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Touristische Websites 1996

Ich habe im Archiv gestöbert und verloren geglaubte Artefakte wiedergefunden. Schätze aus der Urzeit der digitalen Revolution, handgemeißelt mit dem Windows-Notepad in Dateien, die als Typbezeichnung nur die drei Buchstaben .HTM hatten.

Die allererste Homepage des Hotel Krone entstand als Hobbyprojekt. Ich wollte dieses neue HTML lernen, mit dem man dieses Internet-Ding füttern sollte. Also habe ich mir ein Buch gekauft. Und um etwas Sinnvolles zu schaffen, übertrug ich unser Hotelprospekt auf den PC.

Ja, auf den PC (Escom, 486er mit 170MB Festplatte und 4MB RAM). Denn Internet hatten wir noch nicht. Bei AOL hatten wir 4 Probewochen gratis, die wir aber nicht verlängerten. Erst als die Homepage fertig war, habe ich meine Mutter davon überzeugt, dass die Seiten in Netz sollten. Also haben wir einen Vertrag mit t-online geschlossen, und bekamen dadurch nicht nur Zugang zum Internet, sondern auch Speicherplatz unter der hervorragenden Adresse: http://home.t-online.de/krone-neuenburg

Das kam dann auch genau so auf unsere Rechnungsblöcke und auf den Briefbogen. Denn www.Krone-Neuenburg.de war erst einmal unerschwinglich.

Doch wie es so ist: Der Fortschritt wartet nicht, das Neue wird alt und das Gute wird durch das Bessere (oder zumindest durch das Modernere) ersetzt. Für die “Waybackmachine” waren wir scheinbar nicht wichtig genug, und so dachte ich, die erste Homepage sei für immer verloren – bis ich sie heute wieder fand.

Das Orginal von 1996

Die gesammte Website von damals ist hier zu sehen: Homepage + drei Unterseiten, GIF-Grafiken und ein am Brief-Layout angelehnter “Footer”. Die einzigen Änderungen: Ich habe die Umlaute in korrektes HTML umgewandelt und die E-Mail-Adresse aktualisiert, denn ich bezweifle, dass Nachrichten an justwaidele@rrz-freiburg.de (anscheinend meine damalige Privatadresse?) noch zugestellt werden…

Bei T-Online konnte man damals die Startseite frei wählen, weshalb diese auch “Krone.htm” und nicht “index.html” benannt ist. Also, will ich nicht länger drumrumreden, hier ist sie, die orginale Krone-Homepage, bitte klicken Sie weiter auf http://home.t-online.de/krone-neuenburg

Designed für die Bildschirmauflösung 1024×768 :)

PS: Den JS-Schnippsel für die Statistik habe ich neugierig, wie ich bin auch noch reinkopiert

Werbung schauen für kostenloses WLAN im Hotel?

Es ist ein Dilemma: Wer als Hotelier oder Restaurantbesitzern WLAN anbietet muss in einen von zwei sauren Äpfel beissen: Entweder man stellt einen ungesicherten Access Point auf, und lässt die Gäste über die eigene Flatrate surfen. Dann kann es sein, dass einen schönen Tages die Polilzei vor der Tür steht, und behauptet, man hätte böse Dinge im Internet angestellt. Oder man delegiert die Haftung an einen Hotspot-Betreiber. Dieser lässt sich das dann aber ganz ordentlich bezahlen – entweder vom Gastgeber, oder vom Gast.

Auf der Herbsttagung der Stadt-gut-Hotels habe ich nun folgendes Konzept der Firma ViaWIA kennen gelernt:

Der Gastwirt bezahlt einmalig die Installation der notwendigen Hardware und idealerweise noch einen seperaten DSL-Anschluss mit Flatrate (DSL Angebote gibt es ja genug). Das Gäste-WLAN wird aber von ViaWIA betrieben, welche auch für die vorgeschriebene Vorratsdatenspeicherung sorgen. Damit hat der Wirt dann nichts mehr zu tun. Bei eventuellen Gesetzesverstößen steht die Polizei dann also nicht mehr beim Wirt vor der Tür, sondern beim Betreiber.

Und wer zahlt für den Aufwand? Das ganze Modell ist werbefinanziert. Der Hotelier bekommt Rechtssicherheit, der Gast bekommt kostenlosen Internetzugang und der Werber bekommt ein Plattform mit sehr genauer Ortsangabe.

