ich über die „Altstadt“ gestolpert, die gar nicht einmal so alt ist. Nachdem die Altstadt erst am 4. Februar 2007 eröffnet wurde, musste sie schon einmal erweitert werden. Momentan ist man bestrehbt, einen eigenen Sim anzumieten. Besucher in der Altstadt steht ein Stadtführer zur Verfügung, der als HUD-Objekt realisiert ist.
2007-04-04
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Machinimas sind Filme, die mit Hilfe von 3D Welten erstellt werden. Die Herausforderung dabei ist, dass man einen Film in einem System erstellt, das eigentlich nicht dafür gedacht ist. Außer ein Paar wenigen Machinimas die mit den „Sims“ gemacht wurden, habe ich noch keine gesehen. Ich bin also sicher kein Experte auf diesem Gebiet. Dieser Film „Stages“ wurde von Robbie Dingo in Second Life erstellt: Herrlich! Das neuste Werk von Robbie ist zwar vom Inhalt her gar nicht mein Ding, aber die Wirkung ist beeindruckend.
2007-03-17
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Neu.de hat in Second Life eine Depandance eröffnet. (Pixelsebi und andere berichteten) Also ich heute wieder einmal im Metavers unterwegs war, habe ich dort vorbeigeschaut, und das übliche Bild von „Firmenauftritten in SL“ vorgefunden: Ein schön eingerichtetes Sim, das ziemlich leer war. Die für deutsche Projekte offensichtlich zum guten Ton gehörenden Werbetafeln durften natürlich auch nicht fehlen. (Aber das ist ja auch beim Webauftritt von Neu.de der Fall: Nur weil ich kein „Premium Mitglied“ bin (sorry, ich brauch Eure Dienste nicht), kanllen die mir eine Bildschirmfüllende Otto-Werbung ins Gesicht!
2007-03-16
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Alles geht…jetzt kann man seinen Avatar (oder besser „ihre Avatarin“?) auch schwanger gestalten. Neben den Möglichkeiten des Aussehens (Edit Appearance), werden auch schon entsprechende Animationen angeboten. Avatar-Schwangerschaften erfüllen zwar keine „biologische“ Funktion. Zur Fortpflanzung sind sie sicher nicht notwendig. Jedoch ist dies eine weitere Möglichkeit, die eigene Darstellung in Second Life dem echten Leben anzunähern. Schwangerschaftsbäuche sind bei Frauen schließlich auch in RL eher als positiv angesehen. Bei männlichen Avataren ist die Neigung, den virtuellen Bauch dem realen anzupassen zum Glück noch nicht so sehr verbreitet.
2007-03-03
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Das World Wide Web wurde zum Erfolg, als es genügend Werbung darin gab…oder war es umgekehrt? Erst als das Web zum Teil der „echten Welt“ wurde, akzeptierten die meisten Nutzer Werbung auf Webseiten.Warum sollte diese Reihenfolge bei Second Life nun anders sein? Warum brauchen wir Werbung, Werbung und noch mehr Werbung um endlich Content ins Grid zu bekommen? Wir brauchen mehr Content in SL (der durch Werbung bezahlt werden kann)! Wir brauchen nich nur Experimente, wie wir die Werbung in SL besser machen können.
2007-02-08
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Ich habe tatsächlich mein erstes echtes Konzert in Second Life besucht. Natalie Moody ausSchweden spielte in der Pointe Arena auf dem Rio-Sim. Das Sim ist außer der Arena leer. Aber die Arena war dafür mit mehr als 35 Personen im Publikum gut gefüllt. Und nachdem der bellende Hund endlich still war, konnte man die von Natalie gesungenen Lieder auch genießen. Und zum genießen waren diese Lieder auch. Die vielen selbstgeschriebenen Songs wurden durch einige passende Cover-Versionen ergänzt.
2007-02-03
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Auch wenn ich nicht selbst dort war (Stichwort: Zeitzone), will ich Euch folgende Meldung nicht vorenthalten: Es geht um die Gedichtslesung, die gleichzeitig in Second Life, in Chicago und in Schweden stattfand. Wie Miller Copeland (RL: Jason Pettus) schreibt, war die Party mit bis zu 25 Besuchern ein voller Erfolg. Der Bericht mit vielen Fotos macht mich Neugierig. Vielleicht stelle ich ja für nächstes mal den Wecker 🙂 Der offizielle Begriff für diese Art der Vermengung von „echtem Leben“ und der virtuellen Realität ist, wie ich inzwischen gelernt habe, „Mixed Reality“.
2007-01-31
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Am 26. Januar 2007 wird Miller Copeland von „In the Grid“ seinen ersten „Mesh-Event“ veranstalten. Unter einem Mesh-Event versteht man die Mischung von virtuellen und echten Elementen. Copelands Lesung am 26. wird sowohl von real in seinem Apartement anwesenden Künstlern und von SecondLife-Teilnehmern gehalten werden. Er selbst wird sich darauf konzentrieren, „gleichzeitig die Technik am Laufen sowie ein Apartment mit betrunkenen Dichtern unter Kontrolle zu halten.“ – Hört sich interessant an 🙂 Miller Copland erklärt die Entscheidung für eine Poesielesung statt einem Musikkonzert für seine erste Mesh-Veranstaltung, damit dass er viele RL-Kontakte in diesem Bereich habe, und somit die Möglichkeiten gute Künstler für sein Projekt begeistern zu können groß sind.
2007-01-12
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