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	<title>Stefan.Waidele.info &#187; Business</title>
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	<description>My virtual press - because the freedom of press is only for those who have one</description>
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		<title>&#8220;via&#8221; vs. &#8220;Marketing&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 07:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Waidele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behavioral Targeting]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<description><![CDATA[Da wurden also Tweets und Ihre Click-Through-Rates analysiert, und am Ende kommt dabei heraus, dass Kurznachrichten mit dem Wort &#8220;Marketing&#8221; beim Klickverhalten der Leser sehr schlecht abschneiden. Jene mit dem Wörtchen &#8220;via&#8221; jedoch sind wahre CTR-Superhelden. Warum wundert mich das nicht? Wenn sich 6,4% einer Nachricht mit Werbung beschäftigen, dann bedeutet das für die restlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da wurden also<a href="http://www.lead-digital.de/start/mobile/absolute_killerphrase_das_wort_marketing_im_tweet"> Tweets und Ihre Click-Through-Rates analysiert</a>, und am Ende kommt dabei heraus, dass Kurznachrichten mit dem Wort &#8220;Marketing&#8221; beim Klickverhalten der Leser sehr schlecht abschneiden. Jene mit dem Wörtchen &#8220;via&#8221; jedoch sind wahre CTR-Superhelden.</p>
<p>Warum wundert mich das nicht? Wenn sich 6,4% einer Nachricht mit Werbung beschäftigen, dann bedeutet das für die restlichen 131 Zeichen, dass es sich eben entweder direkt um Werbung handelt, oder sie beschäftigen sich mit Werbung. Da kann man von &#8220;Relevanz&#8221; für den Endverbraucher&#8221; reden so lange man will: Nur die wenigsten holen sich Werbung freiwillig auf den Bildschirm.</p>
<p><strong>Somit meine kühne, unbelegte These: Die wenigen, die tatsächlich in Marketing-Tweets auf den Link klicken gehören zu einem großen Prozentsatz zu den Leuten, die sich beruflich mit Marketing beschäftigen.</strong></p>
<p>Aber warum sind die drei Buchstaben &#8220;VIA&#8221; so mächtig? Weil sie in ihrer ursprünglichen Form genau das Gegenteil von Eigenwerbung versprechen. Mit &#8220;via&#8221; sagen wir unseren Lesern: Diese Info hinter diesem Link ist nicht von mir. Aber sie ist so gut, dass ich sie weiterempfehle. Dieser Link hat wurde nicht nur getwittert, und nicht nur schnöde ge-retwittert. Nein, über diesen Link habe ich mir Gedanken gemacht, einen eigenen Tweet verfasst. Und dieser Link ist so gut, dass ich meiner Quelle gerne einen beachtlichen Anteil der mir zur Verfügung stehen 140 Zeichen überlasse.</p>
<p><strong>Noch eine kühne, intuitionsgestützte These: Wer auf einen solchen Link nicht klickt, der liest seine Tweets auf Papier <img src='http://stefan.waidele.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
<p>&#8230;aber jetzt haben das ja die Werber auch rausgefunden. Wer weiß wie lange man noch darauf vertrauen kann&#8230;</p>
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		<title>Bilder unter Glas</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 19:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Waidele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsweisheiten]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;.oder &#8220;Warum das Touch-Interface nicht die Zukunft der Mensch-Maschine Interaktion sein sollte&#8221; In &#8220;A brief rant on the future of interaction design&#8221; erklärt Bret Victor, dass uns für die Zukunft bessere Dinge ausdenken sollten, als mit dem Finger über eine Glasoberfläche zu wischen. (Auch wenn ich das auf dem iPad immer noch ziemlich cool finde). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;.oder &#8220;Warum das Touch-Interface nicht die Zukunft der Mensch-Maschine Interaktion sein sollte&#8221;</p>
<p>In &#8220;<a href="http://worrydream.com/ABriefRantOnTheFutureOfInteractionDesign/">A brief rant on the future of interaction design</a>&#8221; erklärt Bret Victor, dass uns für die Zukunft bessere Dinge ausdenken sollten, als mit dem Finger über eine Glasoberfläche zu wischen. (Auch wenn ich das auf dem iPad immer noch ziemlich cool finde).</p>
<p>Victor betrachtet in seinem Artikel Benutzeroberflächen nicht aus Sicht des zu lösenden Problems, sondern aus Sicht des Menschen, der das Werkzeug zur Lösung bedienen muss.</p>
