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	<title>Stefan.Waidele.info &#187; Freedom</title>
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	<description>My Virtual Press – because the freedom of press applies only to those who have one.</description>
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		<title>Generation &quot;Always On&quot;</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 06:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stwaidele</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Digital Natives, Digital Imigrants, Generation Wasauchimmer &#8211; ich habe den Vorgeschmack auf die nächste Generation erlebt: Generation &#8220;Always On&#8221; Neulich auf der Autobahn, auf der Fahrt von Hanau nach Neuenburg kommen wir am Frankfurter Flughafen und somit auch am &#8220;Rosinenbomber&#8221; vorbei. Der Kleine (1. Klasse) frägt, ob der wirklich mit Rosinen geschossen hat und bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Digital Natives, Digital Imigrants, Generation Wasauchimmer &#8211; ich habe den Vorgeschmack auf die nächste Generation erlebt:</p>
<p style="text-align: center"><strong>Generation &#8220;Always On&#8221;</strong></p>
<p>Neulich auf der Autobahn, auf der Fahrt von Hanau nach Neuenburg kommen wir am Frankfurter Flughafen und somit auch am &#8220;<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=flughafen+frankfurt&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=25.127373,42.84668&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Flughafen+Frankfurt+am+Main,+Hessen&amp;ll=50.037791,8.595675&amp;spn=0.001564,0.002615&amp;t=h&amp;z=19">Rosinenbomber</a>&#8221; vorbei. Der Kleine (1. Klasse) frägt, ob der wirklich mit Rosinen geschossen hat und bis Heidelberg dreht sich das Gespräch im Auto über die Nachkriegszeit, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Luftbr%C3%BCcke">die Belagerung Berlins, die Luftbrücke</a>, die deutsche Teilung, <a href="http://www.tagesschau.de/inland/budapest102.html">die Vorgänge in der Westdeutschen Botschaft in Ungarn</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TQiriTompdY">das wohl folgenreichste Mißverständniss, das jemals bei einer Pressekonferenz vorgekommen ist</a>.</p>
<p>Und so zahlreich die Facetten der Unterhaltung waren, so oft kam auch ein &#8220;<em>Das muss ich Dir einmal auf Google-Maps zeigen</em>&#8221; oder &#8220;<em>Das können wir zu Hause dann auf Youtube zusammen anschauen</em>&#8220;. Und die Antwort? Ganz klar: &#8220;<em>Papa, wir haben doch das Laptop dabei. Das können wir doch hier anschauen&#8230;</em>&#8221;</p>
<p>Meinen Kinder (alle zwischen 7 und 14 Jahren) fällt es schwer zu akzeptieren, dass das Internet eben nicht immer und überall verfügbar ist. &#8220;Bei Papas Handy geht&#8217;s doch auch, warum nicht bei Mamas Laptop?&#8221; (Weil Opa den Surfstick ausgeliehen hat, aber das ist eine andere Geschichte) &#8211; Braucht denn jetzt bald <a href="http://www.kinderwagen-experte.de/">jeder handesübliche Kinderwagen</a> einen Internetzugang? Oder reicht auch schon eine Halterung für&#8217;s Smartphone? <img src='http://stefan.waidele.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Fazit? </strong></p>
<p><a href="http://www.robertbasic.de/2010/06/wie-schnell-aendern-sich-zeiten/">Wir leben in einer spannenden Zeit, in der sich nicht nur die Technik rasant verändert</a>, sondern diese Veränderungen auch genau so schnell in der Bevölkerung ankommen. Nicht bei allen. Aber bei den &#8220;Early Adoptern&#8221; und bei den &#8220;Natives&#8221;. Und die Natives werden immer mehr&#8230;</p>
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		<title>Flattr &#8211; Der Lesezirkel des 21. Jahrhunderts?</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2010/05/20/flattr-der-lesezirkel-des-21-jahrhunderts/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 08:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stwaidele</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Freedom]]></category>
