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“via” vs. “Marketing”

Da wurden also Tweets und Ihre Click-Through-Rates analysiert, und am Ende kommt dabei heraus, dass Kurznachrichten mit dem Wort “Marketing” beim Klickverhalten der Leser sehr schlecht abschneiden. Jene mit dem Wörtchen “via” jedoch sind wahre CTR-Superhelden.

Warum wundert mich das nicht? Wenn sich 6,4% einer Nachricht mit Werbung beschäftigen, dann bedeutet das für die restlichen 131 Zeichen, dass es sich eben entweder direkt um Werbung handelt, oder sie beschäftigen sich mit Werbung. Da kann man von “Relevanz” für den Endverbraucher” reden so lange man will: Nur die wenigsten holen sich Werbung freiwillig auf den Bildschirm.

Somit meine kühne, unbelegte These: Die wenigen, die tatsächlich in Marketing-Tweets auf den Link klicken gehören zu einem großen Prozentsatz zu den Leuten, die sich beruflich mit Marketing beschäftigen.

Aber warum sind die drei Buchstaben “VIA” so mächtig? Weil sie in ihrer ursprünglichen Form genau das Gegenteil von Eigenwerbung versprechen. Mit “via” sagen wir unseren Lesern: Diese Info hinter diesem Link ist nicht von mir. Aber sie ist so gut, dass ich sie weiterempfehle. Dieser Link hat wurde nicht nur getwittert, und nicht nur schnöde ge-retwittert. Nein, über diesen Link habe ich mir Gedanken gemacht, einen eigenen Tweet verfasst. Und dieser Link ist so gut, dass ich meiner Quelle gerne einen beachtlichen Anteil der mir zur Verfügung stehen 140 Zeichen überlasse.

Noch eine kühne, intuitionsgestützte These: Wer auf einen solchen Link nicht klickt, der liest seine Tweets auf Papier ;)

…aber jetzt haben das ja die Werber auch rausgefunden. Wer weiß wie lange man noch darauf vertrauen kann…

Erziehung mit dem Fernsehapparat

Schon klar, ich weiß schon: Verantwortungsbewusste Eltern setzten Ihre Babys nicht vor die Kiste. Selbst wenn man damit erstaunliche Ergebnisse erzielen kann.

Wir haben unsere Kinder mit recht wenig TV großgezogen. Den ältesten sogar anfangs ganz ohne, später nur mit selektierten Videos. Wohlgemerkt auf einem Gerät mit nach GEZ-Vorgaben verplombtem Antenneneingang! Aber aus Babys werden Kinder, und aus Kindern werden Teenager. Und Teenagererziehung wurde doch schon immer ausgelagert, oder? Zunächst ins Internat. Später dann wurde an die Bravo delegiert. Und heute? Heute steht dem verantwortungsvollen Teenagervater eine ganze Reihe von erprobten US-Serien als Hilfsmittel zur Verfügung.

Nach dem Konsum von ein paar Staffeln “How I met your mother” und “Two and a half men” sollten Töchterlein eigentlich alles wissen, was es über Männer zu wissen gibt. “Eine schrecklich nette Familie” halte ich unter Verschluss – schließlich will man ja auch einmal Enkelkinder bekommen. Bleibt die Frage, ob “Scrubs” den Karrierepfad in Richtung Medizinstudium bringt, oder genau das Gegenteil bewirkt.

Und die ganz große Unbekannte in der Gleichung: Was bitteschön bewirkt der Genuss von “The Big Bang Theory”???

(Beitrag KW1 zu Iron Blogger Freiburg)

Pusemuckeldorf im hintersten Heideland

Pusemuckeldorf im hintersten Heideland” hat das Zeug, die nächste Hommingberger Gepardenforelle zu werden.

Traumschiff auf dem iPad

Traumschiff verpasst? Die Heute-Show unterwegs anschauen? Kein Problem. Mit der ZDF-Mediathek App für Apples iPad geht das recht problemlos. Warum bei “Lena – Liebe meines Lebens” auf dem iPad allerdings kein Play-Button erscheint, ist mir rätselhaft. Immerhin wird es in der “normalen Mediathek” angeboten…

Screenshot: iPad - Traumschiff Screenshot: Lena funktioniert nicht auf dem iPad Screenshot: Heute-Show auf dem iPad

 