<p>Sehr wichtige Sichtweise, die nur zu oft viel zu wenig beachtet wird.</p>
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		<title>Social-Seating meets Dating-Websites</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2011/12/07/social-seating-meets-dating-websites/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 21:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Waidele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Behavioral Targeting]]></category>
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		<description><![CDATA[via Jens Oellrich auf Facebook: Fenster oder Gang? Hühnchen oder Lasagne? Beim Fliegen kann man sich vieles aussuchen, nur den Sitznachbarn nicht. Was bisher dem Zufall überlassen ist, will KLM nun planbar machen &#8211; mittels sozialer Netzwerke wie Facebook. Denken wir das einmal ganz konsequent zu Ende, in einer Zeit, in der man bei manchen Fluggesellschaften nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>via <a href="http://www.facebook.com/jens.oellrich">Jens Oellrich</a> auf Facebook:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,802197,00.html">Fenster oder Gang? Hühnchen oder Lasagne? Beim Fliegen kann man sich vieles aussuchen, nur den Sitznachbarn nicht. Was bisher dem Zufall überlassen ist, will KLM nun planbar machen &#8211; mittels sozialer Netzwerke wie Facebook.</a></p></blockquote>
<p>Denken wir das einmal ganz konsequent zu Ende, in einer Zeit, in der man bei manchen Fluggesellschaften nicht überrascht wäre, wenn eine seperate Toilettengebühr erhoben würde:</p>
<p>Beim Check-In wird man nicht nur freundlich auf die Möglichkeiten des Priority Boarding hingewiesen, sondern auch auf das Priority Social Seating:  <em>‎&#8221;In unserem Standardpreis ist das Social-Seating mithilfe von Facebook oder Google+ inbegriffen. Gegen Aufpreis beziehen wir partnerbörse.ru sowie andere Dating-Sites in den Algorithmus mit ein. In der Business-Class ist die XING-Option inklusive.&#8221;</em></p>
<p>Gar nicht auszudenken, wenn man das jetzt noch mit Ebay verknüpft und die ledigen Flieger um den Platz neben der Blondine (und selbstverständlich auch umgekehrt) bieten lässt. Und das Objekt der Begierde darf mitbieten, um sich freizukaufen.<br />
Ich bin gleich wieder da, muss nur kurz rüber zum Patentamt&#8230; <img src='http://stefan.waidele.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Attraktive Autos&#8230;</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2011/09/15/attraktive-autos/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 06:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Waidele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<description><![CDATA[heute morgen wird im Radio die IAA besprochen. Ein &#8220;Zukunftsforscher&#8221; erklärt, dass Gadgets bei Jugendlichen das Auto als Statussymbol abgelöst haben. Die Vertreter der Automobilindustrie haben aber noch keine Angst: Neuwagen werden hauptsächlich von 30 bis 40-jährigem gekauft. Und ausserdem ist man ja voll im Trend: Facebook ist ins Armaturenbrett integriert und das Navigation ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>heute morgen wird im <a href="http://swr3.de">Radio</a> die IAA besprochen. Ein &#8220;Zukunftsforscher&#8221; erklärt, dass Gadgets bei Jugendlichen das Auto als Statussymbol abgelöst haben. Die Vertreter der Automobilindustrie haben aber noch keine Angst: Neuwagen werden hauptsächlich von 30 bis 40-jährigem gekauft. Und ausserdem ist man ja voll im Trend: Facebook ist ins Armaturenbrett integriert und das Navigation ist herausnehmbar und App-Fähig. (Ich glaube, fast wäre dem Herren der Ausdruck &#8220;neumodischer Kram&#8221; herausgerutscht)</p>
<p><strong>Kann es sein, dass nach der Musikindustrie, den Buch- und Zeitungsverlagen eine weitere Industrie das Internet bzw. Die On-Demand-Kultur falsch einschätzt?</strong></p>
<p>Man wird Autos nicht herunterladen können. Sie sind zu sehr in der Real-World verhaftet. Daimler, Porsche, BMW und Volkswagen werden also wohl nicht so sehr gebeutelt werden wie Zeitungen. <strong>Aber sind Apps auf dem Navigation und FB im Auto wirklich das, was wir wollen?</strong> Ich denke nicht. Denn &#8220;Navigation&#8221; ist kein Gadgets sondern eine Anwendung. Eine App, die wegen der speziellen Hardwareanforderung (Akkulaufzeit und Location) eben noch ein extra Kästchen benötigt.</p>
