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Dünn, nackt & verloren…

Was ist dünn, nackt & verloren? Ganz klar, das neue iPhone. Und einen rechteckigen Bauchnabel hat es auch ;)

HYPEr, HYPEr!!!

Es ist mal wieder Hype-Cycle-Zeit.

Hype-Cycle

Wo würdet Ihr selbst den Gartner Hype-Cycle platzieren?

Die Wahrheit über das Internet

Die Wahrheit. Rein, ganz, und nichts als…

Mein Blog ist unersetzlich!

Zumindest für mich.

Auch wenn neue Dienste und soziale Netzwerke immer wieder sehr verlockend sind: Meine Artikel kommen auf’s Blog. Denn nur da habe ich sie noch, wenn Google irgendwann mal “nicht mehr ist”. ;)

Egal, ob Sperre wg. TOS (Pseudonym) oder Einstellung des Dienstes (WAVE sollte auch schon einmal Blogs ablösen), oder einfach weil der nächste coole Dienst um die Ecke kommt: Was bei mir auf dem Server ist, bleibt bei mir.

Etwas anderes ist es, per Zusammenfassung hier bei G+ (und auch FB, Twitter & MySpace) die interessierte Leser zu den Artikeln zu bringen – und auch die Diskussion in den Netzwerken statt in den Blogkommentaren zu führen.

G+ ersetzt also nicht das Blog, aber evt. die Kommentarfunktion.

Also: Wer seine Meinung kund tun will, soll das bitte bei G+ tun :)

Google-Plus und der Privatsphärenirrtum

So, da ist es also: Google-Plus, oder eben G+. Es ist besser. Cooler. Man ist wieder unter sich. Early-Adaptors und wer gerne einer sein möchte. Und alle schwärmen vom Plus an Kontrolle, die man mit Google im Vergleich zu Facebook hat.

Und tatsächlich: Wärend bei Facebook die Standarteinstellung so ist, dass man für alle “Freunde” (also Kontakte) schreibt, so kann und muss man bei Google-Plus angeben, wer das jeweilige Update sehen kann. “Circles” werden diese Gruppen genannt, in die man seine Kontakte einteilen kann. Einen für die Familie, einen für die Freunde, einen für berufliche Kontakte. Kein Partyfoto mehr dort wo man es nicht haben möchteaber halt:

So einfach ist das nicht! Die Verschiedenen Kreise definieren wer meine Nachricht sehen kann. Um beim Beispiel zu bleiben, kann ich mein “wildes Partyfoto” an den Circle “Party-People” senden. Weder “Familie”, “Church-Folks” noch “Seriös/Dienstlich” bekommen das Bild direkt zu Gesicht.

So kommen die Party-Fotos zum Chef!Aber genau da hört meine Kontrolle auch auf – wie bei allem, das ich ins Internet stelle. Denn wenn einer meiner Party-Freunde das Bild weiterleitet (also: Mit seinen Kontakten oder gar der Öffentlichkeit “teilt”), kann das Bild ganz schnell wieder genau dort sein, wo ich es eigentlich nicht haben möchte. Dann darf ich dem Baptistenpfarrer erklären, warum ich ausgerechnet auf dem Oktoberfest über die Gefahren des Alkohols spreche. Und meine Frau sieht, dass ich heimlich das “No Ma’am” T-Shirt angezogen habe. Und Oma bekommt das Tatoo direkt über meinem Bauchnabel zu sehen, das ich so gut vor ihr verstecken konnte…

Ja, ich kann angeben, dass der Beitrag nicht weitergeleitet wird. Aber trotzdem kann man Bilder speichern und neu posten. Oder gar ausdrucken! Alles was im Internet ist kann weiterverteilt werden. Dagegen gibt es keinen Schutz. Denn das Internet ist genau dazu gebaut worden: Um Daten zu verbreiten.

Ich mag Google-Plus. Sehr sogar. Aber wir sollten uns nicht dem Irrtum hingeben, dass unsere Privatsphäre bei Google besser geschützt ist als bei Facebook. Beide Datenkraken wollen nur unser bestes: Unseren Social Graph und ein möglichst genaues Bild davon was wir im Web und in der Welt tun. Und in diesem Punkt hat Google nun wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht.

Ich werde G+ wohl intensiv nutzen. Aber im Bewustsein, dass alles was dort reingeht öffentlich ist. Und zwar nicht erst “vor dem Richterstuhl“, sondern schon deutlich früher :)

PS: Wer über diesen Artikel diskutieren will, kann das gerne hier in den Kommentaren, aber auch bei Google-Plus tun :)
PPS: Jeffrey kommt auf anderem Weg zum ähnlichen Schluss: Experiment: Privatsphäre auf Facebook nutzlos

 

Was ist die erste Top-Story im neuen Rivva?

