Archive | Wiki RSS feed for this section

OpenStreetMap.org – Auch Geodaten wollen frei sein

Über ProLinux.de bin ich auf das Projekt OpenStreetMap.org gestoßen. Hier werden Kartendaten von Freiwilligen zusammengetragen und weiterverarbeitet. Diese Daten sind unter der CC-by-sa-2.0 lizenziert, d.h. man kann sie auch kommerziell weiterverwenden.

OSM.org ist ein äußerst spannendes Projekt, da es das Potential hat für Landkarten und Navigation das zu werden, was Linux bei Betriebssystemen und die Wikipedia bei Lexika ist: Eine ernstzunehmende, freie Alternative.

Neuenburg ist als Stadt auch schon auf der Karte, wobei noch nicht so viele Straßen vorhanden sind. Wie man selbst die Karte verbessern kann, ist in diesem Video erklärt.

Wenn jetzt nur das GPS in meinem Nokia E90 besser funktionieren würde…

Ich habe für mich die Tätigkeit des Bügelns abgeschafft…

Dachte ich es mir doch, dass ich mit dieser Überschrift Eure Aufmerksamkeit bekomme :)

Der Satz ist nicht von mir. Ich habe nie gebügelt. Verfasserin dieser Aussage ist Maria Eleftheria. Ina Müller-Schmoß hat in ihrem Blog mit “Ria” ein Gespräch geführt, das nun offen in einem Wiki-Interview weitergeführt wird.

Thema des ganzen ist übrigens nicht die Hausarbeit, sondern “Welche Rolle spielt Kreativität in Deinem Leben? – Eine Gedankensammlung.

Wikipedia vs. Spoilerwarnung

Spoilerwarnung: Achtung! Dieser Artikel enthält Darstellung, die Ihre Meinung über die deutsche Wikipedia negativ beeinflussen könnten.

Spoiler-Warungen in Artikel über Filme oder über Bücher warnen den Leser vor Abschnitten, in denen Handlungsdetails wiedergegeben werden, die den Genuss des Werkes schmälern können. (z.B. Wer Matrix noch nicht gesehen hat, sollte selbst entscheiden können, ob er weiterliest und erfährt, dass Neo wieder vom Tod erwacht, oder ob er seine Recherche vorher abbricht, um den Film noch mit voller Spannung anschauen zu können. Ooops – sorry :)

Bei der Deutschen Wikipedia sind Spoilerwarnungen unerwünscht.

Es wurde ausgiebig darüber diskutiert, und da ich bisher nichts zur Wikipedia beigetragen habe (ausser dass ich massiv darauf verlinke), habe ich eigentlich kein Stimmrecht. Aber dies ist meine virtuelle Presse, und hier darf ich meine Meinung darüber schreiben.

Die Argumente gegen eine Spoilerwarnung beschränken sich im Grunde auf

  • Das gehört nicht in eine Enzyklopädie
  • Wer nachschlägt will doch Informationen und braucht sich nicht zu wundern, wenn er diese erhält.

Wie schnell es doch ging, bis die Wikipedia zum Establishment geworden ist. Wer in einer Liga mit Brockhaus und Encyclopædia Britannica mitspielen will, der tut “soetwas” nicht. Mit der gleichen Logik müsste man es ablehnen, dass jeder die Artikel bearbeiten darf. Wo wäre die Wikipedia, wenn man sich an die Regeln gehalten hätte, die “die Großen” vorgaben? Die Wikipedia wurde so erfolgreich, weil sie eben diese Regeln mißachtet, ignoriert und somit neu geschrieben hat. Weil sie das Medium Internet voll ausgereizt hat, und somit genau den Werken überlegen war, denen sie jetzt nacheifert.

Hoffentlich werde ich nie so alt…

Interview über Wikis im Wiki – zum Mitmachen

Letzte Woche bekam ich Mail von Ina Müller-Schmoß. Sie wollte mir einige Fragen zum Umgang mit Wiki-Software in Form eines Blog-Interviews stellen. Warum eigentlich nicht :)

Wir haben kurz gemailt, ausgiebig telefoniert und waren uns einig, dass wir dieses Interview machen wollen. Und da mir die Theorie zwar liegt, aber die Praxis viel lieber ist, machte ich Ina den Vorschlag, dieses Interview nicht per E-Mail, sonder direkt auf einem Wiki durchzuführen.

Denn wenn jeder Fragen kann, dann entstehen solche “Fragen nach Fragen” wie bei normalen Interviews erst gar nicht. Der Hauptinterviewer gibt natürlich eine Struktur vor, aber die Leser des Interviews können eingreifen und Zwischenfragen stellen.

Und der Befragte gibt natürlich zunächst einmal den Hauptteil der Antworten, aber die Teilnehmer können ihre Erfahrungen mit einbringen, und somit helfen, dass eine umfassende, abgerundete Sammlung kollektiven Wissens entsteht, die sehr viel wertvoller ist, als ein normales Interview.

Fragesteller, Antwortengeber und Leser treffen sich sozusagen in der “Guten Stube” (oder auch am Stammtisch) und plaudern, arbeiten, streiten und forschen miteinander. Also ich bin echt gespannt, wie sich das entwickelt!

So, Ina hat die Fragen gestellt, und ich habe schon einmal geantwortet. Das vorläufige Ergebniss gibt es auf der Spielwiese. Aber nun brauchen wir Euch: Eure Fragen, Eure Anmerkungen. Also: Nichts wie rein ins Wiki – traut Euch!

Ach ja: Da Ina im Bereich “Büroorganisation” arbeitet, habe ich ihr ein Bild von meinem Schreibtisch versprochen:[photopress:Bueroorganisation.jpg,full,centered]

RTFM – Read The Fine Manual!


Dear Sir/Madam,

I’m writing to inform you of a fire, which has broken out on the premisses of…

und wer nicht lesen will, muss schauen – “sudo rm -rf /”: