Behavioral Targeting

davon abgesehen, dass ich Euch schon immer lieber als „Kontakte“ denn als „Freunde bezeichnet habe: Ich möchte gerne mit Euch in Verbindung bleiben. Facebook macht es einfach, Dinge mit anderen zu Teilen. Manchmal mit Freunden, manchmal mit der eigenen Familie, und manchmal eben auch mit Bekannten, die man auf einer Tagung, auf der Straße oder einfach im Internet kennen gelernt hat. Wenn Ihr wollt, dass die Dinge, die Ihr mir mitteilt unter uns bleiben, dann schreib es nicht in Deine Status-Box.
Volker Remy erklärt den Untergang von Thomas Gottschalk und Harald Schmidt. Allerdings stimme ich mit seiner Aussage, dass Gottschalk nie internetaffines Publikum ansprach nicht ganz überein. Ich denke bei Gottschalks Erfolg mit „Wetten dass..?“ und sein Mißerfolg mit … wie nennt sich die neue Sendung überhaupt … hängt damit zusammen, dass seine Zielpublikum wohl zum großen Teil aus ganzen Familien bestand. In der Rückschau gab es zwei Phasen, in denen ich „Wetten dass..?“ regelmäßig angeschaut habe: Als Kind bzw.
**Spotify ist da! Endlich auch in Deutschland! **Und trotzdem melde ich mich nicht an. Der Spotify-Account ist anscheinend nur in Verknüpfung mit dem Facebook-Account zu haben. Und auch wenn ich dort angeben kann, dass nur ich (und nicht die ganze Welt) erfahren darf was ich höre: „Nur ich“ bedeutet in diesem Fall doch „Nur Facebook & ich“. Und speziell bei der Musik ist es doch so, dass man alleine mit dem „Soundtrack of my Life“ sehr viel preisgibt.
Da wurden also Tweets und Ihre Click-Through-Rates analysiert, und am Ende kommt dabei heraus, dass Kurznachrichten mit dem Wort „Marketing“ beim Klickverhalten der Leser sehr schlecht abschneiden. Jene mit dem Wörtchen „via“ jedoch sind wahre CTR-Superhelden. Warum wundert mich das nicht? Wenn sich 6,4% einer Nachricht mit Werbung beschäftigen, dann bedeutet das für die restlichen 131 Zeichen, dass es sich eben entweder direkt um Werbung handelt, oder sie beschäftigen sich mit Werbung. Da kann man von „Relevanz“ für den Endverbraucher“ reden so lange man will: Nur die wenigsten holen sich Werbung freiwillig auf den Bildschirm.
via Jens Oellrich auf Facebook: Fenster oder Gang? Hühnchen oder Lasagne? Beim Fliegen kann man sich vieles aussuchen, nur den Sitznachbarn nicht. Was bisher dem Zufall überlassen ist, will KLM nun planbar machen – mittels sozialer Netzwerke wie Facebook. Denken wir das einmal ganz konsequent zu Ende, in einer Zeit, in der man bei manchen Fluggesellschaften nicht überrascht wäre, wenn eine seperate Toilettengebühr erhoben würde: Beim Check-In wird man nicht nur freundlich auf die Möglichkeiten des Priority Boarding hingewiesen, sondern auch auf das Priority Social Seating: ‎“In unserem Standardpreis ist das Social-Seating mithilfe von Facebook oder Google+ inbegriffen.
Wie verhalten wir uns, in der Digitalen Anonymität? In den sogenannten „Socialen Netzwerken“ in denen uns das Gegenüber nicht direkt erreicht, sondern nur über den Umweg von Tastatur und Bildschirm? Wie sehr verstellen wir uns, wie sehr lassen wir „die Sau raus“, oder nähern wir uns etwa unserem eigenen Idealbild an? Wie eine Studie nahelegt (via ReadWriteWeb), sind wir auf Facebook unserem „echten Ich“ ganz ähnlich. Eigentlich ist das auch nicht wirklich verwunderlich – denn das digitale Netzwerk bildet im Falle von Facebook ja das analoge Netzwerk ab – bzw.