Rivva ist mit dem Relaunch nun in der Rekursion angekommen: Ein Newsdienst, der selbst zur Top-News wird…

Angry Birds auf dem Desktop

Update: Angry Birds kann jetzt als normales Windows-Programm heruntergeladen werden.

Endlich: Das Kultspiel für iPhone & Android gibt es jetzt auch für den Desktop: Wer den Chrome-Browser nutzt, kann über den App-Store AngryBirds kostenlos installieren. Gerade rechtzeitig: So habe ich auf der Zugfahrt nach Hamburg zum Destinationcamp genug zu tun :) (via The Next Web)

Der Google-Webstore ist unter “Chromium” nicht freigegeben. Aber inzwischen gibt es den Google-Browser ja auch für Linux. Und dann funktioniert AngryBirds auch unter Ubuntu Linux. Und anderen sicher auch.

Internet = 42. Don’t panic & happy birthday

powered by Fotopedia

Als ich heute morgen aufwachte, wusste ich nicht, welch besonderer Tag der 7. April 2011 ist. Aber QWiki.com hat es mir verraten: Heute wird das Internet 42 Jahre alt.

Am 7. April 1969 wurde RFC 1 verabschiedet. Und wenn man es dem Titel “Request for Comments” nicht direkt zutraut: Diese Regeln definieren immer noch, wie das Internet funktioniert.

Na dann, alles gute zum Geburtstag!

Facebook Like-Virus loswerden (HOWTO)

Seit einigen Tagen ist ein “Facebook-Virus” im Umlauf, bei dem man durch einen unbedarften Klick auf ein Video dieses sofort “liked” – also mit “Gefällt mir” markiert. Facebook-Kontakte sehen dies, sind schokiert, dass ein Freund einen solchen Schweinkram auf der Liste hat und klicken selbst. Zu spät, schon steht es bei einem selbst unter “Gefällt mir.”

Bedauerlicher Weise hat Facebook keinen einfach ersichtlichen Weg, wie man diesen Link wieder schnell von der eigenen Seite entfernen kann. Also hier die Anleitung mit Bildern:

Aus dem eigenen Nachrichtenstrom

Screenshot: Meldung löschenZunächst sollte man die Weiterverbreitung verhindern, und die Meldung, dass man das Video mag aus dem eigenen Nachrichtenstrom löschen. Dies geschieht mit einem Klick auf “Profil”, anschließend auf das kleine graue Kreuz bei der entsprechenden Meldung, und dann auf “Beitrag und gefält mir entfernen”.

Aus den “Infos” entfernen

Aus den Infos entfernenDas Problem: Das “Gefällt mir” wird hiermit nicht entfernt – unter “Info” -> “Weitere Interessen” ist die Seite immer noch aufgelistet. Also: Nochmals auf “Bearbeiten” -> “Andere Seiten anzeigen” -> “Seite entfernen”. Erst dann hat man verlässlich Ruhe.Like Entfernen

Ach ja: Sag’s weiter!

Ich gehe davon aus, dass nicht jeder weiß, was er sich da eingefangen hat. Macht diejenigen Eurer Freunde, die vom Virus befallen sind darauf aufmerksam. (Aber ohne alle damit zu nerven – Virenwarnungen sind fast schlimmer als die Viren selbst!)

Einige Betreffzeilen der Videos sind: “LOL, dieser Frau kann man keinen Wunsch abschlagen!”, “The Hidden Body Part The Artists at Disney Didnt Want You To See.”, “LOL This girl gets OWNED after a POLICE OFFICER reads her STATUS MESSAGE.”, “This man took a picture of his face every day for 8 years!!”, “You’ll NEVER believe what OBAMA did on TV”, “The Prom Dress That Got This Girl Suspended From School.”

Es werden sicher bald noch weitere Titel auftauchen.

Was “Brot statt Böller” mit Wikileaks zu tun hat…

Eigentlich dürfte es die “Brot statt Böller App” gar nicht geben. Schade. Hoffentlich drückt Apple ein Auge zu.

Bei Wikileaks war Apple deutlich strenger und hat die Spendenapp ganz schnell aus dem Angebot genommen. Kann natürlich auch sein, dass der wahre Grund die Ankündigung des US-Verteidigungsministeriums war, nach der für die Truppen Smartphones gekauft werden sollten. Oder man hat den Inhalt von Wikileaks tatsächlich so beurteilt, dass dieser “einzelne oder Gruppen in Gefahr bringt“.

Trotzdem kann Apple laut den Nutzungsbedingungen jederzeit den Böller zünden und den Geldhahn zudrehen. Hoffentlich erst nach Silvester…