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PimpmEee-Scripts nicht mehr im Angebot

Einige meiner Scripts gehen von Vorraussetzungen aus, die sich inzwischen geändert haben.

Deshalb biete ich diese Scripts nicht mehr an.

Da offensichtlich weder Asus noch Xandros Interesse daran haben, das Eee-PC-Linux richtig abheben zu lassen, habe auch ich meine Motivation dazu verloren.

Wer die alten – potentiell kaputten Skripts noch anschauen möchte, kann dies unter http://pimpmeee.de/scripts-disabled/ tun – ein automatischer Download wird aber nicht mehr unterstützt.

Internet Explorer auf dem Eee PC

Anscheinend gibt es immer noch Internetseiten (oder wohl mehr Intranetseiten), die nur mit dem IE korrekt funktionieren. Für diejenigen, die auf solche Seiten angewiesen sind, gibt es mit dem Projekt IEs4Linux Hilfe. Hiermit kann man sogar mehrere Versionen des IEs gleichzeitig ausführen (siehe Screenshot “Famil-IE-ntreff-EEE-n”)

Achtung: Der Internet Explorer unter Linux empfiehlt sich nicht für das allgemeine Browsen, sondern ist laut IEs4Linux nur dazu geeignet, einzelne Seiten anzuzeigen. Also für Webdesigner, die auf verschiedenen Browsern testen wollen, oder eben für Leute, die auf einzelne Seiten, die nur mit dem IE funktionieren angewiesen sind. Auch wird eine gültige Windows-Lizenz benötigt, um den IE benutzen zu dürfen. (siehe Rechtliche Anmerkungen des IEs4Linux-Projektes)

Das PimpmEEE-Skript “install-ies4linux“aktualisiert die APT-Quellen und die APT-Preferences, um dann die benötigten Pakete zu installieren. Danach wird das IEs4Linux-Skript heruntergeladen und ausgeführt, welches dann die eigentliche Installation vornimmt. Ja, das ist ein ziemliches Gewurstel am System – wenn etwas dabei kaputtgeht, dann bin ich nicht schuld! Der Eee PC lässt sich ja zum Glück leicht per F9 beim Booten zurücksetzten, und wichtige Daten haben ja auch ein Backup, oder?

Wer jetzt also immer noch keine Angst bekommen hat, der führt nach diesen Vorarbeiten den Befehl “pimpmEEE install-ies4linux” aus.

Dieses Skript frägt, welche Versionen installiert werden sollen und erledigt alles weitere – ohne dass das Fenster einen Fortschritt anzeigt oder auch nur auf Mausklicks reagiert. Bei mir sind neben vielen “Wine-Statusfenstern, die von alleine wieder verschwunden sind, auch zwei Fehlermeldungen “Wine finished with error” aufgetaucht. Diese musste ich wegklicken – anscheinend sind sie nicht kritisch. Wenn die Installation abgeschlossen ist, fehlt bei der Schaltfläche am unteren Fensterrand der Text. Auf genau diesen unbeschrifteten Button muss man aber klicken, um das Skript zu beenden.

(Icons für den Easy Mode gibt es dieses Mal nicht. Im Befehlsfenster lässt sich der IE dann mit dem Befehl “ie6“, “ie55” oder “ie5” starten.)

Wer mehr darüber wissen will, wie es möglich ist bestimmte/manche/viele/… Windows-Programme unter Linux auszuführen, der sollte das Projekt “Wine” besuchen. Und immer dran denken: Wine Is Not an Emulator!

Linux Feed Reader – Liferea

Eigentlich ist es ja schon fast peinlich, dass ich erst jetzt dazu komme, Euch den Linux Feed Reader “liferea” vorzustellen.

Wer nicht weiß, für was ein RSS-Feed bzw. ein entsprechender Reader gut ist, dem sei unten angehängtes Video (“RSS in verständlichem Deutsch”) empfohlen.
Für den Eee PC ist der Einsatz eines Feedreaders doppelt sinnvoll, ist das Absurfen vieler Nachrichtenquellen doch ob der geringen Auflösung nicht immer ein Genuss.

Liferea bietet die Möglichkeit, RSS-Feeds in Ordnern zu gruppieren und gemeinsam zu lesen. Auch sind sogenannte “VOrdner” (Virtuelle Ordner) möglich, die Schlagzeilen aus verschiedenen Quellen nach gemeinsamen Kriterien zusammenfasst – so z.B. “Ungelesene Artikel” oder “Titel der Schlagzeile enthält Eee und der Status ist ungelesen”.

