Freedom

Manchmal wirkt etwas wertvoller, nur weil ein Preis daran klebt… Und das hier passt eigentlich auch dazu…
Aaron Schwartz wollte die Forschung befreien. Oder zumindest wollte er 4,8 Millionen wissenschaftliche Papiere frei verteilen. Diese sind normalerweise hinter der Paywall JSTOR versteckt. Und deshalb war er mit einer Klage konfrontiert, die ihm 1.000.000 US-Dollar und 35 Jahre im Gefängnis hätte einbringen können. Aaron Schwarz beging Selbstmord. Und wärend Anonymous beschuldigend mit dem Finger auf das MIT zeigt, entsteht als Reaktion der geschockten Öffentlichkeit ein Internet-Meme, welches nun genau das erreichen könnte, was Schwartz wollte: wissenschaftliche Dokumente, die tatsächlich allen interessierten zur Verfügung stehen.
2013-01-17
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Antje Schrupp bringt es bei Carta auf den Punkt: Die Geringschätzung der Bedeutung des Kommentarbereichs […], bedroht derzeit meiner Ansicht nach die Schönheit des Internets viel mehr, als eventuelle Netzssperren, Leistungsschutzrechte und gated Communities
2013-01-09
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Am interessantesten finde ich den Vergleich zwischen den Umsätzen der Industriezweige mit Plagiatstradition und der Musik/Buch/Filmindustrie: Ja, ich weiß, dass man digitale Produkte nicht mit echten Gegenständen vergleichen kann. Ein Lied ist keine Kartoffel.Aber trotzdem zeigt der Vortrag schön, dass Kopieren, Teilen und Remixen die Gesellschaft weiter bringt als das Verhindern und Wegsperren. Interessante Diskussion auch bei 11k2… Und wenn wir gerade bei dunklen Geheimnissen sind: „Das System GEMA„
2012-06-28
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„The world is not divided between East and West. You are American, I am Iranian, we don’t know each other, but we talk and we understand each other perfectly. The difference between you and your government is much bigger than the difference between you and me. And the difference between me and my government is much bigger than the difference between me and you. And our governments are very much the same.“ Marjane Satrapi, Iranian Graphic Novelist Oder auf deutsch:
2012-03-28
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Das Kurzinterview wurde zur flammenden Rede gegen Google, YouTube und das Internet an sich. Und Fritz Effenberger erklärt warum das Mist ist. Ich weiß immer noch nicht, wer die beiden sind. Aber wer die Piratenpartei ist, das weiß ich 🙂 Update: Ausführlicher gibt’s das ganze auf Netzpolitik.
2012-03-23
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**Spotify ist da! Endlich auch in Deutschland! **Und trotzdem melde ich mich nicht an. Der Spotify-Account ist anscheinend nur in Verknüpfung mit dem Facebook-Account zu haben. Und auch wenn ich dort angeben kann, dass nur ich (und nicht die ganze Welt) erfahren darf was ich höre: „Nur ich“ bedeutet in diesem Fall doch „Nur Facebook & ich“. Und speziell bei der Musik ist es doch so, dass man alleine mit dem „Soundtrack of my Life“ sehr viel preisgibt.
Bis vor kurzem war ich ja der Meinung, dass man für ein Smartphone auch dringend einen Mobilfunkvertrag mit Datenflat benötigt. Bis das erste nun Smartphone der Familie durch das iPhone 4s ersetzt wurde. Seither freut sich Sohnemann über sein Motorola FlipOut inkl. Congstar-Karte. Telefonieren kann er für 9Cent die Minute, mobiles Internet ist ausgeschaltet, und zu Hause, bei Freunden und bei Oma/Opa geht’s per WLAN ins Netz. So weit so gut. Was ist aber, wenn man dann mal das iPhone weitergeben will?