Pro Stunde Internetzugang muss man sich 30 Sekunden Werbung anschauen. Nach 60 Minuten wird der Zugang dann getrennt – man kann sich aber (nach erneuter Werbung) sofort wieder verbinden.

Wie gesagt: Es geht hier nicht darum, die (ohnehin billige) DSL-Flatrate zu finanzieren. Es geht darum, eine für alle Seiten rechtlich unbedenkliche Lösung anbieten zu können.

Eigentlich war ich skeptisch: Akzeptieren das die “verwöhnten Gäste 2.0″? Also, kurze Umfrage per Twitter gestartet

An HotelGÄSTE: Würdet ihr für 1Std. #Kostenlos #WLAN im #Hotel 30 Sek. werbung schauen?

und die Antworten waren überraschend positiv:

Ja, wenn man mir das freundlich mitgeteilt hat.

…ja sicher!

Klar doch

so etwas kenne ich von San Francisco. Muss man sich halt wieder von vorne einloggen.

Also ich fände es o.k.

Klar. Ich würde jedenfalls so tun :-)

jou, würde ich in Kauf nehmen. 30sec in einer Stunde ist eine faire Sache.

ok ich würde Werbung schauen und inzwischen zum WC oder so … ;-) )

yep!

Und einer der Antworteten würde nach 60 Minuten sogar für den Zugang bezahlen:

wär doch ne nette spielerei zuzüglich zu hotspot!30sec. werbung schaun,1std umsonst surfen, und danach dann hotspot!

Das ist wohl noch nicht wirklich repräsentativ, aber doch schon mal nicht schlecht, oder?

Wobei ich mich auch erkundigen werde, was es kostet, wenn ich selbst meinen eigenen Hotspot sponsorn würde – und als Sponsor auf Werbung verzichte.

Was haltet Ihr von diesem Modell? Super? Akzeptabel? Tollerierbar? Indiskutabel? Ich bin auf Eure Kommentare gespannt

Noch etwas für Twitter-Marketers…

…so etwas sollte man nicht mit dem dienstlichen Twitter bzw. Facebook Account machen:

dontdothiswithyourprofessionaltwitteraccount

Für solche Sachen wird man von manchen Leuten direkt ent-followed.

(Nicht von mir – ich blogge nur darüber ;)

Das eingesperrte Web 2.0

Mein alter PC war gut genug – aber er ging kaputt.
Also habe ich mir einen neuen gekauft.
Die unausweichlich Frage: “Wie ist er, der neue Computer?“.
Und was soll ich sagen: Der Neue ist wie der Alte!
Die gleichen Programme, die gleichen Daten, die gleichen Arbeiten.
Es hat sich nichts grundlegendes verändert.

Genau so ist es mit dem Web 2.0: Wenn wir nicht lernen, auf eine neue Art und Weise mit dem Internet umzugehen, dann wird das “Social Web” niemals den hoch gesteckten Erwartungen gerecht werden.

Die meisten der “professionellen User” nutzen Facebook, Blog und Twitter genau so, wie die Firmenhomepage in den 90ern! Vielleicht noch schlimmer: Wir übersetzen unsere alte Plakat/Flyer/Anzeige-Denke ins sogenannte Web 2.0 und vor lauter kleinen, schnellen Erfolgen merken wir gar nicht, wie zurückgeblieben unsere “tollen Angebote” doch sind. Weil sie die neuen Möglichkeiten eben nicht ausschöpfen, sondern doch wie bisher nur dazu da sind, unsere Angebote in die Welt hinaus zu schreien. Das konnten auch schon die Marktschreier vor 500 Jahren gut.

Um tatsächlich einen Schritt weiter zu kommen, muss man dem Web 2.0 ermöglichen, dass über die Marke “gesprochen” werden kann. Nicht wir müssen über uns und unser Produkt sprechen, sondern unsere “Fans” sollen sich über uns unterhalten. Und zwar in der gleichen freien und ungezwungenen Art, wie dies im “echten Leben” geschehen kann. Leider ist dies oftmals nicht der Fall. Am deutlichsten wird dies beim Beispiel “Kulturmarketing im Web 2.0″ sichtbar.

