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Was unterstellt der mir eigentlich?

Ich kann es nicht leiden, wenn ein Verkäufer “ganz genau weiß, was ich brauche”. Das weiß ich meist selbst nicht so recht. Aber die Annahmen und Unterstellungen vom “Verkäufer des Monats” liegen oft noch weiter von der Realität entfernt, als mein Tipp von den tatsächlichen Lottozahlen.

Und doch müssen wir im Umgang mit Gästen und Kunden immer wieder Annahmen treffen. Wenn ein neuer Gast ins Hotel kommt, habe ich nur wenige Sekunden Zeit um abzuschätzen: Welche Zimmerkategorie ist wohl die passende für diesen Kunden? Selbstverständlich kann ich Alternativen anbieten, aber meine Strategie zur Vermietung eines Premium-Zimmers unterscheidet sich deutlich von der mit der ich ein Budget-Zimmer anpreise (Wie war nochmal das Mantra des Revenue Managements: “Das richtige Angebot zur richtigen Zeit zum richtigen Preis“). Noch schwieriger wird es beim Reklamationshandling: Will der Gast nur den Preis drücken, oder wurden hier tatsächlich die Kundenerwartungen nicht erfüllt? Wie kann ich den Fehler wieder gut machen – selbst wenn die Erwartung des Kunden unrealistisch hoch war? Soll ich das überhaupt tun? Alles schwere Entscheidungen, die ganz schnell getroffen werden müssen, und die auch nach 20 Jahren im Beruf nicht immer leicht fallen.

Im Online-Versandhandel ist die Sache noch vielschichtiger. Hier muss mit Bestellungen gerechnet werden, von denen der Kunde schon im Voraus weiß, dass er sie zumindest teilweise zurückgeben wird. Ist eine Rücksendung also ein Reklamation weil die Ware nicht gut war, oder handelt es sich bei den Sachen um die Artikel, die man nur zur Anprobe bestellt hat und die nicht gepasst haben? Handelt es sich um eine “gute” Rücksendung (z.B. der Kunde bestellt Schuhe in drei verschiedenen Größen und behält nur die passenden -> der Kunde ist zufrieden und wird wieder bestellen) oder ist es eine “Schlechte” bei der man wohl mit weiteren Bestellungen, aber nicht mit tatsächlichen Käufen rechnen kann. Oder ist es gar die berechtigte Reklamation, bei der man handeln muss um den Kunden zufrieden zu stellen?

Ein gutes Beispiel für eine gelungene erste Reaktion auf eine solche Rücksendung liefert Mirapodo. Das Schreiben ist ohne Wertung freundlich gegenüber dem Kunden – und versucht eine Basis herzustellen, bei dem der Kunde gerne wieder bestellt. Der Kunde fühlt, dass Rücksendungen  für den Versandhändler etwas normales ist und wird sich beim nächsten Mal wieder “trauen” drei Größen zu bestellen. Oder er bekommt den Hinweis auf die Hotline, mit der Probleme beseitigt werden können. Und vor allem bekommt er die Bestätigung, dass seine Vorauszahlung wieder zurückkommt.

Aber alles bekommt der Kunde ohne Unterstellungen. Und so sollte gutes “Rückgabemanagement” (und auch Reklamationsmanagement) sein: Freundlich, offen und ohne vorgefertigten Sichtweisen. Und das gilt für die Gastronomie, den Einzelhandel und auch für den Versandhandel. Denn genau hier pflegen wir unsere Bestandskunden. Und wie wichtig, das ist, muss hoffentlich nicht erklärt werden.

Was unterstellt der mir eigentlich?

Ich kann es nicht leiden, wenn ein Verkäufer “ganz genau weiß, was ich brauche”. Das weiß ich meist selbst nicht so recht. Aber die Annahmen und Unterstellungen vom “Verkäufer des Monats” liegen oft noch weiter von der Realität entfernt, als mein Tipp von den tatsächlichen Lottozahlen.

