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Flashgames: Shift

Für Leute, die ihre Welt in Schwarz und Weiß einteilen. Ein Druck auf die Shift-Taste lässt das Ganze jedoch plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen…


Screenshot Shift

TuxRacer aka PlantPenguinRacer – auch für Windows

ppracer aka tuxracer

Für meine Kinder ist Tuxracer immer wieder ein Highlight! Der mitlesende Opa hat nun festgestellt, dass es dieses prima Spiel inzwischen auch für Windows erhältlich ist: www.winload.de/…/Extreme.Tux.Racer.0.35.html.

Ich spiele das aber immer noch lieber unter Linux – da heisst das rasante Spiel inzwischen PlantetpenguinRacer :)

Brainstorming: Streaming 3D Games

Robert Basic hat in seinem Artikel das Thema “Gestreamte Spiele” angeschnitten und damit einiges an Reaktionen hervorgerufen, die eigentlich alle in Richtung “Geht nicht!” gehen.

Stimmt, Leute – ihr habt alle recht: Das geht nicht und wird nie gehen. Genauso wenig wie Filme oder gar Fernsehen über’s Internet. Oder Internetsurfen auf’m Handy. Alles zu langsam und zu teuer. Lasst uns Heim gehen.

Ach ja: Ich bin dem Link gefolgt. Für mich sieht das so aus, als würde des Gamers PC das Spiel ganz exakt für eben diesen Gamer streamen. Womit sich die meisten Einwände von oben erledigt haben dürften, oder?

Aber betrachten wir die Sache doch einmal so, wie sie mißverstanden wurde: Klar gibt es da im Moment sicher eine Menge Probleme, für die keine gute Lösung offensichtlich ist. Speziell “Lag” ist wohl das schlimmste.

Wer gewinnt?

Wenn man aber bedenkt, wer bei der Sache gewinnt und wer verliert, dann wird vielleicht doch ein Schuh draus.

Gewinner wären zunächst die Hersteller der Server und der Spiele – wahrscheinlich in dieser Reihenfolge. 3D-Spiele plötzlich auf dem Office-PC zocken zu können, das wird wohl den Markt für diese Spiele enorm vergrößern. Eingefleischte Spieler würden zwar immer noch entsprechend Grafikleistung in den eigenen Computer stecken, aber “Casual Players” könnten sich durchaus einmal an 3D-Szenarien wagen.

Verlieren also die Hersteller von leistungsfähigen Grafikkarten? Wohl kaum, denn auch die Server wollen mit entsprechenden GPUs ausgestattet werden. Und wenn das neue Angebot tatsächlich mehr Kunden für 3D-Spiele gewinnen kann, dann sind sowohl die Spielehersteller als auch die Hersteller der Grafikchips glücklich.

Geschäftsmodell Schnupperversion statt Subscirption

Hierbei wären auch Geschäftsmodelle denkbar, die per Stream eine “Schnupperversion” des eigentlichen Spiels anbieten, welche dann bei Interesse (im Bundle mit einer entsprechenden Grafikkarte?) gekauft werden kann.

Raubkopien?

Wenn das Spiel komplett auf dem Server der Firma läuft, erledigt sich das Problem von illegalen Kopien von selbst. Zumindest auf der Ebene der Gelegenheits- und Schulhofkopierer. “Die Industrie” behauptet ja schon lange, dass hierdurch enorme Schäden entstünden – da könnte man ja auch etwas für eine Lösung investieren.

Casual Games – Legacy Games

Außerdem müssen es ja nicht gleich die aktuellen Top-Titel sein. Ein Halo oder was auch immer dazu entworfen wird, den Konsolenumsatz anzuheizen, wird wohl nicht so schnell gestreamt werden können. Aber den Stand von 1996 mit Tomb Raider sollte sich doch bald erreichen lassen. Wenn man bedenkt, dass das momentane Angebot für Casual Gamers noch in den 80ern steckt, ist eine gestreamte Lara Croft doch ein gewaltiger Fortschritt.