		<category><![CDATA[Opinons]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich nicht über Flattr schreiben &#8211; denn das tun ja schon genügend andere. Warum ich es nun doch tue? Weil ich durch die eigene Nutzung gemerkt habe, wie unglaublich praktisch Flattr ist. Für mich ist Flattr innerhalb weniger Tage zu einer Art Zeitschriften-Sammelabo geworden, so wie man es vom Print her als &#8220;Lesezirkel&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich nicht über <a href="https://flattr.com">Flattr</a> schreiben &#8211; denn das <a href="http://www.splitbrain.org/blog/2010-05/18-why_facebook_will_destroy_flattr">tun ja</a> <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2862-Was-ist-Flattr.html">schon</a> <a href="http://netzwertig.com/2010/04/26/thank-you-economy-ein-erster-blick-auf-flattr/">genügend</a> <a href="http://www.aptgetupdate.de/2010/05/17/flattr-betteln-2-0/">andere</a>.</p>
<p>Warum ich es nun doch tue? Weil ich durch die eigene Nutzung gemerkt habe, wie unglaublich praktisch Flattr ist.</p>
<p><strong>Für mich ist Flattr innerhalb weniger Tage zu einer Art Zeitschriften-Sammelabo geworden, so wie man es vom Print her als &#8220;<a href="http://lesezirkel.de/">Lesezirkel</a>&#8221; kennt: Für einen moderaten Betrag erhält man eine große Auswahl an Artikeln.</strong></p>
<p>Nun bekommt man die im Web natürlich auch kostenlos geliefert. Aber trotzdem sehe ich meine monatlichen 2€ als Abogebühr. Diese hat auch noch den Vorteil, dass sie genau auf diejenigen Artikel verteilt wird, die ich auch gelesen habe. Und wenn der Flattr-Knopf auf mehr Seiten zu finden sein wird, werde ich den Betrag auch gerne erhöhen, damit der &#8220;Preis pro Flattr&#8221; nicht zu sehr abfällt.</p>
<p>Ich finde Flattr ist eine gute Möglichkeit, kleine Geldbeträge im Web gezielt auszugeben.</p>
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		<title>ZDF-Mediathek Videos herunterladen (Download) &#8211; Mai 2010</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2010/05/18/zdf-mediathek-videos-herunterladen-download/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 11:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stwaidele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freedom]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderweb]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Tech-Stuff]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist eine Überarbeitung eines älteren Artikels und eine Zusammenfassung der dort gesammelten Kommentare. Die öffentlich-rechtlichen Sender stellen Ihre Sendungen im Internet zum Anschauen bereit. Obwohl diese durch die Gebühren finanziert &#38; bezahlt sind, werden sie jedoch nach einer gewissen Zeit wieder &#8220;gelöscht&#8221;. Wer also eine Sendung länger aufbewahren möchte, oder diese im Zug (ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><em>Dies ist eine Überarbeitung<a href="../2009/04/21/zdf-mediathek-videos-herunterladen-download/"> eines älteren Artikels</a> und eine Zusammenfassung der dort  gesammelten Kommentare.</em></p>
<p>Die öffentlich-rechtlichen Sender stellen Ihre Sendungen im Internet zum Anschauen bereit. Obwohl diese durch die Gebühren finanziert &amp; bezahlt sind, <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/absurdistan-ard-startet-loeschaktion-fuer-online-inhalte/">werden sie jedoch nach einer gewissen Zeit wieder &#8220;gelöscht&#8221;</a>. Wer also eine Sendung länger aufbewahren möchte, oder diese im Zug (ohne Internetverbindung) anschauen will, muss sich das gewünschte Video also herunterladen &#8211; so wie man auch <a href="http://www.audible.de">ein Hörbuch runterladen muss</a>, um es unterwegs zu hören.</p>
<p><strong>Und so funktioniert das bei der ZDF-Mediathek unter Linux:</strong></p>
<ol>
<li>Die ZDF-Mediathek in die HTML-Version umschalten:<br />
<a href="http://stefan.waidele.info/files/2010/05/Bildschirmfoto.png"><img class="size-full wp-image-2457 aligncenter" src="http://stefan.waidele.info/files/2010/05/Bildschirmfoto.png" alt="Screenshot: HTML-Version" width="408" height="201" /></a></li>
<li>Link zur &#8220;Windows Media Player&#8221; Datei kopieren (je nach gewünschter Qualität, die Auflösung wählen):<br />