Drucken vom iPad2 mit iOS5 auf beliebigen Druckern

Drucken vom iPad (Idee schamlos geklaut)Um mit iOS4 vom iPad zu drucken gibt es ja reichlich Hilfe. Ein PC mit OSX, Windows oder Linux dient hierbei als Airprint-fähiger Printserver. Allerdings funktioniert die Kombination von Bonjour für Windows und der Airprint.zip (aus zweifelhafter Herkunft) nicht mehr unter iOS5. Schade auch…

Aber wir haben uns ja schnell daran gewöhnt, dass man Geld ausgeben muss, um die von Apple errichteten Zäune um Industriestandarts wie CUPS zu überspringen. In diesem Fall ist das das kleine, feine Programm “Fingerprint” für Mac oder Windows.  Es gibt eine Testphase von einer Woche, in der man das Programm testen kann, anschließend kauft man die Seriennummer für knappe 8€. Problemlos. Sowohl von meinem iPad2 als auch mit dem iPhone 4s meiner Frau – jeweils mit iOS5

PS: Bei allen hier verlinkten Lösungen muss der PC auf dem Fingerprint bzw. Airprint installiert ist an sein. Es werden dann die auf diesem PC installierten Drucker angeboten.

Top 10 Things To Do While Waiting For Your iOS5-Download

My top 10 list of things to do during those “7 minutes” of waiting for iOS5 to download:
  1. Post a screenshot on Facebook
  2. Like and/or comment on other adict’s screenshots
  3. Restart the PC (THAT is SOOOO 1990!)
  4. Walk through the restaurant and greet guests
  5. Prepare dinner for the family.
  6. Walk through the restaurant and check if guests are satisfied.
  7. Have dinner with the family.
  8. Pre-Order the iPhone 5 iPhone 4S
  9. Walk grandmother’s dog.
  10. Check the internet connection (Hey, it says “18 minutes to go” for the better part of an hour!)
  11. Check Facebook if others have posted success.
  12. Write a blogpost
  13. …find out about “Unknown Error 3200″… :(
I am sure there is more to come, since the download will take another “10 Minutes”. How do you spend the time waiting for your iOS5-Download? I am curious, tell me in the comments!

iPad 2 – Erste Schritte, Tips & Tricks mit Linksammlung

Seit ungefähr drei Wochen bin ich stolzer Besitzer eines iPad 2. Da wird es wohl Zeit, die Webseiten hier aufzulisten, die mir in dieser Zeit geholfen haben, mich im Apple-Universum zu recht zu finden:

  • PDFs in iBooks – Das habe ich erst herausgefunden nachdem ich den GoodReader gekauft hatte: Einfach die PDFs auf die iTunes-Bibliotek ziehen – auch wenn es dort keinen Ordner für Bücher gibt. Nach dem Syncronisieren finden sich die PDFs in der gleichnamigen Gruppe in iBooks. Umblättern ist nicht so schön wie bei ePub-Büchern, aber zum Anschauen reicht es.
  • eBooks auf dem iPad – Wer sich den Bücherschrank erst einmal mit kostenloser Literatur füllen möchte, der kann sich z.B. bei Projekt Gutenberg eindecken. Dort gibt es die Bücher im EPUB-Format. Der Vorgang ist gleich wie bei den PDFs: Herunterladen, auf iTunes ziehen, syncronisieren und genießen.
  • Google-Kalender – Das Google-Konto muss als “Exchange-Server” angemeldet werden, dann klappt es auch mit dem Adressbuch und den Terminen.
  • Abgestürzt! – Nein, nicht vom Küchentisch, sondern echt und richtig hängengeblieben. Man kann zwar nicht den Akku rausnehmen, aber ein Reboot geht trotzdem: 10 Sekunden Wake/Sleep-Knopf und Home-Taste gleichzeitig drücken.
  • Filme auf das iPad – Das geht. Muss aber nicht so oft sein. MediaCoder heisst das Programm, und es gibt sogar eine Version, die mit Presets für iPhone, iPad, PSP, etc. daherkommt. Aber wenn der PC fast so lange rödelt wie der Film dauert, dann lohnt sich das nicht wirklich.
  • Geocaching auf dem iPad – Da bin ich wohl von meinem Android-Telefon verwöhnt. Leider gibt es anscheinend keine Geocaching-App, die den Bildschirm voll ausnutzt und Offline-Karten unterstützt. GeOrg kann das, aber eben leider nur unter Android. Was bleibt? Die Geocaching.com-App (nur iPhone-Auflösung), GeoBucket (Ohne Zielführung/Kompass) oder iPlunder (mit recht “durchwachsenen Reviews”). Ich werde wohl alle mal durchprobieren, näheres dann bei RubysRudel.de (Link folgt sobald es etwas zu Lesen gibt.)
  • OSM auf dem iPad – Für den anstehenden London-Trip. Im Appstore nennt sich die “Europe – Offline Map with directU – (free)” (via Apfel-FAQ.de)
  • AppZapp HD – Der Preisalarm für den Appstore. Meldet täglich, welche Apps gerade besonders günstig zu haben sind. Sehr gut, wenn man sich zu Beginn noch unverbindlich den Spieleordner füllen möchte :)