Copyright, Arab awakening, the right to know
2011-08-12
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Zumindest für mich. Auch wenn neue Dienste und soziale Netzwerke immer wieder sehr verlockend sind: Meine Artikel kommen auf’s Blog. Denn nur da habe ich sie noch, wenn Google irgendwann mal „nicht mehr ist“. 😉 Egal, ob Sperre wg. TOS (Pseudonym) oder Einstellung des Dienstes (WAVE sollte auch schon einmal Blogs ablösen), oder einfach weil der nächste coole Dienst um die Ecke kommt: Was bei mir auf dem Server ist, bleibt bei mir. Etwas anderes ist es, per Zusammenfassung hier bei G+ (und auch FB, Twitter & MySpace) die interessierte Leser zu den Artikeln zu bringen – und auch die Diskussion in den Netzwerken statt in den Blogkommentaren zu führen.
Seit einiger Zeit habe ich meinen persönlichen Arbeitsplatz wieder unter Windows. Eigentlich ist das ja gar nicht so tragisch, denn neben den „wichtigen Geschäftsprogrammen“ (nur für Windows) gibt es ja die Software, die ich nutze auch für Windows kompiliert. LibreOffice, Inkscape, The GIMP. Alles da. Heute ist eine weitere Ergänzung dazugekommen: Der Texteditor „Emacs“. Warum auch immer, aber ich hatte ich den Eindruck, dass man in Microsoft-Country nur Notepad++ als ordentlichen Editor nutzt. Aber der Artikel über Emacs unter MacOS brachte mich dazu einmal nachzuschauen, und siehe da: Es gibt „Emacs.
2011-07-24
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…aber die Reaktionen der Apple-Nutzer darauf. Die machen mir Angst.
2011-04-21
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Folgende Einladung flatterte mir gerade in den Posteingang – klingt interessant: In der Reihe Life On Line (LOL)- Neue Medien und Demokratie stellt am 18. Mai 2011 um 20:15 Uhr im Carl-Schurz-Haus (Deutsch-Amerikanisches Institut e.V., Eisenbahnstr. 62, Freiburg/Br.) Cyrus Farivar, sein Buch „The Internet of Elsewhere“ vor. Farivar ist Wissenschafts- und Technikredakteur bei der englischen Abteilung der Deutschen Welle und Moderator der dortigen Radiosendung “Spectrum”. Eigentlich aus Kalifornien stammend, lebt er mittlerweile in Bonn und arbeitet von dort aus u.
2011-04-20
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(Update am Ende des Artikels) Es ist nicht zu fassen! Diesem Mann ist wohl nichts heilig, außer der Informationsfreiheit. Wie Julian Assange heute in einer Pressekonferenz mitteilte, wurden ihm Details des C’t Aprilscherz 2011 zugespielt. Er will, wie bei Wikileaks üblich, diese Informationen mit namhaften und anerkannten Redaktionen auswerten, überprüfen und in für den Normalbürger verträglichen Happen über die Presse an die Kioske bringen. Zeitgleich sollen die Enthüllungen auch auf Youtube, Twitter und Facebook bereit stehen.
Webseiten dürfen so lang sein, wie es interessanter Inhalt hergibt. Beweis? Hier auf Deutsch: „Niemand scrollt auf Webseiten„, und hier auf Englisch: „Life, below 600px„. Und hier nochmal etwas drastischer 🙂
„Zwei ungarische Journalisten, Zsolt Bogár und Attila Mong, legten im öffentlich-rechtlichen Radio eine Schweigeminute ein – und wurden suspendiert.“ Bogár erklärt nun in einem Interview, wie Zensur funktioniert, und dass es sogar ohne konkrete Gesetze geht.
2011-01-13
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…dann ware es ein Überwachungsstaat mit Zensur & willkürlichem Entzug der Bürgerrechte.
2011-01-11
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Eigentlich dürfte es die „Brot statt Böller App“ gar nicht geben. Schade. Hoffentlich drückt Apple ein Auge zu. Bei Wikileaks war Apple deutlich strenger und hat die Spendenapp ganz schnell aus dem Angebot genommen. Kann natürlich auch sein, dass der wahre Grund die Ankündigung des US-Verteidigungsministeriums war, nach der für die Truppen Smartphones gekauft werden sollten. Oder man hat den Inhalt von Wikileaks tatsächlich so beurteilt, dass dieser „einzelne oder Gruppen in Gefahr bringt„. Trotzdem kann Apple laut den Nutzungsbedingungen jederzeit den Böller zünden und den Geldhahn zudrehen.
