Archive | Overhyped Plastic Gadgets

Möglichkeiten zur digitalen Kontaktaufnahme im Endkundenbereich

oder auch komplett:

Untersuchung der Möglichkeiten zur digitalen Kontaktaufnahme im Endkundenbereich für kleine Unternehmen des Gastgewerbes

Mit dieser stetig steigenden Verbreitung von Smartphones in der Bevölkerung nehmen auch die Möglichkeiten der digitalen Kontaktaufnahme zu. Ein stark wachsender Anteil von 27% der Reisenden informieren sich während ihrer Reise über das mobile Internet. Ganze 36% der Reisendenden teilen ihre Reiseerlebnisse im Social Web. Somit ist das Thema für das Gastgewerbe, also Hotellerie und Gastronomie, ein Zukunftsthema, das auch schon heute relevant ist.

Hierbei konkurrieren verschiedene Technologien miteinander. Allen gemeinsam ist es, dass die Kunden oder Interessenten vor Ort eine kleine Menge an Daten auf ihr Smartphone übermittelt bekommen. Unternehmen, die diese Möglichkeiten nutzen möchten, brauchen eine verlässliche Basis für die Entscheidung welche Technologie zum Einsatz kommen sollen. Obwohl technisch nichts dagegen spricht, mehrere Technologien gleichzeitig anzubieten, so nehmen sich diese dann doch den Platz und die Aufmerksamkeit des Kunden.

Ziel dieses Projektberichts ist es, Handlungsempfehlungen für den Einsatz von Technologien zur digitalen Kontaktaufnahme mit Kunden in kleinen Betrieben des Gastgewerbes zu geben. Hierzu wurden QR Codes, NFC Tags, Bluetooth Low Energy bzw. iBeacon und andere Technologien untersucht.

Alles weitere in diesem PDF: Digitale Kontaktaufnahme im Gastgewerbe

Inzwischen freue ich mich auch über die Note: 1,3

Continue Reading

F.E.T.I.S.H.??? — OMG!!!

Wie kann man ein Projekt nur F.E.T.I.S.H. nennen???!!! Und dann auch noch bei der Object Management Group veröffentlichen!

Jetzt muss ich nach „OMG Fetish“ googeln, wenn ich was über Referenzmodelle im Tourismusbereich wissen will…

http://www.omg.org/news/meetings/workshops/presentations/WebServices_2002/11-2_Herzum-Case_Study_in_Tourism-Mar_2002.pdf

Continue Reading

Remember Berlin?

Remember Berlin

Details bei der Berliner Morgenpost, bei Cicero Online und beim Spiegel Online 1, 2, 3, beim Handelsblatt, …

Ich glaube Herr Thierse, dass er das weder böse noch fremdenfeidlich gemeint hat. Wobei Peter Eich in seinem Kommentar auf Facebook wohl recht hat:

Wäre der Schwabe ein Türke, wäre Thierse ein Nazi und müsste zurücktreten.

Mal schauen, wer stärker ist: Thierse oder der Shitstorm. Aber an den “Schwabenskandal” wird man sich wohl noch eine Weile erinnern…

PS: Die Meldung über das geplante Verbot von Privatvermietungen an Touristen passt da auch dazu.

Continue Reading

Karrieretipp: Was sollte man jetzt studieren?

…bzw. am besten schon studiert haben?

Zu Beginn des neuen Jahres bin ich auf zwei interessante Links aufmerksam geworden, die beide eine Richtung der Entwicklung aufzeigen:

Die Zukunft ist offensichtlich “Big Data”, und “the biggest data” ist offensichtlich das, was wir sagen und schreiben.

 

Continue Reading

Linksammlung: Responsive Webdesign aka RWD

Fluid war sch…lecht. Haben zumindest die Designer gesagt. Und manchmal habe ich ihnen geglaubt. Aber nur manchmal. Meistens waren meine liebsten Maßangaben in Prozent.

Aber jetzt ist Responsive Web Design total en vogue – sogar Designer sind begeistert. Klar, denn jetzt haben sie die Möglichkeit für eine Website nicht nur ein festes Layout zu definieren, sondern gleich beliebig viele! Und vor lauter Begeisterung macht es auch nichts, wenn diese Designs dann Fluid oder Liquid sind :)

Beim mTourismuscamp letzte Woche in Hannover gab es selbstverständlich auch eine Session zum Thema RWD. Hierbei habe ich mich zwischenzeitlich zurück zum ersten Tourismuscamp zurückversetzt. Damals (also 2008) wurde diskutiert, ob man dieses Social Media / Facebook tatsächlich braucht, oder ob das nicht von alleine wieder weggeht. Das bringt doch so viel Unsicherheit in die heile Welt. So viele offene Fragen, so viel Kontrollverlust.