Und doch müssen wir im Umgang mit Gästen und Kunden immer wieder Annahmen treffen. Wenn ein neuer Gast ins Hotel kommt, habe ich nur wenige Sekunden Zeit um abzuschätzen: Welche Zimmerkategorie ist wohl die passende für diesen Kunden? Selbstverständlich kann ich Alternativen anbieten, aber meine Strategie zur Vermietung eines Premium-Zimmers unterscheidet sich deutlich von der mit der ich ein Budget-Zimmer anpreise (Wie war nochmal das Mantra des Revenue Managements: “Das richtige Angebot zur richtigen Zeit zum richtigen Preis“). Noch schwieriger wird es beim Reklamationshandling: Will der Gast nur den Preis drücken, oder wurden hier tatsächlich die Kundenerwartungen nicht erfüllt? Wie kann ich den Fehler wieder gut machen – selbst wenn die Erwartung des Kunden unrealistisch hoch war? Soll ich das überhaupt tun? Alles schwere Entscheidungen, die ganz schnell getroffen werden müssen, und die auch nach 20 Jahren im Beruf nicht immer leicht fallen.

Im Online-Versandhandel ist die Sache noch vielschichtiger. Hier muss mit Bestellungen gerechnet werden, von denen der Kunde schon im Voraus weiß, dass er sie zumindest teilweise zurückgeben wird. Ist eine Rücksendung also ein Reklamation weil die Ware nicht gut war, oder handelt es sich bei den Sachen um die Artikel, die man nur zur Anprobe bestellt hat und die nicht gepasst haben? Handelt es sich um eine “gute” Rücksendung (z.B. der Kunde bestellt Schuhe in drei verschiedenen Größen und behält nur die passenden -> der Kunde ist zufrieden und wird wieder bestellen) oder ist es eine “Schlechte” bei der man wohl mit weiteren Bestellungen, aber nicht mit tatsächlichen Käufen rechnen kann. Oder ist es gar die berechtigte Reklamation, bei der man handeln muss um den Kunden zufrieden zu stellen?

Ein gutes Beispiel für eine gelungene erste Reaktion auf eine solche Rücksendung liefert Mirapodo. Das Schreiben ist ohne Wertung freundlich gegenüber dem Kunden – und versucht eine Basis herzustellen, bei dem der Kunde gerne wieder bestellt. Der Kunde fühlt, dass Rücksendungen  für den Versandhändler etwas normales ist und wird sich beim nächsten Mal wieder “trauen” drei Größen zu bestellen. Oder er bekommt den Hinweis auf die Hotline, mit der Probleme beseitigt werden können. Und vor allem bekommt er die Bestätigung, dass seine Vorauszahlung wieder zurückkommt.

Aber alles bekommt der Kunde ohne Unterstellungen. Und so sollte gutes “Rückgabemanagement” (und auch Reklamationsmanagement) sein: Freundlich, offen und ohne vorgefertigten Sichtweisen. Und das gilt für die Gastronomie, den Einzelhandel und auch für den Versandhandel. Denn genau hier pflegen wir unsere Bestandskunden. Und wie wichtig, das ist, muss hoffentlich nicht erklärt werden.

Unterschiedliche Accounts bei Evernote

Keine Ahnung warum, aber Evernote sorgt momentan in meinem Umfeld ziemlich für Aufsehen: Gestern als “Entschleunigungstip” in der SWR3 Kai Karstens Show, heute mit vielbeachteten Posts von Robert Basic drüben auf Facebook. Also, springen wir auf den Hype auf :)

Ich nutze Evernote um Dokumente einzuscannen. Dadurch habe ich eine “Volltextsuche durch meinen Papierstapel”, der ja dann nicht mehr Papier ist.

Das Handling von unterschiedlichen Accounts ist bei dabei nicht so prickelnd. Aber warum sollte ein vernünftig denkender Mensch mit zwei Evernote-Accounts arbeiten wollen? Hier meine Situation:

In der Hotelrezeption fällt viel Papier an. Hauptsächlich Gästekorrespondenz, aber auch Bestellzettel, Checklisten (im idealfall ausgefüllt), Meldezettel, usw. Das meiste wird abgeheftet und nicht mehr benötigt. Ob und wann man dieses Papier wieder braucht, kann man eigentlich erst sagen, wenn der Fall tatsächlich eintritt. Also füllen sich Ordner mit Akten, die dann irgendwann wieder vernichtet werden, weil sie zu viel Platz wegnehmen.
Diese Papiermassen werden durch einen  ”Allerweltsaccount” für die Hotelrezeptionsmitarbeiter vermieden. Durch die Volltextsuche lassen sich die gescannten Dokumente sehr komfortabel wieder finden. Einfach den Gastnamen eingeben und alle Bestätigungen (hin & her), Kostenübernamen, usw. wird angezeigt.