<p>Hier meine Liste der Dinge, die ein Auto zur Multimediamaschine machen:</p>
<ul>
<li><strong>Strom!<br />
</strong>Handys und Tablets wollen aufgeladen werden. Auch wenn ich von der Akkulaufzeit meines iPads sehr begeistert bin &#8211; unterwegs sind mir ein paar Prozent mehr Füllstand wichtig. kein Autohersteller kann Ladegeräte für alle Gadgets bereitstellen. Aber ein USB-Anschluss an jedem Sitzplatz und ein, zwei normale Steckdosen wären echt Klasse. <strong>Ich behelfe mir momentan mit Spannungswandler und Mehrfachsteckdose.</strong></li>
<li><strong>Internet!</strong><br />
Mein Auto soll nicht auf Facebook chatten oder Google-Maps herunterladen. <a href="http://stefan.waidele.info/2010/06/14/generation-always-on/">Aber mein Laptop soll das können.</a> Das Auto sollte hierfür die Infrstruktur herstellen und per Mobilfunknetz für Verbindung sorgen. Diese kann dann per WLAN an alle Geräte im Wagen weitergegeben werden. <strong>Hätte in ein verölteres Handy und einen entsprechenden Mobilfunkvertrag, würde ich mir mit <a href="http://szym.net/barnacle/">Tethering</a> behelfen&#8230;</strong></li>
<li><strong>Safe!</strong><br />
Wenn die Familie unterwegs ist, dann sind mit Laptop, Kameras, Navi, GPS-Empfänger usw. schnell mal 2k€ an Elektronik im Wagen. Die will dann immer mitgeschleppt werden. Gäbe es einen sicheren (also: Versicherbaren) Platz im Auto, an dem Wertsachen eingeschlossen werden könnten, wäre das eine erhebliche Erleichterung.<strong> Ich behelfe mir momentan mit einem großen Rucksack, einem gesunden Rücken und einer Portion Mut.</strong></li>
</ul>
<div>Wenn es nach mir ginge, wären die genannten Punkte kein Extra, sondern eine Commodity. Also eine selbstverständlichkeit in jedem Wagen.</div>
<div>Und was fehlt Euch in den Autos, die heute zu kaufen sind? Was sollte unbedingt mit rein? Ich bin auf Eure Kommentare gespannt!</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Interessantes zum Thema Crowdsourcing</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2011/09/09/interessantes-zum-thema-crowdsourcing/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 19:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Waidele</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Crowdsourcing &#8211;  speziell per Wiki oder Blog &#8211; hat mich schon immer fasziniert. Kein Wunder konnte ich meinen Mund nicht halten konnte, als es eine entsprechende Blogparade gab. Nun arbeiten Michael und Felicitas an Ihrer Masterarbeit genau zu diesem Thema. Und IMO machen die beiden schon einmal das Grundlegende dabei richtig: Sie nutzen selbst Crowdsourcing! Neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Crowdsourcing &#8211;  speziell per <a href="LinuxBasics.org">Wiki</a> oder Blog &#8211; hat mich schon immer fasziniert. <a href="http://stefan.waidele.info/2010/11/15/crowdsourcing-die-guten-die-bosen-und-die-hasslichen/">Kein Wunder konnte ich meinen Mund nicht halten konnte, als es eine entsprechende Blogparade gab.</a> Nun arbeiten <a href="http://crowdsource-me.blog.de/">Michael und Felicitas an Ihrer Masterarbeit genau zu diesem Thema.</a></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/F0-UtNg3ots?rel=0" frameborder="0" align="left" width="280" height="173"></iframe>Und IMO machen die beiden schon einmal das Grundlegende dabei richtig: Sie nutzen selbst Crowdsourcing!<br />
Neben einigen interessanten Videos zum Thema gibt es auf Ihrem Blog einen Ideewettbewerb: &#8220;Wie können wir möglichst viele Leute dazu bringen, an unserer Umfrage, die wir für die Masterarbeit benötigen, teilzunehmen?&#8221; Und die Ideen sind auch im Blog zu finden. (Ach ja: Ich habe den Fragebogen gerade ausgefüllt. Ihr könnt den Kuchen gerne irgendwann einmal vorbeibringen. Alternativ wären die Ergebnisse der Umfrage auch nicht schlecht als Anreiz  ;)</p>
<p><strong><a href="http://meineumfrage.com/crowdsourcing/index.php">Also: Tut den beiden den Gefallen und klickt Euch durch die 10 Minuten Umfrage. Es kommt der Forschung zu gute!</a></strong></p>
<p>PS: Wer meint, besonders witzig zu sein, in dem er den Zusammenhang zwischen der <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki">UNI BAYREUTH und CROWDSOURCING</a> herausstellt, dem muss ich sagen: Ich war zuerst. (Wahrscheinlich auch nicht. Ich gehe davon aus, dass der Witz schon einen ziemlichen Bart hat&#8230;)</p>