Wer die zusätzlichen Xandros bzw. Debian Quellen aktiviert hat, kann liferea ganz einfach mit Synaptic bzw. “sudo apt-get install liferea” auf der Befehlszeile (Strg+Alt+T) aufspielen.

Für alle, die den Feedreader zusammen mit einem Icon für den Easy Mode und einigen Beispielfeeds eingerichtet haben wollen, gibt es wie immer ein entsprechendes PimpmEEE-Skript:

Wer diese Vorarbeiten erledigt hat (und die entsprechenden Paketquellen aktiviert hat (“pimpmEEE add-repos“), kann dies alles ganz einfach im Befehlsfenster (Strg+Alt+T) mit dem Befehl “pimpmEEE install-liferea” erledigen.

Wer meine Feeds und das Icon nicht benötigt, kann natürlich auch Synaptic zur installation verwenden, oder auf der Befehlszeile “apt-get install liferea” eingeben, oder einfach hier klicken. (Cool, oder?)

Link: sevenload.com

Autostart im Easy Mode

Für den Full Desktop Modus hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass man im Verzeichniss ~/.Autostart Startskripte für diejenigen Programme, die beim Starten des Eee PCs geladen werden sollen, anlegen kann.

Im Easy Mode ist dies nicht vorgesehen. Dabei wäre es für Asus so leicht gewesen. Aber zum Glück können wir ja selbst Hand anlegen. Das Programm “startsimple.sh” im Verzeichniss “/usr/bin” kann entsprechend angepasst werden, dass es Anwendungen beim Systemstart für uns ausführt. Hierzu ist der entsprechende Aufruf ziemlich am Ende, direkt vor der Zeile “exec icewm” einzufügen. Mit “powermonitor“, “minimixer” und “wapmonitor” gibt es ja entsprechende Beispiele. (Das &-Zeichen am Zeilenende nicht vergessen). Somit könnte man also auf der Textkonsole (Strg+Alt+T) mit dem Befehl “sudo kate /usr/bin/startsimple.sh” eine Zeile “/usr/bin/kooldock &” einfügen, um KoolDock zu starten.

Der Nachteil dabei ist, dass man bei jeder Änderung an den Autostart-Programmen an dieser doch sehr wichtigen Datei herummachen muss. Also bauen wir uns lieber eine Lösung wie unter KDE: Wir modifizieren “/usr/bin/startsimple.sh” so, dass alle Autostartskripte, die wir im Verzwichniss “~/.Autostart.simple” speichern ausgeführt werden. (Die Schlangenlinie “~” steht übrigens für unser Datenverzeichniss bzw. “home”).

Diese Autostartskripte können dann sehr einfach gehalten sein. Folgendes startet zum Beispiel Kooldock:

#! /bin/bash
/usr/bin/kooldock &

Und wem dies alles zu kompliziert war, dem empfehle ich wie immer an dieser Stelle die PimpmEEE-Skripts, die das alles automatisch erledigen:

Das PimpmEEE-Skript “install-autostart” modifiziert die Datei “/usr/bin/startsimple.sh” dahingehend, dass diese alle Autostartskripte im Verzeichniss “~/.Autostart.simple/” beim Systemstart ausführt. Desweiteren wird ein Autostartskript angelegt, das die Anwendung “Kooldock” startet.

Backups der geänderten Dateien werden im Datenverzeichniss des Nutzers angelegt.

Kooldock – Das andere Startmenü

Nein, ich will hier keinen Flamewar Linux vs. Apple anzetteln. Aber nehmen wir einmal an, dass wir das “Dock” (das sind die Icons, die am unteren Bildschirmrand gezoomt werden, wenn man mit der Maus drüberfährt) von Apple ziemlich cool finden, und wir etwas Ähnliches auch auf unserem Eee PC haben möchten.

Zum Glück gibt es “Kooldock“!

Das Paket gibt es nicht in den von mir eingestellten Repositories, deshalb müssen wir es selbst von http://allynelectronics.com/debs/kooldock-0.4.7-1X4_i386.deb herunterladen und mit “sudo dpkg -i kooldock-0.4.7-1X4_i386.deb” installieren. Anschließend lässt sich das Programm von der Kommandozeile mit dem Befehl “kooldock” starten.