An RFID werden wir wohl nicht mehr vorbeikommen. Und genügend beängstigende Szenarien sind ja schon beschrieben worden. Warum denkt aber keiner an die Anwendungen, die entstehen könnten, wenn jeder einen kompakten portablen RFID-Empfänger besitzen würde. Am besten im Handy integriert so wie der Webbrowser und die Fotokamera. „RFID for the Masses“ sozusagen… **Tourismus: ** Sehenswürdigkeiten, Statuen, Historische Bauwerke – alles touristisch Interessante könnte mit einem RFID-Chip getaggt werden. Über die eindeutige „ID“ des Chips kann das Handy nach den Informationen suchen, und den Benutzer darauf aufmerksam machen.
Rebecca hat’s getwittert gefacebooked – ich bin so frei und übersetze: Facebook nutzt die Bilder der Nutzer in Anzeigen, die bei „befreundeten“ Nutzern eingeblendet werden. Das ist ganz schön harter Tobak, finde ich. Aber man kann das ausschalten, und zwar so: Diesen Link in einem neuen Fenster oder Tab öffnen. (Bzw. bei Facebook einloggen, dann Einstellungen -> Privatsphäre-Einstellungen -> Facebook-Werbeanzeigen) Einstellung auf „Niemand“ ändern Mit beklommenem Gefühl abwarten, was Facebook als nächstes mit den eigenen Daten machen wird…
Unter StartPanic.com findet sich ein Skript, das offensichtlich Browserschwachstellen ausnutzt, und die Surfziele des Nutzers sichtbar macht. Auf die Schnelle kann ich jetzt nicht nachvollziehen, ob die Webseite diese Informationen auch nutzen kann. (Unter Windows konnte/kann man auch das Inhaltsverzeichniss der Festplatte im Browser „anzeigen“, aber der entfernte Server hat keinen Zugriff auf die Informationen.) Auch finde ich, ein guter Bugreport wäre zumindest bei OpenSource-Projekten wie Firefox deutlich wirksamer als eine Petition. Trotzdem ist es ganz nett, zu sehen, wohin die Reise in den letzten Tagen so ging 🙂
Ich stehe RFID-Chips ja sehr skeptisch gegenüber: Momentan werden sie dazu benutzt, um den Warenfluß in großen Unternehmen zu kontrollieren. Gute Anwendung – die kleinen (in der Packung eingelassenen) Chips können berührungslos ausgelesen werden und geben über den Verbleib der Kartons Auskunft. Problematisch wird es, wenn in allen Waren solche Chips sind (also auch in der Kleidung), und diese beim Kauf nicht deaktiviert werden. Dann könnten Firmen oder Firmenverbünde mit einem entsprechend großen Netz an RFID-Lesestationen Bewegungsprofile von Einzelpersonen erstellen (siehe Artikelreihe über Behavioral Targeting).
Ich möchte über […] schreiben. Über die […] die mitnichten nur Server mit […] blocken, sondern […] und anderes […]. Der Beweis findet sich in […]. […]. Ich möchte darüber bloggen das sich auf der angedachten […] […] finden die in Deutschland stehen. Bei deren Betreibern kein […]. Ich möchte darüber bloggen das man stattdessen […]. Ich möchte darüber bloggen, das längst nicht nur darüber nachgedacht wird […], sondern auch echte oder angebliche […]. […].
Doch nun hat „Micky Maus“ im realen Leben selbst Ärger mit den Ordnungshütern. Die Hamburger Kripo ermittelt, weil mit einem kleinen Radio, welches dem aktuellen Heft beiliegt, der Polizeifunk abgehört werden kann. Ich glaube denen wirklich, dass es eine Panne ist/war. Denn richtig gutes Viralmarketing kann man nicht machen. Es passiert. (via @pixeljunkie)
Wenn es in Deutschland ca. 80 Mio. Menschen und ca. 40 Mio. Schusswaffen gibt – hat dann statistisch jeder zweite Deutsche eine Waffe? Wohl kaum, denn für eine solche Aussage müsste man wissen, wie viele Menschen eine Waffe besitzen. Und das wurde nicht erwähnt. Aus den gegebenen Zahlen kann man höchstens folgern, dass statistisch jeder Deutsche 0,5 Schusswaffen besitzt. Aber das hört sich bei weitem nicht so spektakulär an. Und genauso schwachsinnig ist es nun, dass die Medien den Innenminister anschwärzen, er habe von Beweisen der Ankündigung im Internet gesprochen.