Dylon Horrocks – Ein offener Brief an Journalisten bezüglich Wikileaks Da der Kampf gegen Wikileaks inzwischen den Siedepunkt erreicht hat, wurde aus der Angelegenheit etwas viel größeres als die einzelnen Details des Cablegate-Leaks bzw. ob man der Meinung ist, die Veröffentlichung sei ein Fehler, oder der Inhalt sei unwichtig. Denken wir zurück an die „Pentagon-Papiere“ und stellen wir uns die Frage: Hätten wir lieber Nixon bei seinen Versuchen Daniel Ellsberg, Neil Sheehan und die Washington Post zu unterdrücken, verfolgen und zu belästigen unsterstützt?
Netzpolitik bringt es auf den Punkt: DDoS-Attacken sind […] das plumpeste, ineffektivste und kontraproduktivste, was man im Internet tun kann. Wenn dir gar nichts anderes mehr einfällt, dann eben DDoS oder Steinewerfen. Insofern war es prinzipiell amüsant, sich anzuschauen, wie Wikileaks in den letzten Tagen geDDoSt wurde – zeigte es doch, dass seinen Gegnern nichts besseres mehr einfiel. […]Irgendwo sitzen ein paar picklige Teenager und halten sich für die rechte Hand Julian Assanges. Sie merken nicht, wie sehr sie Wikileaks und generell der “guten Sache” damit schaden.
Man mag ja von den neusten (letzten?) Wikileak-Enthüllungen halten, was man will. Es mag auch sein, dass die wirklich wichtigen Enthüllungen in der Die-haben-gesagt-der-Guido-sei-doof-Hysterie untergegangen sind. Und es mag auch sein, dass die Sache mit den Netzsperren auch über den JMStV und seiner Filtersoftware auf Providerebene ganz offiziell kommt. Aber was wir jetzt schon sehen können ist, was passiert, wenn Webseiten gefiltert werden: Wikileaks wird zunächst aus dem Amazon-Wölkchen geworfen (nicht Zensur, sondern um die Amazon-Infrastruktur vor DDoS-Angriffen zu schützen.
2010-12-03
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Nein. Denn erstens schreibe ich dieses Blog so, dass ich es ohne Bedenken meinen Kindern zeigen kann – auch dem Jüngsten. Andererseits zeichnen sich neben der kompletten Abschaltung auch auch noch andere, gangbare(re) Alternativen ab: „Klagen statt sperren„. Auch eine neue Vokabel durfte ich hierbei kennenlernen: „Shitstorm“ – zum Glück ist gerade Nacht, da kann ich ja auf die Wikipedia zugreifen…
2010-12-01
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Es sind schon ein paar Ecken, die mich zur Blogparade: Crowdsourcing, Contests, Open Innovation – gut oder böse? gebracht haben. Trotzdem ist es doch immer wieder ein spannendes Thema, dem ich mich gerne aus der Richtung von OpenSource – also eigentlich der ersten ernstzunehmenden Crowdsourcing-Bewegung nähern möchte. Für mich sind zwei Punkte für den Erfolg oder Mißerfolg von Crowdsourcing entscheidend: „Erwartungen“ und „Belohnungen“. Crowdsourcing ist nicht „professionell“ Warum sollen die Massen an meinem Projekt – oder gar an meinem Produkt – mitarbeiten?