<a href="http://stefan.waidele.info/files/2010/05/copylink.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2458" src="http://stefan.waidele.info/files/2010/05/copylink.jpg" alt="Screenshot: Linkadresse kopieren" width="100%" /></a></li>
<li>Folgende Zeile im Terminal speichert das Video auf der Festplatte:<br />
<code>curl VIDEO-URL  | grep mms: | cut -d \" -f 2 | xargs -n1 mplayer -dumpstream -dumpfile DATEINAME.wmv</code><br />
wobei VIDEO-URL durch die kopierte Link-Adresse zu ersetzen ist, und DATEINAME für den genwünschten Dateinamen steht.</li>
<li>Selbstverständlich kann man sich auch das ganze in ein Shellscript packen. Man muss dies aber nicht tun <img src='http://stefan.waidele.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </li>
</ol>
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		<item>
		<title>Auf den ersten Blick&#8230; #Facebook #Changes</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2010/04/21/auf-den-ersten-blick-facebook-changes/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 21:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stwaidele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus der Benutzerperspekive ist es auf den ersten Blick schwer, etwas in den heutigen Ankündigungen zu finden, für das man Facebook kritisieren kann. Diese Kritik wird jedoch zweifellos geäußert werden, sobald man sich über die Einzelheiten Gedanken gemacht hat. Prinzipiell wird Facebook jedoch so sehr im Internet gegenwärtig sein, dass dies ein echter Grund zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Aus der Benutzerperspekive ist es auf den ersten Blick schwer, etwas in den heutigen Ankündigungen zu finden, für das man Facebook kritisieren kann.</strong> Diese Kritik wird jedoch zweifellos geäußert werden, sobald man sich über die Einzelheiten Gedanken gemacht hat. Prinzipiell wird Facebook jedoch so sehr im Internet gegenwärtig sein, dass dies ein echter Grund zur Sorge sein kann. Zentralisation ist gefärlich, und Facebook ist ein junges Unternehmen, das gezeigt hat, dass es seine Vereinbarungen mit den Benutzern bricht.</p></blockquote>
<p>oder eben im <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/facebook_centralization.php">Orginal bei ReadWriteWeb</a>:</p>
<blockquote><p><strong>At first blush, it&#8217;s hard from a user&#8217;s perspective to find anything to criticize Facebook for in today&#8217;s announcements.</strong> Those criticisms will no doubt start to form once people wrap their heads around all the particulars. On principal, though, there&#8217;s going to be so much more Facebook around the internet that it feels like a real cause for concern. Centralization is a dangerous thing and Facebook is a young company that&#8217;s proven willing to break its contract with users in the past (see <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/facebooks_privacy_move_violates_contract_with_user.php">Facebook&#8217;s Privacy Move Violates Contract With Users</a>).</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&#8230;Vertrauen gewinnen&#8230;</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2010/04/06/vertrauen-gewinnen/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 10:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stwaidele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsweisheiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner rügt Facebook wegen deren AGB. So weit so gut. Die Facebook-AGB hat so manches, was rügenwert ist. Jedoch hat auch Frau Aigners Kritik einen entscheidenenden Fehler: Mit solchen Entscheidungen könne ein Unternehmen auf Dauer kein Vertrauen gewinnen. (Zitat vom Zitat&#8230;ganz großer Journalismus&#8230; Also, die Sache mit Facebook, Google und diesem ganzen &#8220;Internet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner rügt Facebook wegen deren AGB. So weit so gut. Die Facebook-AGB hat so manches, was rügenwert ist. Jedoch hat auch Frau Aigners Kritik einen entscheidenenden Fehler:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,687255,00.html">Mit solchen Entscheidungen könne ein Unternehmen auf Dauer kein Vertrauen gewinnen.</a></p></blockquote>