Seit gestern habe ich hier im Blog die Statistik-Software Piwik laufen. Seit heute morgen auch auf Krone-Neuenburg.de und RubysRudel.de Viel Daten sind da noch nicht zusammengekommen, aber diese erste Stichprobe zeigt doch eine wunderschöne Verteilung meiner geocachenden Lesern: Betriebssysteme und Browser – alles ganz klassisch verteilt und in gleichen Teilen. Friede, Freude, Eierkuchen 🙂 (Hier in meinem Privatblog ist der Firefox deutlich vorne, bei der Krone ist es der IE – nichts wirklich Überraschendes, aber trotzdem finde ich den Screenshot nett)
ich finde es richtig klasse, aber auch immer erstaunlicher mit welchen Kleinigkeiten und Selbstverständlichkeiten man Euch eine Freude machen kann. Jetzt habt ihr also Copy’n’Paste und seit neustem auch die Vorfreude auf Multitasking. Aber das hat ja auch auf dem Mac ein wenig länger gedauert, als bei anderen Betriebssystemen. Viele Grüße, Euer Stefan
Eigentlich ist es mir ja schon klar, das Akismet einge Daten „nach Hause“ zu den eigenen Servern überträgt. Die Datenschutzerklärung, wie sie „Playground“ für notwendig erachtet, wird somit sicher nicht umsonst sein. Was mit aber mehr zu denken gibt: Warum muss so viel übertragen werden? Eigentlich sollten doch die Daten aus dem Kommentar-Formular sowie die IP-Adresse ausreichen, um einen Kommentar zu bewerten. Aber anscheinend werden eine ganze Latte von Daten übertragen: comment_post_ID comment_author comment_author_email comment_author_url comment_content comment_type comment_parent user_ID user_ip user_agent referrer blog HTTP_HOST HTTP_USER_AGENT HTTP_ACCEPT HTTP_ACCEPT_LANGUAGE HTTP_ACCEPT_ENCODING HTTP_ACCEPT_CHARSET HTTP_KEEP_ALIVE HTTP_CONNECTION HTTP_REFERER CONTENT_TYPE CONTENT_LENGTH PATH SERVER_SIGNATURE SERVER_SOFTWARE SERVER_NAME SERVER_ADDR SERVER_PORT REMOTE_ADDR DOCUMENT_ROOT SERVER_ADMIN SCRIPT_FILENAME REMOTE_PORT GATEWAY_INTERFACE SERVER_PROTOCOL REQUEST_METHOD QUERY_STRING REQUEST_URI SCRIPT_NAME PHP_SELF REQUEST_TIME Gut, bei manchen könnte man noch eine Nützlichkeit annehmen (z.
Wer im Web unterwegs ist, der wird von einer vielzahl von Diensten beobachtet, getrackt und analysiert. Deshalb sollte das Firefox-Plugin „NoScript“ eigentlich auf keinem Computer fehlen. Es erlaubt bzw. verbietet die Ausführung von JavaScript auf Webseiten nach den Vorgaben des Benutzers. Für anderweitige Überwachungsversuche durch unsichtbare Elemente auf Webseiten ist das Plugin „Ghostery“ zuständig. Es kann zwar die Tracker nicht an der Arbeit hindern, aber zumindest kann es die Beobachter sichtbar machen. Schon interessant, wer einem beim Browsen alles über die Schulter schaut…
Details – wie so oft beim Scobelizer – hier in diesem Video! Ich habe das Video jetzt zwei mal hintereinander angeschaut, und kann es einfach nicht fassen! Weitere Reaktionen im Web.
„Cloud Computing“ ist in aller Munde. Damit bezeichnet man, dass Daten und Programme nicht mehr auf dem eigenen Computer gespeichert und ausgeführt werden, sondern im Internet. Das Internet wurde/wird in Schaubildern oft als „Wolke“ dargestellt – daher der Name. Die Vorteile des Speicherns und Arbeitens im Netz sind (anscheinend?) bessere Verfügbarkeit, ortsunabhängigkeit und leichtere Wartung (weil der Nutzer sich nicht um Programinstallationen, kaputte Computer und Updates kümmern muss). Ein weiterer Begriff, der in Richtung Cloud Computing geht ist „Software as a Service„, also Software als Dienstleistung oder kurz SaaS.