Attraktive Autos…

heute morgen wird im Radio die IAA besprochen. Ein “Zukunftsforscher” erklärt, dass Gadgets bei Jugendlichen das Auto als Statussymbol abgelöst haben. Die Vertreter der Automobilindustrie haben aber noch keine Angst: Neuwagen werden hauptsächlich von 30 bis 40-jährigem gekauft. Und ausserdem ist man ja voll im Trend: Facebook ist ins Armaturenbrett integriert und das Navigation ist herausnehmbar und App-Fähig. (Ich glaube, fast wäre dem Herren der Ausdruck “neumodischer Kram” herausgerutscht)

Kann es sein, dass nach der Musikindustrie, den Buch- und Zeitungsverlagen eine weitere Industrie das Internet bzw. Die On-Demand-Kultur falsch einschätzt?

Man wird Autos nicht herunterladen können. Sie sind zu sehr in der Real-World verhaftet. Daimler, Porsche, BMW und Volkswagen werden also wohl nicht so sehr gebeutelt werden wie Zeitungen. Aber sind Apps auf dem Navigation und FB im Auto wirklich das, was wir wollen? Ich denke nicht. Denn “Navigation” ist kein Gadgets sondern eine Anwendung. Eine App, die wegen der speziellen Hardwareanforderung (Akkulaufzeit und Location) eben noch ein extra Kästchen benötigt.

Hier meine Liste der Dinge, die ein Auto zur Multimediamaschine machen:

  • Strom!
    Handys und Tablets wollen aufgeladen werden. Auch wenn ich von der Akkulaufzeit meines iPads sehr begeistert bin – unterwegs sind mir ein paar Prozent mehr Füllstand wichtig. kein Autohersteller kann Ladegeräte für alle Gadgets bereitstellen. Aber ein USB-Anschluss an jedem Sitzplatz und ein, zwei normale Steckdosen wären echt Klasse. Ich behelfe mir momentan mit Spannungswandler und Mehrfachsteckdose.
  • Internet!
    Mein Auto soll nicht auf Facebook chatten oder Google-Maps herunterladen. Aber mein Laptop soll das können. Das Auto sollte hierfür die Infrstruktur herstellen und per Mobilfunknetz für Verbindung sorgen. Diese kann dann per WLAN an alle Geräte im Wagen weitergegeben werden. Hätte in ein verölteres Handy und einen entsprechenden Mobilfunkvertrag, würde ich mir mit Tethering behelfen…
  • Safe!
    Wenn die Familie unterwegs ist, dann sind mit Laptop, Kameras, Navi, GPS-Empfänger usw. schnell mal 2k€ an Elektronik im Wagen. Die will dann immer mitgeschleppt werden. Gäbe es einen sicheren (also: Versicherbaren) Platz im Auto, an dem Wertsachen eingeschlossen werden könnten, wäre das eine erhebliche Erleichterung. Ich behelfe mir momentan mit einem großen Rucksack, einem gesunden Rücken und einer Portion Mut.
Wenn es nach mir ginge, wären die genannten Punkte kein Extra, sondern eine Commodity. Also eine selbstverständlichkeit in jedem Wagen.
Und was fehlt Euch in den Autos, die heute zu kaufen sind? Was sollte unbedingt mit rein? Ich bin auf Eure Kommentare gespannt!

Dünn, nackt & verloren…

Was ist dünn, nackt & verloren? Ganz klar, das neue iPhone. Und einen rechteckigen Bauchnabel hat es auch ;)

HYPEr, HYPEr!!!

Es ist mal wieder Hype-Cycle-Zeit.

Hype-Cycle

Wo würdet Ihr selbst den Gartner Hype-Cycle platzieren?