Also, im Klartext: Wir (Facebook) können Deine Daten verkaufen, wenn wir das wollen. Und wir können Dir den Zugriff auch Deine Daten verweigern. Und da fragt man mich ernsthaft, warum ich ein zwiespältiges Verhältniss zu SaaS habe… Es wird höchste Zeit, dass es eine Alternative gibt…
2010-10-05
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Wenn Oracle klug ist, kann es das Ansehen (und den eigenen Markenwert?) erheblich steigern, wenn sie nicht an der Marke OpenOffice festhalten, sondern diese an die „The Document Foundation“ weitergeben -> Aus OpenOffice wird LibreOffice (Siehe auch IBM, SCO, Sun, MySQL, etc.)
2010-09-29
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Nach über (oder ist es nur „fast“) einem Jahr habe ich nun endlich den Schritt gewagt, und habe mein Motorola Milestone „ge-root-et“. Das bedeutet, ich bin nun nicht mehr nur „User“ meines Handys, sondern kann jederzeit Administratorrechte erlangen. Warum interessiert mich diese „Freiheit zum Unbrauchbarmachen“ so sehr? Ko****mplett-Backup des Systems, der Anwendungen und der Daten (Eigentlich geschieht dies in „Recovery-Modus“, bevor man das Handy rootet. Aber wenn man die Vorarbeiten für das Backup erledigt hat, ist der Rest nur noch einen Klick entfernt) Network Time Protocol.
Digital Natives, Digital Imigrants, Generation Wasauchimmer – ich habe den Vorgeschmack auf die nächste Generation erlebt: Generation „Always On“ Neulich auf der Autobahn, auf der Fahrt von Hanau nach Neuenburg kommen wir am Frankfurter Flughafen und somit auch am „Rosinenbomber“ vorbei. Der Kleine (1. Klasse) frägt, ob der wirklich mit Rosinen geschossen hat und bis Heidelberg dreht sich das Gespräch im Auto über die Nachkriegszeit, die Belagerung Berlins, die Luftbrücke, die deutsche Teilung, die Vorgänge in der Westdeutschen Botschaft in Ungarn und das wohl folgenreichste Mißverständniss, das jemals bei einer Pressekonferenz vorgekommen ist.
Eigentlich wollte ich nicht über Flattr schreiben – denn das tun ja schon genügend andere. Warum ich es nun doch tue? Weil ich durch die eigene Nutzung gemerkt habe, wie unglaublich praktisch Flattr ist. Für mich ist Flattr innerhalb weniger Tage zu einer Art Zeitschriften-Sammelabo geworden, so wie man es vom Print her als „Lesezirkel“ kennt: Für einen moderaten Betrag erhält man eine große Auswahl an Artikeln. Nun bekommt man die im Web natürlich auch kostenlos geliefert.
Dies ist eine Überarbeitungeines älteren Artikels und eine Zusammenfassung der dort gesammelten Kommentare.  Die öffentlich-rechtlichen Sender stellen Ihre Sendungen im Internet zum Anschauen bereit. Obwohl diese durch die Gebühren finanziert & bezahlt sind, werden sie jedoch nach einer gewissen Zeit wieder „gelöscht“. Wer also eine Sendung länger aufbewahren möchte, oder diese im Zug (ohne Internetverbindung) anschauen will, muss sich das gewünschte Video also herunterladen – so wie man auch ein Hörbuch runterladen muss, um es unterwegs zu hören.
2010-05-18
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Aus der Benutzerperspekive ist es auf den ersten Blick schwer, etwas in den heutigen Ankündigungen zu finden, für das man Facebook kritisieren kann. Diese Kritik wird jedoch zweifellos geäußert werden, sobald man sich über die Einzelheiten Gedanken gemacht hat. Prinzipiell wird Facebook jedoch so sehr im Internet gegenwärtig sein, dass dies ein echter Grund zur Sorge sein kann. Zentralisation ist gefärlich, und Facebook ist ein junges Unternehmen, das gezeigt hat, dass es seine Vereinbarungen mit den Benutzern bricht.
Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner rügt Facebook wegen deren AGB. So weit so gut. Die Facebook-AGB hat so manches, was rügenwert ist. Jedoch hat auch Frau Aigners Kritik einen entscheidenenden Fehler: Mit solchen Entscheidungen könne ein Unternehmen auf Dauer kein Vertrauen gewinnen. (Zitat vom Zitat…ganz großer Journalismus… 😉 Also, die Sache mit Facebook, Google und diesem ganzen „Internet Ding von dem alle so viel reden“ ist folgende: Vertrauen ist schlecht! Vertrauen ist das Grundübel beim Datenschutz.
Das Mozilla-Projekt bringt es auf den Punkt: Im Adressbuch (aka. Freundesliste aka. Follower aka …) verläuft die Grenze zwischen „meinen Daten“ und „Deiner Privatsphäre“. Das erfährt man immer wieder schmerzhaft, wenn die eigene E-Mail Adresse zusammen mit 500 anderen im CC-Feld statt im BCC-Feld landet. Proprietäre Dienste lösen die Spannung dadurch, dass Sie „meine Daten“ vor mir selbst schützen. So ist es z.B. mir nicht erlaubt, meine Kontaktliste bei Facebook herunter zu laden. Und genau hier zeigt sich dann auch der Wert von OpenSource Software: Die Kontrolle des Nutzers über die Daten wird bei Freier Software nicht eingeschränkt.
Es ist sehr schwer, sich Google zu entziehen. Weil es so praktisch ist. Trotzdem sollte man sich immer wieder den Preis für den Online-Kalender, das coolste Telefon, das beste Videoportal und die beste Suchmaschine vor Augen halten: (Gelesen bei „The Next Web“ in meinem…ihr wisst schon wo…)
2010-03-09
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Auch „Pseudonymes Bloggen“ wäre ja schon klasse. Denn nicht alles will man gleich mit der eigenen Person in Verbindung gebracht haben. Das ist nicht immer unbedingt gleich „Illegales“ oder „Schweinskram“. Das kann zum Beispiel auch eine Geschichte sein, die Rückschlüsse auf Familie oder Freunde zulässt. Und nun wurde ein anonym bloggender Richter von einem unter echtem Namen bloggenden Anwalt in die Öffentlichkeit gezerrt. Ich finde, das hat nicht unbedingt Stil – aber über die rechtlichen Belanbge können die Herren ohne weiteres selbst streiten.
2010-02-17
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Starke Ansage, der Titel, nicht wahr? Wäre der mir früher eingefallen, dann hätten wir für die Session beim #Hotelcamp sicher den großen Raum benötigt. 😉 Aber die Session fiel aus – wegen mangelndem Interesse. So ist das eben bei Barcamps, es wird mit den Füßen abgestimmt. Damit kann ich auch ganz gut leben. Allerdings haben sich mir alle Haare zu Berge gestellt, als in der Pause danach ein Fotograf über die äußerst eingeschränkten Verwendungsmöglichkeiten seiner Fotos sprach: „Nur für die werbliche Darstellung des Hotels“
2009-11-17
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Mein alter PC war gut genug – aber er ging kaputt. Also habe ich mir einen neuen gekauft. Die unausweichlich Frage: „Wie ist er, der neue Computer?„. Und was soll ich sagen: Der Neue ist wie der Alte! Die gleichen Programme, die gleichen Daten, die gleichen Arbeiten. Es hat sich nichts grundlegendes verändert. Genau so ist es mit dem Web 2.0: Wenn wir nicht lernen, auf eine neue Art und Weise mit dem Internet umzugehen, dann wird das „Social Web“ niemals den hoch gesteckten Erwartungen gerecht werden.
Ich fordere, … …dass immer, wenn jemand die Adresse von einem Museum nachfrägt oder nachschlägt, überprüft wird, ob das Museum nicht auf der schwarzen Liste gegen KiPo steht. (Entsprechend der DNS-Überprüfung) …falls das Museum auf einer solchen Liste ist, anstatt der Tatsächlichen Anschrift diejenige des nächsten Straßenbauamts geliefert wird. (Entsprechend DNS-Sperre) …falls jemand bei diesem Straßenbauamt vorbeikommt, die Personalien aufgenommen und gespeichert werden. (Entsprechend Vorratsdatenspeicherung beim KiPo-Stopschild) …die Polizei jederzeit Einblick in diese Protokolle nehmen kann.
