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WordPress als Wiki – Moving Quickly to Hawaii

Im Artikel „WordPress als Wiki“ habe ich beschrieben, wie verschiedene Anwendungsfälle im Web mit verschiedenen Werkzeugen angegangen werden. Aber auch, wie ein CMS durchaus auch Dinge erledigen kann, für die es ursprünglich gar nicht gedacht war. Zum Beispiel kann man mit der Wiki-Software Dokuwiki ohne Probleme bloggen.

Der umgekehrte Ansatz, nämlich die Blogging-Engine WordPress zu nutzen um ein Wiki zu betreiben, wurde meines Wissens noch nicht ausprobiert.

Muss man WordPress für alles benutzen? Mit spezialisierten Werkzeugen (WP fürs Bloggen und DW fürs Wiki) erreicht man doch ein besseres Ergebniss!

Mag sein. „Wiki“, „Blog“, „Forum“ sind drei Begriffe, die meines Erachtens mehr mit der Einstellung zu tun haben als mit der dahinterstehenden Software. Warum sollte man also nicht einmal testen wie es sich anfühlt, wenn man mit einem Wiki-Mindset an ein Blog herangeht, so wie es Robert Basic in deinen Artikeln „Rolling Blogging“ und „Editing Blogging“ beschreibt? Der Wiki-Syntax ist meiner Meinung nach schon lange unnötig.

Roberts Artikel habe ich zum Anlass genommen, genau dies auszuprobieren: Ein Wiki mit WordPress. Das Thema der Wissenssammlung ist naheliegend: „Wordpress als Wiki“. Das Wiki selbst soll die Informationen sammeln und zusammentragen, die für den Erfolg eben dieses Konzeptes benötigt sind. Wer weiß, Vielleicht wird mit wenigen Anpassungen am Design und einem kleinen Plugin WordPress tatsächlich zur respektablen Wiki-Engine…

Also, wer Lust hat bei diesem Versuch mitzumachen, der kann sich gerne bei wiki.310g.com anmelden und mitschreiben. Ich bin gespannt, was daraus wird…

Zensur in Deutschland: Hausdurchsuchung bei beliebigen Webseitenbetreibern möglich!

Macht sich BasicThinking nun eigentlich die Google-Suche inklusive der bösen Links zu Eigen (via Renke)? Ohne diesen Artikel wüssten wir doch gar nicht, wie man an die gecrackten Versionen kommt.

Ich distanziere mich jedenfalls hiermit ausdrücklich von Links (oder Suchanleitungen), die von direkt oder indirekt auf den oben verlinkten Seiten erscheinen.

I love DokuWiki

Auch wenn ich viele meiner Webseiten auf WordPress umgestellt habe: DokuWiki rocks!

Rechtzeitig zum Valentinstag hat Andreas Gohr die nächste Version des Wiki-Systems veröffentlicht. Laut Andy sind die wichtigsten Punkte im Changelog:

  • Viele kleine Verbesserungen an bestehenden Funktionen
  • Viele, viele Fehlerkorrekturen

Also, wer ein Wiki braucht, ist mit DokuWiki sehr gut beraten!

PS: Schon komisch: WP kann mit dem Herzchen in der URL umgehen, macht im Titel allerdings ein Fragezeichen draus…

Social-Media-Bestandteile einer Event-Homepage

Sei es ein Barcamp, ein Messestand, der Launch eines Programmes oder ein Event anderer Art – heute werden diese Veranstaltungen immer im Internet beworben. Doch es steht auch ein ganzer Werkzeugkasten mit Programmen bereit, die eine Event-Homepage zur Planungszentrale und zum Dreh und Angelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit werden lassen können. In den letzten Tagen habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie eine Event-Homepage aussehen sollte, damit möglichst viele Effekte des “Mitmachwebs” ermöglicht, gefördert und maximiert werden können.

Hierbei geht es nicht darum, möglichst viele Buzzwords in einer Eventankündigung unterzubringen. Es geht darum, Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich zu Informieren und sich mit anderen zu vernetzen, ohne dass das Organisationsteam selbst vermittelnd tätig werden muss.

Auch wenn es sehr unterschiedlich gelagerte Veranstaltungen gibt, so sollten folgende Elemente auf der Startseite (ohne zu klicken und ohne zu scrollen) schnell zu finden sein:

  • Name, Ort und Zeit der Veranstaltung
  • Link zu “weiteren Offiziellen Seiten” (z.B. Cache-Listing bei einem Geocaching-Event)
  • Link zum Blog und RSS-Feed
  • Link zum Wiki
  • Kontaktinformationen

    Diese Kontaktmöglichkeiten sollten aber nur dann angegeben werden, wenn sie auch tatsächlich schon genutzt werden und für die Zielgruppe zumindest ansatzweise relevant sind. Und: Nicht nur wegen des Events registrieren und dann ungepflegte Accountleichen verlinken.
    Bei zu vielen unterschiedlichen Diensten kann man auch einen Link auf eine entsprechende Seite angeben.

