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Schilder mit “Emotionaler Intelligenz”

Nicht die Schilder – die Designer der Schilder :)

Eine Pecha Kucha Präsentation (20 Slides, jeweils 20 Sekunden), die wirklichen Mehrwert bringt, wenn man Hinweise (oder gar Verbote) an Menschen (oder gar Kunden) richtet. Die beschriebene Methode Verständniss zu wecken und Verständniss zu ermuntern ist auch sehr empfehlenswert, wenn man mit Gästen/Kunden/Menschen direkt, und nicht durch Schilder spricht.

(via Besser geht immer)

Denn wenn man die Gründe für eine Beschränkung kennt, akzeptiert man diese eher, ohne sich gleich “willkürlich schlechter” behandelt vorzukommen.

WAS KOSTEN DIE KONDOME?

Die Mitarbeiterin kam mit folgendem Anliegen zu mir: “Da ist ein Herr, der wollte sich Kondome ziehen, und der Automat hat seine drei Euro geschluckt. Können Sie sich bitte darum kümmern?”

Klar. Beim Zigarettenautomat kommt es ab und zu vor, dass dieser das Geld schluckt und keine Zigaretten ausspuckt. Dann geben wir dem Gast das Geld aus unserer Kasse und holen es uns vom Automatenbetreiber wieder zurück. Klappt reibungslos, meistens, wenn wir den Mitarbeiter morgens treffen und ihn darauf ansprechen.

Also, zum Test nochmal drei Euro reingeworfen, auf “Banana Joe” gedrückt, nichts kam. Der Rückgabeknopf funktionierte auch nicht. Gut – oder auch nicht. Nochmal drei Euro aus meiner Tasche, damit ich diese dem Gast geben kann. Die Ernüchterung kam dann, als ich die auf dem Automaten aufgeklebte Telefonnummer wählte: “The Number you have dialed is not assigned”. Na gut, im Telefonbuch nach der Firma geschaut, vom Festnetz aus angerufen: “Kein Anschluß unter dieser Nummer”.

Da haben wir wohl schon seit einiger Zeit einen leeren Kondomautomaten hängen, der das Geld unserer Kunden schluckt. Und weil sich diese nicht trauen, etwas zu sagen, haben wir nichts bemerkt.

Dass schon eine Weile keine Provision mehr bezahlt wurde, haben wir auf mangelnden Umsatz zurückgeführt. Uns tat das nicht wirklich weh, dem Automatenbetreiber aber scheinbar schon…

In was für einer Welt leben wir eigentlich?

In was für einer Welt leben wir eigentlich, wenn wir einen Bericht über die “Wünscheerfüllerin” lesen, und dabei als erstes an die Begriffe HACCP und WKD denken?

Aber die Geltscherbloggerin hat schon recht: Man kann Kindern (eigentlich allen Gästen) eine große Freude machen, wenn man auf Ihre Wünsche eingeht. Ein Blick hinter die Kulissen ist oft ein Highlight des Restaurantbesuchs.

Wie Katastrophen entstehen…

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die ganz erhebliche Wirkung haben. Wer entdeckt den Fehler in diesem Bild? Ruft jetzt an – es sind 3 Gewinnleitungen offen :)

Katastrophe im Entstehen

Die Auflösung folgt nach diesem Link:

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Bei uns ist der Kunde König (Updt. Bild)

Aufkleber mit der Aufschrigt “Bei uns ist der Kunde König” landeten per Werbepost bei mir auf dem Schreibtisch. Zusammen mit folgender Empfehlung:

Unser Tipp: Kleben Sie den Aufkleber an Ihre Eingangstür oder ins Schaufenster und zeigen Sie ihren Kunden die hohe Wertschätzung ihnen gegenüber. Sie werden sehen, dass Ihre Kunden diese Wertschätzung zu danken wissen.