Wer gewinnt bei Facebook-Connect? Diese Frage stellt sich Christian Scholz aka. Mr. Topf und kommt zum Schluss: Facebook, sonst niemand! Der Benutzer stellt sich schlechter, da er sein „Ein-Passwort-für-Alles“ von einem Anbieter abhängig macht. Bei OpenID gibt es mehrere Anbieter, zwischen denen man leicht wechseln kann. Die Webseiten, die FB-Connect integrieren machen sich von einem Anbieter abhängig – sowohl was die Reputation angeht, aber auch durch das Outsourcing der Kundendaten. (FB down -> Fremdangebot auch down) Ein Wechsel weg von FB-Connect wäre mit einem „Löschen“ der Kundendatei gleichzusetzen!
Bei manchen Browsern – aber auf jeden Fall bei Linux-Tools wie „wget“ oder „curl“ lässt sich der HTTP-Referrer vom Benutzer angeben. Ich habe schon eine Weile den Verdacht, dass dies manche Spammer nutzen, um speziel am Monatsanfang Aufmerksamkeit zu erhaschen. Aufmerksamkeit bei wem? Die Angabe, auf welcher Seite der Besucher war, als er auf einen Link klickte bekommt doch niemand zu sehen? Doch – und zwar der Webmaster der verlinkten Seite. Beim Anschauen der Zugriffsstatistik meines Blogs fallen mir ab und zu „neue“ Referrer auf.
(via ProLinux.de: Mozilla-Chefin erklärt Pläne zur Datensammlung) Die Mozilla-Vorsitzende Mitchell Baker hat einige Beispiele gegeben, welche Daten Firefox sammeln könnte. Die Datenmenge, die bestimmte Websites ausliefern. Popularität von Websites (in Form von Visits und Pagehits) Download Statistiken MaMrs. Baker schwingt sich sogar zum Retter des freien Internets auf: Ohne diese Daten wären die Vorgänge im Internet nicht zu verstehen. „Geheimnisstuerische Firmen“ erhebten diese bereits (stimmt). Man bräuchte sie aber öffentlich. Welche Daten will Mozilla also da erheben?
So, da hätten wir wieder mal ein schönes Beispiel für Kontextabhängige Werbung: Ich sende von meinem Google-Account eine Mail an das Hotel Krone, um den neu konfigurierten Mail-Server zu testen. Die Mail kommt an, alles Prima. Außer der Tatsache, dass Google nun mir (also dem potentiellen Gast, der mir per Gmail eine Anfrage geschickt haben könnte) nun Werbung für das „Landhotel Krone, Woauchimmer“ (via TripAdvisor) einblendet: Mag ja sein, dass das datenschutztechnisch gerade noch in Ordnung ist, weil die Daten ja nur von Google analysiert werden und ich wahrscheinlich auch irgendwo meine Einwilligung dazu gegeben habe.
Eigentlich wollte ich den Artikel von Oliver Gassner gar nicht ganz lesen. Aber mit dem Überfliegen von Artikeln bin ich erst heute Vormittag ganz übel aufgefallen… Also, ich lese den Artikel ganz, und bin noch hin und weg in wie vielen „Social Networks“ man sich aktiv bewegen kann, da lässt Oliver doch diesen Satz hier vom Stapel: So wie heute Hyperlinks Google als Gradmesser der Relevanz von Inhalten dienen wird der Social Graph vom „nächsten Google“ genutzt werden.
Habe hier gerade noch zwei Codes vom Happy Meal meiner Kinder gefunden und wollte sie als „Preis“ hier im Blog veröffentlichen. Aber offensichtlich sind „Geheimcodes“ auch nicht mehr das, was sie einmal waren… Einzulösen bei www.happymeal.de (Achtung: Flash, Popups, etc.) Sagt einfach in den Kommentaren bescheid, ob sie bei Euch noch funktioniert haben, ok?