  • Gemeinsames Tag für Seiten wie Flickr
    Dieses sollte recht eindeutig mit der Veranstaltung zusammenhängen. “Tourismuscamp09” ist hier zum Beispiel eine gute Wahl, denn es kommt meist nicht auf die Anzahl der Buchstaben an. Bonuspunkte bekommen alle, die die Bilder mit diesem Tag auch irgendwo in der Seite einbetten.
  • Kurzes Hashtag für Twitter.com
    Dieses sollte in erster Linie kurz sein, damit die 140 Zeichen Nachrichtenlänge nicht unnötig gefüllt werden. Dies kann auch zu Lasten der Eindeutigkeit gehen – man sollte nur auf “saisonale Eindeutigkeit” achten.
    So würde #tcamp 10 Zeichen pro Nachricht sparen – das sind über 7%! Verwechslungen zum Tourismuscamp 2008 oder 2010 wären nicht zu befürchten, da Twitter eine sehr kurzlebige Plattform ist. Bei einer Zeitgleichen durchführung eines “Taubenzüchtercamps”, “Tenniscamps” oder eines “Twittercamps” wäre eine andere Lösung zu finden (oder man muss den Kanal durch schiere Masse dominieren :)
    Auch Tweets kann man in die Seitenleiste der Webseite einbinden -> Bonus
  • Informationen für Blogger als Blogartikel
    • Ja, es muss ein Blog erstellt werden.
    • Es sollte einen “Projektartikel” geben, in dem alle wichtigen Punkte zusammengefasst und die zentralen Informationsseiten verlinkt werden.
    • Blogger sollten dazu eingeladen werden, in ihren Blogs auf diesen Artikel zu verweisen.
    • Diese Seite fungiert als Sammelstelle für eingehende Trackbacks zu Event im Allgemeinen und macht somit eine manuelle Zusammenstellung der verlinkenden Seiten sehr viel einfacher – vielleicht sogar unnötig.
    • In regelmäßigen Abständen sollten Zusammenfassungen der Planungsfortschritte in diesem Blog erscheinen.

    Da man sowieso ein Blogsystem pflegen muss, bietet es sich auch an, dieses für die Erstellung des gesamten Internetauftritts zu verwenden.Dadurch erleichtert sich auch die Erstellung eines RSS-Feeds

  • Wiki
    • Ja, es muss ein Wiki erstellt werden. :)
    • Intern kann ein geschützter Bereich des Wikis zu Planungszwecken genutzt werden.
    • Man kann die Teilnehmer schon sehr früh in die Planung einbeziehen.
      (z.B. Sessionvorschläge, oder Wer-bringt-was-mit)
    • Die Teilnehmer können sich selbst organisieren
      (z.B. Mitfahrgelegenheiten)

Mit diesen Komponenten sollte man eigentlich ganz gut aufestellt sein. Man bietet interessierten die Möglichkeit, im Web 2.0 über die Veranstaltung zu berichten und sich mit anderen zu vernetzen, ohne dass das Organisationsteam selbst vermittelnd tätig werden muss.

Die Informationen sollten so ins Design/Theme/Template der Seite integriert sein, dass sie – zumindest als Link – auf jeder Seite erscheinen, denn es ist nicht gesagt, dass die Besucher immer durch den Haupteingang kommen.

Ausblick:

Bein einem solch umfangreichem Pflichtenheft ist es gut zu wissen, dass alles, was ich oben aufgeführt kostenlos in guter Qualität Verfügbar ist. Man kann sich die Software auf der eigenen Webpräsenz installieren, oder Dienste in Anspruch nehmen. Ersteres bietet mehr Möglichkeiten, ein einheitliches Design realisieren zu können – letzteres bietet den Vorteil, dass man sich nicht um die Technik kümmern muss.

Somit steht eigentlich einem gut vernetzen Event nichts mehr im Wege. Wenn das Angebot nun noch ein Attraktives ist, dann kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen, oder?