Und tatsächlich: Das was Social Media für die Unternehmenskommunikation ist, das ist Responsive fürs Webdesign: Kontrollverlust. Offene Fragen. Neue Probleme. Schwer abgrenzbare Prozesse anstatt anschaulicher Projekte. Aber eben auch extreme Kundenorientierung und ein ganzer Strauß von neuen Möglichkeiten.

Im Gegensatz zu SM lässt sich RWD mehr auslagern – aber nie ganz. Denn die Entscheidung, welche Inhalte auf kleinen Bildschirmen wichtig und auf Großen nützlich sind, das kann keine Web-Agentur für den Anbieter entscheiden. Somit wird die Welt für die Anbieter von Informationen und Leistungen wieder ein Stück facettenreicher. Es läuft wohl wie bei neuen Diensten im Social Web darauf hinaus: Man muss nicht alles (selbst) machen, aber man sollte das meiste so weit ausprobieren, dass man eine kompetente Entscheidung treffen kann.

So, und hier die versprochenen Links:

Ein weiterer Aspekt ist das Zusammenwachsen von Responsive Design und Personalisierung:

Im touristischen Umfeld ist z.B. eine Unterscheidung “Vor Ort” vs. “Anreise” vs. “Inspiration” sowie “Besucher” vs. “Einwohner” denkbar. Dass dies vom System nicht immer eindeutig unterschieden werden kann ist klar. Allerdings weiß z.B. ein Reiseveranstalter wann die Kunden im Urlaub sind und könnte eingeloggten Web-Besuchern entsprechend relevante Inhalte präsentieren. (Vor der Reise: Routenplanung zum Flughafen, Checklisten, Inspiration; Wärend der Reise dann Sprachführer oder Last-Minute Ausflugbuchungen).

Oder wie Eric Horster herausgefunden hat:

 

Es ist an der Zeit, dass wir responsive Webdesign neu definieren! Responsive muss bedeuten, dass der Nutzer die Informationen, die er zum jeweiligen Zeitpunkt am entsprechenden Ort und im individuellen Nutzungskontext bekommt. Man mag mich lügen Strafen, aber alle Entwicklungen von Google bzw. Google Now gehen genau in diese Richtung. Die perfekte Vorbereitung auf ein Zwitalter omnipräsenter mobile Devices. Outernet here comes your application ;)

Wobei Google mit dem Durchwühlen der Inbox die Grenze zwischen “Personalisierung” und “Überwachung” deutlich macht (IMO deutlich überschreitet, aber das ist ja immer eine Frage des empfundenen Mehrwerts).

Continue Reading

Adblocker, kleine Kinder und große Brüder

Oliver hat Ute ein schlechtes Gewissen eingeredet, weil diese einen Adblocker verwendet. Das mag ich – auch wenn ich Ute nicht kenne – nicht so einfach stehen lassen. Also eile ich (ebenfalls in einem fiktiven Dialog) zu Hilfe:

