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Wireless Madness: Musik im ganzen Haus mit Airplay, iTunes und dem iPod

In den Achzigern gab es die Faustregel: Die passenden Lautsprecher kosten so viel wie der gesamte Rest der HiFi-Anlage. Wohlgemerkt, das war zu Zeiten der Komponenten-Systeme: Verstärker, Radio, CD-Player, Kasettendeck und selbstverständlich der Plattenspieler stapelten sich zu ansehnlichen Türmen – und wie gesagt: Boxen, die nicht nur optisch, sondern auch akkustisch mithalten sollten, gingen ordentlich ins Geld.

Passend zum iPad wollte ich mir also das entsprechende Soundsystem zusammenstellen. Das Versprechen von Airplay klang gut: Aktivboxen werden per WLAN mit der Musik gefüttert. Sogar mehrere gleichzeitig. Dass letzteres nicht mit iPhone, iPod oder iPad funktioniert liest man erst, wenn es zu spät ist.

Aber ein Multi-Room Soundsystem ist schon verlockend. Also muss das alte Netbook als iTunes-Jukebox herhalten. Und dann klappt alles, wie es soll: Die Lautsprecher melden sich im WLAN an und können dann per Apple Remote-App vom iPhone, iPad oder von einem iPod touch einzeln an- und ausgeschaltet werden. Die Lautstärke lässt sich zwischen den Boxen relativ und auch per Master-Volume im gesamten bequem regeln. Es können auch einzelne Lautsprecher von anderen PCs (oder eben von iOS-Devices) aus angesprochen werden, wenn man in verschiedenen Räumen individuelle Musik hören möchte.

Alles zusammen eine sehr komfortable, flexible und robuste Möglichkeit, die Wohnung mit Musik zu füllen.

Somit kommen wir auf folgende Rechnung:

1 x Altes Netbook 100 Euro
3 x Philips DS8800W Fidelio
Airplay Boxen
à 400 Euro
1200 Euro
1 x iPod touch
mit Remote-App als Fernsteuerung
180 Euro
Total 1480 Euro

Wir bewegen uns also wieder in den Preisklassen meiner Jugend – allerdings sind die Lautsprecher im Verhätniss deutlich teurer geworden…

Mehrwertsteuer-Umstellung mit Fidelio 7.11 – ohne Support

Vorerst letzes Update, 13.01.2010:

Es funktioniert einfach nicht. Eigentlich ein Armutszeugniss, dass solch Grundlegende Funktionen nicht implementiert sind, auch wenn die Software schon 10 Jahre alt ist. Auch damals gab es schon verschiedene Mehrwertsteuersätze, und eigentlich hätte man dort schon das Lunchpaket entsprechend zu 7% verbuchen können. Aber wir haben ja keine Arrangements mit Lunchpaket angeboten, und deshhalb haben wir die fehlende Funktionalität nicht bemerkt. Nun gut, nach 10 Jahren ist das wohl kein Garantiefall mehr.

Wie habe ich das Problem für mich gelöst?

Einfach den Preis im “Preiscode” zu reduzieren stellt für mich keine Lösung dar, denn dann hat man folgende Probleme:

  • Die Mitarbeiter bekommen in allen Bildschirmmasken den Zimmerpreis ohne Frühstück angezeigt. Da wir aber bewusst die Preise inklusive Frühstück kommunizieren, müsste dieses immer wärend jeden Gastgesprächs im Kopf addiert werden. Hierdurch ergibt sich ein riesiges, dauerhaftes Fehlerpotential. (Die Mitarbeiter können rechnen. Aber man darf es nicht vergessen, und auch der Betrag ist ja je nach Belegung verschieden)
  • Auch auf den Bestätigungen würde zunächst der Preis ohne Frühstück angegeben. Auch wenn dieses in einem Zusatz erwähnt wird, ist es nicht die Art und Weise, wie wir unsere Preise mitteilen möchten.

Also bin ich wie folgt vorgegangen:

  • Ich habe nun 2 Package-Elemente: FR – Frühstück (19%, in F&B-Warengruppe, seperat drucken, wird zum hinterlegten Preis aufgebucht) und FRIN – (7%, in Logiswarengruppe, seperat drucken, wird ebenfalls aufgebucht)
  • Der Preis von “FR” ist 5€ pro Person – unser Frühstücksanteil
  • Der Preis von “FRIN” ist -5€ pro Person – also der negative Betrag unseres Frühstückanteils
  • Beide Elemente werden dem Preiscode beigefügt.
  • Im Preiscode ist der Preis inkl. Frühstück hinterlegt.

