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Auf den ersten Blick… #Facebook #Changes

Aus der Benutzerperspekive ist es auf den ersten Blick schwer, etwas in den heutigen Ankündigungen zu finden, für das man Facebook kritisieren kann. Diese Kritik wird jedoch zweifellos geäußert werden, sobald man sich über die Einzelheiten Gedanken gemacht hat. Prinzipiell wird Facebook jedoch so sehr im Internet gegenwärtig sein, dass dies ein echter Grund zur Sorge sein kann. Zentralisation ist gefärlich, und Facebook ist ein junges Unternehmen, das gezeigt hat, dass es seine Vereinbarungen mit den Benutzern bricht.

oder eben im Orginal bei ReadWriteWeb:

At first blush, it’s hard from a user’s perspective to find anything to criticize Facebook for in today’s announcements. Those criticisms will no doubt start to form once people wrap their heads around all the particulars. On principal, though, there’s going to be so much more Facebook around the internet that it feels like a real cause for concern. Centralization is a dangerous thing and Facebook is a young company that’s proven willing to break its contract with users in the past (see Facebook’s Privacy Move Violates Contract With Users).

App oder Mobile Website? Klare Sache!

Bei Facebook stellt Reinhard Lanner die Frage:

Warum sich Tripadvisor für eine reduzierte Mobile-Site anstelle einer iphone App entschieden hat? Keine Ahnung, auf jeden Fall ist die Seite am iphone sehr, sehr ansprechend.

Für mich ist die Antwort so klar, dass ich sie gerade nochmal hier verbloggen muss:

Warum Mobile-Site statt iPhone-App? Ist doch klar: Die Mobile-Site funktioniert auch auf Android-Handy, und dem Pre, und Symbian, und…

iPhone-Apps funktionieren genau dort: Auf dem iPhone. Selbst für das iPad werden ja seperate Apps empfohlen.

Apps sind ein leerer Hype. Es wird auf mobil-gepimpte Internetsites herauslaufen.

So, jetzt wisst ihr bescheid! :)

Was ist “Timescape”?

Meine Antwort: “Ist doch egal. Hauptsache es hört sich nach Apple an.”

Aber da meine Familie das durchschaut hat, musste ich mich schlau machen: Sony Timescape speichert die Bilder, Videos, SMS-Nachrichten, Tweets und Facebook-Postings der entsprechenden Kontakte.

So, bitteschön – wieder ein Buzzword-Bingo gewonnen…

C’t-Magazin ohne Aprilscherz 2010?

(Eine Liste von aktuellen Aprilscherzen habe ich in einem gesonderten Artikel zusammengestellt)

Eine Jahrelange Tradition der deutschen Zeitschriftengeschichte geht anscheinend zu Ende. Seit der ersten Aprilausgabe im Jahr 1984 glänzt die c’t mit einem äußerst glaubhaften, gut recherchierten und immer wieder orginellen Aprilscherzen. Legendär ist z.B. das “Aufbohren des 486SX-Prozessors” zur Aktivierung des numerischen Coprozessors.

Dieses Jahr werden die Leser vielleicht enttäuscht werden: Denn sowohl der Heise Verlag, als auch die Redaktion der c’t hat anscheinend erkannt, welch große Verantwortung auf Ihren Schultern liegt. “Die Gefahr, durch unbedachte c’t-Aprilscherze die Zukunft der freien Gesellschaft zu gefährden ist einfach zu groß” – so die Aussage einer gut informierten Quelle – “Heft 8/2010 wird am 29. März wohl ohne c’t-Aprilscherz 2010 erscheinen., dafür aber mit einer entsprechenden Erklärung der getroffenen Vorsichtsmaßnahmen.”

Hintergrund: Aprilscherz 2009 des Chaos Computer Clubs

Vor dem Hintergrund der “Zensursula-Debatte” erschien es eigentlich sehr witzig: Der CCC forderte eine “Druckzeitenregelung für pornografisches Material”.

“Es kann nicht sein, dass man werktags vor 22 Uhr pornographisches Material ausdrucken kann, ohne daran gehindert zu werden”, sagte der Sprecher des CCC. Insiderinformationen zufolge unterstützt die Pornoindustrie das Vorhaben und würde gerne den Ausdruckschutz zur Wahrung ihrer Urheberrechte zweitverwerten. Auch der Buchhandel zeigt bereits Interesse an solch einer Lösung. Gespräche mit den Druckerherstellern seien bisher aber noch ergebnislos.

Die entsprechende Seite ist inzwischen nicht mehr online, kann aber noch aus dem Google-Cache abgerufen werden.