Die Voreingestellten Icons funktionieren auf dem Asus nur zum Teil, man kann sie aber leicht den eigenen Wünschen gemäß anpassen: Rechtsklick auf das Kooldock, Menüpunkt “Kooldock” und dann auff “Einstellungen Editieren“, bzw. “Anwendungsliste editieren“.

Screenshot - Kooldock in Aktion

Dieses PimpmEEE-Skript installiert Kooldock mit vernünftigen Voreinstellungen. Wer diese Vorarbeiten erledigt hat, kann Kooldock ganz einfach im Befehlsfenster (Strg+Alt+T) mit dem Befehl “pimpmEEE install-kooldock” installieren. Hierbei werden dann einige nützliche Anwendungsstarter im Kooldock angelegt, sowie ein Icon in der Asus-Easymode Oberfläche (im Arbeiten-Tab) angelegt.

Weitere Einstellungen können dann leicht über die Menüs vorgenommen werden: Rechtsklick auf das Kooldock, Menüpunkt “Kooldock” und dann auff “Einstellungen Editieren“, bzw. “Anwendungsliste editieren“.

Screenshot - Kooldock-Menü

Gib mir meine Starticons wieder zurück!

Update: Inzwischen weiß ich, dass es gar nicht notwendig ist, das Icon wieder herzustellen: Das Programm zeigt die falschen Definitionen an – und ist somit unbrauchbar! Schade…

Nach einem Software-Update des Eee PC kann es vorkommen, dass bereits installierte Starticons für Opera und Synaptic nicht mehr angezeigt werden. Besonders ärgerlich ist jedoch das Verschwinden des Icons für das von Asus/Xandros vorinstallierte deutsch-englische Wörterbuch.

Der Grund hierfür ist eine überschriebene Datei: simpleui.rc (versteckt im Verzeichnis /opt/xandros/share/AsusLauncher/.

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Neue PimpmEEE-Skripts & Einfach-EEE.de

Wie Ihr vielleicht schon bemerkt habt, habe ich meine Eee PC Tutorials inzwischen ausgelagert. Sie finden sich jetzt auf Einfach Eee, wo sie zusammen mit den Artikeln von Johannes Haupt eine gute Mischung ergeben. Neue Artikel werden dann auch direkt dort erscheinen – anfangs wohl noch mit Hinweis auf diesem Blog.

Hier unter dieser Adresse wird sich nun alles um die PimpmEEE-Skripts drehen, die die Tutorials ergänzen.

Apropos: Ich habe soeben die Skripts zu “Software aus anderen Quellen installieren” fertig, die Xandros- und Debian Paketquellen installieren (“pimpmEEE add-repos” – Achtung: Bügelt Eure eigenen Änderungen ungefragt weg!), sowie ein seperates, das ein Icon für Synaptic im Easy Mode anlegt: “pimpmEEE install-synaptic

PimpmEEE-Skripts: Ein Befehl und gut ist!

Der Ausu Eee PC bietet mit dem “Easy Mode” eine schöne, einfache Benutzeroberfläche, die es erlaubt, den Computer zu nutzen, ohne etwas vom darunter installierten Linux zu merken.

Wem jedoch die vorinstallierten Programme nicht ausreichen, oder wenn man alternative Lösungen ausprobieren will, bleibt es dem Eee-Besitzer nicht erspart, sich mit Linux auseinanderzusetzen.

Hier auf pimpmEEE.de sollen diese Grundlagen denen vermittelt werden, die sich auf das Abenteuerland Linux einlassen wollen. Alle anderen – die den Eee “einfach nur Benutzen” wollen finden hier die PimpmEEE-Scripts!

Die PimpmEEE-Scripts sind von mir vorbereitete Miniprogramme, die das tun, was im jeweiligen Blogartikel beschrieben wird. Manche installieren zusätzliche Software, manche nehmen bestimmte Einstellungen vor. Sie sollen komplexe Vorgänge für den Benutzer darauf reduzieren, dass dieser einen einzigen, einfachen Befehl eingibt (“pimpmEEE <befehl>), und das Skript erledigt den Rest.

Hierfür ist ein ganz klein wenig Vorbereitung notwendig. Keine Angst – es beschränkt sich darauf eine Befehlszeile, die kopiert werden muss.