<p>PPS: Mich stört die Definition: &#8220;<em>Crowdsourcing ist eine Strategie des Auslagerns von ursprünglich im Unternehmen ausgeführten Aufgaben an externe Akteure.</em>&#8221; Denn die wirklich erfolgreichen Crowdsourcing-Projekte sind nicht auf Initiative der Unternehmen, sondern von der Crowd selbst ausgegangen. Einige Beispiele hierfür sind Groklaw, Khan-Academy, viele OpenSource Projekte (Linux, PHP,&#8230;). <strong>Crowdsourcing funktioniert am besten, wenn es von den Massen ausgeht. </strong>Aber darüber werde ich wohl einen eigenen Artikel schreiben. (Im Jeff Howe Video ist das besser definiert: &#8220;&#8230;what we can see with those successful form of crowdsourcing is  they came organically from the people formerly known as customers&#8230;&#8221;)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Facebook Fanpages &amp; Gruppen werden sichtbarer (oder zumindest gleicher&#8230;)</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2011/08/18/new-facebook-layout/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 07:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Waidele</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Facebook wird gerade das Seitenlayout geändert. Speziell die Navigation am linken Rand wurde überarbeitet. Die Änderungen könnten sich als gut für die Sichtbarkeit von Gruppen und Fanpages herausstellen. Bereits mit Einführung der &#8220;neuen Gruppenfunktion&#8221; wurden Benachrichtigungen aus Gruppen in der linken Spalte angezeigt. Da Gruppenmeldungen nicht im normalen Nachrichtenfluss angezeigt werden, war das die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Facebook wird gerade das Seitenlayout geändert. Speziell die Navigation am linken Rand wurde überarbeitet. Die Änderungen könnten sich als gut für die Sichtbarkeit von Gruppen und Fanpages herausstellen.</p>
<p>Bereits mit Einführung der &#8220;neuen Gruppenfunktion&#8221; wurden Benachrichtigungen aus Gruppen in der linken Spalte angezeigt. Da Gruppenmeldungen nicht im normalen Nachrichtenfluss angezeigt werden, war das die einzige Möglichkeit entsprechende News mitzubekommen. Meine persönliche Erfahrung ist, dass dieser Platz nicht besonders vorteilhaft ist &#8211; was auch im Artikel &#8220;<a title="Permanent Link to Eyetracking: Kaum Unterschiede zwischen Google+ und Facebook" href="http://allfacebook.de/allgemeines/eyetracking-kaum-unterschiede-zwischen-google-und-facebook" rel="bookmark">Eyetracking: Kaum Unterschiede zwischen Google+ und Facebook</a>&#8221; bestätigt wird.</p>
<p><a href="http://mashable.com/2011/08/17/facebook-left-hand-navigation/">Nun bekommen auch die Fanpages ihren Bereich in der Navigation, wie man bei Mashable schon sehen kann.</a> Auch falls das bedeutet, dass Gruppen im eigentlichen Stream nicht mehr so prominent dargestellt werden wie bisher, wird es hoffentlich doch dazu führen, dass mehr Leute ihren Blick auf den bislang &#8220;weißen Fleck&#8221; am Bisdschirm wandern lassen. Es ist zumindest zu hoffen, dass sich das Nutzerverhalten  ändern wird, wenn dort auch wirklich Interessante Dinge stehen.</p>
<p>Gruppen und Fanpages könnten sich hierdurch in der Wahrnehmung der Nutzer weiter annähern. Dann wäre die Wahl zwischen diesen beiden Werkzeugen tatsächlich nach Features zu entscheiden. Bislang waren Fanpages ja aufgrund der höheren Sichtbarkeit normalerweise deutlich im Vorteil.</p>
<p>Was lernen wir daraus?</p>
<ul>
<li>Man kann sich nicht darauf verlassen, dass bei Facebook alles bleibt, wie es ist.</li>
<li>Vor Gericht, auf hoher See und bei Zuckerberg ist der Mensch in Gottes Hand.</li>
<li>&#8220;<a href="http://de-de.facebook.com/group.php?gid=292292556451&amp;v=wall">Ich will das alte Facebook wieder!</a>&#8221; wird neuen Zulauf bekommen <img src='http://stefan.waidele.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>HYPEr, HYPEr!!!</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 17:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Waidele</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder Hype-Cycle-Zeit. Wo würdet Ihr selbst den Gartner Hype-Cycle platzieren?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lumma.de/2011/08/11/wieviel-hype-hattens-denn-gern/">Es ist mal wieder Hype-Cycle-Zeit.</a> </p>