Aus Spaß wurde Ernst…

Und als hätte man es nicht besser wissen können: Die Prophezeiung hat sich selbst erfüllt. Der Vorschlag der “Sendezeiten für das Internet” wurde von übereifrigen Politikern begierig aufgenommen und in einen Gesetzestext gepackt. Nun hat die Piratenpartei alle Hände voll zu tun, das Kind wieder aus dem Brunnen zu holen. (Update: Siehe auch Pressemeldung der Piratenpartei vom 27. März 2010, sowie Meldungen zu RFID-Chips in KFZ-Kennzeichen oder DNA-Tests für Hundekot)

Im Heise-Forum schlagen die Wellen hoch: Hier ist von “Selbstzensur” und “vorauseilenden Gehorsam“  Erste Stimmen fordern jedoch schon, den CCC als verfassungsfeindlich einzustufen und verbieten zu lassen: “Wer mit unseren Grundrechten so fahrlässig umgeht, der sollte nicht von eben diesen Grundrechten geschützt werden

Und was sagen die etablierten Parteien zu der Gefahr?

Wie so oft ist auch bei diesem Thema das Internet und die technisch orientierten Bürger den etablierten Parteien ein großes Stück vorraus. Die Gefahr wird entweder nicht erkannt, oder kleingeredet. Lediglich aus dem Umfeld des Ministeriums für Arbeit und Soziales dringen Pläne an die Öffentlichkeit, nach denen zwischen dem 25. März und dem 5. April der Zutritt zu Zeitschriftenläden durch ein Stoppschild erschwert werde soll. Hierdurch sollen zumindes die Auswirkungen von Aprilscherzen in Zeitungen und Magazinen gemindert werden. Ein entsprechendes Gesetz soll noch vor der Sommerpause auf den Weg gebracht werden.

Reaktionen der Leserschaft

Wie bei solch wichtigen Themen üblich, gibt es seit der Bekanntgabe des Verzichts auf einen Aprilscherz auch im Heise-Forum heftige Diskussionen. Die Meinungen gehen hierbei – erwartungsgemäß – sehr weit auseinander. So befürchten einige schon den kompletten Untergang des Heise-Verlags (“Wer kauft denn Ausgabe 8 ohne Aprilscherz???”) während andere halten das ganze für einen gelungenen Marketing-Coup des Verlags (“Auf diese Erklärung bin ich gespannt!”). Viele wollen jedoch den Entscheidungsträgern den Rücken stärken. Wie es eine Diskussionsteilnehmerin auf den Punkt bringt:

Wenn wir durch die Abschaffung des 1. Aprils unsere Demokratie retten können, dann gebe ich gerne auch noch den 31. März mit dazu!

Und dieser Aussage schließe ich mich auch selbst an. (Wobei ich noch nicht darüber nachgedacht habe, welche Folgen ein um 2 Tage verkürztes Jahr auf die Umwelt haben könnte…)

Wobei Recherchen der Süddeutschen Zeitung inzwischen schon erste Belege für die Umsetzung des Sendeschlusses bei Youtube gefunden hat:

Was ist Eure Meinung?

Alles Panikmache? Gerechtfertigte Vorsichtsmaßnahme? Werdet Ihr die April-c’t kaufen? Ich bin auf Eure Kommentare gespannt!

Mozilla Contacts: “Meine Daten” vs. “Deine Privatsphäre”

Das Mozilla-Projekt bringt es auf den Punkt: Im Adressbuch (aka. Freundesliste aka. Follower aka …) verläuft die Grenze zwischen “meinen Daten” und “Deiner Privatsphäre”. Das erfährt man immer wieder schmerzhaft, wenn die eigene E-Mail Adresse zusammen mit 500 anderen im CC-Feld statt im BCC-Feld landet.

Proprietäre Dienste lösen die Spannung dadurch, dass Sie “meine Daten” vor mir selbst schützen. So ist es z.B. mir nicht erlaubt, meine Kontaktliste bei Facebook herunter zu laden.

Und genau hier zeigt sich dann auch der Wert von OpenSource Software: Die Kontrolle des Nutzers über die Daten wird bei Freier Software nicht eingeschränkt. Nur wenn der Nutzer die Daten bequem dort nutzen kann, wo er sie benötigt, sind diese wirklich wertvoll. Und nur wenn der Benutzer die Datem bestimmungsgemäß (an Dienste und Programme) freigeben kann, sind diese auch sicher. (Ausnahme: Bedienungsfehler, s.o.)

Und genau da setzt Mozilla Contacts an. Und obwohl die Beta bei mir noch nicht wirklich sinnvoll funktioniert, bin ich sehr gespannt, was aus dem Projekt wird.

