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GraphViz – Diagramme einfach beschreiben

Wer Flußdiagramme, Abhängigkeitsschemata, einfache Mindmaps und dergleichen erstellen will, steht for der Wahl, welche Software er dazu nutzen soll. Ich habe über die Mailingliste der Freiburger Linux User Group das Programm “graphviz” entdeckt.

Im einfachten Fall beschreibt man Beziehungen oder Abhängigkeiten auf folgende Weise:


Krone -> Hotel;
Krone -> Restaurant;
Krone -> Metzgerei;

Und das Programm generiert dazu einen passenden Graphen. So können sehr schnell mit einfachen Beschreibungen recht komplexe Gebilde erzeugt werden, wie folgendes Beispiel zeigt:

Graphviz Diagram

Der Quelltext für das obige Diagramm sieht so aus:


digraph G {
Krone [shape=box];
Krone -> Hotel;
Krone -> Restaurant;
Krone -> Metzgerei;
Hotel -> Haupthaus;
Hotel -> "Haus Anna";
Hotel -> "Haus Elisabeth";
"Haus Elisabeth" -> Metzgerei;
"Haupthaus" -> Restaurant;
"Haus Elisabeth" -> Tagungsbereich;
Restaurant -> Speisen;
Restaurant -> Getränke;
Speisen -> "Kalte Küche";
Speisen -> "Warme Küche" [weight=2];
Tagungsbereich -> Löwensaal;
Tagungsbereich -> Getränke;
Tagungsbereich -> Tagungsgetränke;
Tagungsbereich -> "Warme Küche";
Getränke -> AFG;
Getränke -> Biere;
Getränke -> Weine;
Getränke -> "Heiße Getränke";
Getränke -> Spirituosen;
Haupthaus -> EG;
Haupthaus -> "100er";
Haupthaus -> "200er";
"Haus Anna" -> "300er";
"Haus Anna" -> "400er";
"Haus Anna" -> "500er";
"Haus Elisabeth" -> "100er-neu";
"Haus Elisabeth" -> "200er-neu";
EG -> Restaurant;
EG -> Rezeption;
EG -> "Bistro des Amis";
}

Mit dem Aufruf von “dot -Tpng krone.dot >krone.png” wird das ganze in ein Bild “übersetzt”. Ich find’s prima ;)

Fundsachen oder Messetrinkgeld?

Rotgold mit BrillantenBeim Abräumen den Tisches, an dem einige Messegäste noch bis spät in die Nacht zusammengesessen hatten, fand meine Mitarbeiterin eine “Luftpolstertüte”. Ob der Inhalt wohl als Trinkgeld gedacht war?

Bei welchem der Gäste sollten wir nachfragen? Bei dem der die Buchungen regelt? Der war schon früh zu Bett gegangen. Direkt beim Chef, der bis zum Schluß dabei war? Das wäre wohl nicht sehr angenehm für denjenigen, der die Uhr liegen gelassen hat. (Gibt es etwas dramatischeres, als Nachts um halb zwei in einem Hotelflur gefeuert zu werden?)

Also haben wir das ganze diskret gehandhabt: Uhr in unseren Safe und abwarten, bis sich jemand meldet. Das hat auch gar nicht lange gedauert…aber fotografiert habe ich sie wenigstens!

Basel World 2008 – Uhren und Schmuckmesse

Die Basel World trägt ihren Namen nicht umsonst! Als eine der wichtigsten Uhren- und Schmuckmessen füllt sie die Hotels bis nach Freiburg.