Hierdurch ist bei jeder Gästekommunikation sichergestellt, dass der korrekte Preis angezeigt wird. Sowohl am Bildschirm als auch in der Bestätigung. Auf der Rechnung erscheinen nun pro Tag 3 Zeilen (z.B. beim Doppelzimmer):

  • Logis … 85€
  • Frühstück … 10€
  • Frühstück inklusive … -10€

Das ist zwar nicht die schönste Lösung, aber die mit den wenigsten Fehlerquellen. Wenn es beim Check-Outschnell gehen muss, ist die Rechnung in Ordnung (also korrekt), wenn man Zeit hat, kann man noch eine “schöne” Rechnung daraus machen, indem man von der Logis den Frühstücksteil absplittet und die beiden “Hilfsbuchungen” in ein anderes Rechnungsfenster schiebt.

Außerdem habe ich mir von HS/3 eine Demo-Version heruntergeladen und ein Angebot angefordert. Denn eines ist sicher: Bei der nächsten Änderung egal welcher Art, fliegt mir mein Fidelio 7 hier um die Ohren. Und für ein Update auf die Suite 8 fehlt mir echt das Vertrauen in den “Marktführer”.

Der restliche Artikel ist somit eigentlich hinfällig, ich lasse ihn aber trotzdem stehen – wer weiß, was kommt :)

Update, 2. Januar 2010: Ich habe den Artikel überarbeitet. So wie hier beschrieben funktioniert es bei mir. Die Änderungen sind Fett & Kursiv hervorgehoben. Kein Grund, Fidelio 7 zum alten Eisen zu werfen :)

Update, 3. Januar 2010: Gestern hat’s funktioniert, heute nicht! Zum Mäusemelken!

Dieser Artikel ist keine Anleitung, sondern eine Gedankenstütze für mich selbst. Falls er für andere nützlich sein sollte, so freut mich das sehr. Wenn es nicht so klappt, wie ich das denke, dann ist das nicht meine Schuld.

“Micros Fidelio 7″ ist eine weitverbreitete Buchungssoftware für Hotels. Das Programm wird wohl meistens zusammen mit einem entsprechenden Support-Vertrag verkauft. Diesen habe ich jedoch schon vor einigen Jahren gekündigt, da ich mir meist sehr gut selbst helfen konnte. Bei den beiden Anrufen, bei denen ich wirklich nicht weiter wusste hatte auch die ansonsten sehr kompetente und freundliche Hotline auch keinen wirklichen Rat. Ein mal musste ich hören: “Windows XP wird von uns nicht unterstützt. Bitte verwenden Sie wie in der Orginalinstallation Windows 95“. Dieses Problem hat dann der lokale Windows- & Netware Fachmann für mich erledigt. Das andere mal war nach einem Absturz die Datenbank zerschossen. Hier empfahl die Hotline (sichermit gutem Grund): “Backup zurückspielen“. Aber mein altes dBase/FoxPro Handbuch hat mich auch hiervor bewahrt. ;)

Nachdem ich dann den Dateiserver von Novell nach Samba migriert hatte, ging ich davon aus, dass mir von offizieller Seite eh’ nicht mehr geholfen wird – zumindest nicht zu den Standardpreisen :)

Die Euro-Umstellung habe ich dann auch alleine bewältigt. Und heute habe ich auch zusammengesucht, was ich für die Mehrwertsteuer-Umstellung am 1. Januar 2010 benötige.

Die Preiscodes (Stammdaten -> Preimanagement -> Preiscodes -> Preisdetails) habe ich bereits an die neuen Preise angepasst (inkl. Frühstück!). Das Package-Element “Frühstück” hat den Haken bekommen, dass es seperat gedruckt werden soll (Stammdaten -> Preimanagement -> Package Elemente). Somit wird schon ab heute nach den “neuen Regeln” das Frühstück getrennt vom Zimmerpreis ausgewiesen werden. Achtung: Dieses Package-Element darf nicht über die “Preisdetails” sondern über Stammdaten -> Preimanagement -> Preiscodes -> Preiscodes editieren hinzugefügt werden! Dann wird auch in der Buchungsmaske und bei den Bestätigungen der richtige Preis inkl. Frühstück angegeben.

Bei der Warengruppe “Logis” (Stammdaten -> Finanzen -> Warengruppen) ist unter MwSt. der Code “1″ (also 19%) hinterlegt. Diesen muss ich dann am 31.12.2009 dann auf “2″ (also 7%) ändern. Welcher Steuersatz hinter den Kürzeln verborgen ist, kann man unter Hoteldaten (Stammdaten -> Verschiedenes -> Hoteldaten) nachlesen oder auch verändern.

So, dann müsste ja eigentlich alles klappen, mit dem Steuergeschenk zum neuen Jahr – welches wir übrigens zu 2/5 an unsere Gäste weitergeben.