Allerdings gibt es eben auch Dokumente, an die nicht alle Mitarbeiter ran dürfen. Diese landen dann in meinem “persönlichen Account”. Wenn man für Evernote bezahlt kann man auch Notizbücher teilen. So weit so gut.

Nur tauchen dabei folgende Hürden auf, die es zu umgehen gilt:

  • Evernote Desktop kennt nur einen Nutzer:
    Klar, man kann sich ab- und wieder anmelden. Aber das ist nicht praktikabel. Mein Workaround: Das Hotel-Evernote ist auf dem Rezeptionsrechner installiert und mein Evernote auf meinem Arbeitsplatz.
  • Evernote kann von sich aus nicht Scannen:
    Kaum zu glauben aber wahr! Keine Funktion in den Menüs. Man braucht einen Scanner, dessen Treiber mit Evernote zusammenarbeitet oder ein Programm, dass die gescannten Dateien direkt zum Evernote-Server hochlädt. Meine Lösung: Meinen schicken Canon imageFORMULA P-150 nutze ich für meinen Evernote-Account. Den Hotel-Account befülle ich mit dem Scanner des Multifunktionsdruckers und Scandrop to Cloud.
  • Freigegebene Notebooks sind schlecht integriert:
    Ich kann zwar Notebooks   zwischen den Accounts teilen, aber diese sind dann in einem seperatem Tab aufgeführt, nicht bei den eigenen Notebooks. Auch bei der Suche muss man zwischen den eigenen und den eingebundenen Notebooks hin und herschalten.

Trotz dieser Mängel ist Evernote eine gute Möglichkeit, viel Papier schnell entsorgen zu können. Ganz wichtige Dinge kommen zwar immer noch ins Archiv, aber auch hier hilft Evernote durch die Volltextsuche schnell das richtige Dokument zu finden.

Auch Interessant: Evernote als Social-Media Archiv  bzw. http://ifttt.com/recipes/search?q=evernote (via Hans Kainz)

Wireless Madness: Musik im ganzen Haus mit Airplay, iTunes und dem iPod

In den Achzigern gab es die Faustregel: Die passenden Lautsprecher kosten so viel wie der gesamte Rest der HiFi-Anlage. Wohlgemerkt, das war zu Zeiten der Komponenten-Systeme: Verstärker, Radio, CD-Player, Kasettendeck und selbstverständlich der Plattenspieler stapelten sich zu ansehnlichen Türmen – und wie gesagt: Boxen, die nicht nur optisch, sondern auch akkustisch mithalten sollten, gingen ordentlich ins Geld.

Passend zum iPad wollte ich mir also das entsprechende Soundsystem zusammenstellen. Das Versprechen von Airplay klang gut: Aktivboxen werden per WLAN mit der Musik gefüttert. Sogar mehrere gleichzeitig. Dass letzteres nicht mit iPhone, iPod oder iPad funktioniert liest man erst, wenn es zu spät ist.

Aber ein Multi-Room Soundsystem ist schon verlockend. Also muss das alte Netbook als iTunes-Jukebox herhalten. Und dann klappt alles, wie es soll: Die Lautsprecher melden sich im WLAN an und können dann per Apple Remote-App vom iPhone, iPad oder von einem iPod touch einzeln an- und ausgeschaltet werden. Die Lautstärke lässt sich zwischen den Boxen relativ und auch per Master-Volume im gesamten bequem regeln. Es können auch einzelne Lautsprecher von anderen PCs (oder eben von iOS-Devices) aus angesprochen werden, wenn man in verschiedenen Räumen individuelle Musik hören möchte.

Alles zusammen eine sehr komfortable, flexible und robuste Möglichkeit, die Wohnung mit Musik zu füllen.