Interessierte können sich noch für das Eavesdropping-Barcamp anmelden, das am Montag stattfinden wird, müssen aber eine leitende Tätigkeit in einem Telekomunikationsunternehmen nachweisen können. Warum Schäuble die Telecom zum Gespräch einlädt dürfte doch wohl klar sein: Er will sich die Nutzungsrechte an den Technologien sichern. Wie bei allen Barcamps, hat er aber offensichtlich auch Probleme mit NoShows. PS: Dieser Artikel enthält 0 (in Worten: Null) Smileys
Drei Blogger aus meiner Feedlist machen sich Gedanken über das, was man oft leichtfertig im Web 2.0 von sich preis gibt (oder feil bietet?). Warscheinlich machen sich noch mehr darüber Gedanken, aber bei diesen drei ist es mir besonders aufgefallen, weil die Personen an sich wohl kaum unterschiedlicher sein könnten, und trotzdem die Artikel innerhalb eines Tages hier reinkamen. 1. Don in der Blogbar: Er sieht die Absonderungen am Kritischsten und beschreibt Twitter sogar schon als Informationsquelle für ganz reguläre Einbrecher.
Aus aktuellem Anlass, hier nochmal eine Übersicht über meine letztjährige Artikelserie über Behavioral Targeting: Behavioral-Targeting Sicherheit, Überwachung, Flash-Cookies und Behavioral Analysis Die Schöne Neue Welt der Werbung – RFID here we come! (in meinem SL-Blog) Manipuliertes Vertrauen Opt-out ist auch ein Profil Nachteile für Werber Behavioral Targeting VI: Get Real! (RFID etc.)
Tom: Und dann geschah es. […] als ich an einem Schaufenster vorbei kam. Und was stand da? Ein weißer Asus eeePC. […] 299,90 Euro, kein überzogener Preis. Kasse noch mal hochgefahren, ec-Karte gezückt, und dann stürzte meine Liebste in den Laden und fragte, was ich denn gekauft hätte und ob man das noch rückgängig machen könnte, ich sei schließlich ohne Aufsicht gewesen.“ Stefan (also ich): „Meine Liebste hat mich auf dem Weg zum Elektomarkt per Handy “erwischt” – und anschließend musste zuerst demonstrativ die Familie ernärt werden.
Das hier ist ein weiterer Grund, mit ausgeschaltetem JavaScript im Web unterwegs zu sein. Intelligent websites should tune-in to the content preferences of their visitors, tailoring a specific experience based on each visitor’s favorite sites and services across the social web. Liegt es an mir, oder verschwimmt die Grenze zwischen „Intelligent“ und „Creepy“ immer mehr?
Andreas Eschbach: Das Marsprojekt, Teil 1 – Das ferne Leuchten: Das gesamte Mailsystem lief absichtlich völlig eigenständig – kein Mensch, der noch bei Sinnen war, würde einer Künstlichen Intelligenz erlauben, in seinen Mails herumzustbern. Science Fiction, schöner als die Wirklichkeit. In RL nennen wir die „Künstliche Informationsbeschaffung“ nun „Data Mining“ und das System hört nicht auf den Namen „AI-20“, sonder schlicht auf „GMail“ seuftz
Markus Breuer hat für sich definiert wann Werbung gut, und wann sie nicht gut ist. Damit trifft er auch fast meine Meinung zum Thema. Aber eben nur fast. Gute Werbung hält mich nicht davon ab, was ich eigentlich tun will (in den ‚flow‘ eines Films kommen, beispielsweise) Genau so ist das. Gute Werbung steht nicht im Weg. Also kein „Page-Peel“, keine Overlay-Grafik mit Klingeltonwebung am unteren Rand des Spielfilms und natürlich auch nicht zu viele Unterbrechungen wegen der Werbung.
