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Großhirn an Milz: Wo steckst Du eigentlich?

Screenshot: Google Body BrowserGanz einfache Frage – wenn man einen superaktuellen Browser hat und weiß, wie die Milz auf Englisch oder Latein heißt.

Google hat einen “Body Browser” in reinem HTML5 entwickelt – Google-Maps für den menschlichen Körper. Man kann die einzelnen Lagen (Haut, Muskeln, Knochen,…) nacheinander einblenden, oder für jede die gewünschte Transparenz festlegen.

Sehr schönes Spielzeug für lange Winterabende.

Apropos lange Winterabende…

Generation “Always On”

Digital Natives, Digital Imigrants, Generation Wasauchimmer – ich habe den Vorgeschmack auf die nächste Generation erlebt:

Generation “Always On”

Neulich auf der Autobahn, auf der Fahrt von Hanau nach Neuenburg kommen wir am Frankfurter Flughafen und somit auch am “Rosinenbomber” vorbei. Der Kleine (1. Klasse) frägt, ob der wirklich mit Rosinen geschossen hat und bis Heidelberg dreht sich das Gespräch im Auto über die Nachkriegszeit, die Belagerung Berlins, die Luftbrücke, die deutsche Teilung, die Vorgänge in der Westdeutschen Botschaft in Ungarn und das wohl folgenreichste Mißverständniss, das jemals bei einer Pressekonferenz vorgekommen ist.

Und so zahlreich die Facetten der Unterhaltung waren, so oft kam auch ein “Das muss ich Dir einmal auf Google-Maps zeigen” oder “Das können wir zu Hause dann auf Youtube zusammen anschauen“. Und die Antwort? Ganz klar: “Papa, wir haben doch das Laptop dabei. Das können wir doch hier anschauen…

Meinen Kinder (alle zwischen 7 und 14 Jahren) fällt es schwer zu akzeptieren, dass das Internet eben nicht immer und überall verfügbar ist. “Bei Papas Handy geht’s doch auch, warum nicht bei Mamas Laptop?” (Weil Opa den Surfstick ausgeliehen hat, aber das ist eine andere Geschichte) – Braucht denn jetzt bald jeder handesübliche Kinderwagen einen Internetzugang? Oder reicht auch schon eine Halterung für’s Smartphone? ;)

Fazit?

Wir leben in einer spannenden Zeit, in der sich nicht nur die Technik rasant verändert, sondern diese Veränderungen auch genau so schnell in der Bevölkerung ankommen. Nicht bei allen. Aber bei den “Early Adoptern” und bei den “Natives”. Und die Natives werden immer mehr…

Youtube-Videos herunterladen

Aus aktuellem Anlass ist es vielleicht interessanter Videos von YouTube statt vom ZDF herzuunterladen.

Die absolut beste Möglichkeit hierzu ist der 1-Click YouTube Video Downloader. Dieses Firefox-Plugin klinkt sich in die Seiten von Youtube ein und stellt rechts unter dem Videofenster mehrere Links bereit, mit denen man das angezeigte Video in verschiedenen Formaten (auch HD, falls verfügbar) runterladen kann.

Screenshot: 1-Click Youtube Downloader

Das einzige Manko: Das Update von V1.2 auf die aktuelle V1.4 wurde nicht automatisch von der Plugin-Verwaltung erledigt, sondern musste manuell durchgeführt werden.

Und nun kann ich Lena immer und überall (auch ohne Internetverbindung) hören…”You are SO CRAZY!:)

ZDF-Mediathek Videos herunterladen (Download) – Mai 2010

Dies ist eine Überarbeitung eines älteren Artikels und eine Zusammenfassung der dort gesammelten Kommentare.

 

Die öffentlich-rechtlichen Sender stellen Ihre Sendungen im Internet zum Anschauen bereit. Obwohl diese durch die Gebühren finanziert & bezahlt sind, werden sie jedoch nach einer gewissen Zeit wieder “gelöscht”. Wer also eine Sendung länger aufbewahren möchte, oder diese im Zug (ohne Internetverbindung) anschauen will, muss sich das gewünschte Video also herunterladen – so wie man auch ein Hörbuch runterladen muss, um es unterwegs zu hören.