MMORPG – Flexibilität vs. Grafikqualität

Bei MMPORPGs liegt die technische Herausforderung in der Übermittlung der Positions- und Grafikdaten (3D-Modelle und Texturen). Wärend klassische Vertreter des Genre (z.B. World of Warcraft) das Problem dadurch entschärfen, dass sie die Modelle und Texturen auf CD/DVD packen, und auf jedem Rechner installieren. Hierdurch ist das Aussehen der Spielfiguren und “der Welt” jedoch festgelegt. Second Life hingegen setzt auf Flexibilität und überträgt die gesamten Bestandteile der Umgebung und der Figuren über das Netz. Hierdurch entsteht eine enorme Flexibilität, mit dem Preis des Geschwindigkeitsverlustes bzw. einer schlechteren Grafikqualität.

Eine typische SL-Textur hat 256×256 oder 512×512 Pixel, die übertragen werden müssen, bevor die entsprechende Oberfläche gezeichnet werden kann. Eine typische SL-Szenerie hat jedoch sehr viele (Wer hat Zahlen?) solcher Texturen. Obwohl Caching eingesetzt wird, kann es schon eine Weile dauern, bis man die Umgebung voll wahrnimmt.

Bei gestreamten Spielen wären die Positions- und Texturdaten genau ein mal vorhanden, und zwar auf dem Server.

Auflösung?

Es muss ja nicht gleich Full-HD sein. Für den Anfang wäre das Publikum sicher auch mit 800×600 oder 1024×768 zufrieden. Für die im Artikel erwähnten UMPC als Dumb-Client wäre ja sogar noch weniger geeignet.

Clustering auf Objektebene

Wenn man davon ausgeht, dass sich Objekte nicht (oder nur vorhersehbar) verändern, dann könnte man auch auf diese Art ein Puzzle zusammensetzen. Die Hauptsteuerung frägt die Objekte: “Wie siehst Du aus diesem Winkel und dieser Entfernung aus?” und die Objekte antworten mit einer (komprimierten?) Grafik, welche die Steuerung an die entsprechenden Stelle “klebt”. Bilder aus komprimierten Teilstücken kann man nicht streamen? Da hat die nächste Generation von Informatikern wenigstens ein Ziel :)

An Teilproblemem wird schon gearbeitet

Wenn Streaming von HD-Videos klappt (woran sicher schon gearbeitet wird), dann ist ein Problem schon gelöst. Fehlt “nur noch” die Komprimierung in Echtzeit und das Feedback zur Spielsteuerung. Sicher nicht gerade das Einfachste an der Sache – aber immerhin.

Fazit?

Warum soll es unmöglich sein, nur weil wir es uns heute nicht vorstellen können?

I think there is a world market for maybe five computers.
— Thomas Watson, chairman of IBM, 1943

Ich sage nicht, dass es möglich ist. Vielleicht bin ich mit den hier genannten Ideen komplett auf dem Holzweg. Aber man sollte nicht zu schnell “unmöglich” rufen.

Sonntagslektüre? Flashgames? Fußball?

Alles drei!

Zunächst also einmal die Theorie: Warum es keine Flatterbälle gibt, erklärt uns Querkraft. (via) Wobei mich die Argumentation nicht ganz überzeugt: Ich lese das so: Bälle können flattern, aber dann wäre der Hersteller zu [dumm|faul|hinterhältig] um es besser zu machen. Alleine die Tatsache, dass es kein vernünftiger Sportartikelhersteller tun würde ist für mich noch keine Garantie, dass es keiner macht.

Hier aus der Freiburger Gegend kommt übrigens auch das SoccerGirls-Blog, das sich eher den … ähm … ästhetischen Seiten des Spiels (bzw. der Spieler) widmet :) (via)

Und wer noch nicht genug von Bällen hat, kann jetzt den Rest des Tages Filler oder Gimme Friction Baby daddeln. Viel Spaß :)

Ach ja: Hoffentlich regnet’s nicht…

Sonntagslektüre – Geistiges Eigentum und anderes

Auch Postsecret ist heute ein wenig später – genau wie ich :)