Gechippte Hunde, RFID-Einkaufswägen, Eingangskontrolle, Mitgebrachte Waren & RFID Hoffentlich hat sich das noch niemand patentieren lassen: Annahmen: In absehbarer Zukunft wird der Barcode von RFID-Sendern abgelöst werden. Zum Teil ist dies schon geschehen. Per RFID ist nicht nur jede Artikel (also: „Socke, rot – Größe 38 – Ausführung ‚deluxe'“), sondern jedes einzelne Produkt eindeutig gekennzeichnet (etwa: „Schokoriegel ‚Lecker‘ – Charge 17 vom 11.09.2001 – Riegel Nr. 3128“). Dies wird wahrscheinlich nicht in Klartext, sondern per eindeutiger Nummer („ID“) geschehen.
„Werbung hat noch nie dazu gedient, Kunden zu informieren, sondern sie dient dazu, Kunden anzulocken.“ (gefunden beim Bestatterweblog)
Dr. Ann Cavoukian „Never assume that information – especially personally identifiable information – must be routinely collected, retained, and disclosed.“ […] „Privacy, ladies and gentlemen, is all about control: Your ability to control who has access to your information, to whom it is disclosed. It’s so integer (?) to freedom. You must know: You cannot have a free and democratic society without privacy. The first thread to unravel is privacy if a state morphs from a democracy into a totalitarian state.
Mein Überlegung Adsense Werbung rauszuwerfen und per Empfehlungen die US$100 voll zu machen haben einen Haken, den ich erst vor kurzem gesehen habe: Es hilft gar nichts gegen Googles Sammelwut. Denn über den Empfehlungscode bekommt Google doch die Zugriffstatistik von jedem Seitenaufruf. Und genau das will ich vermeiden. Also habe ich mich für folgende Variante entschieden: Besucher, die über die Google-Suche auf meine Seiten kommen, bekommen in der Sidebar und in der Artikelansicht das Banner eingeblendet.
Ich bin scheinbar ein Experte für Barbiegirls geworden: Bei der Suche nach BarbieGirls.de bin ich sogar noch vor BarbieGirls.com gelistet! (Schickes Beispiel dafür, dass man Webseiten nicht nur mit Flash machen sollte). Der Traffic, den ich über Google auf diesen Artikel bekomme zeigt, wie viele Leute die Adresszeile ihres Browsers gar nicht mehr wahrnehmen, und die URLs direkt ins Google-Suchfeld ihrer Startseite eintragen. BarbieGirls beim Standard Bereits am 31. August 2007 hat sich die österreichische Zeitung „Der Standard“ mit dem Online-Angebot von Matell auseinander.
Wenn man dieses hier liest, macht jenes dort schon etwas mehr Sinn. Müssten sich nur noch alle daran halten 🙂
Robert beobachtet: Nachdem Google ein Unternehmen mit einem innovativen Angebot aufkauft, geht’s anschließend bergab. Er unterstellt (IMO zurecht), dass Google sich günstig Konkurrenz wegkaufen will. In den Kommentaren wurde dann auch schnell der naheliegende Vergleich zu Microsoft gezogen – und nach Alternativen gefragt. Meinermeinung wiegt es jedoch viel schwerer, dass Google aufgrund der vielen Dienste, die es anbietet sich ein umfassendes Bild von mir als Surfer machen kann. Und wo die Suche und Adsense-Werbung noch nicht ausreicht, um ein perfektes Profil von mir zu erstellen, da tut Analytics, Feedburner, Maps, DejaNews (das jetzt Google-Groups wurde?
(via Basic Thinking) Ask.com took a major step toward protecting protecting the privacy of its users when it announced yesterday that it would be launching a new tool that would allow users to use its search engine anonymously. oder zu deutsch (und noch kürzer): Ask.com kündigt eine Möglichkeit an, die Suchmaschiene anonym zu nutzen. Mir ist zwar nicht klar, warum Ars Technica dies als „großen Schritt zum Schutz der Privatssphäre“ nennt, schließlich sollte dieses „Killerfeature“ eigentlich Selbstverständlichkeit sein.