Momentan habe ich nur das Skript zur automatischen Installation von Opera fertig (“pimpmEEE install-opera“). Ich werde jedoch zu allen Artikeln, in denen aufwändigere Vorgänge beschrieben werden ein solches erstellen. Artikel mit (und über) PimpmEEE-Skripts sind alle in der Kategorie “pimpmEEE-enabled” zu finden.

Also, Wunschkonzert: Welches PimpmEEE-Skript wollt ihr haben?

Eee Phantom of Eee Opera

Für mich als Firefoxer ist es unverständlich, aber es soll ja Leute geben, für die ist Opera erste Wahl bei den Browsern. Speziell auf kleinen Bildschirmen soll der Browser aus dem kalten Norden gegenüber seinem freien Kollegen Firefox Vorteile bieten.

Wer’s selbst testen will: Per Strg-Alt-T in den Befehlszeilenmodus und mit folgendem Befehl Opera herunterladen, installieren und das Installationspaket gleich wieder löschen – wir haben ja nur ein paar GB hier:

wget http://www.opera.com/download/get.pl?id=30464 && sudo dpkg -i opera_9.25-20071214.6-shared-qt_en_i386.deb && rm opera_9.25-20071214.6-shared-qt_en_i386.deb

Am besten markiert Ihr die ganze Zeile im Browser, startet Befehlszeile (Strg-Alt-T) und drückt dann im Befehlsfenster beide Maustasten gleichzeitig – oder wenn Ihr eine externe Maus angeschlossen habt, dann nur die mittlere. Das fügt den ganzen Bandwurmbefehl ein, und ihr müsst nur noch die Eingabetaste drücken, ein mal das Passwort eingeben und “Los!” rufen, um die Installation zu starten. Wie man ein Oper-Icon für den Easy-Mode anlegen könnt, steht in der zweiten Hälfte von “HowTo: Opera der bessere Eee PC Browser“.

Selbstverständlich ist auch die Installation per PimpmEEE-Skript möglich: Wer pimpmEEE installiert hat, muss nur noch Strg+Alt+T drücken und anschließend “pimpmEEE install-opera” eingeben.

Der uneingeschränkten Empfehlung von Opera für das 800×480 TFT des Asus Eee PC kann ich mich nicht anschließen. Die Zoomfunktion mag zwar bei Seitem mit festem Layout ganz praktisch sein, aber Opera nimmt mehr Platz auf dem Bildschirm für die “Browser-Tabs” ein als der Firefox:

Firefox DecorationOpera Decorations Der Unterschied von 6 Pixeln (FF: 111, Opera: 117) ist zwar gering, jedoch sind das immerhin 1,25% der gesamten Bidschirmfläche. Außerdem ist zu beachten, dass Firefox die “Browsertabs” nur bei Bedarf einblendet, Opera den Platz aber auch bei nur einer geöffneten Webseite verwendet (also: verschwendet).

Im Grunde läuft es auf die Fragen hinaus: 1. Wie viele Seiten mit statischem Layout besuche ich regelmäßig? und 2. Wie oft surfe ich mit mehreren gleichzeitig geöffneten Webseiten?

Aber, das ist ja das Schöne: Wir können beide nebeneinander laufen lassen, uns ausprobieren, was uns wichtiger ist. Und so sehr ich Tabbed-Browsing auch mag, könnte es passiere, dass ich mir auf dem Eee wieder angewöhnen werde, für jede Webseite ein eigenes Browserfenster zu öffnen. Dann hat man nämlich browserunabhängig fast 30 Pixel gespart – das sind immerhin ca. 6% der Bildschirmfläche!

Update: Ich habe inzwischen das Opera-Theme “Breeze Simplified Micro” entdeckt, das macht Opera richtig klein. (Tools -> Appearance -> Find More Skins -> Top Rated -> Ganz wenig runterscrollen) Gibt es anscheinend auch für Mozilla – hat jemand einen Link?

Man kann Opera wie Firefox konfigurieren, dass die Tabs nur angezeigt werden, wenn wirklich mehrere Seiten offen sind: Rechtsklick auf die Tab-Leiste, “Configure…” auswählen und dann das Häkchen bei “Show only when needed” setzen.

Ach ja – hier noch eine interessante Meinung zum (fehlenden) Erfolg von Opera, hier eine Auflistung der Maus-Gesten, und ein allgemeiner Überblick über die Funktionen von Opera. Es lohnt sich einen Blick darauf zu werfen, wenn man Opera noch nicht so gut kennt.