<p style="text-align: right">(Zitat vom Zitat&#8230;ganz großer Journalismus&#8230; <img src='http://stefan.waidele.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also, die Sache mit Facebook, Google und diesem ganzen &#8220;Internet Ding von dem alle so viel reden&#8221; ist folgende:</p>
<p><strong>Vertrauen ist schlecht! Vertrauen ist das Grundübel beim Datenschutz.</strong> (Und auch in einer Demokratie, aber das ist ein anderes Problem).</p>
<p><strong>Bevor ich irgendetwas bei Facebook poste (oder sonstwo im Internet veröffentliche), muss ich mir bewusst sein, dass es in der Öffentlichkeit landet.</strong> Egal welche &#8220;Privatsphäreneinstellungen&#8221; ich dafür wähle. Das ist so wie mit den Feder, die im Wind zerstreut werden und nie mehr eingesammelt werden können.</p>
<p>Und nur, man sich dessen bewusst ist, kann man verantwortlich mit den &#8220;Neuen Medien&#8221; umgehen.</p>
<p>(siehe auch <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2509163_Sehr-geehrte-Frau-Aigner.html">Frankfurter Rundschau</a>)</p>
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		<title>Mozilla Contacts: &quot;Meine Daten&quot; vs. &quot;Deine Privatsphäre&quot;</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2010/03/18/mozilla-contacts-meine-daten-vs-deine-privatsphare/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 00:09:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Overhyped Plastic Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Tech-Stuff]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Mozilla-Projekt bringt es auf den Punkt: Im Adressbuch (aka. Freundesliste aka. Follower aka &#8230;) verläuft die Grenze zwischen &#8220;meinen Daten&#8221; und &#8220;Deiner Privatsphäre&#8221;. Das erfährt man immer wieder schmerzhaft, wenn die eigene E-Mail Adresse zusammen mit 500 anderen im CC-Feld statt im BCC-Feld landet. Proprietäre Dienste lösen die Spannung dadurch, dass Sie &#8220;meine Daten&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Mozilla-Projekt bringt es auf den Punkt: <a href="http://mozillalabs.com/conceptseries/identity/contacts/">Im Adressbuch (aka. Freundesliste aka. Follower aka &#8230;) verläuft die Grenze zwischen &#8220;meinen Daten&#8221; und &#8220;Deiner Privatsphäre&#8221;.</a> Das erfährt man immer wieder schmerzhaft, wenn die eigene E-Mail Adresse zusammen mit 500 anderen im CC-Feld statt im BCC-Feld landet.</p>
<p>Proprietäre Dienste lösen die Spannung dadurch, dass Sie &#8220;meine Daten&#8221; vor mir selbst schützen. <a href="http://scobleizer.com/2008/01/03/ive-been-kicked-off-of-facebook/">So ist es z.B. mir nicht erlaubt, meine Kontaktliste bei Facebook herunter zu laden.</a></p>
<p>Und genau hier zeigt sich dann auch der Wert von OpenSource Software: Die Kontrolle des Nutzers über die Daten wird bei Freier Software nicht eingeschränkt. Nur wenn der Nutzer die Daten bequem dort nutzen kann, wo er sie benötigt, sind diese wirklich wertvoll. Und nur wenn der Benutzer die Datem bestimmungsgemäß (an Dienste und Programme) freigeben kann, sind diese auch sicher. (Ausnahme: Bedienungsfehler, s.o.)</p>
<p>Und genau da setzt <a href="http://people.mozilla.com/~mhanson/contacts/contacts-latest.xpi">Mozilla Contacts</a> an. Und obwohl die Beta bei mir noch nicht wirklich sinnvoll funktioniert, bin ich sehr gespannt, was aus dem Projekt wird.</p>
<p>(via <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/contacts_new_mozilla_labs_project.php">The Next Web</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Don&#039;t be&#8230; ach egal!</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2010/03/09/dont-be-ach-egal/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 07:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stwaidele</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Opinons]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist sehr schwer, sich Google zu entziehen. Weil es so praktisch ist. Trotzdem sollte man sich immer wieder den Preis für den Online-Kalender, das coolste Telefon, das beste Videoportal und die beste Suchmaschine vor Augen halten: (Gelesen bei &#8220;The Next Web&#8221; in meinem&#8230;ihr wisst schon wo&#8230;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sehr schwer, sich Google zu entziehen. Weil es so praktisch ist. Trotzdem sollte man sich immer wieder den Preis für den Online-Kalender, das coolste Telefon, das beste Videoportal und die beste Suchmaschine vor Augen halten:</p>
