Archive | Behavioral Targeting

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Liebe Facebook Freunde,

davon abgesehen, dass ich Euch schon immer lieber als “Kontakte” denn als “Freunde bezeichnet habe: Ich möchte gerne mit Euch in Verbindung bleiben. Facebook macht es einfach, Dinge mit anderen zu Teilen. Manchmal mit Freunden, manchmal mit der eigenen Familie, und manchmal eben auch mit Bekannten, die man auf einer Tagung, auf der Straße oder einfach im Internet kennen gelernt hat.

Wenn Ihr wollt, dass die Dinge, die Ihr mir mitteilt unter uns bleiben, dann schreib es nicht in Deine Status-Box. Und auch nicht auf meine Pinnwand. Schicke mir eine Facebook-Nachricht, und  Oder schicke mir eine E-Mail. Oder ruf mich an. Oder komm auf einen Milchkaffee vorbei, am besten nach 21:30 Uhr, dann dann ist im Geschäft weniger los, und wir können plaudern.

Aber bitte erwarte nicht, dass ich jedes mal hektisch aufspringe, wenn Zuckerberg ein weiteres Stück unserer eingebildeten Privatsphäre wegnimmt. Ich habe es schon einmal gesagt, und ich sage es nochmal: Was im WWW gepostet wird ist öffentlich. Als die Maus, fertig die Sache.

Wer jetzt wissen will in welche Richtung meine Bedenken gehen: Euer Surfverhalten sagt tausendmal mehr über Euch aus, als jedes Partyfoto, dass jemals in die FB-Öffentlichkeit gelangt.

Wo ist der Privatsphärenfanatiker von damals? Immer noch hier. Privatsphäre ist wichtig. Aber wenn ich mich dafür entscheide in die Öffentlichkeit zu treten, dann muss ich damit rechnen, dass man das liest was ich von mir gebe. Und Facebook ist nun einmal öffentlich. Gewöhnt Euch daran.

Also: viele Grüße – bis bald

Euer Stefan

 

PS: Hier der Orginaltext, für’s Archiv:

„An alle Facebook Freunde, könnt ihr bitte etwas für mich machen: Ich würde gerne privat mit euch in Verbindung bleiben. Mit den letzten Veränderungen auf FB, kann die Öffentlichkeit jetzt l eider alle Aktivitäten auf jeder Wand sehen. Drückt einer unserer Freunde auf “gefällt mir” oder auf “kommentieren”, sehen seine Freunde automatisch auch unsere posts. Leider hat FB das so eingerichtet, dass wir diese Einstellung nicht selbst verändern können. Deswegen brauche ich eure Hilfe. Nur ihr könnt das für mich machen. BITTE geh mit deiner Maus auf meinen Namen oben (nicht klicken), es erscheint ein Fenster, jetzt gehe mit der Maus auf “FREUNDE” (auch ohne zu klicken), dann runter zu “EINSTELLUNGEN”, hier klicke und eine Liste wird erscheinen. ENTFERNE das Häckchen bei “KOMMENTARE UND GEFÄLLT MIR” indem du darauf klickst. Wenn du das machst werden meine Aktivitäten unter meinen Freunden und meiner Familie bleiben und nicht länger veröffentlicht. Vielen Dank! Kopier das in deinen Status, damit auch deine Kontakte ihre Privatspähre behalten können wenn es ihnen wichtig ist. Danke“

PPS: Ist ja auch sehr treffend: Ich will, dass meine Nachrichten unter uns bleiben. Bitte kopiere sie deshhalb in Deinen Status ;)

“Wetten dass..?” war Familiensoße

Volker Remy erklärt den Untergang von Thomas Gottschalk und Harald Schmidt. Allerdings stimme ich mit seiner Aussage, dass Gottschalk nie internetaffines Publikum ansprach nicht ganz überein.

