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Achtung – Stromausfall

Unheimliche Dinge passieren im Dunkeln. Davon sind auch Hundebesitzer nicht verschont:

(via Cherryflava)

Ach ja – der Tip aus der Hundeschule: Wenn Wuffi angst hat, soll man nicht darauf eingehen, sondern durch eigene Stärke und Sicherheit zeigen, dass die Situation nicht beunruhigend ist. So ungefähr wie die Durchsage im Radio (oder besser noch vom Lautsprecher des Polizeiautos): “Bitte bewaren Sie Ruhe – es besteht keinerlei Gefahr für die Bevölkerung!”

Wir sind geclickt!

Heute war in der Hundeschule Clickertraining. Es war ein sehr lehrreicher Vormittag. Ich hätte nicht gedacht, das Ruby innerhalb von ca. 10 min. (ohne Worte oder sonstige Befehle) kapieren würde, dass sie einen Sandkastenlastwagen ziehen soll, doch sie tat es.

Es war interessant zu sehen, dass der Hund nur durch positives Verstärken der Dinge, die man möchte an einen bestimmten Punkt kommen kann.

Ruby hat das Training auch sichtlich Spass gemacht, doch hinterher war sie total geschafft.

Wir sind gespannt was sie in Zukunft durch clicken lernt, oder sich abgewöhnt, denn das ist unser nächstes Ziel: Aufhören zu Jaulen wenn sie im Restaurant angebunden ist.

Katz und Hund – eine Liebesgeschichte?

Es scheint so, als ob unsere Ruby und unsere Mauzi ganz gut miteinander auskommen werden. Letzte Nacht haben wir das erste Mal die Türen offen gelassen, die die beiden normalerweise voneinander trennen, wenn wir nicht aufpassen können.

Mauzi hat gleich den Stuhl im Badezimmer eingenommen. Ruby hat das Ganze beobachtet und anscheinend auch akzeptiert. Kurz nach dem Phototermin hat sie ihre Tigerfreundin dann aber wieder durch die Wohnung gejagt. Zum Glück hat Mauzi genügend Fluchgtmöglichkeiten…

Geschirr oder Halsband?

Zufällig lief gestern im Aufenthaltsraum “Daheim & Unterwegs” (WDR) – mit dem Thema Hunde.

Michael Bolte gab dort als Hundetrainer Tips und beantwortete Fragen. Hierbei lag er mit den Trainerinnen in Ruby’s Hundeschule (also Hundeschule Conny) auf einer Linie – also kann die Sendung gar nicht schlecht sein. :)

Nur in einem Punkt gab es dann doch unterschiede: Bei der Frage, woran denn die Leine am besten festgemacht werden sollte. Bolte empfahl ein “Geschirr”, dass den Zug auf den Brustkorb verteilt anstatt Druck auf den Kehlkopf auszuüben. Unsere Trainerinnen vertreten (zumindest in der Welpenschule) die Meinung, dass genau deshalb das Halsband besser sei: Nicht wegen dem Druck auf den Kehlkopf – aber die starke Nackenmuskulatur sei der Belastung besser gewachsen aus der Brustkorb.

Einig sind sich offensichtlich aber alle: Wenn der Hund nicht zieht, dann ist es eigentlich egal. Und da dies ja das Ziel vieler Leinenübungen ist, sind sich wieder alle einig: Rückführleinenbringen dem Hund genau das falsche bei, nämlich: Wenn ich mehr ziehe, bekomme ich mehr Freiheit.

Nach Ihnen, bitteschön

Auch so ein Punkt, an den man sich erst gewöhnen muss, und auf den mann immer wieder achten sollte: Immer vor dem Hund durch Türen, Tore oder andere Verengungen gehen.

Bei Kindern handhabt man es ja oft so, dass man diese “vor sich hertreibt”, um dann selbst als “letzer Esel” das Licht ausmacht, die Tür zuschließt, und einfach nochmal nach dem Rechten sehen kann.

Bei den Hunden ist es aber genu umgekehrt: Der Ranghöhere geht zuerst durch die Tür. Um keinen Zweifel an der Hirarchie aufkommen zu lassen ist es also notwendig, die gewohnte Reihenfolge umzudrehen: Tür auf, Mensch durch, Hund kommt nach, Tür zu.

Nach einer Weile klappt das fast automatisch…

Hierarchie – Wer ignoriert wen?

Ruby ist inzwischen im “Rackeralter” angelangt. Konkret bedeutet dies, dass sie die anfangs hergestellte Rangfolge – in der sie ja ganz unten steht – nicht mehr so ohne weiteres akzeptiert. Letzte Woche hat sie es mit der “Wunderwaffe” im Rangfolgekampf versucht: “Ignorieren”.

Wann auch immer ich Ruby ein Kommando gab, stellte sie sich vor mich, aber nur um dann demonstrativ wegzuschauen. Aber was Ruby kann, kann ich auch: Aufrecht hinstehen, und wegschauen. Damit ich die Pubertierende trotzdem im Auge haben konnte, habe ich mich so gedreht, dass ich anhand unserer Schatten sehen konnte, wenn sie mich wieder beachtete. Zum Glück stand die Sonne so tief, dass dies ohne weiteres möglich war.

Nach ca. 10 Minuten was das Ignorier-Duell zu meinen Gunsten entschieden, und der Spaziergang konnte fröhlich weitergehen. Was aber nicht heißt, dass Ruby nicht immer wieder versucht, ob sie auch uns ignorieren kann. In der Hundeschule hatten sie doch recht: Die Rangfolge muss klar sein, und wer höher steht, der beachtet die “Niedrigeren” nicht immer. Das ist so wie mit dem Spruch: “Wirklich wichtige Leute brauchen kein Handy.”