Und so funktioniert das bei der ZDF-Mediathek unter Linux:

  1. Die ZDF-Mediathek in die HTML-Version umschalten:
    Screenshot: HTML-Version
  2. Link zur “Windows Media Player” Datei kopieren (je nach gewünschter Qualität, die Auflösung wählen):
    Screenshot: Linkadresse kopieren
  3. Folgende Zeile im Terminal speichert das Video auf der Festplatte:
    curl VIDEO-URL  | grep mms: | cut -d \" -f 2 | xargs -n1 mplayer -dumpstream -dumpfile DATEINAME.wmv
    wobei VIDEO-URL durch die kopierte Link-Adresse zu ersetzen ist, und DATEINAME für den genwünschten Dateinamen steht.
  4. Selbstverständlich kann man sich auch das ganze in ein Shellscript packen. Man muss dies aber nicht tun :)

Auf den ersten Blick… #Facebook #Changes

Aus der Benutzerperspekive ist es auf den ersten Blick schwer, etwas in den heutigen Ankündigungen zu finden, für das man Facebook kritisieren kann. Diese Kritik wird jedoch zweifellos geäußert werden, sobald man sich über die Einzelheiten Gedanken gemacht hat. Prinzipiell wird Facebook jedoch so sehr im Internet gegenwärtig sein, dass dies ein echter Grund zur Sorge sein kann. Zentralisation ist gefärlich, und Facebook ist ein junges Unternehmen, das gezeigt hat, dass es seine Vereinbarungen mit den Benutzern bricht.

oder eben im Orginal bei ReadWriteWeb:

At first blush, it’s hard from a user’s perspective to find anything to criticize Facebook for in today’s announcements. Those criticisms will no doubt start to form once people wrap their heads around all the particulars. On principal, though, there’s going to be so much more Facebook around the internet that it feels like a real cause for concern. Centralization is a dangerous thing and Facebook is a young company that’s proven willing to break its contract with users in the past (see Facebook’s Privacy Move Violates Contract With Users).

…Vertrauen gewinnen…

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner rügt Facebook wegen deren AGB. So weit so gut. Die Facebook-AGB hat so manches, was rügenwert ist. Jedoch hat auch Frau Aigners Kritik einen entscheidenenden Fehler:

Mit solchen Entscheidungen könne ein Unternehmen auf Dauer kein Vertrauen gewinnen.

(Zitat vom Zitat…ganz großer Journalismus… ;)

Also, die Sache mit Facebook, Google und diesem ganzen “Internet Ding von dem alle so viel reden” ist folgende:

Vertrauen ist schlecht! Vertrauen ist das Grundübel beim Datenschutz. (Und auch in einer Demokratie, aber das ist ein anderes Problem).

Bevor ich irgendetwas bei Facebook poste (oder sonstwo im Internet veröffentliche), muss ich mir bewusst sein, dass es in der Öffentlichkeit landet. Egal welche “Privatsphäreneinstellungen” ich dafür wähle. Das ist so wie mit den Feder, die im Wind zerstreut werden und nie mehr eingesammelt werden können.

Und nur, man sich dessen bewusst ist, kann man verantwortlich mit den “Neuen Medien” umgehen.

(siehe auch Frankfurter Rundschau)

April April!

Jetzt hätte ich das heutige Datum fast vergessen…aber zum Glück gibt es ja SWR3. Auf dem Weg zur Arbeit wollte man mir weismachen, dass am 1. Juli 2010 in SWR3-Land ein Porto von 1 Cent pro E-Mail erhoben würde. Sorry, SWR3 – das ist kein besonders neuer Scherz, den hatten wir schon zu Zeiten der D-Mark (welche heute wohl auch wieder eingeführt werden wird ;) )

Und wer nach “Porto für E-Mail” sucht, der bekommt auch den Eindruck, dass dies entweder eine gemeinsame Aktion der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, oder dass selbige gemeinsam auf einen entsprechenden Scherz hereingefallen sind. Eigentlich hätte man sich ein solches Recycling von alten Schwerzen eher von einem Sender wie Schlager TV erwartet. “Unsere Gebühr” sollte doch eigentlich etwas besseres bezahlen können, oder? :)

Egal. Hier kommt jedenfalls meine Liste der Aprilscherze 2010 – die im Laufe des Tages erweitert werden wird:

Auf Facebook verstecken wir uns… hinter uns selbst!

Wie verhalten wir uns, in der Digitalen Anonymität? In den sogenannten “Socialen Netzwerken” in denen uns das Gegenüber nicht direkt erreicht, sondern nur über den Umweg von Tastatur und Bildschirm? Wie sehr verstellen wir uns, wie sehr lassen wir “die Sau raus”, oder nähern wir uns etwa unserem eigenen Idealbild an?