Ich denke bei Gottschalks Erfolg mit “Wetten dass..?” und sein Mißerfolg mit … wie nennt sich die neue Sendung überhaupt … hängt damit zusammen, dass seine Zielpublikum wohl zum großen Teil aus ganzen Familien bestand. In der Rückschau gab es zwei Phasen, in denen ich ”Wetten dass..?” regelmäßig angeschaut habe: Als Kind bzw. junger Jugendlicher zusammen mit meinen Eltern und meiner Oma. Sagen wir einmal grob zwischen erster und achter Klasse. Dann kam eine lange Pause, bis ich selbst Vater wurde und meine Kinder wieder genau in diesem Alter sind: Schulklasse eins bis acht.

Und genau in diesem Bereich ist/war das “analoge Lagerfeuer” so wichtig. Es ist die Soße, die die Generationen verbindet: Die Kleinen schauen es schon an, die Großen schauen es noch an. Die Eltern können es ebenfalls ertragen, und auch für die Großeltern ist etwas dabei. Egal ob Internetaffin oder nicht: Die Familie hat etwas, was sie gemeinsam Konsumieren kann. Und weil man sich so selten am Lagerfeuer trifft, macht es auch nichts, dass es immer ein Stündchen länger als im Programmheft abgedruckt geht.

Nicht umsonst ist die “Soße” so entscheidend für eine gelungene Mahlzeit: Gut gemacht setzt sie einem gelungenen Gericht die Krone auf. Schlecht gemacht ruiniert sie alles. Und zwischendrin gibt es viele Abstufungen.

Und das ist meine Erklärung, warum die “treuen Gottschalkfans” nicht mit Thomas nach Berlin gezogen sind, um “Gottschalk live” zu schauen. Das neue Format ist keine Familiensauce mehr. Diese Funktion wird jetzt eben mehr von Raab und Bohlen übernommen. In mädchenlastigen Haushalten wohl auch von Klum. Das schmeckt zwar nicht mehr ganz so ausgewogen wie Gottschalk, aber erfüllt den Zweck trotzdem ganz ordentlich.

Und vielleicht kommt ja irgendwann wieder ein Familiensoßenkoch der Spitzenklasse. Es wäre zu hoffen, denn irgendwann sitzen ja hoffentlich die Enkel mit auf dem Sofa.

PS: Und auch das ist vielleicht eine Erklärung für “den Untergang der Samstagabend-Unterhaltung”: Wo nicht mehr so viele Generationen zusammenleben, braucht es weniger (oder zumindest andere) Soßen.

 

Sag mir, welches Lied Du hörst und ich sage Dir…

Spotify ist da! Endlich auch in Deutschland! Und trotzdem melde ich mich nicht an.

Screenshot: Spotify AnmeldungDer Spotify-Account ist anscheinend nur in Verknüpfung mit dem Facebook-Account zu haben. Und auch wenn ich dort angeben kann, dass nur ich (und nicht die ganze Welt) erfahren darf was ich höre: “Nur ich” bedeutet in diesem Fall doch “Nur Facebook & ich”.

Und speziell bei der Musik ist es doch so, dass man alleine mit dem “Soundtrack of my Life” sehr viel preisgibt.

Und wenn das der Preis für bequemen Musikgenuss ist, dann ist mir persönlich dieser Preis zu hoch.

“via” vs. “Marketing”

Da wurden also Tweets und Ihre Click-Through-Rates analysiert, und am Ende kommt dabei heraus, dass Kurznachrichten mit dem Wort “Marketing” beim Klickverhalten der Leser sehr schlecht abschneiden. Jene mit dem Wörtchen “via” jedoch sind wahre CTR-Superhelden.

Warum wundert mich das nicht? Wenn sich 6,4% einer Nachricht mit Werbung beschäftigen, dann bedeutet das für die restlichen 131 Zeichen, dass es sich eben entweder direkt um Werbung handelt, oder sie beschäftigen sich mit Werbung. Da kann man von “Relevanz” für den Endverbraucher” reden so lange man will: Nur die wenigsten holen sich Werbung freiwillig auf den Bildschirm.

Somit meine kühne, unbelegte These: Die wenigen, die tatsächlich in Marketing-Tweets auf den Link klicken gehören zu einem großen Prozentsatz zu den Leuten, die sich beruflich mit Marketing beschäftigen.

Aber warum sind die drei Buchstaben “VIA” so mächtig? Weil sie in ihrer ursprünglichen Form genau das Gegenteil von Eigenwerbung versprechen. Mit “via” sagen wir unseren Lesern: Diese Info hinter diesem Link ist nicht von mir. Aber sie ist so gut, dass ich sie weiterempfehle. Dieser Link hat wurde nicht nur getwittert, und nicht nur schnöde ge-retwittert. Nein, über diesen Link habe ich mir Gedanken gemacht, einen eigenen Tweet verfasst. Und dieser Link ist so gut, dass ich meiner Quelle gerne einen beachtlichen Anteil der mir zur Verfügung stehen 140 Zeichen überlasse.

Noch eine kühne, intuitionsgestützte These: Wer auf einen solchen Link nicht klickt, der liest seine Tweets auf Papier ;)

…aber jetzt haben das ja die Werber auch rausgefunden. Wer weiß wie lange man noch darauf vertrauen kann…

Social-Seating meets Dating-Websites

via Jens Oellrich auf Facebook:

Fenster oder Gang? Hühnchen oder Lasagne? Beim Fliegen kann man sich vieles aussuchen, nur den Sitznachbarn nicht. Was bisher dem Zufall überlassen ist, will KLM nun planbar machen – mittels sozialer Netzwerke wie Facebook.

Denken wir das einmal ganz konsequent zu Ende, in einer Zeit, in der man bei manchen Fluggesellschaften nicht überrascht wäre, wenn eine seperate Toilettengebühr erhoben würde:

Beim Check-In wird man nicht nur freundlich auf die Möglichkeiten des Priority Boarding hingewiesen, sondern auch auf das Priority Social Seating:  ‎”In unserem Standardpreis ist das Social-Seating mithilfe von Facebook oder Google+ inbegriffen. Gegen Aufpreis beziehen wir partnerbörse.ru sowie andere Dating-Sites in den Algorithmus mit ein. In der Business-Class ist die XING-Option inklusive.”

Gar nicht auszudenken, wenn man das jetzt noch mit Ebay verknüpft und die ledigen Flieger um den Platz neben der Blondine (und selbstverständlich auch umgekehrt) bieten lässt. Und das Objekt der Begierde darf mitbieten, um sich freizukaufen.
Ich bin gleich wieder da, muss nur kurz rüber zum Patentamt… ;)

Auf Facebook verstecken wir uns… hinter uns selbst!

Wie verhalten wir uns, in der Digitalen Anonymität? In den sogenannten “Socialen Netzwerken” in denen uns das Gegenüber nicht direkt erreicht, sondern nur über den Umweg von Tastatur und Bildschirm? Wie sehr verstellen wir uns, wie sehr lassen wir “die Sau raus”, oder nähern wir uns etwa unserem eigenen Idealbild an?

Wie eine Studie nahelegt (via ReadWriteWeb), sind wir auf Facebook unserem “echten Ich” ganz ähnlich. Eigentlich ist das auch nicht wirklich verwunderlich – denn das digitale Netzwerk bildet im Falle von Facebook ja das analoge Netzwerk ab – bzw. wird Teil davon. Die Grenzen zwischen “Internet” und “Echter Welt” sind für viele verschwommen – das Internet gehört zur echten Welt dazu.

Somit sind die meisten von uns im digitalen Raum also nicht wesentlich “besser” oder “schlechter” als in Fleisch und Blut.

Was hierbei dann beunruhigend wird, ist eher die Tatsache, dass man sich gar nicht mehr verstecken kann. Aber auch dies ist nicht auf die digitale Welt beschränkt, sondern schon längst sogar in der Wirklichkeit von Internetverweigerern angekommen…

Ein RFID-Empfänger für’s Handy – RFID for the Masses!