Regel Nr. 1: Die Gruppe hat immer recht. Regel Nr. 2: Sollte die Gruppe einmal nicht recht haben, tritt automatisch Regel Nr. 1 in Kraft! Nebenbei wird auch erklärt, warum die angestrebte Überwachung für eine wirklich freie Meinungsäußerung schädlich ist. (via Stephan List)
(Update: Weblin, DHL und Plugin-Hersteller werden die Daten nicht aus. Wurde mir gesagt. Immer mehr Web 2.0 Services buhlen um die Gunst des Nutzers. Dabei geht der Trend immer mehr zu solchen, die das Verhalten der Nutzer speichern und analysieren. Dies geschieht selbstverständlich zunächst zum Nutzen des Nutzers. Doch hinter den Kulissen entstehen ganz nebenbei Datenmengen, die den jeweiligen Firmen zum Teil sehr tiefe Einblicke in „die Seele des Users“ geben kann. Die folgende Aufzählung basiert auf meiner Erinnerung.
Bei Markus Breuer habe ich einen Hinweis auf eine sehr interessante Veranstaltung am Dienstag gefunden: Der 12. Trendtag Karma Kapitalismus – Werte statt Preise Der Keynote-Speaker ist Prof. Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger 2006 Hört sich gut an, nach dem ganzen Zeugs über die Totale Analyse des Verbrauchsviehs. Ich befürchte nur, dass der Karma Kapitalismus eventuell sogar sehr gut mit Behavioral Targeting zusammenarbeiten könnte – denn je mehr ich über den individuellen Kunden weiß, desto zielgerichteter kann ich meine „Karmapunkte“ hervorheben.
Auch Tao macht sich Gedanken über Behavioral Analysis in Second Life. Er geht dabei auf die Datenschutzerklärungen ein, die auf vielen Webseiten versteckt sind. Er ist der Meinung (die ich teile), dass Datenschutzerklärungen im „Covenant“ (also sozusagen den Nutzungsbedingungen für Land in SL) nicht gelesen werden. Wahrscheinlich eher nicht, wobei dies ja keinen Unterschied zum Web darstellt. Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen der Datenerfassung im Web und in SL: In Second Life werde ich (d.
Ist mir schon mehrfach passiert: Ich sehe einen IAN-Werbeturm. Da ich mich mit den Dingern „kritisch auseinandersetze“ beachte ich ihn mehr, als ich normale SL-Werbung beachten würde. Ich erblicke eine Werbung, die mich interesiert. Ich gehe näher an das Plakat heran, und schwups – wechselt das Motiv. Das ist schon bei normalen „rotierenden Bannern“ ein Problem. Viel stärker wirkt sich der Effekt aus wenn „innerhalb von zwei Sekunden die Werbung gegen eine für den Besucher relevantes Plakat ausgetauscht wird“.
Aber soweit kommt es ja auch noch gar nicht. Denn die IAN/nugg.ad Türme haben entgegen den Aussagen von Sebastian keinen Opt-Out Knopf. Ich war soeben im Behavioral Targeting Testlab in SL. Weder an den Datensammeltürmen noch an den Werbetafeln gibt es eine Möglichkeit, sich gegen die Erfassung der eigenen Daten auszusprechen. An den Tafeln, auf denen das Profil angezeigt wird, kann man selbiges löschen. Super. Diese Tafeln werden im richtigen Einsatz sicher nicht von den analysierten Personen zu benutzen sein.
2007-04-28
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Dieses Thema…“bewegt“ mich sehr. Es schein so, als gäbs ’ne Serie: Behavioral-Targeting Sicherheit, Überwachung, Flash-Cookies und Behavioral Analysis Die Schöne Neue Welt der Werbung – RFID here we come! Heute gab es eine Menge Links zu Seiten, die sich mehr oder weniger mit diesem Thema auseinandersetzen. Auch wenn manche Techniken nicht unter das „Buzzword du Jour“ fallen, so zeigen sie doch wie es in erster Linie darum geht, die Verbraucher zu manipulieren. Soviel vorweg: Ich bin nicht gegen Kommerz.
Behavioral Targeting laut Wikipedia: Behavioral Targeting is a technique used by online publishers and advertisers to increase the effectiveness of their campaigns. The idea is to observe a user’s online behavior anonymously and then serve the most relevant advertisement based on their behavior. Theoretically, this helps advertisers deliver their online advertisement to the users who are most likely to be influenced by them. also in etwa: Behavioral Targeting ist eine Vorgehensweise die von Onlinediensten und Werbetreibenden eingesetzt wird, um die Effektivität Ihrer Kampagnen zu steigern.