Also: Wenn jemand aufgrund einer gültigen richterlichen Anordnung und internationalen Verträgen wegen Kindesmißbrauchs verhaftet wird, dann ist es très chique, wenn man sich darüber Aufregt. Wenn man gegen ein Gesetz ist, das eine nicht rechtsstaatlichen kontrollierte Zensur-Infrastruktur errichtet – ja wenn man nur weiß, wie man die DNS-Einstellungen am PC ändert – dann ist man Beführworter (oder gar „Konsument“) von Kinderpornographie. Ich versteh’s einfach nicht.
2009-09-29
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Die ganze Familie grinst mich an und sagt: „Soso, dein PC ist heute morgen kaputt gegangen…“ – Und ich kann nicht anders als mitzugrinsen. Da wir mit dem alten PC auch schon so manche Probleme hatten war der Plan ganz klar: Ersatzbeschaffung! Angeschlossen & Hochgefahren. Windows Vista sollte die erste und einzige Aufgabe übernehmen: Runterladen und Brennen der aktuellen Ubuntu-Version. Mit Freude habe ich festgestellt, dass Medion im Akoya E7330 D ein DVD-RAM Laufwerk verbaut hat – ha habe ich doch noch einige passende Scheiben im Schrank.
2009-09-28
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Die ganze Familie grinst mich an und sagt: „Soso, dein PC ist heute morgen kaputt gegangen…“ – Und ich kann nicht anders als mitzugrinsen. Da wir mit dem alten PC auch schon so manche Probleme hatten war der Plan ganz klar: Ersatzbeschaffung! Angeschlossen & Hochgefahren. Windows Vista sollte die erste und einzige Aufgabe übernehmen: Runterladen und Brennen der aktuellen Ubuntu-Version. Mit Freude habe ich festgestellt, dass Medion im Akoya E7330 D ein DVD-RAM Laufwerk verbaut hat – ha habe ich doch noch einige passende Scheiben im Schrank.
Aus technischen Gründen habe ich meinen Webserver von einem Hetzner-Rootserver auf einen anderen umgezogen. Bis ich herausfand, warum meine Webseiten nicht mehr erreichbar waren, hatte ich die Konfiguration so zerschossen, dass es einfach keinen anderen Ausweg mehr gab. Jedenfalls habe ich nun einen Rootserver „zu viel“ angemietet, und bis zum 31. Oktober bezahlt. Was also tun, mit ordentlich Rechenpower und „unlimited Bandwidth“? Das Webtop-Experiment Wie praktikabel ist es, den gesamten Arbeitsbereich ins Web zu verlagern? Access Anywhere.
Auch wenn es manchen hier vielleicht verwundert – aber ich habe auf einem PC Windows XP neu installiert. Warum das, wenn doch die (fast) ganze Familie eigentlich mit Linux zufrieden ist? Die Killerapplication ist Phase 6, ein Vokabel-Lernkasten. Gibt es viele? Auch als Freie Software? Stimmt. Aber für Phase 6 gibt es das offizielle Vokabular zu den Schulbüchern vom Verlag direkt dazu. Und bei 3 Kindern mit 3 Fremdsprachen ist „sorgfältig selbst eingeben“ nicht wirklich praktikabel…
Mein Nokia E90 wird bald zwei Jahre alt. Das kleine Außendisplay hat vor ca. 1/2 Jahr einen Knacks bekommen – selbst schuld, wenn man Handy und Schlüsselbund in der gleichen Hosentasche rumträgt. Also stellt sich die Frage, welches Handy bis zum Herbst 2011 mein Begleiter sein wird. Wer hier mitliest, der weiß, dass das Palm Pre, ein Android-Gerät (aka Googlephone) und das iPhone um meine Gunst buhlen. **Palm Pre ** Neben der Tatsache, dass es das Palm Pre in Deutschland noch gar nicht gibt, hat mich auch meine USA-Reise sehr an dem Gerät zweifeln lassen.