<p>(Gelesen bei &#8220;<a href="http://thenextweb.com/us/2010/03/08/afraid-google-video-explanation-fear-giant/">The Next Web</a>&#8221; in meinem&#8230;<a href="http://www.google.com/reader/">ihr wisst schon wo</a>&#8230;)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Recht auf anonymes Bloggen? Von mir aus gerne.</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2010/02/17/recht-auf-anonymes-bloggen-von-mir-aus-gerne/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 11:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stwaidele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freedom]]></category>
		<category><![CDATA[Opinons]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch &#8220;Pseudonymes Bloggen&#8221; wäre ja schon klasse. Denn nicht alles will man gleich mit der eigenen Person in Verbindung gebracht haben. Das ist nicht immer unbedingt gleich &#8220;Illegales&#8221; oder &#8220;Schweinskram&#8221;. Das kann zum Beispiel auch eine Geschichte sein, die Rückschlüsse auf Familie oder Freunde zulässt. Und nun wurde ein anonym bloggender Richter von einem unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch &#8220;<a href="http://www.realname-diskussion.info/pseudo.htm">Pseudonymes Bloggen</a>&#8221; wäre ja schon klasse. Denn nicht alles will man gleich mit der eigenen Person in Verbindung gebracht haben. Das ist nicht immer unbedingt gleich &#8220;Illegales&#8221; oder &#8220;Schweinskram&#8221;. Das kann zum Beispiel auch eine Geschichte sein, die Rückschlüsse auf Familie oder Freunde zulässt.</p>
<p>Und nun wurde ein anonym bloggender Richter von einem unter echtem Namen bloggenden Anwalt in die Öffentlichkeit gezerrt. Ich finde, das hat nicht unbedingt Stil &#8211; aber über die rechtlichen Belanbge können die Herren ohne weiteres selbst streiten.</p>
<p>Nur in den Kommentaren dazu findet sich dann doch ein hartnäckiges Missverständnis:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/02/15/das-vollstandige-zitat/#comment-426631">Ich habe sehr viel Respekt für Udo, und dafür das er nicht anonym bloggt: Das ist sein Recht. Allerdings haben andere eben anders entschieden.</a></p></blockquote>
<p>Da ist was verdreht: Es ist nicht <em>Udo&#8217;s Recht</em>, unter richtigem Namen zu bloggen. Es ist <em>seine Pflicht</em>. Zumindest wenn er das Blog selbst betreibt braucht er ein Impressum &#8211; so wie jeder andere Blogger auch. Und somit ist das nicht im Entscheidungsspielraum des Einzelnen, sondern wurde vom Gesetzgeber für uns alle entschieden.</p>
<p>Ob andere diese gewählte Anonymität/Pseudonymität ungefragt auflösen sollten/dürfen ist wiederum eine ganz andere Frage &#8211; wie gesagt, ich gehe davon aus, die beteiligten haben eine Rechtschutzversicherung <img src='http://stefan.waidele.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Einen Ansatz für das Bloggen von &#8220;heiklen Inhalten&#8221; liefern übrigens die <a href="http://www.blogpatenschaften.de">Blogpaten</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Freie Lizenzen als Basis für Social Media &amp; Viralität</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2009/11/17/freie-lizenzen-als-basis-fur-social-media-viralitat/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 21:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stwaidele</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Starke Ansage, der Titel, nicht wahr? Wäre der mir früher eingefallen, dann hätten wir für die Session beim #Hotelcamp sicher den großen Raum benötigt. Aber die Session fiel aus &#8211; wegen mangelndem Interesse. So ist das eben bei Barcamps, es wird mit den Füßen abgestimmt. Damit kann ich auch ganz gut leben. Allerdings haben sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Starke Ansage, der Titel, nicht wahr? Wäre der mir früher eingefallen, dann hätten wir für die Session beim <a href="http://Hotelcamp.de">#Hotelcamp</a> sicher den großen Raum benötigt. <img src='http://stefan.waidele.