Etwas ungeschickt ist das insofern, als dass sie in einer guten Reisezeit liegt, in der man auch so die Zimmer gut ausgelastet hätte. Wir sind wärend der “Basler Messe”, wie wir sie nennen, fest in italienischer Hand. Die Reservierungen laufen jedes Jahr gleich ab. Die Gäste verabschieden sich mit den Worten “Ciao Stefan, bis nächstes Jahr!” (natürlich auf italienisch, was ich nach einer starken Woche Messe dann auch wieder verstehe) und ich antworte mit “Ciao, bis nächstes Jahr!” (natürlich auch auf italienisch, was ich nach einer starken Woche Messe auch wieder hinbekomme, ohne aus Versehen die Mutter meines Gesprächpartners zu beleidigen) :)

Dann ist erst einmal ein paar Monate Ruhe. Aber spätestens im Februar kommen die Anfragen rein, ob man denn nicht ein oder zwei Zimmer mehr haben könnte wie sonst. Natürlich nicht. Ich nehme keinem ein Zimmer weg, und deshalb kann ich auch keinem ein Zimmer mehr geben als sonst. Das war schon so, bevor ich an der Rezeption arbeitete, und ich werde da wohl auch nichts daran ändern.

Reservierungsplan

Bis der Reservierungsplan dann aber so aussieht wie hier gezeigt, sind noch etliche E-Mails mit Namensänderungen, Verlängerungen, Verkürzungen und sonstigen Änderungen notwendig – speziell von der Firma, die von mir die Farbe Rot zugeteilt bekommen hat. Dieses Jahr scheinen wir es mit 37 Nachrichten hin- und her geschafft zu haben… falls nichts mehr kommen sollte :)

Der Mittwoch als Hauptanreisetag ist immer besonders spannend, da nicht nur die reservierten Gäste kommen – oder doch nicht? – doch, sie kommen immer, alle. Aber es kommen außerdem auch noch eine ganze Menge anderer Messebesucher, die versuchen, für nächstes Jahr Zimmer zu ergattern, die “nur noch” eine halbe Stunde mit dem Auto vom Messegelände entfernt sind.
Außerdem gibt es auch immer Gäste, die am Montag oder Dienstag einfach nur “ein Zimmer” verlangen, und dann Mittwoch morgens einfach nicht abreisen. Aber auch da sind wir inzwischen schlau geworden und fragen schon ab dem Wochenende vor der Messe jeden Gast ganz ausdrücklich nach dem Abreisedatum.

Auch wenn eine “planbare 100 prozentige Auslastung” natürlich für den Hotelier sehr schön ist, so bringt diese doch auch einiges an Nervenkitzel mit. So gibt es einfach keinen Spielraum für Fehler oder Mißverständnisse. Einfach mal so eine Nacht verlängern oder ein reserviertes Raucherzimmer in ein Nichtraucherzimmer tauschen ist da nicht möglich. Jede Änderung an den Reservierungen erfordert volle Konzentration!

Andererseits ist die Messe auch jedes Jahr ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Da gibt es die Geschichten des vergangenen Jahres zu erzählen, und die Planungen für das nächste Jahr. Und da bei der Basler Messe die Aufträge für einige Monate eingeholt werden, sind unsere Hotelgäste abends immer erschöpft, aber auch meist gut gelaunt.

So, aber jetzt wir erst einmal die vor uns liegende Messe – wird schon alles gut gehen. Und wenn dann nächsten Donnerstag alle wieder abgereist sind, dann freuen wir uns auf die “Basel World 2009″ und denken noch gar nicht an die 37 E-Mails bis zum perfekten Zimmerplan.

Durchflussbegrenzer revisited…

Dieser Artikel bezieht sich auf “Elevator Pitch – 00 – Durchflussbegrenzer” sowie die Diskussion darüber bei Robert.

Nachdem mir von Manuel die Serie Raindance von Hansgrohe empfohlen wurde, habe ich beschlossen, diese auf Duschvergnügen und Wasserersparniss zu testen.

Bei der Ebay-Auktion war ich ein wenig zu knauserig (hatte 15,05€ geboten, für starke 30€+Versand ging sie weg). Also beim “Blechner meines Vertrauens” eine bestellt. “Hansgrohe Raindance E 100 Air” – mit dreierlei Strahlarten wie es vom DeHoGa für 3-Sterne auch gefordert wird.

Mit dem neuen Brauskopf, Stopuhr und einem 10-Liter-Eimer bin ich also in ein Gästezimmer. Und dort kam dann die erste Überraschung: Wir haben schon Hansgrohe-Brausköpfe in unseren Zimmern :) Allerdings “nur” die Croma-Baureihe. Also, ca. 30€ statt ca. 45€.