<p><a href="http://stefan.waidele.info/files/2011/08/Hype-da-Hype.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3470" src="http://stefan.waidele.info/files/2011/08/Hype-da-Hype.png" alt="Hype-Cycle" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Wo würdet Ihr selbst den Gartner Hype-Cycle platzieren?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Destinationcamp 2011 &#8211; Das andere Barcamp?</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2011/05/21/destinationcamp-2011-das-andere-barcamp/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 09:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Waidele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
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		<description><![CDATA[Letztes Wochenende fand in Hamburg in den Räumen der ISM das Destinationcamp 2011 (Hashtag: #DC11) statt. Der Name lehnt sich an die aus dem technischen Umfeld kommenden Barcamps an. Das #DC11 steht damit in einer Reihe mit den bereits seit einigen Jahren etablierten Tourismuscamps, Castlecamps, Hotel-, MICE-, Kartoffel- und warscheinlich noch einigen anderen Camps, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Wochenende fand in Hamburg <a href="http://www.ism.de/de/campus_campusHamburg.php">in den Räumen der ISM</a> das Destinationcamp 2011 (Hashtag: #DC11) statt. Der Name lehnt sich an die aus dem technischen Umfeld kommenden Barcamps an. Das #DC11 steht damit in einer Reihe mit den bereits seit einigen Jahren etablierten <a href="http://www.tourismuscamp.de/index.php/Hauptseite">Tourismuscamps</a>, <a href="http://www.castlecamp.at/index.php/Castlecamp:Tourismus">Castlecamps</a>, <a href="http://hotelcamp.de/index.php/Hauptseite">Hotel-</a>, <a href="http://micecamp.de/index.php/Hauptseite">MICE-</a>, <a href="http://www.flickr.com/groups/kartoffelcamp/">Kartoffel-</a> und warscheinlich noch einigen anderen Camps, die die <a href="http://barcamp.org/w/page/405173/TheRulesOfBarCamp">Prinzipien der &#8220;Unkonferenz&#8221;</a> mit dem Tourismus zusammengebracht haben.</p>
<p><a href="http://stefan.waidele.info/files/2011/05/P1020550-w1200-h1200.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3413" src="http://stefan.waidele.info/files/2011/05/P1020550-w1200-h1200.jpg" alt="" width="40%" /></a>Aber in einigen Punkten wurde das Konzept des Barcamps dann doch verändert. So wurden bereits vor der Veranstaltung die Brennpunktthemen der Teilnehmer abgefragt, und entsprechende Sessions vorbereitet. Dieser Ansatz wurde auch schon von Reiner Edlinger für das Castlecamp 2010  in Erwägung gezogen &#8211; aber doch wieder verworfen. Die sechs &#8220;Hauptthemen der Branche&#8221; wurden dann bereits am Freitag Abend vorgestellt. Somit war die Sessionplanung, die bei Barcamps einen guten Teil des Samstag-Vormittags einnimmt bereits abgeschlossen. Für jedes Thema stand ein Moderator und ein Mindmapper bereit. Es war nicht möglich weitere Themen einzubringen.</p>
<p>Die Teilnehmer hatten dann am Samstag vier mal 90 Minuten Zeit, diese Themenworkshops zu besuchen. Die im Vergleich zu Barcamps längeren &#8220;Slots&#8221; empfand ich als angenehm, da hierdurch eine ausführlichere Bearbeitung der Themen möglich war. Am Vormittag war der Austausch auch entsprechend intensiv &#8211; die neue Camp-Spielart schien nur Vorteile zu bringen. Entsprechend begeistert waren auch meine ersten Rückmeldungen.<br />
Der Nachmittag brachte dann aber auch erste Probleme zum Vorschein: Die Moderatoren hatten die Session schon zwei mal durchdiskutiert. Somit wurden viele Anregungen der Teilnehmer mit einem &#8220;Ja, das haben wir heute morgen schon durchgesprochen &#8211; hier steht das schon in der Mindmap.&#8221; abgehandelt. Oder &#8211; IMO die bessere Möglichkeit &#8211; das Thema wurde von vorneherein auf die noch nicht behandelten Unterpunkte gelenkt und beschränkt.</p>
<p>Der Sonntag Vormittag wurden die Ergebnisse vom Vortag präsentiert &#8211; was durchaus sinnvoll war, denn man konnte ja nicht an allen sechs Workshops teilnehmen. Danach bearbeiteten wir zwei Aussagen in Kleingruppen. Hier war sowohl Thema als auch Methode vorgegeben, was schon für etwas Irritation bei den Teilnehmern sorgte. Aber die anschließenden Präsentationen der Kleingruppenarbeit (also: acht mal über die gleichen Themen) hätten wir uns sparen können.</p>