Einen guten Rutsch wünscht

Stefan

Anleitungen für Saeco-Kaffeeautomaten

Anleitungen für Saeco-Kaffeeautomaten findet man entgegen aller Erwartung nicht bei Saeco.de, sondern hier: Saeco Bedienungsanleitungen

Trotzdem war es uns nicht möglich, die Saeco Office Royal zu entlüften. Wenn man das Ding ein mal braucht…

WP-Plugins: Subscribe to Comments und Configure SMTP

So, jetzt ist hier im Blog auch ein Plugin installiert, das ich in anderen Blogs sehr schätze bzw. vermisse. Je nach dem, ob es eben vorhanden ist oder nicht: Subscribe to Comments

Das einzige Problem bei der Installation war, dass mein Webserver keine E-Mail versendet. Kann er nicht, soll er nicht. Und genau da hilft dann ein weiteres Plugin mit dem Namen “Configure SMTP” (via Webfaction.com)

In anbetracht der Masse an Fragen im WP-Forum zum Thema “Mein WP sendet keine E-Mails” ist es eigentlich verwunderlich, dass sich diese Funtionalität noch nicht im Core wiederfindet.

Egal, jedenfalls könnt ihr jetzt auch hier bei mir die Kommentare per Mail abonnieren.

Durchwahl – Direkt ins Zimmer!

Ist das hier zu technisch formuliert?

Durchwahl
Sie können direkt von Ihrem Zimmer ohne Vermittlung über die Rezeption nach außen telefonieren. Von aussen sind Sie unter 07631/7039–xx erreichbar, wobei xx für die letzten beiden Ziffern Ihrer Zimmernummer steht. (Zimmer 427: 07631/7039–27)

Bisher dachte ich, das sei verständlich – aber mindestens ein Gast hat damit echt Probleme gehabt.
Also, Quizfrage: Wie lautet die Durchwahl des Zimmer 543?

WAS KOSTEN DIE KONDOME?

Die Mitarbeiterin kam mit folgendem Anliegen zu mir: “Da ist ein Herr, der wollte sich Kondome ziehen, und der Automat hat seine drei Euro geschluckt. Können Sie sich bitte darum kümmern?”

Klar. Beim Zigarettenautomat kommt es ab und zu vor, dass dieser das Geld schluckt und keine Zigaretten ausspuckt. Dann geben wir dem Gast das Geld aus unserer Kasse und holen es uns vom Automatenbetreiber wieder zurück. Klappt reibungslos, meistens, wenn wir den Mitarbeiter morgens treffen und ihn darauf ansprechen.

Also, zum Test nochmal drei Euro reingeworfen, auf “Banana Joe” gedrückt, nichts kam. Der Rückgabeknopf funktionierte auch nicht. Gut – oder auch nicht. Nochmal drei Euro aus meiner Tasche, damit ich diese dem Gast geben kann. Die Ernüchterung kam dann, als ich die auf dem Automaten aufgeklebte Telefonnummer wählte: “The Number you have dialed is not assigned”. Na gut, im Telefonbuch nach der Firma geschaut, vom Festnetz aus angerufen: “Kein Anschluß unter dieser Nummer”.

Da haben wir wohl schon seit einiger Zeit einen leeren Kondomautomaten hängen, der das Geld unserer Kunden schluckt. Und weil sich diese nicht trauen, etwas zu sagen, haben wir nichts bemerkt.

Dass schon eine Weile keine Provision mehr bezahlt wurde, haben wir auf mangelnden Umsatz zurückgeführt. Uns tat das nicht wirklich weh, dem Automatenbetreiber aber scheinbar schon…

Brennerstörung und Warmduscher

Nicht nur beim Schnaps Obstbrand kann es zu “Brennerstörungen” kommen. Auch die Heizung wird von solchen Risiken nicht verschont. Besonders ungeschickt ist das natürlich, wenn der Brenner um 18:30 Uhr den Dienst verweigert.

Für die Küche und die Gäste, die abends duschen hat das warme Wasser im Speicher noch gut gereicht. Bei den Frühduschern kam dann heute morgen 14°C “warmes” Wasser aus dem Hahn mit dem roten Punkt drauf. Gar nicht lustig. So haben wir zwar Wasser gespart, aber die Gäste waren sehr “not amused”. Wenigstens war der Kaffee heiß.

Weiterer Punkt zu unseren Gunsten: Die drei Gebäudeteile sind mit drei getrennten Heizungen ausgestattet. Somit waren nur 1/3 der Gäste betroffen.

(Beiträge zum gleichen Thema in anderen Blogs: Knobelaufgabe am Ostermontag und Ofen anmachen)