Fahrplan:

  1. Domain registrieren – oder auch nicht
  2. Blogsoftware installieren
  3. Theme/Template/Design auswählen
  4. Wikisoftware installieren
  5. Wiki ins Blog integrieren
  6. Tag/Hashtag auswählen
  7. Alle Daten ins Layout

Hört sich das wie eine Artikelserie an? Ich verspreche vorerst noch nichts…

WordPress Themes und Plugins

Hier eine Liste von Links, die ich wohl in nächster Zeit noch mehrmals aufsuchen werde:

  • Starscape ThemeSehr komplex, aber auch sehr schön. Ich habe vor, den Drachen durch eine Krone zu ersetzen.
  • Simple:Press Forum – Ein Forum-Plugin für WordPress. Wäre ich ein “Foren-Typ”, dann wäre das wohl schon installiert :)
  • Sub-Page Links – Macht “Unterseiten” in WordPress sichtbar. Wird leider nicht mehr weiterentwickelt – von daher bin ich mir nicht sicher, ob ich es einsetzen werde.
  • dw2wp – DokuWiki2WordPress – da bin ich echt gespannt drauf. Eine Kombination meider beiden Lieblings-CMS! Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein DokuWiki mitten drin in einer WordPress-Installation…Ich kann es kaum erwarten!

Warum ich mich durch WP-Themes und WP-Plugins wühle? Deshalb: beta.Krone-Neuenburg.de

Jeden Tag, eine gute Tat. Oder mindestens eine Straße

OpenStreetMap.org ist das neue Lieblingsspielzeug vieler Touristiker. Auch ich habe mich vor einer Weile angemeldet und damit begonnen, Neuenburg am Rhein ein paar Details hinzuzufügen.

Stadtplan Neuenburg, OSM, Stand 12. Juli 2008Denn wenn OSM wirklich die Wikipedia unter den Landkarten werden soll, dann ist noch viel Arbeit notwendig. Aber diese wird getan werden. Denn mit der Zeit werden immer mehr Geschäftsleute (wie ich) oder Tourismusdestinationen oder auch einfach Städte merken, dass es einen Vorteil bietet bei OSM mit möglichst genauen Daten geführt zu werden.

Welchen Vorteil habe ich davon?

  • Sobald ich den Ortskern von Neuenburg am Rhein in OSM eingegeben habe, kann ich meine eigenen Landkarten für die Hotelgäste ausdrucken. Diese Freiheit bringt Unbekümmertheit! Oder traut ihr Euch, einen Screenshot wie diesen hier von Google-Maps in Eurem Blog einzubinden? Kein Problem mit freien Inhalten! Ein ganz großes No-Go bei Google-Maps bzw. kostenpflichtig bei Virtual Earth.
  • Die Daten sind nicht weggeschlossen (“Lock In”). Jeder kann die OSM-Daten im XML-Format exportieren und unter der CC-by-SA weiterverbreiten. Einige GPS-Geräte arbeiten anscheinend schon optional mit OSM-Karten. Diese Exportfunktion macht mir Übringens auch BikeMap/RunMap so sympathisch. (Dort als GPX-Datei)
  • Ich kann die wichtigen “Points of Interest” für meine Gäste der Karte hinzufügen
  • Also “Early Adaptor” bzw. “Early Contributor” ist die Krone schon weitaus früher in OSM hinterlegt als die Kollegen im Ort
  • Von den Daten, die ich eingebe, profitiert “die Allgemeinheit” – und nicht nur eine amerikanischen Datenkrake.

Und nun?

Ich nehme mir also hiermit vor, jeden Tag mindestens eine Straße in OpenStreetMap einzugeben. Da ich nicht jeden Tag dazu kommen werde, hoffe ich mindestens im Wochenschnitt auf diesen Wert zu kommen. Heute habe ich schon einmal mit 10 Straßenabschnitten eine gute Grundlage geschaffen.

Und der Haken an der Sache?

Ich habe nur einen einzigen entdeckt: “Die” haben OSM natürlich auch schon unterwandert…

Und Luftbilder?

Freie Luftbilder gibt es bei OpenAerialMaps.org – womit Google-Maps dann langfristig wirklich ausgedient haben sollte :) (via Landkartenblog)

Und Routing?

Eine Routing-Hilfe (also: Navigation) findet sich unter www.openrouteservice.org. Diese Lösung basiert auf den Daten von OpenStreetMap.org und findet Wege für Fußgänger und Radfahrer (und Autos?). Federführend bei diesem Projekt ist die Universität Bonn.

Und …?

Wer noch mehr Services kennt, die schon heute auf OSM setzten, kann diese ja in den Kommentaren erwähnen. Dankeschön schon im Voraus

Universal Edit Button – Das nächste Icon im Adressfeld

UEB-IconDer Universal Edit Button (kurz UEB) ist eine Initiative, die es erleichtern soll, Wikis zu erkennen. Websurfer sollen ermutigt werden, auch schreibend im Web tätig zu sein. Deshalb gibt es diese Initiative, die versucht, ein weiteres Icon (neben „RSS“ und „Lesezeichen“) in der Adresszeile der Browser zu etablieren.