<p>Die anschließende E-Bike Tour bei schönem Wetter durch Hamburg munterte dann aber wieder all diejenigen auf, die die Heimfahrt nicht so knapp gebucht hatten. (Ebenfalls ein Highlight des Rahmenprogramms: Die geführte Kietz-Tour von &amp; mit Oliver &#8220;Ich wohne hier &amp; habe einen Ruf zu verlieren&#8221; Puhe)</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Im Ganzen betrachtet war das #DC11 ohne Zweifel eine gute, gelungene Veranstaltung. Ich bereue weder die Zeit noch das Geld für dieses Wochenende. Aber von den klassischen Barcamps habe ich bisher mehr &#8220;mitgenommen&#8221; &#8211; auch wenn es nicht in einem schicken Whitepaper aufbereitet wurde. Aber vielleicht passt dieser Top-Down Ansatz auch ganz gut zum Thema Destinationen, denn auch in den Workshops zeigte sich (naturgemäß) bei vielen eine Top-Down Einstellung.</p>
<p>Hier nochmal die für mich wichtigsten Punkte:</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Positiv</strong></td>
<td><strong>Negativ</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Vorbereitete Themen</li>
<li>Einbeziehung vieler Teilnehmer</li>
<li>Aufbereitung der Ergebnisse</li>
<li>Organisation, Location, Catering, Helfer, Musik, Rahmenprogramm, &#8230;</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Keine weiteren Themen möglich</li>
<li>Zu viele Wiederholungen der Sessions</li>
<li>Teilweise starke Lenkung der Diskussion durch Moderatoren</li>
<li>Sonntag Vormittag</li>
<li><a href="http://von-lobenstein.posterous.com/uber-annabelle-und-die-eindeutigkeit-von-mark">Erfüllt die Erwartungen, die durch den Namen &#8220;&#8230;camp&#8221; geweckt werden nicht.</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Ergebnisse</h2>
<p>Meine Hauptergebnisse vom Wochenende sind: &#8220;<a href="http://stefan.waidele.info/2011/05/21/soziale-medien-keine-angst-vor-kontrollverlust/">Keine Angst vor Kontrollverlust</a>&#8221; und das Statement von Konstantin Feustel: &#8220;Auch wenn alle DMOs untergehen, wird die Destination weiterbestehen.&#8221; (verkürzt &amp; nur aus dem Gedächtnis)</p>
<p>Die <a href="http://www.destinationcamp.com/2011/05/ein-appell-aus-hamburg-das-wir-fur-den-gast/">erarbeiteten Folien mit den Ergebnissen</a> sind schon online, weitere Nachlesen finden sich bei <a href="http://netzvitamine.de/blog/trends/barcamping-mal-anders-nachlese-zum-dc11/">Netzvitamine &#8211; Ute Dallmeier</a> und bei <a href="http://www.ideas4hotels.com/blog/category/marketing/destinationcamp">Ideas4Hotels &#8211; Michael Rotteler</a>.</p>
<p><strong>Hier die offiziellen Zusammenfassungen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://blog.kmto.de/veranstaltungen/die-marke-im-tourismus-ergebnisse-des-destinationcamp-2011/?fb_ref=AL2FB&amp;fb_source=home_oneline">Die Marke im Tourismus: Kann Oberstaufen Coca Cola sein?</a></li>
<li>Das offizielle Whitepaper: <a href="http://www.destinationcamp.com/2011/08/ergebnis-zusammenfassung-2011-konsequenzen-und-handlungsempfehlungen/">Destinationcamp 2011 &#8211; Konsequenzen und Handlungsempfehlungen</a></li>
</ul>
<p>Weitere Whitepapers werden noch folgen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Teamviewer 6 jetzt auch als Android App</title>
		<link>http://stefan.waidele.info/2011/02/16/teamviewer-6-jetzt-auch-als-android-app/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 22:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Waidele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Kronenblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich durch Zufall über TeamViewer gestolpert &#8211; und seither habe ich ihn an fast jeder Ecke wiederentdeckt. Sowohl der Support des von uns eingesetzten Hotelprogramms als auch der Restaurantkasse arbeitet damit. Mit Teamviewer kann man einen anderen Rechner über das Internet fernsteuern. Das ist an sich ja noch nichts besonderes. Allerdings geschieht dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stefan.waidele.info/files/2011/02/screenshot-hs3-teamviewer.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3286" src="http://stefan.waidele.info/files/2011/02/screenshot-hs3-teamviewer.jpg" alt="Screenshot: HS/3 im TeamViewer 6 auf Android" width="40%" /></a>Eigentlich bin ich durch Zufall über <a href="https://www.teamviewer.com/de/index.aspx">TeamViewer</a> gestolpert &#8211; und seither habe ich ihn an fast jeder Ecke wiederentdeckt. Sowohl der Support des von uns eingesetzten <a href="http://www.hs3-hotelsoftware.de/">Hotelprogramms </a>als auch der Restaurantkasse arbeitet damit. Mit Teamviewer kann man einen anderen Rechner über das Internet fernsteuern. Das ist an sich ja noch nichts besonderes. Allerdings geschieht dies mit einer Geschwindigkeit, bei der man tatsächlich arbeiten kann und nicht auf jeden Klick einzeln warten muss.</p>