(via The Next Web)

Ist in Facebook immer Frauentag? (Und andere Links zu Fanpage-Ideen)

Nein, natürlich nicht. Aber als ich diese Statistik einer meiner Fanpages gesehen habe, fiel mir auch gleich wieder der passende Artikel bei Mashable ein: “10 Musts for Marketing to Women on Facebook

Und wenn man jetzt weiß, dass diese ganzen “Interaktionen” sich auf einen Hinweis zum Verkaufsoffenen Sonntag beziehen, dann muss man hier trotz aller Emanzipation schon schmunzeln, oder?

Ideen für das Konzept

Auch wenn Mashable fünf Ideen verspricht – es sind nur drei: Interaktion, Website in Facebook und Sonderangebote.

Anleitung zur Umsetzung

Und wie bringen wir nun unseren Individuellen Stil ins weiß-blaue Facebook-Design? Zum Beispiel mit FBML – der Facebook Markup Language. Das gute: Die meisten HTML-Tags funktionieren ;)

Leider nur die meisten – IFRAME geht z.B. nicht. Schade auch. Trotzdem kann man so gut seine HTML-Kenntnisse in FB nutzen. Und wer Flash oder Youtube in seine Fanpage integrieren will, dem wird in folgendem Tutorial geholfen: (YouTube) Videos und Flash-Files in eigenem Tab

Schöne URLs für Fanpages

…gibts bei www.Facebook.com/username – Aber das wusstet ihr sicher schon, oder?

Sonst noch was?

Sicher. Im laufe der letzten Wochen haben sich so manche Bookmarks zum Thema Facebook und Fampages gesammelt. Aber am schönsten ist es, seine Fanpages zu hegen, zu pflegen, und plötzlich (ohne erkennbaren Grund) wachsen zu sehen :)

Swype beta für Android

In diversen Blogs wurde Swype als Alternative EIngabemethode für Androidhandys in den Himmel gelobt. Mit dem kleinen Nachteil: Bislang wurde Swype nur zusammen mit Geräten vertrieben. Wenn also der Hersteller Swype nicht installiert hatte, konnte man es auch nicht auf dem Milestone (aka. Droid) oder dem Nexus One nachinstallieren.

Jetzt ist aber die neue Swype Beta für alle Android-Handsets herausgekommen. Man muss sich registrieren, kann dann aber die Eingabe von Zeichen mittels Wischbewegungen kostenlos ausprobieren.

Ich weiß noch nicht so, ob mir das besser zusagt als zu Tippen. Bislang ist auch noch keine deutsche Sprachfassung erschienen, was die Nützlichkeit noch erheblich einschränkt.

Aber als kostenlosen Test ist es sicher interessant. Vielleicht gewöhne ich mich auch noch dran…

Apple Tablet – First hand-on report

Hands on Apple Tablet

Ein RFID-Empfänger für’s Handy – RFID for the Masses!

An RFID werden wir wohl nicht mehr vorbeikommen. Und genügend beängstigende Szenarien sind ja schon beschrieben worden. Warum denkt aber keiner an die Anwendungen, die entstehen könnten, wenn jeder einen kompakten portablen RFID-Empfänger besitzen würde. Am besten im Handy integriert so wie der Webbrowser und die Fotokamera. “RFID for the Masses” sozusagen…

  • Tourismus:
    Sehenswürdigkeiten, Statuen, Historische Bauwerke – alles touristisch Interessante könnte mit einem RFID-Chip getaggt werden. Über die eindeutige “ID” des Chips kann das Handy nach den Informationen suchen, und den Benutzer darauf aufmerksam machen. Die Informationen können über das Internet in verschiedenen Sprachen und auch als Audio- oder Videoguide zur Verfügung gestellt werden.
    Die Beschränkung auf 10m Empfangsradius pro Chip könnte auf großen Plätzen mit mehreren Chips umgangen werden. Ähnliche Konzepte werden bereits mit QR-Codes oder per GPS & Kompass (Google Goggle) realisiert - würden mit der RFID-Technik jedoch deutlich benutzerfreundlicher.
    Hotelzimmer könnten die Aussicht selbst erklären. Und Hotelflure könnten den Gästen den besten Weg zum Wellnessbereich zeigen. Alles über das Handy, das der Gast selbst mitbringt. (Und natürlich weiterhin durch eine sinnvolle, übersichtliche Beschilderung :)
    (Ich sehe gerade, ich habe schon vor einem halben Jahr darüber geschrieben)
  • Qualitätsmanagement – auch im heimischen Kühlschrank:
    Man stelle sich vor: Einmal das Handy vor den geschlossenen Kühlschrank halten, und man erhält eine Liste mit den darin enthaltenen Verpackungen – und wie lange die einzelnen Lebensmittel noch haltbar sind. Nur ein weiterer Klick, und man bekommt Rezeptvorschläge, die sich mit den entprechenden Zutaten zubereiten lassen. (Den Füllstand der Packungen muss man allerdings noch selbst bestimmen :)
  • Schlüsselfinder – nicht nur für Schlüssel:
    In den 80ern waren sie die Hits: Schlüsselanhänger, die auf den Pfiff  gehorchten! Durch ein Piepsen machten sie auf sich aufmerksam und jeder wusste sofort, wo der Schlüssel war. Mit einem RFID-Handy könnte man im “Topfschlagprinzip” durch die Wohnung laufen, und verlegte Gegenstände zumindest auf 10m genau orten.
  • RFID in der Waschmaschine:
    Die Trommel erkennt selbst, ob Wolle oder Leinen eingeworfen wurde und stellt das Waschprogramm entsprechend ein. Bei einem einzelnen (oder wenigen) Wollsocken in der Kochwäsche wird entsprechend gewarnt.