In der sehr guten Foliensammlung “Workshop Kulturmarketing2.0″ erklärt Karin Janner an vielen Beispielen, welche Möglichkeiten das Web Museen, Orchestern und Künstlern gibt. Aber genau hier lauern doch die Fallen, in die schon so viele im “Mitmachweb” gestolpert sind: Copyright und Markenschutz

Es ist sicher eine wunderbare Sache, wenn Videos von Proben und Konzerten auf YouTube gepostet werden. Aber wehe, es wird hier das Stück eines Komponisten gespielt, der bei der GEMA registriert ist.
Es ist sicher eine wunderbare Sache, Fotos einer Ausstellungshalle hochzuladen. Aber wehe man überschreitet damit die engen Grenzen dessen, was die Künstler an Veröffentlichung erlauben.

Als Veranstalter, Kunsthalle oder Museum kann man sich hier sicher mit den Rechteinhabern arrangieren. Aber die Videos auf dem Account der Theaters oder die Flickr-Bilder direkt vom Museum sind Web 1.0 – einer sendet, viele empfangen. (Sogar Skittles und Oberstaufen – zurecht oft als Vorzeige-Homepages im Web 2.0 gepriesen – binden nur die eigenen YouTube-Videos ein – Bei Twitter und Flickr wird UGC über Tags eingebunden)

Um wirklich im Web 2.0 anzukommen, müssen wir es den Konzertbesuchern erlauben, selbstaufgenommene Videos hochzuladen. Wir müssen es den Museumsbesucher erlauben die Ausstellungsstücke zu fotografieren und die aufgenommenen Bilder dann auch verbreiten zu dürfen. Remixe und “ungeahnte Einsatzzwecke” tun unseren Produkten gut!

Denn nur wenn meine Kunden, Gäste, Besucher anfangen, ungezwungen über mich im Netz zu schreiben kann die Begeisterung entstehen, die echte Viralität erzeugt.

Und genau dies zu fördern ist die große Herausforderung des Marketings im Web 2.0


Dieser Artikel ist der Zweite Teil der Serie: Das eingesperrte Web 2.0“, “Freie Lizenzen als Basis für Social Media & Viralität”, “Das Ende der Kontrolle” und “Beziehungsmarketing gone sour”

Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope auf dem ALDI-PC Medion Akoya E7330 D

Die ganze Familie grinst mich an und sagt: “Soso, dein PC ist heute morgen kaputt gegangen…” – Und ich kann nicht anders als mitzugrinsen. Da wir mit dem alten PC auch schon so manche Probleme hatten war der Plan ganz klar: Ersatzbeschaffung!

Angeschlossen & Hochgefahren. Windows Vista sollte die erste und einzige Aufgabe übernehmen: Runterladen und Brennen der aktuellen Ubuntu-Version.

Mit Freude habe ich festgestellt, dass Medion im Akoya E7330 D ein DVD-RAM Laufwerk verbaut hat – ha habe ich doch noch einige passende Scheiben im Schrank. Somit habe ich das Ubuntu-ISO auf DVD-RAM gebrannt und keinen DVD-Rohling dauerhaft verloren.

Die Installation klappte – jedoch nicht ganz reibungsfrei: Der Ubuntu-Installer hat die Vista-Partition verkleinert, konnte dann aber dem Kernel die Änderung am der Partitionstabelle nicht ordnungsgemäß mitteilen. Daher startete ich Rechner und Installation von Neuem, teilte die Partitionen selbst ein (genügend Platz war ja), und alle lief gut.

Lediglich die Bildschirmauflösung war mit 800×640 Punkten nicht ganz so berauschend. Das Ubuntu-Modul zur konfiguration proprietärer Treiber erkannte die NVIDIA Gforce GT 220 nicht. Daher musste ich den Treiber von NVIDIA direkt herunterladen. Vor dessen Einrichtung habe ich dann noch die anstehenden Updates und das Paket “build-essential” installiert.

Wer noch nie einen NVIDIA-Treiber von Hand aufgespielt hat:

  • Alle Anwendungen schließen – ich will nicht Schuld haben, wenn ihr im vierten Schritt Daten verliert!
  • Wechsel auf die Textkonsole per <Strg>+<Alt>+<F1>
  • Als Nutzer anmelden und per “sudo su” Systemverwalter werden
  • /etc/init.d/gdm stop – spätestens jetzt sind alle Anwendungen weg :)
  • Ins Verzeichniss mit dem Treiberdownload wechseln (cd Desktop)
  • ./NVIDIA-Linux-x86-185.18.36-pkg1.run
  • Und die Fragen beantworten – alles wird gut :)

Alles in allem macht der ALDI-PC Medion Akoya E7330 D einen ganz ordentlichen und flotten Eindruck – sofern ich das nach der kurzen Zeit schon sagen kann.