Ich finde, solche Aufkleber sind zu aller Letzt für Kunden. Wenn ich meinen Gast und Kunden wertschätze und wie einen König behandle, dann merkt er das schon selbst. Und wenn ich dies nicht schaffe, dann ist ein Aufkleber mit klugen Spüchen eher schädlich.

König Kunde auf der alten SchultesTrotzdem sind die Aufkleber gut. Ich habe sie dorthingeklebt, wo wir selbst sie immer wieder sehen. An den Bildschirm in der Rezeption, and die Registrierkasse im Restaurant, an den “Pass”, wo die fertigen Speisen bereitgestellt werden. Einer kommt noch an die Metzgereikasse, und dann habe ich noch einen übrig. Den würde ich ja hier ins Blog kleben, aber das geht wohl technisch noch nicht so ganz :)

Wie macht ihr das? Welche kleinen oder großen Hilfen gebt ihr Euch im Umgang mit Kunden oder Gästen? Bei persönlichen Besuchern oder am Telefon?

Durchflussbegrenzer revisited…

Dieser Artikel bezieht sich auf “Elevator Pitch – 00 – Durchflussbegrenzer” sowie die Diskussion darüber bei Robert.

Nachdem mir von Manuel die Serie Raindance von Hansgrohe empfohlen wurde, habe ich beschlossen, diese auf Duschvergnügen und Wasserersparniss zu testen.

Bei der Ebay-Auktion war ich ein wenig zu knauserig (hatte 15,05€ geboten, für starke 30€+Versand ging sie weg). Also beim “Blechner meines Vertrauens” eine bestellt. “Hansgrohe Raindance E 100 Air” – mit dreierlei Strahlarten wie es vom DeHoGa für 3-Sterne auch gefordert wird.

Mit dem neuen Brauskopf, Stopuhr und einem 10-Liter-Eimer bin ich also in ein Gästezimmer. Und dort kam dann die erste Überraschung: Wir haben schon Hansgrohe-Brausköpfe in unseren Zimmern :) Allerdings “nur” die Croma-Baureihe. Also, ca. 30€ statt ca. 45€.

Die zweite Überraschung kam bei der Messung des Wasserdurchflusses:

  • Hansgrohe Croma: 2:01 Minuten
  • Hansgrohe Raindance: 1:10 Minuten (mit Schmutzsieb)
  • Hansgrohe Raindance: 1:18 Minuten (mit mitgeliefertem, weißem Einsatz)

Eigentlich hatte ich vor, die Raindance gegen meinen heimischen ALDI-Brauskopf ohne “Bandbreitenbegrenzung” antreten zu lassen. Nachdem Raindance 1,6 x so viel Wasser verbraucht als die installierten Cromas, werde ich zunächst deren “Spaßfaktor” zu Hause überprüfen.

Pizzaservice :)

Ob ein Pizzabringdienst eine Internetseite braucht oder nicht, darüber kann man streiten. Was aber heutzutage zur Mindestausstattung eines Lieferfahrzeuges gehören sollte, ist ein Navigationsgerät und ein Handy. Und auf jeden Bestellschein die Telefonnummer des Kunden. So könnte man nämlich verhindern, dass die folgende Szene in der Rezeption des Kollegen (also: bei mir) abspielt:

Sie (leicht verlegen): “Guten Tag, ich bin neu beim Pizzaservice angestellt, und finde die Vogelstraße nicht.”
Ich (grinsend): “Vogelstraße gibt es in Neuenburg nicht.” (Ich belege dies durch Recherche bei Google-Maps und Neuenburg.de)
Sie
(leicht panisch): “Aber ich soll an der Ampel abbiegen und dann die zweite links und gleich wieder links…”
Ich: “Dann ist das wahrscheinlich die Vogesenstraße.”

Mit diesen Worten habe ich die Lieferantin in das Schneetreiben geschickt. Ob die Pizza ihr Ziel erreicht hat, und ob die Pizzabotin jemals wieder zur Pizzaria zurückfindet – wir werden es wohl nie erfahren…

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