Wie eine Studie nahelegt (via ReadWriteWeb), sind wir auf Facebook unserem “echten Ich” ganz ähnlich. Eigentlich ist das auch nicht wirklich verwunderlich – denn das digitale Netzwerk bildet im Falle von Facebook ja das analoge Netzwerk ab – bzw. wird Teil davon. Die Grenzen zwischen “Internet” und “Echter Welt” sind für viele verschwommen – das Internet gehört zur echten Welt dazu.

Somit sind die meisten von uns im digitalen Raum also nicht wesentlich “besser” oder “schlechter” als in Fleisch und Blut.

Was hierbei dann beunruhigend wird, ist eher die Tatsache, dass man sich gar nicht mehr verstecken kann. Aber auch dies ist nicht auf die digitale Welt beschränkt, sondern schon längst sogar in der Wirklichkeit von Internetverweigerern angekommen…

Facebook – Mafia Wars & Farmville ausblenden

Bisher habe ich immer einen Bogen um den “Verbergen” Knopf umgegangen. Ehrlich gesagt: Ich habe ihn noch nie ausprobiert. Bis heute.

Aber mit zunehmender Anzahl an Kontakten (von denen ich mich weigere, sie “Freunde” zu nennen), steigt auch die Anzahl der Mafia Wars, Farmville, Happy Pet, My little Aquarium und Was-weiß-ich-denn Anwendungen (von denen ich mich weigere, sie “Spiele” zu nennen).

Also, keine Angst: Wenn man auf “Verbergen” klickt, kann man auswählen, ob man die Person oder die Anwendung verbergen will:



Endlich Ruhe…

Bei Facebook habe ich diese Anleitung selbstverständlich auch gepostet: http://www.facebook.com/album.php?aid=44377&id=1029929607&l=45662df390

Touristische Websites 1996

Ich habe im Archiv gestöbert und verloren geglaubte Artefakte wiedergefunden. Schätze aus der Urzeit der digitalen Revolution, handgemeißelt mit dem Windows-Notepad in Dateien, die als Typbezeichnung nur die drei Buchstaben .HTM hatten.

Die allererste Homepage des Hotel Krone entstand als Hobbyprojekt. Ich wollte dieses neue HTML lernen, mit dem man dieses Internet-Ding füttern sollte. Also habe ich mir ein Buch gekauft. Und um etwas Sinnvolles zu schaffen, übertrug ich unser Hotelprospekt auf den PC.

Ja, auf den PC (Escom, 486er mit 170MB Festplatte und 4MB RAM). Denn Internet hatten wir noch nicht. Bei AOL hatten wir 4 Probewochen gratis, die wir aber nicht verlängerten. Erst als die Homepage fertig war, habe ich meine Mutter davon überzeugt, dass die Seiten in Netz sollten. Also haben wir einen Vertrag mit t-online geschlossen, und bekamen dadurch nicht nur Zugang zum Internet, sondern auch Speicherplatz unter der hervorragenden Adresse: http://home.t-online.de/krone-neuenburg

Das kam dann auch genau so auf unsere Rechnungsblöcke und auf den Briefbogen. Denn www.Krone-Neuenburg.de war erst einmal unerschwinglich.

Doch wie es so ist: Der Fortschritt wartet nicht, das Neue wird alt und das Gute wird durch das Bessere (oder zumindest durch das Modernere) ersetzt. Für die “Waybackmachine” waren wir scheinbar nicht wichtig genug, und so dachte ich, die erste Homepage sei für immer verloren – bis ich sie heute wieder fand.

Das Orginal von 1996

Die gesammte Website von damals ist hier zu sehen: Homepage + drei Unterseiten, GIF-Grafiken und ein am Brief-Layout angelehnter “Footer”. Die einzigen Änderungen: Ich habe die Umlaute in korrektes HTML umgewandelt und die E-Mail-Adresse aktualisiert, denn ich bezweifle, dass Nachrichten an justwaidele@rrz-freiburg.de (anscheinend meine damalige Privatadresse?) noch zugestellt werden…

Bei T-Online konnte man damals die Startseite frei wählen, weshalb diese auch “Krone.htm” und nicht “index.html” benannt ist. Also, will ich nicht länger drumrumreden, hier ist sie, die orginale Krone-Homepage, bitte klicken Sie weiter auf http://home.t-online.de/krone-neuenburg

Designed für die Bildschirmauflösung 1024×768 :)

PS: Den JS-Schnippsel für die Statistik habe ich neugierig, wie ich bin auch noch reinkopiert