Nur falls ihr Euch fragt, warum es hier so still ist: Wir machen Urlaub im Funkloch. Und zwar in so ziemlich jedem Funkloch der Republik. Wo auch immer es keine DSL-Verbindung gibt, und wo auch immer man froh ist, wenn man mit dem Handy telefonieren kann (an Internet gar nicht zu denken!) – dort schauen wir diesen Sommer vorbei. Es wäre schon hilfreich, wenn wir eine Internetverbindung haben. Welcher Internetanbieter wäre uns jedoch egal. Wer es genauer wissen will, der kann uns hier bei der Erholung zuschauen: Geocaching.
2009-08-09
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WICHTIG: Am 8.8. von 16 bis 18 Uhr wird KEIN Picknick auf dem Braunschweiger Schlossplatz stattfinden. Ein Schelm, wer bei der Vodafone-Werbung unter dem Artikel übles denkt… 😉
2009-07-25
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Rebecca hat’s getwittert gefacebooked – ich bin so frei und übersetze: Facebook nutzt die Bilder der Nutzer in Anzeigen, die bei „befreundeten“ Nutzern eingeblendet werden. Das ist ganz schön harter Tobak, finde ich. Aber man kann das ausschalten, und zwar so: Diesen Link in einem neuen Fenster oder Tab öffnen. (Bzw. bei Facebook einloggen, dann Einstellungen -> Privatsphäre-Einstellungen -> Facebook-Werbeanzeigen) Einstellung auf „Niemand“ ändern Mit beklommenem Gefühl abwarten, was Facebook als nächstes mit den eigenen Daten machen wird…
When I received an E-Mail from Peter Thoeny (original author of TWiki), with the request to vote for „the open source TWiki“ in the SourceForge.net Community Choice Awards, and about a new code of conduct for twiki.org (which is claimed to make it possible to „to scale the community“) I did not remember exactly why it made me suspicious. But a quick search for „twiki fork“ brought FOSwiki back into memory. Seems to me that TWiki.
2009-07-20
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Da kommt ja so einiges aus dem Hause Google. Täglich neue Ankündigungen und Releases. Und ich sehe ind den Puzzleteilen recht interssante Möglichkeiten (für Google). Die Hauptfrage, die zu ChromeOS gestellt wird ist: „Will it run Word and Photoshop?„, also „Läuft auf Chrome OS auch Word? Läuft auf Chrome OS auch Photoshop?“. Und diese beiden Fragen hat Google diese Woche beantwortet: „Yes, it will run Word and Photoshop – more or less.“ „Word“ ist bei vielen Nutzern inzwischen das Wort für „Textverarbeitung“.
Eigentlich nichts besonderes, aber ich habe es gerade erst versucht: GIMP kann Photoshop-Pinsel ohne Änderungen nutzen. Einfach eine der vielen Sammlungen von guten, kostenlosen Photoshop-Brushes herunterladen, und im Verzeichniss ~/.gimp-2.6/brushes entpacken: <br /> stw@jaunty-32:~$ cd .gimp-2.6/brushes/<br /> stw@jaunty-32:~/.gimp-2.6/brushes$ wget http://www.box.net/shared/static/ksv41tk15b.zip<br /> stw@jaunty-32:~/.gimp-2.6/brushes$ unzip ksv41tk15b.zip<br /> Und nach einem Neustart von GIMP stehen die Pinsel zur Verfügung: Somit können auch Linuxnutzer auf das riesige Angebot von Paintshop-Pinseln zurückgreifen – Smashing hat da ja schon einiges zu bieten!
2009-07-10
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(The german version of this article is also available on my blog) Finally, Google does what many of us were expecting for a while: The new and improved, revolutionary „Google Chrome OS“ is announced. Why am I not overwhelmed by the news? Maybe because the buzzwords in the announcement are pretty overused: Faster, better, more web-oriented, less virus-prone, more usable – we have heard all of this before. They tell us the systems which run today’s webbrowser were developed without the internet.