<p>Für den &#8220;Ferngesteuerten&#8221; Rechner fallen keine Lizenzkosten an. Einfach das Kundenmodul starten und die Verbindungsdaten durchgeben, fertig.</p>
<p>Da ich im Familienbetrieb für alles zuständig bin, was mit Computern zu tun hat, bin ich selbstverständlich auch derjenige, der als erstes Angerufen wird, wenn der PC nicht tut was er soll. Oft musste ich wegen Kleinigkeiten am freien Tag in den Betrieb. Zwei Klicks und wieder nach Hause. Typischer Fall für eine Remote-Desktop Anwendung. Daher habe ich mir dann auch recht bald eine TeamViewer-Lizenz gekauft. Nicht wirklich billig, aber inzwischen möchten wir die Möglichkeiten des Fernzugriffs auf den Rezeptionsrechner nicht mehr missen.</p>
<p>Und mit der Version 6 gibt es jetzt noch ein weiteres Schmankerl: Ich benötige um meinen &#8220;Damen an der Rezeption&#8221; zu helfen nicht einmal mehr mein Laptop! Mit der Android-Application lässt sich selbst über das Mobilfunknetz ganz ordentlich arbeiten. Nicht so komfortabel dass ich damit dauerhaft Zimmerreservierungen eingeben möchte, aber für einen schnellen Hilfsklick oder einen kurzen Blick auf die Belegung ist diese Lösung sehr praktisch. Selbst auf dem kleinen Bildschirm meines Motorola Milestone.</p>
<p>Ich bin mir nur nicht sicher, ob es wirklich so gut ist, dass ich jetzt selbst auf der Skipiste oder am Strand Support leisten kann&#8230; <img src='http://stefan.waidele.info/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die <a href="https://www.teamviewer.com/de/download/mobile.aspx">Android-App gibt es kostenlos</a> &#8211; ebenso eine Ap für das iPhone bzw. den iPad. Damit kann man auch eine Testverbindung zu einem einfachen Desktop herstellen, um das Ganze zu testen.</p>
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		<item>
		<title>Crowdsourcing: Die Guten, die Bösen und die Hässlichen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 19:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Waidele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Freedom]]></category>
		<category><![CDATA[MyBlog]]></category>
		<category><![CDATA[Opinons]]></category>
		<category><![CDATA[Overhyped Plastic Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind schon ein paar Ecken, die mich zur Blogparade: Crowdsourcing, Contests, Open Innovation – gut oder böse? gebracht haben. Trotzdem ist es doch immer wieder ein spannendes Thema, dem ich mich gerne aus der Richtung von OpenSource &#8211; also eigentlich der ersten ernstzunehmenden Crowdsourcing-Bewegung nähern möchte. Für mich sind zwei Punkte für den Erfolg oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind schon ein <a href="http://www.markgraefler-land.com/">paar</a> <a href="http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fblog.diegebrauchsgrafiker.net%2F&amp;h=34266">Ecken</a>, die mich zur <a href="http://newmarketingblog.de/blogparade-crowdsourcing-contests-open-innovation-gut-oder-bose/387">Blogparade: Crowdsourcing, Contests, Open Innovation – gut oder böse?</a> gebracht haben. Trotzdem ist es doch immer wieder ein spannendes Thema, dem ich mich gerne aus der Richtung von OpenSource &#8211; also eigentlich der ersten ernstzunehmenden Crowdsourcing-Bewegung nähern möchte.</p>
<p>Für mich sind zwei Punkte für den Erfolg oder Mißerfolg von Crowdsourcing entscheidend: &#8220;Erwartungen&#8221; und &#8220;Belohnungen&#8221;.</p>
<h3>Crowdsourcing ist nicht &#8220;professionell&#8221;</h3>
<p>Warum sollen die Massen an meinem Projekt &#8211; oder gar an meinem Produkt &#8211; mitarbeiten? Auch wenn hier oft der Preis genannt wird, den es bei Wettbewerben oft zu gewinnen gibt, kann der doch nicht alles sein. Denn schließlich gibt es nur einen (oder wenige) Gewinner. Und wenn man <a href="http://www.texteschmiede.de/blogparade-crowdsourcing-und-co-gut-oder-bose/">aus der Sicht eines in der entsprechenden Branche aktiven Profis an die Sache herangeht</a>, dann ist es nicht interessant, Teil der Crowd zu werden. <strong>Aber Crowdsourcing ist kein Ersatz für eine Ausschreibung</strong> &#8211; im Gegenteil: Es geht darum, dass <strong>Amateure </strong>(das hat im Wortstamm mit &#8220;Liebhaberei&#8221; zu tun) <strong>einzelne Teile</strong> beisteuern aus dem sich dann ein <strong>großes Ganzes</strong> zusammentut &#8211; oder der Initiator dieses eben zusammenfügen muss.</p>