An RFID werden wir wohl nicht mehr vorbeikommen. Und genügend beängstigende Szenarien sind ja schon beschrieben worden. Warum denkt aber keiner an die Anwendungen, die entstehen könnten, wenn jeder einen kompakten portablen RFID-Empfänger besitzen würde. Am besten im Handy integriert so wie der Webbrowser und die Fotokamera. “RFID for the Masses” sozusagen…

  • Tourismus:
    Sehenswürdigkeiten, Statuen, Historische Bauwerke – alles touristisch Interessante könnte mit einem RFID-Chip getaggt werden. Über die eindeutige “ID” des Chips kann das Handy nach den Informationen suchen, und den Benutzer darauf aufmerksam machen. Die Informationen können über das Internet in verschiedenen Sprachen und auch als Audio- oder Videoguide zur Verfügung gestellt werden.
    Die Beschränkung auf 10m Empfangsradius pro Chip könnte auf großen Plätzen mit mehreren Chips umgangen werden. Ähnliche Konzepte werden bereits mit QR-Codes oder per GPS & Kompass (Google Goggle) realisiert - würden mit der RFID-Technik jedoch deutlich benutzerfreundlicher.
    Hotelzimmer könnten die Aussicht selbst erklären. Und Hotelflure könnten den Gästen den besten Weg zum Wellnessbereich zeigen. Alles über das Handy, das der Gast selbst mitbringt. (Und natürlich weiterhin durch eine sinnvolle, übersichtliche Beschilderung :)
    (Ich sehe gerade, ich habe schon vor einem halben Jahr darüber geschrieben)
  • Qualitätsmanagement – auch im heimischen Kühlschrank:
    Man stelle sich vor: Einmal das Handy vor den geschlossenen Kühlschrank halten, und man erhält eine Liste mit den darin enthaltenen Verpackungen – und wie lange die einzelnen Lebensmittel noch haltbar sind. Nur ein weiterer Klick, und man bekommt Rezeptvorschläge, die sich mit den entprechenden Zutaten zubereiten lassen. (Den Füllstand der Packungen muss man allerdings noch selbst bestimmen :)
  • Schlüsselfinder – nicht nur für Schlüssel:
    In den 80ern waren sie die Hits: Schlüsselanhänger, die auf den Pfiff  gehorchten! Durch ein Piepsen machten sie auf sich aufmerksam und jeder wusste sofort, wo der Schlüssel war. Mit einem RFID-Handy könnte man im “Topfschlagprinzip” durch die Wohnung laufen, und verlegte Gegenstände zumindest auf 10m genau orten.
  • RFID in der Waschmaschine:
    Die Trommel erkennt selbst, ob Wolle oder Leinen eingeworfen wurde und stellt das Waschprogramm entsprechend ein. Bei einem einzelnen (oder wenigen) Wollsocken in der Kochwäsche wird entsprechend gewarnt.

Bestimmt gibt es noch mehr praktische Anwendungen für einen RFID-Chip im Handy. Die wirklich interessanten werden wahrscheinlich erst erdacht, wenn die technik verfügbar ist. Ich fänd’s jedenfalls klasse, wenn die RFID-Technik nicht nur den totalen Verlust der Privatsphäre mit sich bringen würde (das wird sicher geschehen), sondern auch für jeden direkt nützlich wäre.

Habt ihr noch andere “RFID-Anwendungen für die Masse”?

(Dieser Artikel wurde inspiriert von meinem Kommentar bei Tourismuszukunft)

Deine Bilder in Facebook Werbeanzeigen? (Anleitung zum Ausschalten)

Rebecca hat’s getwittert gefacebooked – ich bin so frei und übersetze:

Facebook nutzt die Bilder der Nutzer in Anzeigen, die bei “befreundeten” Nutzern eingeblendet werden.

Das ist ganz schön harter Tobak, finde ich. Aber man kann das ausschalten, und zwar so:

  • Diesen Link in einem neuen Fenster oder Tab öffnen. (Bzw. bei Facebook einloggen, dann Einstellungen -> Privatsphäre-Einstellungen -> Facebook-Werbeanzeigen)
  • Einstellung auf “Niemand” ändern
  • Mit beklommenem Gefühl abwarten, was Facebook als nächstes mit den eigenen Daten machen wird…

Start Panic?