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber die Session fiel aus &#8211; wegen mangelndem Interesse. So ist das eben bei Barcamps, es wird mit den Füßen abgestimmt. Damit kann ich auch ganz gut leben. Allerdings haben sich mir alle Haare zu Berge gestellt, als in der Pause danach ein Fotograf über die äußerst eingeschränkten Verwendungsmöglichkeiten seiner Fotos sprach: &#8220;<em>Nur für die werbliche Darstellung des Hotels</em>&#8221;</p>
<p>Und da ist das große Problem, wenn es darum geht, seinen touristischen Betrieb oder die Destination in den sozialen Netzwerken zu plazieren: <strong>Die Rechte am Content</strong>!</p>
<p>Und genau deshalb ist es für alle Touristiker und Hoteliers wichtig, einige Grundlagen zu Freien Lizenzen zu kennen.</p>
<p>Vorab: Ich bin kein Anwalt! Das hier geschriebene habe ich aus verschiedenen Quellen zusammen getragen und es hilft mir dabei, auf der sicheren Seite zu sein, wenn ich Inhalte wieder- und weiterverwende. Es kann sein, dass ich zu vorsichtig bin &#8211; und es kann sein, dass ich nicht alle Fallstricke entdeckt habe.</p>
<h2>Es gibt nichts ohne Lizenz!</h2>
<p>Auch &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lizenzfrei"><em>Lizenzfrei</em></a>&#8221; bedeutet: Du hast die Lizenz, das Photo zu benutzen, ohne &#8220;<em>Lizenzgebühren</em>&#8221; zu bezahlen. Mit Erstellung eines Werks entseht automatisch das Urheberrecht, also die Tatsache, dass der Schöpfer über die Verwendung seines Werkes entscheiden kann. Diese Rechte kann er übertragen. Meist geschieht dies gegen Bezahlung.</p>
<p>Aber in jedem Fall müssen wir uns <a href="http://www.gpl-violations.org/">an die Lizenz des Urhebers halten</a>, wenn wir nicht in juristische Schwierigkeiten kommen wollen. Oft sind bei Bildern oder Videos im Internet die Urheber jedoch nicht klar erkennbar &#8211; was auch die Suche nach der Lizenz nicht gerade einfach macht.</p>
<h2>Es ist schwer für den Gast, für uns Werbung zu machen!</h2>
<p>Herkömmliche Lizenzen sind oft für den Benutzer umständlich: &#8220;Nur für Print&#8221; schließt eine Nutzung im Internet &#8211; und somit einer Verbreitung des Prospekts als PDF aus. Bevor er in eine juristische Falle tappt und Abmahngebühren bezahlen muss, nutzt unser Gast das Bild lieber nicht in seinem Blogpost über seinen Traumurlaub &#8211; und schon haben wir eine Chance verpasst, unser Angebot &#8220;viral&#8221; verbreiten zu lassen.</p>
<p>&#8220;Viral&#8221; ist eh&#8217; so ein Wort. Alles soll viral sein &#8211; und dabei kann man das so wenig planen! Viele wirklich virale Videos basieren auf Urheberrechtsverletzungen. Beispiel? Bitteschön: &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=bhjqI0mQyR0">JK Wedding Entrance Dance</a>&#8221; &#8211; Warum ich hier nur auf den RTL-Bericht zum Hochzeitseinmarsch verlinke? Weil Youtube mir beim Orginal ein freundliches &#8220;<em>Dieses Video ist aufgrund der Urheberrechts-Vorschriften in Ihrem Land nicht zu sehen</em>&#8220;. So viel zum Thema Viralität.</p>
<p>Und selbst wenn ich inzwischen den Marketing-Leiter des &#8220;Hotel friends&#8221; gut genug kenne um sagen zu können, dass er mir keinen Anwalt auf den Hals hetzen würde, <a href="http://www.hotel-friends-koblenz.de/de/bildergaleriehotelfriendsmittelrheinbendorfkoblenz">wenn ich mich an seiner Bildergallerie bedienen würde</a>: Wer schützt mich vor <del>dem Zorn</del> der Rechnung des Fotografen?</p>
<h2>Machen wir es unserem Gast einfach, für uns Werbung zu machen!</h2>
<p>Wenn wir unserem Gast ganz deutlich sagen: &#8220;Du darfst die Bilder von unserer Webpage nehmen, und weiterverwenden&#8221;, dann laden wir Ihn ein, seine Begeisterung in die Welt zu schreien &#8211; oder zumindest in seinem Blog zu schreiben. Idealerweise ist im Text zur Bildergallerie und im ALT-Tag des Bilds die Lizenz erwähnt, unter der die Bilder stehen.</p>