Somit kommen wir auf folgende Rechnung:

1 x Altes Netbook 100 Euro
3 x Philips DS8800W Fidelio
Airplay Boxen
à 400 Euro
1200 Euro
1 x iPod touch
mit Remote-App als Fernsteuerung
180 Euro
Total 1480 Euro

Wir bewegen uns also wieder in den Preisklassen meiner Jugend – allerdings sind die Lautsprecher im Verhätniss deutlich teurer geworden…

Teamviewer 6 jetzt auch als Android App

Screenshot: HS/3 im TeamViewer 6 auf AndroidEigentlich bin ich durch Zufall über TeamViewer gestolpert – und seither habe ich ihn an fast jeder Ecke wiederentdeckt. Sowohl der Support des von uns eingesetzten Hotelprogramms als auch der Restaurantkasse arbeitet damit. Mit Teamviewer kann man einen anderen Rechner über das Internet fernsteuern. Das ist an sich ja noch nichts besonderes. Allerdings geschieht dies mit einer Geschwindigkeit, bei der man tatsächlich arbeiten kann und nicht auf jeden Klick einzeln warten muss.

Für den “Ferngesteuerten” Rechner fallen keine Lizenzkosten an. Einfach das Kundenmodul starten und die Verbindungsdaten durchgeben, fertig.

Da ich im Familienbetrieb für alles zuständig bin, was mit Computern zu tun hat, bin ich selbstverständlich auch derjenige, der als erstes Angerufen wird, wenn der PC nicht tut was er soll. Oft musste ich wegen Kleinigkeiten am freien Tag in den Betrieb. Zwei Klicks und wieder nach Hause. Typischer Fall für eine Remote-Desktop Anwendung. Daher habe ich mir dann auch recht bald eine TeamViewer-Lizenz gekauft. Nicht wirklich billig, aber inzwischen möchten wir die Möglichkeiten des Fernzugriffs auf den Rezeptionsrechner nicht mehr missen.

Und mit der Version 6 gibt es jetzt noch ein weiteres Schmankerl: Ich benötige um meinen “Damen an der Rezeption” zu helfen nicht einmal mehr mein Laptop! Mit der Android-Application lässt sich selbst über das Mobilfunknetz ganz ordentlich arbeiten. Nicht so komfortabel dass ich damit dauerhaft Zimmerreservierungen eingeben möchte, aber für einen schnellen Hilfsklick oder einen kurzen Blick auf die Belegung ist diese Lösung sehr praktisch. Selbst auf dem kleinen Bildschirm meines Motorola Milestone.

Ich bin mir nur nicht sicher, ob es wirklich so gut ist, dass ich jetzt selbst auf der Skipiste oder am Strand Support leisten kann… :)

Die Android-App gibt es kostenlos – ebenso eine Ap für das iPhone bzw. den iPad. Damit kann man auch eine Testverbindung zu einem einfachen Desktop herstellen, um das Ganze zu testen.

Ist in Facebook immer Frauentag? (Und andere Links zu Fanpage-Ideen)

Nein, natürlich nicht. Aber als ich diese Statistik einer meiner Fanpages gesehen habe, fiel mir auch gleich wieder der passende Artikel bei Mashable ein: “10 Musts for Marketing to Women on Facebook

Und wenn man jetzt weiß, dass diese ganzen “Interaktionen” sich auf einen Hinweis zum Verkaufsoffenen Sonntag beziehen, dann muss man hier trotz aller Emanzipation schon schmunzeln, oder?

Ideen für das Konzept

Auch wenn Mashable fünf Ideen verspricht – es sind nur drei: Interaktion, Website in Facebook und Sonderangebote.

Anleitung zur Umsetzung

Und wie bringen wir nun unseren Individuellen Stil ins weiß-blaue Facebook-Design? Zum Beispiel mit FBML – der Facebook Markup Language. Das gute: Die meisten HTML-Tags funktionieren ;)

Leider nur die meisten – IFRAME geht z.B. nicht. Schade auch. Trotzdem kann man so gut seine HTML-Kenntnisse in FB nutzen. Und wer Flash oder Youtube in seine Fanpage integrieren will, dem wird in folgendem Tutorial geholfen: (YouTube) Videos und Flash-Files in eigenem Tab

Schöne URLs für Fanpages

…gibts bei www.Facebook.com/username – Aber das wusstet ihr sicher schon, oder?

