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Schnelle Kurven mit Inkscape

Ich habe gerade in diesem Video entdeckt: In Inkscape kann man Bezierkurven nicht nur über die Kontrollpunkte verändern! Einfach im „Punktbearbeitungsmodus“ auf die Kurve selbst klicken und in die gewünscht Form bringen.

Wenn man mehr Kontrollpunkte braucht, erhält man diese einfach durch einen Doppelklick auf die Kurve.

Mobile Barcoder statt Eintippen

Auch wenn mein Motorola Milestone (und auch das Flipout meiner Frau) eine Harware-Tastatur hat: Es gibt schöneres, als URL einzutippen. Deshhalb habe ich mir das Firefox-Plugin “Mobile Barcoder” installiert.

Screenshot: QR-Code
Es fügt der Statusleiste des FF ein kleines schwarz-weißes Quadrat hinzu. Wenn man den Mauszeiger darüber schiebt, wird ein QR-Code mit der URL der geöffneten Webseite eingeblendet. Dieser kann dann mit dem Handy eingelesen werden.

Ganz praktisch, wenn man eine Website vom Desktop “mitnehmen” will.

Ein RFID-Empfänger für’s Handy – RFID for the Masses!

An RFID werden wir wohl nicht mehr vorbeikommen. Und genügend beängstigende Szenarien sind ja schon beschrieben worden. Warum denkt aber keiner an die Anwendungen, die entstehen könnten, wenn jeder einen kompakten portablen RFID-Empfänger besitzen würde. Am besten im Handy integriert so wie der Webbrowser und die Fotokamera. “RFID for the Masses” sozusagen…

  • Tourismus:
    Sehenswürdigkeiten, Statuen, Historische Bauwerke – alles touristisch Interessante könnte mit einem RFID-Chip getaggt werden. Über die eindeutige “ID” des Chips kann das Handy nach den Informationen suchen, und den Benutzer darauf aufmerksam machen. Die Informationen können über das Internet in verschiedenen Sprachen und auch als Audio- oder Videoguide zur Verfügung gestellt werden.
    Die Beschränkung auf 10m Empfangsradius pro Chip könnte auf großen Plätzen mit mehreren Chips umgangen werden. Ähnliche Konzepte werden bereits mit QR-Codes oder per GPS & Kompass (Google Goggle) realisiert - würden mit der RFID-Technik jedoch deutlich benutzerfreundlicher.
    Hotelzimmer könnten die Aussicht selbst erklären. Und Hotelflure könnten den Gästen den besten Weg zum Wellnessbereich zeigen. Alles über das Handy, das der Gast selbst mitbringt. (Und natürlich weiterhin durch eine sinnvolle, übersichtliche Beschilderung :)
    (Ich sehe gerade, ich habe schon vor einem halben Jahr darüber geschrieben)
  • Qualitätsmanagement – auch im heimischen Kühlschrank:
    Man stelle sich vor: Einmal das Handy vor den geschlossenen Kühlschrank halten, und man erhält eine Liste mit den darin enthaltenen Verpackungen – und wie lange die einzelnen Lebensmittel noch haltbar sind. Nur ein weiterer Klick, und man bekommt Rezeptvorschläge, die sich mit den entprechenden Zutaten zubereiten lassen. (Den Füllstand der Packungen muss man allerdings noch selbst bestimmen :)
  • Schlüsselfinder – nicht nur für Schlüssel:
    In den 80ern waren sie die Hits: Schlüsselanhänger, die auf den Pfiff  gehorchten! Durch ein Piepsen machten sie auf sich aufmerksam und jeder wusste sofort, wo der Schlüssel war. Mit einem RFID-Handy könnte man im “Topfschlagprinzip” durch die Wohnung laufen, und verlegte Gegenstände zumindest auf 10m genau orten.
  • RFID in der Waschmaschine:
    Die Trommel erkennt selbst, ob Wolle oder Leinen eingeworfen wurde und stellt das Waschprogramm entsprechend ein. Bei einem einzelnen (oder wenigen) Wollsocken in der Kochwäsche wird entsprechend gewarnt.

Bestimmt gibt es noch mehr praktische Anwendungen für einen RFID-Chip im Handy. Die wirklich interessanten werden wahrscheinlich erst erdacht, wenn die technik verfügbar ist. Ich fänd’s jedenfalls klasse, wenn die RFID-Technik nicht nur den totalen Verlust der Privatsphäre mit sich bringen würde (das wird sicher geschehen), sondern auch für jeden direkt nützlich wäre.

Habt ihr noch andere “RFID-Anwendungen für die Masse”?

(Dieser Artikel wurde inspiriert von meinem Kommentar bei Tourismuszukunft)

Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope auf dem ALDI-PC Medion Akoya E7330 D

Die ganze Familie grinst mich an und sagt: “Soso, dein PC ist heute morgen kaputt gegangen…” – Und ich kann nicht anders als mitzugrinsen. Da wir mit dem alten PC auch schon so manche Probleme hatten war der Plan ganz klar: Ersatzbeschaffung!

Angeschlossen & Hochgefahren. Windows Vista sollte die erste und einzige Aufgabe übernehmen: Runterladen und Brennen der aktuellen Ubuntu-Version.

Mit Freude habe ich festgestellt, dass Medion im Akoya E7330 D ein DVD-RAM Laufwerk verbaut hat – ha habe ich doch noch einige passende Scheiben im Schrank. Somit habe ich das Ubuntu-ISO auf DVD-RAM gebrannt und keinen DVD-Rohling dauerhaft verloren.