<h2>Creative Commons haben den Vorteil der Bekanntheit</h2>
<p>Für Computerprogramme haben sich die &#8220;<a href="http://www.gnu.de/documents/gpl-3.0.de.html">GNU General Public License &#8211; GPL</a>&#8221; oder auch &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BSD-Lizenz">BSD-Style</a>&#8221; etabliert. Viele Programmierer verwenden diese Lizenzen einfach deshhalb, weil sie bekannt sind, und weil auch Nutzer und Mitprogrammierer damit umzugehen wissen, ohne sich für jedes Programm einzeln in die Paragrafen einlesen zu müssen.</p>
<p>Im Bereich von Texten, Bildern, Videos und Musik ist die &#8220;Creative Commons&#8221; Lizenz sehr verbreitet und bekannt. Wobei man nicht von &#8220;der CC-Lizenz&#8221; sprechen sollte. <a href="http://creativecommons.org/choose/">Denn Creative Commons ist ein Lizenzbaukasten, der verschiedene Bedürfnisse abdeckt.</a> Die wichtigsten Bauteile sind hierbei:</p>
<ul>
<li><strong>BY</strong><br />
Nennung des Urhebers (Immer mit dabei &#8211; siehe Kommentar von Johann)</li>
<li><strong>=</strong><br />
ohne Veränderungen</li>
<li><strong>SA</strong> &#8211; Share Alike<br />
Veränderungen bzw. Kombinationen sind erlaubt, das Resultat muss aber unter der gleichen Lizenz weitergegeben werden</li>
<li><strong>NC</strong> &#8211; Non Commercial<br />
keine Geschäftliche Nutzung erlaubt</li>
</ul>
<p>CC-sa ermöglichst somit eine bestmögliche Verbreitung, wobei diese Variante aufgrund mangelnder Nachfrage nicht mehr angeboten wird. CC-by-sa ist somit meiner Meinung nach die beste Möglichkeit, unsere Bilder und Filme möglichst weit zu verbreiten, und stellt zusätzlich die Zurückverlinkung auf den eigenen Betrieb sicher.</p>
<h2>Was sollte man also bei Bildern des eigenen Betriebs beachten?</h2>
<ul>
<li><strong>Bei Fotoaufnahmen die Rechte mit erwerben</strong><br />
(<strong>Frage: Was kostet das?</strong> Auf dem Hotelcamp habe ich hierrauf nur ein polemisches &#8220;Dann kostet das Foto eben nicht €50 sondern €500!&#8221; als Antwort erhalten)</li>
<li><strong>Offene Quellen unterstützen:</strong><br />
OpenStreetMap, BikeMap, Wikipedia, etc.</li>
<li><strong>Backlinkmöglichkeiten schaffen</strong><br />
und somit Links von Blogs attraktiv machen</li>
</ul>
<hr />Dieser Artikel ist der Zweite Teil der Serie: <em>&#8220;<a href="http://stefan.waidele.info/2009/10/05/das-eingesperrte-web-20/">Das eingesperrte Web 2.0</a>&#8220;, “</em><a href="http://stefan.waidele.info/2009/11/17/freie-lizenzen-als-basis-fur-social-media-viralitat/"><em>Freie Lizenzen als Basis für Social Media &amp; Viralität</em></a><em>”, “Das Ende der Kontrolle” und “Beziehungsmarketing gone sour”</em></p>
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		<title>Das eingesperrte Web 2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 20:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stwaidele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Freedom]]></category>
		<category><![CDATA[Kronenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Opinons]]></category>
		<category><![CDATA[Overhyped Plastic Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Web3.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein alter PC war gut genug &#8211; aber er ging kaputt. Also habe ich mir einen neuen gekauft. Die unausweichlich Frage: &#8220;Wie ist er, der neue Computer?&#8220;. Und was soll ich sagen: Der Neue ist wie der Alte! Die gleichen Programme, die gleichen Daten, die gleichen Arbeiten. Es hat sich nichts grundlegendes verändert. Genau so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: right">Mein alter PC war gut genug &#8211; aber er ging kaputt.<br />
Also habe ich mir einen neuen gekauft.<br />
Die unausweichlich Frage: &#8220;<em>Wie ist er, der neue Computer?</em>&#8220;.<br />
Und was soll ich sagen: <strong>Der Neue ist wie der Alte!</strong><br />
Die gleichen Programme, die gleichen Daten, die gleichen Arbeiten.<br />
Es hat sich nichts grundlegendes verändert.</p>