Sonst noch was?

Sicher. Im laufe der letzten Wochen haben sich so manche Bookmarks zum Thema Facebook und Fampages gesammelt. Aber am schönsten ist es, seine Fanpages zu hegen, zu pflegen, und plötzlich (ohne erkennbaren Grund) wachsen zu sehen :)

Mehrwertsteuer-Umstellung mit Fidelio 7.11 – ohne Support

Vorerst letzes Update, 13.01.2010:

Es funktioniert einfach nicht. Eigentlich ein Armutszeugniss, dass solch Grundlegende Funktionen nicht implementiert sind, auch wenn die Software schon 10 Jahre alt ist. Auch damals gab es schon verschiedene Mehrwertsteuersätze, und eigentlich hätte man dort schon das Lunchpaket entsprechend zu 7% verbuchen können. Aber wir haben ja keine Arrangements mit Lunchpaket angeboten, und deshhalb haben wir die fehlende Funktionalität nicht bemerkt. Nun gut, nach 10 Jahren ist das wohl kein Garantiefall mehr.

Wie habe ich das Problem für mich gelöst?

Einfach den Preis im “Preiscode” zu reduzieren stellt für mich keine Lösung dar, denn dann hat man folgende Probleme:

  • Die Mitarbeiter bekommen in allen Bildschirmmasken den Zimmerpreis ohne Frühstück angezeigt. Da wir aber bewusst die Preise inklusive Frühstück kommunizieren, müsste dieses immer wärend jeden Gastgesprächs im Kopf addiert werden. Hierdurch ergibt sich ein riesiges, dauerhaftes Fehlerpotential. (Die Mitarbeiter können rechnen. Aber man darf es nicht vergessen, und auch der Betrag ist ja je nach Belegung verschieden)
  • Auch auf den Bestätigungen würde zunächst der Preis ohne Frühstück angegeben. Auch wenn dieses in einem Zusatz erwähnt wird, ist es nicht die Art und Weise, wie wir unsere Preise mitteilen möchten.

Also bin ich wie folgt vorgegangen:

  • Ich habe nun 2 Package-Elemente: FR – Frühstück (19%, in F&B-Warengruppe, seperat drucken, wird zum hinterlegten Preis aufgebucht) und FRIN – (7%, in Logiswarengruppe, seperat drucken, wird ebenfalls aufgebucht)
  • Der Preis von “FR” ist 5€ pro Person – unser Frühstücksanteil
  • Der Preis von “FRIN” ist -5€ pro Person – also der negative Betrag unseres Frühstückanteils
  • Beide Elemente werden dem Preiscode beigefügt.
  • Im Preiscode ist der Preis inkl. Frühstück hinterlegt.

Hierdurch ist bei jeder Gästekommunikation sichergestellt, dass der korrekte Preis angezeigt wird. Sowohl am Bildschirm als auch in der Bestätigung. Auf der Rechnung erscheinen nun pro Tag 3 Zeilen (z.B. beim Doppelzimmer):

  • Logis … 85€
  • Frühstück … 10€
  • Frühstück inklusive … -10€

Das ist zwar nicht die schönste Lösung, aber die mit den wenigsten Fehlerquellen. Wenn es beim Check-Outschnell gehen muss, ist die Rechnung in Ordnung (also korrekt), wenn man Zeit hat, kann man noch eine “schöne” Rechnung daraus machen, indem man von der Logis den Frühstücksteil absplittet und die beiden “Hilfsbuchungen” in ein anderes Rechnungsfenster schiebt.

Außerdem habe ich mir von HS/3 eine Demo-Version heruntergeladen und ein Angebot angefordert. Denn eines ist sicher: Bei der nächsten Änderung egal welcher Art, fliegt mir mein Fidelio 7 hier um die Ohren. Und für ein Update auf die Suite 8 fehlt mir echt das Vertrauen in den “Marktführer”.

