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C’t Leaks: Assange will den Ct-Aprilscherz 2011 veröffentlichen!

(Update am Ende des Artikels)

Es ist nicht zu fassen! Diesem Mann ist wohl nichts heilig, außer der Informationsfreiheit.

Wie Julian Assange heute in einer Pressekonferenz mitteilte, wurden ihm Details des C’t Aprilscherz 2011 zugespielt. Er will, wie bei Wikileaks üblich, diese Informationen mit namhaften und anerkannten Redaktionen auswerten, überprüfen und in für den Normalbürger verträglichen Happen über die Presse an die Kioske bringen. Zeitgleich sollen die Enthüllungen auch auf Youtube, Twitter und Facebook bereit stehen.

Bereits am 28. April 2011 sollen die Details des wohl am besten gehütetsten Aprlischerzes der IT-Branche für jedermann erhältlich sein. Zeitgleich wird auch die Internetseite C’t-Leaks die Informationen in verschiedenen Dateiformaten veröffentlichen.

Die Reaktionen auf die Ankündigung reichen von freudiger Begeisterung, über kühle Erwartung bis hin zu heftiger Kritik und Anfeindungen. Die C’t-Redaktion selbst hat sich noch nicht zu dem unglaublichen Datenleck geäußert.

Update: Mir ist es noch nicht gelungen, eine aktuelle C’t zu kaufen… :( Es scheint jedoch, dass das Stichwort “Gesichtschutz” eine Rolle bei der ganzen Sache spielt…

Generation “Always On”

Digital Natives, Digital Imigrants, Generation Wasauchimmer – ich habe den Vorgeschmack auf die nächste Generation erlebt:

Generation “Always On”

Neulich auf der Autobahn, auf der Fahrt von Hanau nach Neuenburg kommen wir am Frankfurter Flughafen und somit auch am “Rosinenbomber” vorbei. Der Kleine (1. Klasse) frägt, ob der wirklich mit Rosinen geschossen hat und bis Heidelberg dreht sich das Gespräch im Auto über die Nachkriegszeit, die Belagerung Berlins, die Luftbrücke, die deutsche Teilung, die Vorgänge in der Westdeutschen Botschaft in Ungarn und das wohl folgenreichste Mißverständniss, das jemals bei einer Pressekonferenz vorgekommen ist.

Und so zahlreich die Facetten der Unterhaltung waren, so oft kam auch ein “Das muss ich Dir einmal auf Google-Maps zeigen” oder “Das können wir zu Hause dann auf Youtube zusammen anschauen“. Und die Antwort? Ganz klar: “Papa, wir haben doch das Laptop dabei. Das können wir doch hier anschauen…

Meinen Kinder (alle zwischen 7 und 14 Jahren) fällt es schwer zu akzeptieren, dass das Internet eben nicht immer und überall verfügbar ist. “Bei Papas Handy geht’s doch auch, warum nicht bei Mamas Laptop?” (Weil Opa den Surfstick ausgeliehen hat, aber das ist eine andere Geschichte) – Braucht denn jetzt bald jeder handesübliche Kinderwagen einen Internetzugang? Oder reicht auch schon eine Halterung für’s Smartphone? ;)

Fazit?

Wir leben in einer spannenden Zeit, in der sich nicht nur die Technik rasant verändert, sondern diese Veränderungen auch genau so schnell in der Bevölkerung ankommen. Nicht bei allen. Aber bei den “Early Adoptern” und bei den “Natives”. Und die Natives werden immer mehr…

Warum werden Monitore ohne Auflösung verkauft?

Nun gut – nicht ohne Auflösung. Irgendeine habe die ja schon. Was mich aber nervt, ist dass die Bildschirmauflösung immer mehr aus Produktbeschreibungen und vor allem Werbeanzeigen verschwunden ist.

Da kommt es schon mal vor, dass in einer Anzeige ein 19″ und ein 21″ Display angeboten werden, und beim näheren Hinschauen zeigt sich, dass das größere zwar etwas teurer ist, aber doch nur die gleiche Auflösung hat. (Obwohl doch in der IT gilt: Kleiner bei gleicher Leistung ist teurer herzustellen…)

Nun gut. Aber bei der Anzeige für den ALDI Medion AKOYA P4010 D steht nicht einmal im Kleingedruckten, wie hoch die tatsächliche Bildschirmauflösung ist. Nur über den Hinweis “Full HD Auflösung” und den Umweg über Google/Wikipedia kann man erfahren, dass das Gerät wohl mit 1920×1080 arbeitet.

