Copyright, Arab awakening, the right to know
Mein Blog ist unersetzlich!
Zumindest für mich.
Auch wenn neue Dienste und soziale Netzwerke immer wieder sehr verlockend sind: Meine Artikel kommen auf’s Blog. Denn nur da habe ich sie noch, wenn Google irgendwann mal “nicht mehr ist”.
Egal, ob Sperre wg. TOS (Pseudonym) oder Einstellung des Dienstes (WAVE sollte auch schon einmal Blogs ablösen), oder einfach weil der nächste coole Dienst um die Ecke kommt: Was bei mir auf dem Server ist, bleibt bei mir.
Etwas anderes ist es, per Zusammenfassung hier bei G+ (und auch FB, Twitter & MySpace) die interessierte Leser zu den Artikeln zu bringen – und auch die Diskussion in den Netzwerken statt in den Blogkommentaren zu führen.
G+ ersetzt also nicht das Blog, aber evt. die Kommentarfunktion.
Also: Wer seine Meinung kund tun will, soll das bitte bei G+ tun
Ctrl-X Ctrl-S, Ctrl-X Ctrl-C unter Windows 7
Seit einiger Zeit habe ich meinen persönlichen Arbeitsplatz wieder unter Windows. Eigentlich ist das ja gar nicht so tragisch, denn neben den “wichtigen Geschäftsprogrammen” (nur für Windows) gibt es ja die Software, die ich nutze auch für Windows kompiliert. LibreOffice, Inkscape, The GIMP. Alles da.
Heute ist eine weitere Ergänzung dazugekommen: Der Texteditor “Emacs”. Warum auch immer, aber ich hatte ich den Eindruck, dass man in Microsoft-Country nur Notepad++ als ordentlichen Editor nutzt. Aber der Artikel über Emacs unter MacOS brachte mich dazu einmal nachzuschauen, und siehe da: Es gibt “Emacs.exe“!
Die Installation ist denkbar einfach: Runterladen, an den gewünschten Pfad entpacken und …/bin/addpm.exe aufrufen. Fertig.
Und schon funktionieren die gewohnten Tastenkombinationen wieder!
Es macht mir keine Angst, dass Apple Bewegungsprofile speichert…
…aber die Reaktionen der Apple-Nutzer darauf. Die machen mir Angst.
Freiburg: The Internet of Elsewhere
Folgende Einladung flatterte mir gerade in den Posteingang – klingt interessant:
In der Reihe Life On Line (LOL)- Neue Medien und Demokratie stellt am 18. Mai 2011 um 20:15 Uhr im Carl-Schurz-Haus (Deutsch-Amerikanisches Institut e.V., Eisenbahnstr. 62, Freiburg/Br.) Cyrus Farivar, sein Buch „The Internet of Elsewhere“ vor.
Farivar ist Wissenschafts- und Technikredakteur bei der englischen Abteilung der Deutschen Welle und Moderator der dortigen Radiosendung “Spectrum”. Eigentlich aus Kalifornien stammend, lebt er mittlerweile in Bonn und arbeitet von dort aus u.a. für The World von PRI, Spark von CBC und das National Public Radio. Darüber hinaus waren seine Texte auch schon in The Economist, Wired, der New York Times oder auch Popular Science zu finden.
Mit “The Internet of Elsewhere” wird Farivar im Mai dieses Jahres außerdem ein Buch veröffentlichen, das sich mit dem Internet und dessen Rolle als Katalysator befasst und wie es Kommunikation, Politik und Wirtschaft beeinflusst bzw. sogar nachhaltig verändert. Diese Geschichte des Internets und seiner Entwicklung verfolgt er anhand von vier äußerst unterschiedlichen Gesellschaftsformen, nämlich dem Iran, Estland, Südkorea und dem Senegal.
Im Anschluss an den Vortrag wird eine Diskussion stattfinden. Zwei Gesprächspartner diskutieren mit Cyrus Farivar auf Englisch über demokratiebildende und demokratiegefährende Aspekte des Internets sowohl lokal als auch global. Wir haben besonderen Wert darauf gelegt, junge Freiburger aus unterschiedlichen Bereichen anzuschreiben um eine fruchtbare Diskussion anzuregen.
C’t Leaks: Assange will den Ct-Aprilscherz 2011 veröffentlichen!
(Update am Ende des Artikels)
Es ist nicht zu fassen! Diesem Mann ist wohl nichts heilig, außer der Informationsfreiheit.
Wie Julian Assange heute in einer Pressekonferenz mitteilte, wurden ihm Details des C’t Aprilscherz 2011 zugespielt. Er will, wie bei Wikileaks üblich, diese Informationen mit namhaften und anerkannten Redaktionen auswerten, überprüfen und in für den Normalbürger verträglichen Happen über die Presse an die Kioske bringen. Zeitgleich sollen die Enthüllungen auch auf Youtube, Twitter und Facebook bereit stehen.
Bereits am 28. April 2011 sollen die Details des wohl am besten gehütetsten Aprlischerzes der IT-Branche für jedermann erhältlich sein. Zeitgleich wird auch die Internetseite C’t-Leaks die Informationen in verschiedenen Dateiformaten veröffentlichen.
Die Reaktionen auf die Ankündigung reichen von freudiger Begeisterung, über kühle Erwartung bis hin zu heftiger Kritik und Anfeindungen. Die C’t-Redaktion selbst hat sich noch nicht zu dem unglaublichen Datenleck geäußert.
Update: Mir ist es noch nicht gelungen, eine aktuelle C’t zu kaufen…
Es scheint jedoch, dass das Stichwort “Gesichtschutz” eine Rolle bei der ganzen Sache spielt…
Wie lange dürfen Webseiten sein?
Webseiten dürfen so lang sein, wie es interessanter Inhalt hergibt.
Beweis? Hier auf Deutsch: “Niemand scrollt auf Webseiten“, und hier auf Englisch: “Life, below 600px“. Und hier nochmal etwas drastischer
Wie Zensur funktioniert – Beispiel Ungarn
„Zwei ungarische Journalisten, Zsolt Bogár und Attila Mong, legten im öffentlich-rechtlichen Radio eine Schweigeminute ein – und wurden suspendiert.“
Bogár erklärt nun in einem Interview, wie Zensur funktioniert, und dass es sogar ohne konkrete Gesetze geht.
Wenn Facebook eine Nation wäre…
…dann ware es ein Überwachungsstaat mit Zensur & willkürlichem Entzug der Bürgerrechte.
Was “Brot statt Böller” mit Wikileaks zu tun hat…
Eigentlich dürfte es die “Brot statt Böller App” gar nicht geben. Schade. Hoffentlich drückt Apple ein Auge zu.
Bei Wikileaks war Apple deutlich strenger und hat die Spendenapp ganz schnell aus dem Angebot genommen. Kann natürlich auch sein, dass der wahre Grund die Ankündigung des US-Verteidigungsministeriums war, nach der für die Truppen Smartphones gekauft werden sollten. Oder man hat den Inhalt von Wikileaks tatsächlich so beurteilt, dass dieser “einzelne oder Gruppen in Gefahr bringt“.
Trotzdem kann Apple laut den Nutzungsbedingungen jederzeit den Böller zünden und den Geldhahn zudrehen. Hoffentlich erst nach Silvester…