  • Ich: Hey, Oliver, das war aber nicht nett, der Ute ein schlechtes Gewissen zu machen. Lass sie doch ihren Adblocker nutzen, wenn sie will.
  • Oliver: Unter keinen Umständen. Adblocker sind böse, lassen Bloggerkinder verhungern und gefährden durch Schmarotzertum das freie Internet an sich.
  • Ich: Das ist nur ein Nebeneffekt. Auf solche Einzelschicksale kann keine Rücksicht genommen werden. Speziell die Werbung von Google ist mit reichlich Nebenwirkungen verbunden.
  • Oliver: Wie meinst Du das?
  • Ich: Google hat mit der Kombination aus Suche, Werbung und Analytics die Möglichkeit, unser Surfverhalten über die Grenzen von Webseiten hinweg sehr genau zu analysieren. Die dadurch entstehenden Profile können in den falschen Händen sehr unangenehm sein. Auch Amazon hat mit seinem Speicherdienst S3 und Werbebannern da schon eine recht hohe Verbreitung.
  • Oliver: Aber diese Konzerne interessieren sich doch gar nicht dafür, welche Seiten Du und ich besuchen. Außerdem ist die Erstellung von persönlichen Profilen verboten.
  • Ich: Wenn die Werbeeinnahmen steigen, dann interessiert das sicherlich. Außerdem hat man nach dem 11.9.2001 gesehen, wie zerbrechlich Werte wie Freiheit und Privatsphäre sein können, wenn es um die “Nationale Sicherheit” geht.
  • Oliver: Aber es ist doch technisch gar nicht machbar, detaillierte Bewegungsprofile von Millionen von Internet-Nutzer zu erstellen.
  • Ich: Im Moment vielleicht schon. Aber es gab auch einmal eine Zeit, in der das Marktvolumen für Computer auf 5 Stück weltweit geschätzt wurde. Die Zeiten ändern sich – die technischen Möglichkeiten noch viel schneller.
  • Oliver: Stimmt. Ich sehe ein: Es gibt Gründe, Werbung im Browser auszublenden
  • Ich: Ja. Und es gibt auch Werbemöglichkeiten, bei denen die Internet-Giganten nicht mit Daten gefüttert werden. Ich blende auf meinem Blog z.B. nur dann Google-Ads ein, wenn der Besucher eh’ schon von Google kommt.

(Ich finde solche fiktiven Dialoge richtig klasse. Man kann das gegenüber genau dann einknicken lassen, wenn man selbst keine Argumente mehr hat… ;)

Continue Reading

Ich mag keine Handy-Hüllen.

Echt nicht. Und deshalb sehen meine Handy nach den üblichen zwei Jahren… nun ja, sagen wir “ziemlich gebraucht” aus. Das war bei meinem Nokia Communicator so, das war bei meinem Milestone/Droid so. Eigentlich ist das iPad das einzige Gerät, das dauerhaft in einer Schutzhülle ist. Das kam mir günstiger vor, als die vom Händler angebotene Garantieverlängerung ;)

Und trotzdem habe ich auch brav für mein neues iPhone gleich zwei Schutzhüllen (und eine Displayschutzfolie) gekauft. Und beide liegen jetzt unbenutzt zu Hause rum. Die Lederhülle (zum Glück die billige) macht aus meinem schicken, schlanken  Edel-Handy einen dicken Klotz, den man glatt mit dem 4er verwechseln könnte. Und die kleine Gummihülle sammelt nur Staub und Dreck in den Ritzen. Nichts da. Jetzt ist das Schmuckstück wieder ohne Überzug in meiner Hosentasche.

Bleibt nur zu hoffen, dass ihm nicht das passiert, was mit diesem Galaxy Ace aus meinem Bekanntenkreis passiert ist. Denn da hilft nur die Haftpflichtversicherung (falls es nicht dem Besitzer heruntergefallen ist) oder  die spezielle Handyversicherung. Oder eben die Zeitmaschine, die aber noch nicht öffentlich angeboten wird…

PS: Kann es sein, dass Apple seine iPhones extrem unempfindlich gegenüber Kratzern gemacht hat? So ein richtig Ramponiertes habe ich bisher noch nicht gesehen.

PPS: WiiHaveAProblem.com ist offline? Da wären auch noch einige nette Bilder zu sehen gewesen… ;)

Continue Reading

Liebe Facebook Freunde,

davon abgesehen, dass ich Euch schon immer lieber als “Kontakte” denn als “Freunde bezeichnet habe: Ich möchte gerne mit Euch in Verbindung bleiben. Facebook macht es einfach, Dinge mit anderen zu Teilen. Manchmal mit Freunden, manchmal mit der eigenen Familie, und manchmal eben auch mit Bekannten, die man auf einer Tagung, auf der Straße oder einfach im Internet kennen gelernt hat.

Wenn Ihr wollt, dass die Dinge, die Ihr mir mitteilt unter uns bleiben, dann schreib es nicht in Deine Status-Box. Und auch nicht auf meine Pinnwand. Schicke mir eine Facebook-Nachricht, und  Oder schicke mir eine E-Mail. Oder ruf mich an. Oder komm auf einen Milchkaffee vorbei, am besten nach 21:30 Uhr, dann dann ist im Geschäft weniger los, und wir können plaudern.