</blockquote>
<p>Genau so ist es mit dem Web 2.0: Wenn wir nicht lernen, auf eine neue Art und Weise mit dem Internet umzugehen, dann wird das &#8220;Social Web&#8221; niemals den hoch gesteckten Erwartungen gerecht werden.</p>
<p><strong>Die meisten der &#8220;<em>professionellen User</em>&#8221; nutzen Facebook, Blog und Twitter genau so, wie die Firmenhomepage in den 90ern!</strong> Vielleicht noch schlimmer: Wir übersetzen unsere alte Plakat/Flyer/Anzeige-Denke ins sogenannte Web 2.0 und vor lauter kleinen, schnellen Erfolgen merken wir gar nicht, wie zurückgeblieben unsere &#8220;tollen Angebote&#8221; doch sind. Weil sie die neuen Möglichkeiten eben nicht ausschöpfen, sondern doch wie bisher nur dazu da sind, unsere Angebote in die Welt hinaus zu schreien. Das konnten auch schon die Marktschreier vor 500 Jahren gut.</p>
<p><strong>Um tatsächlich einen Schritt weiter zu kommen, muss man dem Web 2.0 ermöglichen, dass über die Marke &#8220;gesprochen&#8221; werden kann.</strong> <strong>Nicht wir müssen über uns und unser Produkt sprechen, sondern unsere &#8220;Fans&#8221; sollen sich über uns unterhalten. </strong>Und zwar in der gleichen freien und ungezwungenen Art, wie dies im &#8220;echten Leben&#8221; geschehen kann. Leider ist dies oftmals nicht der Fall. Am deutlichsten wird dies beim Beispiel &#8220;Kulturmarketing im Web 2.0&#8243; sichtbar.</p>
<p><a href="http://www.slideshare.net/karinjanner/workshop-web-20-kulturmarketing20-janner-st-art09-2">In der sehr guten Foliensammlung &#8220;Workshop Kulturmarketing2.0&#8243; erklärt Karin Janner an vielen Beispielen, welche Möglichkeiten das Web Museen, Orchestern und Künstlern gibt.</a> Aber genau hier lauern doch die Fallen, in die schon so viele im &#8220;Mitmachweb&#8221; gestolpert sind: <strong>Copyright und Markenschutz</strong></p>
<p>Es ist sicher eine wunderbare Sache, wenn Videos von Proben und Konzerten auf YouTube gepostet werden. Aber wehe, es wird hier das Stück eines Komponisten gespielt, der bei der GEMA registriert ist.<br />
Es ist sicher eine wunderbare Sache, Fotos einer Ausstellungshalle hochzuladen. Aber wehe man überschreitet damit die engen Grenzen dessen, was die Künstler an Veröffentlichung erlauben.</p>
<p>Als Veranstalter, Kunsthalle oder Museum kann man sich hier sicher mit den Rechteinhabern arrangieren. <strong>Aber die Videos auf dem Account der Theaters oder die Flickr-Bilder direkt vom Museum sind Web 1.0 &#8211; einer sendet, viele empfangen. </strong>(Sogar <a href="http://www.skittles.com/">Skittles</a> und <a href="http://www.oberstaufen-plus.de">Oberstaufen</a> &#8211; zurecht oft als <a href="http://www.tourismuszukunft.de/2009/07/warum-touristische-webseiten-in-5-jahren-komplett-anders-aussehen-als-heute/">Vorzeige-Homepages im Web 2.0</a> gepriesen &#8211; binden nur die <a href="http://www.youtube.com/user/SKITTLESbrand">eigenen YouTube-Videos</a> ein &#8211; Bei Twitter und Flickr wird <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/User_Generated_Content">UGC</a> über Tags eingebunden)</p>
<p>Um wirklich im Web 2.0 anzukommen, müssen wir es den Konzertbesuchern erlauben, selbstaufgenommene Videos hochzuladen. Wir müssen es den Museumsbesucher erlauben die Ausstellungsstücke zu fotografieren und die aufgenommenen Bilder dann auch verbreiten zu dürfen. Remixe und &#8220;ungeahnte Einsatzzwecke&#8221; tun unseren Produkten gut!</p>
<p><strong>Denn nur wenn meine Kunden, Gäste, Besucher anfangen, ungezwungen über mich im Netz zu schreiben kann die Begeisterung entstehen, die echte Viralität erzeugt.</strong></p>
<p>Und genau dies zu fördern ist die große Herausforderung des Marketings im Web 2.0</p>
<hr />Dieser Artikel ist der Zweite Teil der Serie: <em>“<a href="../2009/10/05/das-eingesperrte-web-20/">Das eingesperrte Web 2.0</a>“, “</em><a href="../2009/11/17/freie-lizenzen-als-basis-fur-social-media-viralitat/"><em>Freie Lizenzen als Basis für Social Media &amp; Viralität</em></a><em>”, “Das Ende der Kontrolle” und “Beziehungsmarketing gone sour”</em></p>
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