Momentan braucht man, um das Icon auch wirklich zu sehen den Firefox-Browser mit einem entsprechenden Plugin.

“Tim Berners Lee intended the web to be a read-write medium. But somewhere along the path, most web users were demoted to just “web surfers” on a largely read only web. Few people enjoy the privilege of web editing.” — Jack Herrick

Bei LinuxBasics.org und in der Wiki-Spielwiese habe ich das ganze schon integriert. War ganz einfach, per Plugin bzw. durch die zusätzliche Zeile im Seiten-Header


<link rel="alternate" type="application/wiki" title="Registered useres can edit this page!" href="?do=edit"/>

Weitere Details bei Andi Gohr: Universal Edit Button bzw. direkt beim UEB-Projekt.

UEB - Beispiel

Freie Musik im Netz

Wer sich mit frei lizenzierter Musik im Netz auskennt, oder diese Sucht (oder gar anbietet!), der sollte einmal auf der neuen Seite “Musik im Netz” des E-Learning-Wikis vorbeischauen.

Der Asus Eee-PC mit Ubuntu im Praxiseinsatz

Eigentlich habe ich meinen Eee nur gekauft, weil er so süß war und Linux drauf hatte. Nach einigen Experimenten mit der von Asus vorinstallierten Easy-Mode Oberfläche und dem darunter werkelnden Xandros wurde das spielen damit aber immer uninteressanter.

Jedoch habe ich immer öfter “den Kleinen” zum Arbeiten benutzt. Egal ob Tourismuscamp, Verkehrsvereinssitzung, dem Treffen mit dem Steuerberater, Besprechung der neuen Speisekarte oder Seminar für Unternehmensnachfolger – der Eee war dabei. Meine Notizen direkt in den PC einzugeben hat den vorteil, dass ich sie auch tatsächlich archiviere und wiederfinde – im Gegensatz zu den sonst so geschriebenen Seiten auf dem Notizblock.

In der “Gesprächssituation”, die ja bei so kleinen Treffen bestehen spielt der Eee PC seine Größe richtig aus. Im Gegensatz zu einem “richtigen Laptop” ist der Asus nämlich schön klein und diskret. Er baut keine Wand zwischen den Gesprächspartnern auf, sondern man kann sich richtig gut “über ihn hinweg” unterhalten. Der Eee ist zwar ein wenig größer als ein traditioneller Notizblock, aber immer noch kleiner als ein Leizordner.

Inzwischen habe ich den Entschulss gefasst, meine Mitschriften nicht mehr in OpenOffice zu verfassen, sondern diese in einem Wiki zu speichern. Dadurch habe ich die Möglichkeit, verschiedene Themen zu verlinken und auch die Suchfunktion ist sicher irgendwann einmal sehr nützlich.

Um DokuWiki jedoch installieren zu können, brauchte ich ein Webserver. Und das war dann der Punkt, an dem ich dem Asus-Xandros den Rücken kehrte, und Ubuntu installiert habe. Eine gute Übersicht der Linux-Distibutionen, die für den Eee geeignet sind, findet man bei Gary Richmond im Free Software Magazine. Jetzt läuft auf meine Eee-PC also Xubuntu (engl. Installationsanleitung (für System und Anwendungen) hier) mit Lighttp als Webserver und DokuWiki als Notitzblock. Firefox wurde mit den Tips von Andi Gohr auf den kleinen Bildschirm optimiert. Desweiteren habe ich auch noch Freemind installiert – wenn es einmal eine Mindmap zur Strukturierung der Gedanken sein soll.

OOo-Calc nach DokuWiki

Wie wahrscheinlich schon einige mitbekommen habe, ist DokuWiki für mich das CMS schlechthin. Um den Wochenplan für unseren Metzgerimbiss ins Internet zu stellen habe ich mir bisher so beholfen:

  • Wochenplan in OpenOffice-Calc Vorlage erstellt bzw. eingegeben
  • Über einen ganzen Wald von Formeln, die einzelnen Zeilen in DokuWiki-Syntax umgewandelt
  • Diesen per Zwischenablage “ins Internet kopiert”
  • DokuWiki-Spalte aus der OOo-Tabelle gelöscht
  • Flugblätter ausgedruckt

Das ist so ganz in Ordnung, da es sich um ein festes Layout handelt. Wer jedoch öfter mit Tabellen in Wikis zu tun hat, sollte sich den Calc2Dokuwiki-Converter von Luc Sorel anschauen. Dieser wandelt beliebige Tabellenbereiche auf Knopfdruck in den DokuWiki Syntax und behält dabei sogar die Zellformatierungen bei.

Das ist die erste OOo-Erweiterung, die ich installiert habe – und ich mag sie wirklich!