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Wir sind geclickt!

Heute war in der Hundeschule Clickertraining. Es war ein sehr lehrreicher Vormittag. Ich hätte nicht gedacht, das Ruby innerhalb von ca. 10 min. (ohne Worte oder sonstige Befehle) kapieren würde, dass sie einen Sandkastenlastwagen ziehen soll, doch sie tat es.

Es war interessant zu sehen, dass der Hund nur durch positives Verstärken der Dinge, die man möchte an einen bestimmten Punkt kommen kann.

Ruby hat das Training auch sichtlich Spass gemacht, doch hinterher war sie total geschafft.

Wir sind gespannt was sie in Zukunft durch clicken lernt, oder sich abgewöhnt, denn das ist unser nächstes Ziel: Aufhören zu Jaulen wenn sie im Restaurant angebunden ist.

Geschirr oder Halsband?

Zufällig lief gestern im Aufenthaltsraum “Daheim & Unterwegs” (WDR) – mit dem Thema Hunde.

Michael Bolte gab dort als Hundetrainer Tips und beantwortete Fragen. Hierbei lag er mit den Trainerinnen in Ruby’s Hundeschule (also Hundeschule Conny) auf einer Linie – also kann die Sendung gar nicht schlecht sein. :)

Nur in einem Punkt gab es dann doch unterschiede: Bei der Frage, woran denn die Leine am besten festgemacht werden sollte. Bolte empfahl ein “Geschirr”, dass den Zug auf den Brustkorb verteilt anstatt Druck auf den Kehlkopf auszuüben. Unsere Trainerinnen vertreten (zumindest in der Welpenschule) die Meinung, dass genau deshalb das Halsband besser sei: Nicht wegen dem Druck auf den Kehlkopf – aber die starke Nackenmuskulatur sei der Belastung besser gewachsen aus der Brustkorb.

Einig sind sich offensichtlich aber alle: Wenn der Hund nicht zieht, dann ist es eigentlich egal. Und da dies ja das Ziel vieler Leinenübungen ist, sind sich wieder alle einig: Rückführleinenbringen dem Hund genau das falsche bei, nämlich: Wenn ich mehr ziehe, bekomme ich mehr Freiheit.