Das ist ganz ordentlich, und muss doch gar nicht versteckt werden – im Gegensatz zu manchen Laptops, die heute verkauft werden und die genen meinen Toshiba von 2003 mit 1400×1080 ganz alt aussehen. Zumindest, was das Display angeht. Wenn man bedenkt, dass es auch vor sechs Jahren schon ein Modell mit 1600×1280 gab, dann hat sich bei den Displays eigentlich am wenigsten getan.

Kein Wunder verstecken die Hersteller und Verkäufer diese “Erungenschaft” hinter Buzzwords.

Du zahlst echt Geld für ein Barcamp??? #hotelcamp

Meine Anmeldung zum Hotelcamp hat prompt erstaute Reaktionen hervorgerufen:

Du zahlst echt Geld für ein Barcamp?? Interessant!

Ja, das tue ich. Und Ihr auch. Hotel, Anreise, Verpflegung (außer das obligatorisch gesponsorte Mittagessen), etc. Kein Barcamp-Besuch ist wirklich umsonst.

Was im Vorfeld des Hotelcamps für Mißstimmung sorgte, war aber die Teilnahmegebühr von 149€, welche “strukturelle Rahmenbedingungen” erhoben wird. ... Und anscheinend ist es tatsächlich so, dass auf Barcamps normalerweise kein “Eintritt” kassiert wird.

Was durch die verbindlichere Form der Anmeldung sicher geschehen wird: Die Zahl der NoShows wird wohl deutlich geringer ausfallen als normalerweise – ich rechne damit, dass wohl fast alle kommen werden. (Moment mal – ich finde gar keine Details zur Zahlung. Wird die Gebühr etwa erst beim Camp eingesammelt?)

Aber auch mir war (und ist) die Gebühr nicht sympathisch. Auch wenn jedes der bisherigen touristischen Barcamps ohne weiteres die 150€ wert gewesen wäre.

Warum habe ich mich also nicht schon viel früher angemeldet?

Weil meines erachtens die Mischung noch nicht richtig war. An den Tourismuscamps in Eichstätt und in Kaprun schätze ich den Austausch quer durch die “touristische Wertschöpfungskette” einerseits und die verschiedenen Betrachtungsweisen der unterschiedlichen “Betriebsgrößen”. Wo sonst kann ein ich als kleiner Hotellier aus dem Südschwarzwald auf Augenhöhe mit einem “ganzen Land“, mit Anbietern von Pauschalreisen, oder Bewertungsplattformen, mit Forschern und Beratern im Tourismus und noch mit vielen anderen sprechen? Nur auf den Tourismuscamps!

Ich selbst habe auf dem Castlecamp eine Session “Wirtestammtisch” vorgeschlagen – bei denen die Hotels in der Masse der anderen Teilnehmer untergingen. Im Frühjahr in Eichstätt war mein Vorschlag, eine Session nur für Hotelliers durchzuführen deshhalb zum Scheitern verurteilt, weil nicht genügent Hoteliers dabei waren.

Und prompt melden sich zum Hotelcamp genau diese “üblichen Verdächtigen” an. Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde genau die Mischung der verschiedenen im Tourismus beteiligten aller Größenordnungen gut und wichtig! 

Aber von einem Hotelcamp erwarte ich eine stärkere Ausrichtung auf Hotels – also Ketten und einzelne Häuser. Dies war bei einem Blick auf die Teilnehmerliste zu Begin nicht der Fall. (Jörg Schlottke hat sich wohl als neunter angemeldet, aber nicht als Hotellier ge-outed. Erste “richtige Hotelanmeldung” waren die Travel Charme Hotels, an 19. Stelle).

Inzwischen stimmt die Mischung!

Zumindest, wenn man dies aus der Teilnehmerliste ableiten kann. Mit grob gezählten 19 Hotels bzw. Ketten sind beim Hotelcamp deutlich mehr Leistungsträger mit im Boot als bei allen anderen Tourimuscamps (zusammen???).

Und das macht es für mich interessant und wertvoll. Deshhalb investiere ich das Wochenende, die Hin- und Rückfahrt und wenn es denn sein muss eben auch die 150€ Kostenbeteiligung.