Und jetzt muss ich schauen, ob ich noch ein paar Daten und Einstellungen von den alten Festplatten retten kann. Die wichtigen Dinge sind zwar auf dem Server, aber dieses und jenes wäre doch nett, wenn man es noch hätte.

Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope auf dem ALDI-PC Medion Akoya E7330 D

Die ganze Familie grinst mich an und sagt: “Soso, dein PC ist heute morgen kaputt gegangen…” – Und ich kann nicht anders als mitzugrinsen. Da wir mit dem alten PC auch schon so manche Probleme hatten war der Plan ganz klar: Ersatzbeschaffung!

Angeschlossen & Hochgefahren. Windows Vista sollte die erste und einzige Aufgabe übernehmen: Runterladen und Brennen der aktuellen Ubuntu-Version.

Mit Freude habe ich festgestellt, dass Medion im Akoya E7330 D ein DVD-RAM Laufwerk verbaut hat – ha habe ich doch noch einige passende Scheiben im Schrank. Somit habe ich das Ubuntu-ISO auf DVD-RAM gebrannt und keinen DVD-Rohling dauerhaft verloren.

Die Installation klappte – jedoch nicht ganz reibungsfrei: Der Ubuntu-Installer hat die Vista-Partition verkleinert, konnte dann aber dem Kernel die Änderung am der Partitionstabelle nicht ordnungsgemäß mitteilen. Daher startete ich Rechner und Installation von Neuem, teilte die Partitionen selbst ein (genügend Platz war ja), und alle lief gut.

Lediglich die Bildschirmauflösung war mit 800×640 Punkten nicht ganz so berauschend. Das Ubuntu-Modul zur konfiguration proprietärer Treiber erkannte die NVIDIA Gforce GT 220 nicht. Daher musste ich den Treiber von NVIDIA direkt herunterladen. Vor dessen Einrichtung habe ich dann noch die anstehenden Updates und das Paket “build-essential” installiert.

Wer noch nie einen NVIDIA-Treiber von Hand aufgespielt hat:

  • Alle Anwendungen schließen – ich will nicht Schuld haben, wenn ihr im vierten Schritt Daten verliert!
  • Wechsel auf die Textkonsole per <Strg>+<Alt>+<F1>
  • Als Nutzer anmelden und per “sudo su” Systemverwalter werden
  • /etc/init.d/gdm stop – spätestens jetzt sind alle Anwendungen weg :)
  • Ins Verzeichniss mit dem Treiberdownload wechseln (cd Desktop)
  • ./NVIDIA-Linux-x86-185.18.36-pkg1.run
  • Und die Fragen beantworten – alles wird gut :)

Alles in allem macht der ALDI-PC Medion Akoya E7330 D einen ganz ordentlichen und flotten Eindruck – sofern ich das nach der kurzen Zeit schon sagen kann.

Und jetzt muss ich schauen, ob ich noch ein paar Daten und Einstellungen von den alten Festplatten retten kann. Die wichtigen Dinge sind zwar auf dem Server, aber dieses und jenes wäre doch nett, wenn man es noch hätte.

Das glaubt mir eh’ keiner…

Das glaubt mir eh’ keiner, dass ausgerechnet heute mein Büro-PC kaputt geht. Es ist aber wirklich so…

Firefox ist installiert, und Ubuntu 9.04 ist auch schon fast auf dem Rohling :)

Ach ja: Das “Lizenzkostenfreie Update” auf Windows 7 kostet 20€ Porto und Verpackung…

Offene Tabs: WordPress’n'Webdesign Tips & Tricks

Hier ist eine Sammlung von WordPress-Tips, die ich mir für “das nächste Redesign” merken möchte:

Anleitungen für Saeco-Kaffeeautomaten

Anleitungen für Saeco-Kaffeeautomaten findet man entgegen aller Erwartung nicht bei Saeco.de, sondern hier: Saeco Bedienungsanleitungen

Trotzdem war es uns nicht möglich, die Saeco Office Royal zu entlüften. Wenn man das Ding ein mal braucht…

Anleitungen für Saeco-Kaffeeautomaten

Anleitungen für Saeco-Kaffeeautomaten findet man entgegen aller Erwartung nicht bei Saeco.de, sondern hier: Saeco Bedienungsanleitungen

Trotzdem war es uns nicht möglich, die Saeco Office Royal zu entlüften. Wenn man das Ding ein mal braucht…