Der restliche Artikel ist somit eigentlich hinfällig, ich lasse ihn aber trotzdem stehen – wer weiß, was kommt :)

Update, 2. Januar 2010: Ich habe den Artikel überarbeitet. So wie hier beschrieben funktioniert es bei mir. Die Änderungen sind Fett & Kursiv hervorgehoben. Kein Grund, Fidelio 7 zum alten Eisen zu werfen :)

Update, 3. Januar 2010: Gestern hat’s funktioniert, heute nicht! Zum Mäusemelken!

Dieser Artikel ist keine Anleitung, sondern eine Gedankenstütze für mich selbst. Falls er für andere nützlich sein sollte, so freut mich das sehr. Wenn es nicht so klappt, wie ich das denke, dann ist das nicht meine Schuld.

“Micros Fidelio 7″ ist eine weitverbreitete Buchungssoftware für Hotels. Das Programm wird wohl meistens zusammen mit einem entsprechenden Support-Vertrag verkauft. Diesen habe ich jedoch schon vor einigen Jahren gekündigt, da ich mir meist sehr gut selbst helfen konnte. Bei den beiden Anrufen, bei denen ich wirklich nicht weiter wusste hatte auch die ansonsten sehr kompetente und freundliche Hotline auch keinen wirklichen Rat. Ein mal musste ich hören: “Windows XP wird von uns nicht unterstützt. Bitte verwenden Sie wie in der Orginalinstallation Windows 95“. Dieses Problem hat dann der lokale Windows- & Netware Fachmann für mich erledigt. Das andere mal war nach einem Absturz die Datenbank zerschossen. Hier empfahl die Hotline (sichermit gutem Grund): “Backup zurückspielen“. Aber mein altes dBase/FoxPro Handbuch hat mich auch hiervor bewahrt. ;)

Nachdem ich dann den Dateiserver von Novell nach Samba migriert hatte, ging ich davon aus, dass mir von offizieller Seite eh’ nicht mehr geholfen wird – zumindest nicht zu den Standardpreisen :)

Die Euro-Umstellung habe ich dann auch alleine bewältigt. Und heute habe ich auch zusammengesucht, was ich für die Mehrwertsteuer-Umstellung am 1. Januar 2010 benötige.

Die Preiscodes (Stammdaten -> Preimanagement -> Preiscodes -> Preisdetails) habe ich bereits an die neuen Preise angepasst (inkl. Frühstück!). Das Package-Element “Frühstück” hat den Haken bekommen, dass es seperat gedruckt werden soll (Stammdaten -> Preimanagement -> Package Elemente). Somit wird schon ab heute nach den “neuen Regeln” das Frühstück getrennt vom Zimmerpreis ausgewiesen werden. Achtung: Dieses Package-Element darf nicht über die “Preisdetails” sondern über Stammdaten -> Preimanagement -> Preiscodes -> Preiscodes editieren hinzugefügt werden! Dann wird auch in der Buchungsmaske und bei den Bestätigungen der richtige Preis inkl. Frühstück angegeben.

Bei der Warengruppe “Logis” (Stammdaten -> Finanzen -> Warengruppen) ist unter MwSt. der Code “1″ (also 19%) hinterlegt. Diesen muss ich dann am 31.12.2009 dann auf “2″ (also 7%) ändern. Welcher Steuersatz hinter den Kürzeln verborgen ist, kann man unter Hoteldaten (Stammdaten -> Verschiedenes -> Hoteldaten) nachlesen oder auch verändern.

So, dann müsste ja eigentlich alles klappen, mit dem Steuergeschenk zum neuen Jahr – welches wir übrigens zu 2/5 an unsere Gäste weitergeben.

Einen guten Rutsch wünscht

Stefan

Mehrwertsteuer-Umstellung mit Fidelio 7.11 – ohne Support

Vorerst letzes Update, 13.01.2010:

Es funktioniert einfach nicht. Eigentlich ein Armutszeugniss, dass solch Grundlegende Funktionen nicht implementiert sind, auch wenn die Software schon 10 Jahre alt ist. Auch damals gab es schon verschiedene Mehrwertsteuersätze, und eigentlich hätte man dort schon das Lunchpaket entsprechend zu 7% verbuchen können. Aber wir haben ja keine Arrangements mit Lunchpaket angeboten, und deshhalb haben wir die fehlende Funktionalität nicht bemerkt. Nun gut, nach 10 Jahren ist das wohl kein Garantiefall mehr.