Die zweite Überraschung kam bei der Messung des Wasserdurchflusses:

  • Hansgrohe Croma: 2:01 Minuten
  • Hansgrohe Raindance: 1:10 Minuten (mit Schmutzsieb)
  • Hansgrohe Raindance: 1:18 Minuten (mit mitgeliefertem, weißem Einsatz)

Eigentlich hatte ich vor, die Raindance gegen meinen heimischen ALDI-Brauskopf ohne “Bandbreitenbegrenzung” antreten zu lassen. Nachdem Raindance 1,6 x so viel Wasser verbraucht als die installierten Cromas, werde ich zunächst deren “Spaßfaktor” zu Hause überprüfen.

Postkarten

Es mag im Zeitalter von Internet, E-Mail und Twitter fast in Vergessenheit zu geraten, aber es gibt immer noch das Kommunikationsmittel “Postkarte”, das ganz passable Antwortzeiten vorweisen kann.

Erst heute ist mir wieder ein solches Exemplar begegnet, liebevoll mit Schreibmaschine geschrieben. Das “Eselsohr” habe ich der kleinen Rarität zugefügt – zur Anonymisierung und um die Briefmarke zu zeigen.

Meine erste Business-SMS

Ich habe vorgestern meine allererste Business-SMS gesendet und empfangen. Ein kurzes Dankescön, dass nun auch ausländische EC-Karten (oder Maestro, wie das heutzutage heist) in unserem Kartenlesegerät akzeptiert werden können. Nach mindesten 3-jährigem Hin- und Her. Manchmal nutzt es eben doch, wenn man seinen Kundenbetreuer Montag morgens um 8:00 Uhr wütend auf dem Handy anruft. Der Gute hatte einen richtig “sonnigen Start” in seine Woche. ;>

Nun können unsere Gäste aus den Niederlanden (und alle anderen natürlich auch) endlich mit dem von ihnen so gerne benutzten Pin-Pass bezahlen!

Bildblog hat unser Schild!

Kein Wunder haben wir in der Krone seit über einem halben Jahr keinen Ruhetag mehr machen können!

Stefan Niggemeier und Christoph Schultheis haben unser Schild! Oder zumindest eines, das gleich aussieht.

Jedenfalls herzlichen Glückwunsch zum Gutedelpreis! Man sieht sich :)

Tourismuscamp is where Barcampers travel…

Das Video ist fertig:

Tourismuscamp – Session 11: Photowalk Eichstätt

Hier sind meine Bilder vom Photowalk durch Eichstätt – die aller Teilnehmer finden sich auf Flickr unter dem Tag “Tourismuscamp”

Thou shalt always bring your camera, so you need not use your phone to take pictures…












Tourismuscamp – Session 10: Mobiles Internet und Tourismus

Moderation: Benno Bartels, Insert Effect- Mobile Web Suite

Dies ist meine Mitschrift der Session – wer was gesagt hat ist großteils nicht aufgezeichnet worden – die Aussagen sind nicht unbedingt die des Moderators

Online: Informationen vor der Reise.
Mobil: Informationen während der Reise.

Aktuelle Termine und Veranstaltungen- nicht in drei Monaten!

Angepasste Seiten bieten Mehrwert!

StW: Wenn für mobil optimieren, dann auf die ganz kleinen Displays, nicht auf die globigen Smartphones.

Problem: Viele verschiedene Browser mit unterschiedlichen Bugs

Minitest: Desktop-Browser auf 400px/160px Breite einstellen

  • Kleinster gemeinsamer Nenner: .mobi, W3C
  • WALL & WURFL: OSS-Framework – Content Adaptation basierend auf Device Datenbank
  • Adaptation Proxies: Normale Internetseite wird über einen Proxy angepasst
  • Angeasste Lösungen von Dienstleistern:
    Lösung im Prinzip wie WALL / WURFL

StW: Warum müssen „Mobile Inhalte“ kurz und schnell sein? Lesestoff für Zugfahrten, „Reiseführer“, …