Bestimmt gibt es noch mehr praktische Anwendungen für einen RFID-Chip im Handy. Die wirklich interessanten werden wahrscheinlich erst erdacht, wenn die technik verfügbar ist. Ich fänd’s jedenfalls klasse, wenn die RFID-Technik nicht nur den totalen Verlust der Privatsphäre mit sich bringen würde (das wird sicher geschehen), sondern auch für jeden direkt nützlich wäre.

Habt ihr noch andere “RFID-Anwendungen für die Masse”?

(Dieser Artikel wurde inspiriert von meinem Kommentar bei Tourismuszukunft)

Das Motorola Milestone ist da :)

Für “Auspackvideos” bin ich zu ungeduldig. Aber die gibt es ja bei YouTube. (Wie kann man nur so lange so ruhig bleiben?)

Also, Milestone (aka Droid) ausgepackt, an den Mikro-USB Stecker angeschlossen, um den Akku zu laden, und anschalten. Wie erwartet muss man sich direkt bei seinem Google-Konto anmelden – und das schlägt direkt fehl!

“Es kann keine stabile Datenverbindung zum Server hergestellt werden.”

Telefonieren kann ich, auch der Webbrowser kann auf Internetseiten zugreifen. Da mir die Fehlermeldung nahelegt, beim Kundendienst anzurufen, wähle ich brav die Vodafone-Nummer. Nach ca. 2 x 10 Minuten Warteschleife (1x bin ich rausgeflogen) konnte ich der immer noch ahnungslosen Call-Center-Mitarbeiterin (bzw. dem technischen Mitarbeiter, der im Hintergrund noch nach der Ursache forschte) sagen, worin die Lösung lag: Nach nur 2 Minuten Googeln war klar: Zuerst Datum und Uhrzeit stellen, dann verbinden. Das steht zwar auch im Handbuch, allerdings habe ich mich darauf verlassen, dass man der vom Provider übermittelten Daten trauen kann. Kann man nicht. Datum & Uhrzeit also von Hand stellen, dann klappt das auch mit dem Verbinden :)

Und auch den Trick, wie man die Datenverbindung so einstellt, dass auch Linux auf den Speicher des Milestone zugreifen kann, findet man im gleichen Forum.

Und, wie ist’s?

Was soll ich sagen: Die Bedienung geht leicht und locker von der Hand, der Google-Kalender wird voll unterstützt Es werden alle Kalender (also die für die 6-Köpfige Familie, der Kronen-Kalender, der Kulturkulinarische Kalender und auch die Müllabfuhrtermine, SC-Freiburg Spielplan und die Deutsch-französischen Feiertage) in jeder beliebigen Kombination anzeigen, wie man das auch von der Weboberfläche gewohnt ist. Auch das Adressbuch von Google-Mail ist immer auf dem aktuellen Stand – wie praktisch, dass ich vor dem Handy-Wechsel die gespeicherten Telefonnummern vom Nokia E90 Communicator mit GMail syncronisiert habe.

Wie erhofft/erwartet funktioniert beim Milestone (im Gegensatz zum Droid) das vom iPhone bekannte “Pinch to Zoom”.

Und welche Apps habe ich als erstes heruntergeladen?

Ganz klar: Als erstes das Kugellabyrinth “Labyrinth Lite“, das die Bewegungsensoren so schön nutzt. Der Flipper begeistert mich nicht so sehr – meine “zarten Fingerlein” verdecken beim klicken zu viel vom Bildschirm.

Ansonsten finden sich TwiDroid und Twigee als Twitter-Clients, der ConnectBot als SSH-Client, ein Metronom (leider ohne “Tap-Funktion”), der WiFinder und Opera Mini (warum eigentlich) sowie “Calvin and Hobbes” unter den heruntergeladenen Programmen.

Alles eigentlich ganz brauchbar, zumindest so weit man das nach nur wenigen Stunden so sagen kann. Falls es die eine oder andere Anwendung verdient, werde ich entpsrechende Beiträge hier schreiben.