Wie habe ich das Problem für mich gelöst?

Einfach den Preis im “Preiscode” zu reduzieren stellt für mich keine Lösung dar, denn dann hat man folgende Probleme:

  • Die Mitarbeiter bekommen in allen Bildschirmmasken den Zimmerpreis ohne Frühstück angezeigt. Da wir aber bewusst die Preise inklusive Frühstück kommunizieren, müsste dieses immer wärend jeden Gastgesprächs im Kopf addiert werden. Hierdurch ergibt sich ein riesiges, dauerhaftes Fehlerpotential. (Die Mitarbeiter können rechnen. Aber man darf es nicht vergessen, und auch der Betrag ist ja je nach Belegung verschieden)
  • Auch auf den Bestätigungen würde zunächst der Preis ohne Frühstück angegeben. Auch wenn dieses in einem Zusatz erwähnt wird, ist es nicht die Art und Weise, wie wir unsere Preise mitteilen möchten.

Also bin ich wie folgt vorgegangen:

  • Ich habe nun 2 Package-Elemente: FR – Frühstück (19%, in F&B-Warengruppe, seperat drucken, wird zum hinterlegten Preis aufgebucht) und FRIN – (7%, in Logiswarengruppe, seperat drucken, wird ebenfalls aufgebucht)
  • Der Preis von “FR” ist 5€ pro Person – unser Frühstücksanteil
  • Der Preis von “FRIN” ist -5€ pro Person – also der negative Betrag unseres Frühstückanteils
  • Beide Elemente werden dem Preiscode beigefügt.
  • Im Preiscode ist der Preis inkl. Frühstück hinterlegt.

Hierdurch ist bei jeder Gästekommunikation sichergestellt, dass der korrekte Preis angezeigt wird. Sowohl am Bildschirm als auch in der Bestätigung. Auf der Rechnung erscheinen nun pro Tag 3 Zeilen (z.B. beim Doppelzimmer):

  • Logis … 85€
  • Frühstück … 10€
  • Frühstück inklusive … -10€

Das ist zwar nicht die schönste Lösung, aber die mit den wenigsten Fehlerquellen. Wenn es beim Check-Outschnell gehen muss, ist die Rechnung in Ordnung (also korrekt), wenn man Zeit hat, kann man noch eine “schöne” Rechnung daraus machen, indem man von der Logis den Frühstücksteil absplittet und die beiden “Hilfsbuchungen” in ein anderes Rechnungsfenster schiebt.

Außerdem habe ich mir von HS/3 eine Demo-Version heruntergeladen und ein Angebot angefordert. Denn eines ist sicher: Bei der nächsten Änderung egal welcher Art, fliegt mir mein Fidelio 7 hier um die Ohren. Und für ein Update auf die Suite 8 fehlt mir echt das Vertrauen in den “Marktführer”.

Der restliche Artikel ist somit eigentlich hinfällig, ich lasse ihn aber trotzdem stehen – wer weiß, was kommt :)

Update, 2. Januar 2010: Ich habe den Artikel überarbeitet. So wie hier beschrieben funktioniert es bei mir. Die Änderungen sind Fett & Kursiv hervorgehoben. Kein Grund, Fidelio 7 zum alten Eisen zu werfen :)

Update, 3. Januar 2010: Gestern hat’s funktioniert, heute nicht! Zum Mäusemelken!

Dieser Artikel ist keine Anleitung, sondern eine Gedankenstütze für mich selbst. Falls er für andere nützlich sein sollte, so freut mich das sehr. Wenn es nicht so klappt, wie ich das denke, dann ist das nicht meine Schuld.