Unter StartPanic.com findet sich ein Skript, das offensichtlich Browserschwachstellen ausnutzt, und die Surfziele des Nutzers sichtbar macht. Auf die Schnelle kann ich jetzt nicht nachvollziehen, ob die Webseite diese Informationen auch nutzen kann. (Unter Windows konnte/kann man auch das Inhaltsverzeichniss der Festplatte im Browser “anzeigen”, aber der entfernte Server hat keinen Zugriff auf die Informationen.)

Auch finde ich, ein guter Bugreport wäre zumindest bei OpenSource-Projekten wie Firefox deutlich wirksamer als eine Petition. Trotzdem ist es ganz nett, zu sehen, wohin die Reise in den letzten Tagen so ging :)

Meine History

PS: Einige Seiten fehlen in der Auflistung… ???

Tourismus 3.0 – RFID

Ich stehe RFID-Chips ja sehr skeptisch gegenüber: Momentan werden sie dazu benutzt, um den Warenfluß in großen Unternehmen zu kontrollieren. Gute Anwendung – die kleinen (in der Packung eingelassenen) Chips können berührungslos ausgelesen werden und geben über den Verbleib der Kartons Auskunft.

Problematisch wird es, wenn in allen Waren solche Chips sind (also auch in der Kleidung), und diese beim Kauf nicht deaktiviert werden. Dann könnten Firmen oder Firmenverbünde mit einem entsprechend großen Netz an RFID-Lesestationen Bewegungsprofile von Einzelpersonen erstellen (siehe Artikelreihe über Behavioral Targeting).

Wenn man aber den Spieß umdreht, und den Verbrauchern die Lesegeräte in die Hand gibt, dann kann wirklich neues geschehen: Gegenstände (mit RFID-Chips) können plötzlich zu Signalgeber werden, die entsprechend ausgerüstete Geräte (z.B. Smartphones) mit Informationen versorgen. Der Gast nähert sich einer Sehenswürdigkeit, das Handy empfängt das Signal, lädt die entsprechenden Informationen aus dem Internet und präsentiert sie dem Benutzer – als Text, Video oder gesprochenen Text.

iPhone RFID: object-based media from timo on Vimeo. (via Cherryflava)

Der Gast nähert sich dem Tagungs- oder Wellnessbereich eines Hotels, und bekommt entsprechende Informationen von seinem Handy präsentiert – nach seinen eigenen Wünschen und Vorlieben entsprechend. Denn welche Art von Informationen tatsächlich aufgrund eines “RFID-Stubsers” abgerufen und vorgetragen werden, das kann der Benutzer einstellen. Der Benutzer sammelt Informationen über seine Umgebung – und nicht umgekehrt. Augmented Reality ist hier das Stichwort.

Auf diese Art lassen sich Informationssysteme entwickeln, die nur wenig in die Privatsphäre der Gäste und Nutzer eindringen, und die trotzdem einen erheblichen Mehrwert bieten. Voraussetzung hierzu ist jedoch, dass Handys serienmäßig mit RFID-Lesern ausgestattet werden. Und wann das der Fall sein wird, weiß wohl niemand so recht…

PS: Ja, im Prinzip ist das oben skizzierte Informationssystem schon mit QR-Codes realisierbar (und in Japan wohl auch schon recht gut etabliert) – jedoch ist bei QR-Codes die Mitarbeit des Benutzers sehr viel mehr notwendig als bei einer RFID-basierten Lösung. Der Nutzer muss den QR-Code sehen, als potentiell interessant erkennen, den Code mit dem Handy einlesen. Ein RFID-Chip gibt sich seinem Empfänger ohne weiteres zu erkennen, das Empfangsgerät kann die Informationen abrufen und mit den Voreinstellungen des Nutzers vergleichen. Nur wenn die Informationen in das vom Nutzer vorgegebene Raster fallen, werden diese auch präsentiert. Der Prozess wäre deutlich länger unterhalb der Bewustseinsschwelle des Empfängers.