Schöne Grüße aus dem Urlaub!

Nur falls ihr Euch fragt, warum es hier so still ist: Wir machen Urlaub im Funkloch. Und zwar in so ziemlich jedem Funkloch der Republik. Wo auch immer es keine DSL-Verbindung gibt, und wo auch immer man froh ist, wenn man mit dem Handy telefonieren kann (an Internet gar nicht zu denken!) – dort schauen wir diesen Sommer vorbei. Es wäre schon hilfreich, wenn wir eine Internetverbindung haben. Welcher Internetanbieter wäre uns jedoch egal.

Wer es genauer wissen will, der kann uns hier bei der Erholung zuschauen: Geocaching.com-LogsTwitpicTwitter

Morgen ist Hamburg dran…

Frühstück bei Twittany…

Eigentlich wollte ich gestern ein kleines Script schreiben, das Twitter nach den Schlagworten “Twitpic” und “Frühstück” durchsucht, und dann die gefundenen Bilder nebeneinander anzeigt.

Und heute morgen stellt Mashable “4 Tools to Track Twitpics in Realtime” vor – und dabei ist genau die Bildersuche, die ich programmieren wollte – nur in 1. fertig und 2. flexibel. ;)

Mit PicFog kann man schnell und einfach Twitpic nach Stichworten durchsuchen - zum Beispiel wenn man wieder einmal eine frische Idee für’s Frühstück braucht

Die letzte Abfahrt der Saison

Am 2. Mai noch Skifahren – das hat schon was.

Und tatsächlich hat es sich gelohnt, dass wir unsere Ski mit zum Tourismusbesprechungsraum nach Ischgl genommen haben. Wie man im Video hören kann, hatten wir am Morgen noch nicht ganz die Orientierung und sind in den falschen Sessellift gestiegen. Als wir in schwindelnder Höhe an der geplanten Ausstiegstelle vorbeizogen, wurde uns doch ein wenig mulmig.

Trotzdem stand uns eine blaue Abfahrt zur Verfügung – auch wenn es vom Lift aus nicht den Anschein machte:

Und dann, nach dem “Après-Besprechungsraum-Kaffee” sind wir wirklich und endgültig das letzte Mal für diese Saison auf die Piste. Dass die Schneebedingungen zu diesem Zeitpunkt aber für die meisten Ischgl-Besucher nebensächlich waren, kann man im Video gut sehen:

PS: Wer wissen will, wie man Handy-Videos um 90° drehen kann, der darf hier spicken :)

Stricken? S T R I C K B L O G S ! ! !

Zu Grundschulzeiten habe ich gestrickt. Eigentlich ganz gerne. Meinen Opa hat es ganz enorm belustigt, wie ich die Nadeln verkrampft umeinandergewickelt habe. Da es damals noch keine bezahlbaren Videokameras und erst recht kein YouTube gab, kann ich leider keine entsprechenden Beweise einbetten.

Nun gut, ich habe mich dann auch bald wieder anderen Hobbies zugewandt – und im Internet ist man ja auf der sicheren Seite.

Und dann bin ich über mehr Zwischenstationen, als man eigentlich erklärn kann auf diesen Anblick in Coolcats Blogroll gestoßen:

Ein Weltbild ist zusammengebrochen: Es gibt nicht nur ein Strickblog, es gibt offensichtlich mehrere davon…

Vielleicht sollte ich auch mal wieder anfangen ;)

Der Klimawandel ist echt, wir verursachen ihn, die Folgen sind gravierend und wir müssen etwas ändern.

Nachdem ich vor kurzem einen kurzen, nicht ganz erst gemeinten Artikel über den Klimawandel auf dem Jupiter hier im Blog hatte, bin ich bei Nerdcore über Hinweis auf die sehr interessante Videoreihe von Peter Sinclair aka Greenman3610 gestolpert.

Sinclair widerlegt die Argumente all derer, die einen Klimawandel leugnen und durch ihre laute Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit Maßnahmen verhindern, die diesen bremsen könnten.

Greenman3610′s bringt es Woche für Woche auf den Punkt:

Climate change is real, we’re doing it, the consequences are dire, and we need to stop.

oder auf deutsch

Der Klimawandel ist echt, wir verursachen ihn, die Folgen sind gravierend und wir müssen etwas ändern.