<h3>Crowdsourcing ist nicht &#8220;billig&#8221;</h3>
<p>Dieses Bewerten und Zusammenfügen ist es auch, was trotz der &#8220;kostenlosen Arbeitskraft&#8221; dann doch Geld kostet. Nicht umsonst <a href="https://spenden.wikimedia.de/spenden/?piwik_campaign=fridayOpening&amp;piwik_kwd=2010_JA1_Banner1_wmDE&amp;utm_source=2010_JA1_Banner1_wmDE&amp;utm_medium=sitenotice&amp;utm_campaign=fridayOpening">bittet Jimmy Wales regelmäßig um Spenden für Wikipedia</a>. Außerdem erwartet die Crowd auch entsprechende &#8220;Entlohnung&#8221;. Und in den wenigsten Fällen ist diese monetär. Aber es geht um Anerkennung und auch darum, dass man das Resultat des öffentlichen Schöpfungsprozesses nicht einfach nimmt und in den Firmentresor einschließt. Offene Lizenzen wie die GPL oder viele der CC-Varianten fordern, dass die Werke, die auf den öffentlichen Fundamenten aufbauen <a href="http://stefan.waidele.info/2007/06/22/joomla-und-die-gpl-lektionen-furs-leben/">auch wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden</a>. <strong>Wer die eigene Arbeit nicht teilen mag &#8211; weil sie ihm zu wertvoll erscheint &#8211; der sollte auch nicht auf Crowdsourcing zurückgreifen</strong>.</p>
<h3>Crowdsourcing ist nicht &#8220;exklusiv&#8221;</h3>
<p>Wenn Ideen in der großen Gruppe erarbeitet werden, dann kann auch der Konkurrent diese anzapfen und sein eigenes Produkt verbessern. Der Wettbewerb ist somit intensiver &#8211; aber wird dadurch auch bessere Lösungen (für den Verbraucher) hervorbringen. Aber, wie sagt Guy Kawasaki so schön: <a href="http://startuplawyer.com/venture-capital/guy-kawasaki-on-ndas">&#8220;Die wenigsten Ideen sind so einmalig, dass sie nicht ein anderer auch haben könnte&#8221; &#8211; oder eben auch schon gehabt hat.</a></p>
<h3>Crowdsourcing ist nicht &#8220;fertig&#8221;</h3>
<p>Oliver Schuh verpflanzt das Konzept des <a href="http://blog.diegebrauchsgrafiker.net/2010/11/blogparade/">Crowdsourcing in ein Restaurant</a> &#8211; und dieses kommt bei ihm gar nicht gut weg. Vielleicht liegt das aber auch daran, wie das Konzept in diesem fiktiven Restaurant eingesetzt wird. Das fertige Gericht, das der Gast bestellen möchte gibt es tatsächlich nicht. Aber in der Küche, die dem Gast ja auch zur Verfügung steht, sind viele der Vorarbeiten schon erledigt. <strong>Er kann das Mise en Place der anderen benutzen, um sein Traumgericht (ohne Soßenbinder) zusammenzustellen. Der Einwand, dass man dies aber nicht tun kann oder will zählt hier nicht.</strong> In diesem Fall muss man dann tatsächlich in ein &#8220;normales Restaurant&#8221; gehen bzw. das Projekt auf konventionelle Weise realisieren. Beispiele wie &#8220;<a href="http://netzwertig.com/2010/11/09/bezahlinhalte-vs-kostenloskultur-mathias-doepfner-und-die-gratis-butter/">Restaurant</a>&#8221; oder &#8220;<a href="http://www.moebelhaus.de/">Möbelhaus</a>&#8221; taugen eh&#8217; nur sehr eingeschränkt für Konzepte von Social Media, werden aber immer wieder gerne herangezogen. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<h3>Crowdsourcing ist nicht &#8220;geheim&#8221;</h3>
<p>Wer sein Projekt der Masse öffnet, der gibt der Masse auch die Möglichkeit vom Projekt zu lernen. Wer bei <a href="http://OpenStreetmap.org">OpenStreetmap</a> mitzeichnet lernt, wie die Grundlagendaten für Landkarten beschaffen sind. Wer an einem OpenSource Projekt mitprogrammiert, lernt viel über Programmierung. Wer bei einer Blogparade mitschreibt, beschäftigt sich viel intensiver mit dem Thema. Auch dies sind &#8220;<a href="http://danischenker.com/blogparade-crowdsourcing-contests-open-innovation/">Belohnungen</a>&#8221; für diejenigen, die ihre Arbeitskraft und Kreativität einfließen lassen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Alle Punkte die ich aufgeführt habe, sind negativ formuliert. Aber meiner Meinung nach ist Crowdsourcing ein sehr gute Herangehensweise an viele Projekte und Probleme. Eine positive Einstellung zur <a href="http://stefan.waidele.info/2006/05/09/kreatives-schaffen-durch-teilen/">offenen Kultur des Teilens</a> vorausgesetzt. Wer die nicht hat, der sollte bei den klassischen Methoden bleiben.</p>
<p>PS: Habe ich bereits erwähnt, dass Blogparaden ein sehr schönes Beispiel für Crowdsourcing sind&#8230;?</p>
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