Die Installation klappte – jedoch nicht ganz reibungsfrei: Der Ubuntu-Installer hat die Vista-Partition verkleinert, konnte dann aber dem Kernel die Änderung am der Partitionstabelle nicht ordnungsgemäß mitteilen. Daher startete ich Rechner und Installation von Neuem, teilte die Partitionen selbst ein (genügend Platz war ja), und alle lief gut.

Lediglich die Bildschirmauflösung war mit 800×640 Punkten nicht ganz so berauschend. Das Ubuntu-Modul zur konfiguration proprietärer Treiber erkannte die NVIDIA Gforce GT 220 nicht. Daher musste ich den Treiber von NVIDIA direkt herunterladen. Vor dessen Einrichtung habe ich dann noch die anstehenden Updates und das Paket “build-essential” installiert.

Wer noch nie einen NVIDIA-Treiber von Hand aufgespielt hat:

  • Alle Anwendungen schließen – ich will nicht Schuld haben, wenn ihr im vierten Schritt Daten verliert!
  • Wechsel auf die Textkonsole per <Strg>+<Alt>+<F1>
  • Als Nutzer anmelden und per “sudo su” Systemverwalter werden
  • /etc/init.d/gdm stop – spätestens jetzt sind alle Anwendungen weg :)
  • Ins Verzeichniss mit dem Treiberdownload wechseln (cd Desktop)
  • ./NVIDIA-Linux-x86-185.18.36-pkg1.run
  • Und die Fragen beantworten – alles wird gut :)

Alles in allem macht der ALDI-PC Medion Akoya E7330 D einen ganz ordentlichen und flotten Eindruck – sofern ich das nach der kurzen Zeit schon sagen kann.

Und jetzt muss ich schauen, ob ich noch ein paar Daten und Einstellungen von den alten Festplatten retten kann. Die wichtigen Dinge sind zwar auf dem Server, aber dieses und jenes wäre doch nett, wenn man es noch hätte.

Offene Tabs: WordPress’n'Webdesign Tips & Tricks

Hier ist eine Sammlung von WordPress-Tips, die ich mir für “das nächste Redesign” merken möchte:

Offene Tabs: Schriften, WordPress Templates, Gemeinschaft, Safari

Da die offenen Tabs in meinem Browser zu viel werden, gibt es jetzt ein Paar Artikel, in denen ich die wichtigen Links thematisch sortiert zusammenfasse. Heute:

Gemischtwarenladen

Offene Tabs: Webdesign & WordPress

Da die offenen Tabs in meinem Browser zu viel werden, gibt es jetzt ein Paar Artikel, in denen ich die wichtigen Links thematisch sortiert zusammenfasse. Heute:

Webdesign im Allgemeinen und WordPress im Besonderen

ZDF-Mediathek Videos herunterladen (Download)

Update 18. Mai 2010: Eine Aktuelle Version dieses Artikels (Stand: Mai 2010) befindet sich hier: ZDF-Mediathek Videos herunterladen (Download) – Mai 2010

Update (26.09.2009): Der Kommentar von Ronald Wölfel stellt den momentanen Stand der Dinge sehr gut dar und ist sicherlich hilfreicher als der Artikel selbst!

Update: Das ZDF hat sein Seitenlayout geändert. Inzwischen sind keinerlei Hinweise auf .ASX oder MMS: mehr im Seitenquelltext enthalten. Anscheinend übernimmt das Flash-Plugin nun das Dekodieren der Stream-URL – eine möglichkeit zum Download gibt es anscheinend micht. Wer einen Tip hat kann ja diesen in den Kommentaren hinterlassen.

Wie man Youtube-Videos auf die eigene Festplatte speichert, ist ja schon hinlänglich bekannt: Pwnyoutube ist wohl die einfachste Option. Und wie man die FLV-Dateien in ein brauchbares Format wandelt steht in “How to convert YouTube videos to DivX or XviD

Aber wie bekommt man die Videos aus der ZDF-Mediathek ins eigene Archiv, bevor die Sendungen nach 14 Tagen wieder aus dem Netz genommen werden? Auch kein Problem :)

Wie paedda1 erklärt, benötigt man die URL des gestreamten Videos, welche wiederum in einer ASX-Datei versteckt ist. Im Gegensatz zur verlinkten Erklärung muss man aber keine DLLs aus zweifelhaften Quellen installieren. Das ZDF zeigt den Link zur ASX direkt mit an:

Somit reicht es, den Link mit einem Rechtsklick und dem entsprechenden Menüpunkts in die Zwischenablage zu kopieren. Und diese URL fügt man dann in folgenden BASH-Einzeiler ein:

curl http://wstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/090421_1816_hko.asx | grep mms: | cut -d" -f4 | xargs -n1 mplayer -dumpstream -dumpfile zdf-mediathek.wmv

Wobei die URL “http://…asx” mit derjenigen des gewünschten Videos und der Dateiname “zdf-mediathek.wmv” mit dem gewünschten Speicherort zu ersetzen ist.

Voraussetzungen sind “curl” und “mplayer“, welche aber bei den meisten Linux-Distributionen dabei sein sollten, und eigentlich auch auf Apple Mac laufen sollten. (Den Tip mit dem mplayer habe ich bei HowtoForge gefunden)

Schade, dass der Link offensichtlich im Flash-Teil der Webseite ist, und somit nicht im Seitenquelltext erscheint. Sonst könnte man den Zwischenschritt über die ASX-URL sparen.