“Micros Fidelio 7″ ist eine weitverbreitete Buchungssoftware für Hotels. Das Programm wird wohl meistens zusammen mit einem entsprechenden Support-Vertrag verkauft. Diesen habe ich jedoch schon vor einigen Jahren gekündigt, da ich mir meist sehr gut selbst helfen konnte. Bei den beiden Anrufen, bei denen ich wirklich nicht weiter wusste hatte auch die ansonsten sehr kompetente und freundliche Hotline auch keinen wirklichen Rat. Ein mal musste ich hören: “Windows XP wird von uns nicht unterstützt. Bitte verwenden Sie wie in der Orginalinstallation Windows 95“. Dieses Problem hat dann der lokale Windows- & Netware Fachmann für mich erledigt. Das andere mal war nach einem Absturz die Datenbank zerschossen. Hier empfahl die Hotline (sichermit gutem Grund): “Backup zurückspielen“. Aber mein altes dBase/FoxPro Handbuch hat mich auch hiervor bewahrt. ;)

Nachdem ich dann den Dateiserver von Novell nach Samba migriert hatte, ging ich davon aus, dass mir von offizieller Seite eh’ nicht mehr geholfen wird – zumindest nicht zu den Standardpreisen :)

Die Euro-Umstellung habe ich dann auch alleine bewältigt. Und heute habe ich auch zusammengesucht, was ich für die Mehrwertsteuer-Umstellung am 1. Januar 2010 benötige.

Die Preiscodes (Stammdaten -> Preimanagement -> Preiscodes -> Preisdetails) habe ich bereits an die neuen Preise angepasst (inkl. Frühstück!). Das Package-Element “Frühstück” hat den Haken bekommen, dass es seperat gedruckt werden soll (Stammdaten -> Preimanagement -> Package Elemente). Somit wird schon ab heute nach den “neuen Regeln” das Frühstück getrennt vom Zimmerpreis ausgewiesen werden. Achtung: Dieses Package-Element darf nicht über die “Preisdetails” sondern über Stammdaten -> Preimanagement -> Preiscodes -> Preiscodes editieren hinzugefügt werden! Dann wird auch in der Buchungsmaske und bei den Bestätigungen der richtige Preis inkl. Frühstück angegeben.

Bei der Warengruppe “Logis” (Stammdaten -> Finanzen -> Warengruppen) ist unter MwSt. der Code “1″ (also 19%) hinterlegt. Diesen muss ich dann am 31.12.2009 dann auf “2″ (also 7%) ändern. Welcher Steuersatz hinter den Kürzeln verborgen ist, kann man unter Hoteldaten (Stammdaten -> Verschiedenes -> Hoteldaten) nachlesen oder auch verändern.

So, dann müsste ja eigentlich alles klappen, mit dem Steuergeschenk zum neuen Jahr – welches wir übrigens zu 2/5 an unsere Gäste weitergeben.

Einen guten Rutsch wünscht

Stefan

Wenn Facebook eine Nation wäre – If Facebook was a country

Facebook hat inzwischen über 350 Millionen Nutzer.

Dank eurer Hilfe nutzen bereits mehr als 350 Millionen Menschen auf der ganzen Welt Facebook, um sich online über ihr Leben auszutauschen.

(Ein offener Brief von Mark Zuckerberg, dem Gründer von Facebook, 02.12.2009)

Grund genug, die Bevölkerungstabelle aus der Wikipedia zu aktualisieren:

  1. Volksrepublik China: 1.339 Millionen (etwa 19,7 % der Weltbevölkerung)
  2. Indien: 1.171 Mio. (etwa 17,2 %)
  3. Europäische Union: 500 Mio.
  4. Facebook: 350 Mio. (2. Dezember 2009)
  5. USA: 307 Mio. (etwa 4,5 %)
  6. Indonesien: 243 Mio. (etwa 3,6 %)
  7. Brasilien: 192 Mio. (etwa 2,8 %)

Kommt also darauf an, ob man die EU auch als “Nation” anerkennt oder nicht: Facebook käme auf Platz 3 oder Platz 4. Deutlich vor den USA.

PS: Wenn wir gerade beim Thema sind: Die Fanpages für meinen Heimatort, mein Hotel, meine Lieblingsmahlzeit und meine Lieblingsbeschäftigung könnten noch ein paar Fans gebrauchen, damit es endlich die Vanity-URL gibt ;)