Aber bitte erwarte nicht, dass ich jedes mal hektisch aufspringe, wenn Zuckerberg ein weiteres Stück unserer eingebildeten Privatsphäre wegnimmt. Ich habe es schon einmal gesagt, und ich sage es nochmal: Was im WWW gepostet wird ist öffentlich. Als die Maus, fertig die Sache.

Wer jetzt wissen will in welche Richtung meine Bedenken gehen: Euer Surfverhalten sagt tausendmal mehr über Euch aus, als jedes Partyfoto, dass jemals in die FB-Öffentlichkeit gelangt.

Wo ist der Privatsphärenfanatiker von damals? Immer noch hier. Privatsphäre ist wichtig. Aber wenn ich mich dafür entscheide in die Öffentlichkeit zu treten, dann muss ich damit rechnen, dass man das liest was ich von mir gebe. Und Facebook ist nun einmal öffentlich. Gewöhnt Euch daran.

Also: viele Grüße – bis bald

Euer Stefan

 

PS: Hier der Orginaltext, für’s Archiv:

„An alle Facebook Freunde, könnt ihr bitte etwas für mich machen: Ich würde gerne privat mit euch in Verbindung bleiben. Mit den letzten Veränderungen auf FB, kann die Öffentlichkeit jetzt l eider alle Aktivitäten auf jeder Wand sehen. Drückt einer unserer Freunde auf “gefällt mir” oder auf “kommentieren”, sehen seine Freunde automatisch auch unsere posts. Leider hat FB das so eingerichtet, dass wir diese Einstellung nicht selbst verändern können. Deswegen brauche ich eure Hilfe. Nur ihr könnt das für mich machen. BITTE geh mit deiner Maus auf meinen Namen oben (nicht klicken), es erscheint ein Fenster, jetzt gehe mit der Maus auf “FREUNDE” (auch ohne zu klicken), dann runter zu “EINSTELLUNGEN”, hier klicke und eine Liste wird erscheinen. ENTFERNE das Häckchen bei “KOMMENTARE UND GEFÄLLT MIR” indem du darauf klickst. Wenn du das machst werden meine Aktivitäten unter meinen Freunden und meiner Familie bleiben und nicht länger veröffentlicht. Vielen Dank! Kopier das in deinen Status, damit auch deine Kontakte ihre Privatspähre behalten können wenn es ihnen wichtig ist. Danke“

PPS: Ist ja auch sehr treffend: Ich will, dass meine Nachrichten unter uns bleiben. Bitte kopiere sie deshhalb in Deinen Status ;)

Continue Reading

Compared to what’s coming, the internet was just peanuts!

Yes, the Internet is cool. It did change the world big time! But the change that will be coming will go far beyond the internet. Our lives will be changed much more than we nerds (or “Imagineers“) have planned, and the internet will provide nothing more than mere plumming. Ok, let’s call that “infrastructure”.

The picture that has been shared on Facebook these days might look ridiculous, but so did the idea of sending textmessages from cellphones. So we should not laugh too loud about it.

But let’s imagine what this Korean supermarket could evolve into. Well, what is it right now?

  • Shelves are LCD-Screens which show products
  • Customers inform themselves via touchscreen and buy via QR-Codes (or vice versa)
  • The actual products are delivered home.

Some commenters argued that this combines the disadvantages of online- and offlineshopping without the benefits of either of them. But isn’t that in fact how we already shop for furniture? We stroll through the isles, through virtual appartments. We look and touch the products, choose what we want and then order them by the product-number. Or at stores like IKEA, we are even part of the logistics: We note where the items are and collect them on the way to the checkout lines.

Let’s combine that with the Korean supermarket. In those fake IKEA-rooms, we replace the dummy-televisions with real tv-sets and put an QR-Code (or NFC-Tag, or whatever) on it. Let’s also put real books there. The kitchen will also have spaghetti and tomato sauce, rice and other items there. The bathroom will be showcase for the latest electic toothbrush as well as other necesseties like dental floss, toilet-paper, cleaning products and the like. All equipped with a tag to order them.

Behind the scenes, the bought items are collected and brought to a pickup-station. There you get your goods and pay for them. We have the advanages of offline-shopping, combined with some of the advantages of online-shopping. What we will have is a far smaller market for household-products, since the “good spots” in the “best rooms” will be fought for by the manufactorers. IKEA already sells food. They just need to blend it in with the rest of their offerings.

If this will ever come true or not? If not, much wilder things are probably in store for us.  Shopping will become very different.

Continue Reading

Powered by WordPress. Designed by WooThemes