  • RAWstudio ist jetzt in Version 1.0 erschienen. Mal testen, ob es sich lohnt, meine EOS300d ins Raw-Format umzustellen. (via Meet the Gimp)
  • Gimme Friction Baby – echt voll mit Suchtgefahr! “[...]The gameplay forces the player to slow down, think first, and to plan each shot carefully. Each game therefore becomes a careful placement of orbs rather than a quick-fire session to arrive at the end result. The slower pace gives way to excitement as an orb inches ever so close to that fearsome dotted line,[...]” (Dafür gibt es noch einen seperaten “Flashgames Artikel, mit meinem High-Score)
  • Resynthesizer entfernt unliebsame Stellen aus Bildern. Von Hand kann man vielleicht manches noch besser lösen, aber die Resultate sind beeindruckend:
    aus vorher wird nacher (via Nicu)
  • Selbst der Spiegel sieht ein, dass LaTeX besser ist als MS-Word. Leider bin ich beim Speisekartendesign damit noch nicht so weit gekommen, dass es für mich OpenOffice.org ablöst. Vielleicht muss ich doch noch studieren um endlich richtig die Stärken von LaTeX auszunutzen. Oder ein Buch schreiben :)

Welttag des Geistigen Eigentums

Wer ruft eigentlich diese Welttage aus? Ich hätte da auch ein paar, die Dringend begangen werden sollte: Welttag gegen Lobbyarbeit, Welttag gegen FUD, Welttag für Freie Software, …

Na gut, es war Welttag des geistigen Eigentums. Wohin das führen kann, lest am besten bei Thorsten oder bei Heise durch. Oder durchforstet das Groklaw-Archiv, nach dem Mist, der mit Patenten auf Software gemacht werden kann. Oder in diesem wirklich alten Artikel von mir darüber, wessen geistiges Eigentum geschützt werden soll, und wessen nicht.

Versprochen ist versprochen…

http://www.horselstest.no/english/

und wenn wir gerade dabei sind: http://www.dothetest.co.uk/

Gespiegelte Kunst

So, hier wieder was für alle Verschwörungstheoretiker:

Mirror and Art schiebt den digitalen Spiegel über weltbekannte Kunstwerke und findet erstaunliches – z.B Darth Vader in der Mona Lisa, die anscheinend doch kein Mann war (und auch nicht in Bielefeld lebte).

(via Kommentar im derstandard.at)

10-Finger-System Online

Habe bei aptgetupdate.de einen Tipptrainer gefunden, der nur im Web läuft. Hätte ich den schon vor einigen Jahren gehabt, dann gäbe es einen Linux-User mehr. “Aber unter Linux läuft dann mein Schreiblernprogramm nicht mehr!”. Echt war :)

Also hier der Link: http://www.keybr.com/

Was mich aber wirklich erstaunt ist die Tatsache, dass ich bei den Übungen wesentlich weniger Probleme hatte, wenn die zu tippenden Buchstaben ein Wort ergaben – egal wie unsinnig dieses auch war. “also”, “gassig”, “diskus” und fisaskop” sind für mich viel leichter zu tippen als “ihijahh”.

Wie ich selbst tippe? Ich habe es mit der vor Jahren in der c’t vorgeschlagen Methode versucht: Einfach blind tippen. Die täglichen Texte. Fehler korrigieren, und dann blind weiter. Hat ein bißchen was gebracht, auch wenn das Ergebniss nicht wirklich nach 10-Fingern aussieht. Mein größter Fehler ist, dass ich meist nur die linke Shift-Taste benutze. Das kostet Zeit. Aber ich arbeite daran.

Schöpfer und Schöpfung

Animator vs. Animation von Alan Becker

Sam’s comment: “Turn the speakers on and click on this one: Computer guys with too much time…”

I got elfed – Elf Yourself

Auch so ein Viral-Phänomen, das an den üblichen Kanälen vorbeiging: Elf Yourself – Eine wunderbare Möglichkeit, E-Mail Adressen in Datenbanken einzupflegen, und so zur Dokumentation sozialer Netzwerke beizutragen :)

I got elfed!

Anscheinend funktioniert das ganze nur noch bis zum 2. Januar – schade. Ebenfalls scheint es, dass der “Nachweihnachtliche Rush” auf die Site den Server an die Grenze bringt: Ich versuche verzweifelt, Ruby und Mauzi zu elfen…klappt nicht, der Upload dauert ewig.

Ach ja: Falls Ihr nur einen “Internal Server Error” bekommt, einfach nochmal versuchen. Meistens klappt es dann. Viel Spaß!