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Smartphone ohne Datenflat

Bis vor kurzem war ich ja der Meinung, dass man für ein Smartphone auch dringend einen Mobilfunkvertrag mit Datenflat benötigt. Bis das erste nun Smartphone der Familie durch das iPhone 4s ersetzt wurde.

Seither freut sich Sohnemann über sein Motorola FlipOut inkl. Congstar-Karte. Telefonieren kann er für 9Cent die Minute, mobiles Internet ist ausgeschaltet, und zu Hause, bei Freunden und bei Oma/Opa geht’s per WLAN ins Netz. So weit so gut.

Was ist aber, wenn man dann mal das iPhone weitergeben will? Dann braucht man eine Micro-SIM. Und die rückt Congstar so weit ich weiß nicht raus. Macht aber nichts: Bei Macnotes gibt es eine Anleitung, wie man eine normale SIM-Karte auf Micro-Format zurechtstutzen kann. Muss ich mir merken.

Müssen Websites in allen Browsern gleich aussehen?

zur Antwort…

“via” vs. “Marketing”

Da wurden also Tweets und Ihre Click-Through-Rates analysiert, und am Ende kommt dabei heraus, dass Kurznachrichten mit dem Wort “Marketing” beim Klickverhalten der Leser sehr schlecht abschneiden. Jene mit dem Wörtchen “via” jedoch sind wahre CTR-Superhelden.

Warum wundert mich das nicht? Wenn sich 6,4% einer Nachricht mit Werbung beschäftigen, dann bedeutet das für die restlichen 131 Zeichen, dass es sich eben entweder direkt um Werbung handelt, oder sie beschäftigen sich mit Werbung. Da kann man von “Relevanz” für den Endverbraucher” reden so lange man will: Nur die wenigsten holen sich Werbung freiwillig auf den Bildschirm.

Somit meine kühne, unbelegte These: Die wenigen, die tatsächlich in Marketing-Tweets auf den Link klicken gehören zu einem großen Prozentsatz zu den Leuten, die sich beruflich mit Marketing beschäftigen.

Aber warum sind die drei Buchstaben “VIA” so mächtig? Weil sie in ihrer ursprünglichen Form genau das Gegenteil von Eigenwerbung versprechen. Mit “via” sagen wir unseren Lesern: Diese Info hinter diesem Link ist nicht von mir. Aber sie ist so gut, dass ich sie weiterempfehle. Dieser Link hat wurde nicht nur getwittert, und nicht nur schnöde ge-retwittert. Nein, über diesen Link habe ich mir Gedanken gemacht, einen eigenen Tweet verfasst. Und dieser Link ist so gut, dass ich meiner Quelle gerne einen beachtlichen Anteil der mir zur Verfügung stehen 140 Zeichen überlasse.

Noch eine kühne, intuitionsgestützte These: Wer auf einen solchen Link nicht klickt, der liest seine Tweets auf Papier ;)

…aber jetzt haben das ja die Werber auch rausgefunden. Wer weiß wie lange man noch darauf vertrauen kann…

Bilder unter Glas

….oder “Warum das Touch-Interface nicht die Zukunft der Mensch-Maschine Interaktion sein sollte”

In “A brief rant on the future of interaction design” erklärt Bret Victor, dass uns für die Zukunft bessere Dinge ausdenken sollten, als mit dem Finger über eine Glasoberfläche zu wischen. (Auch wenn ich das auf dem iPad immer noch ziemlich cool finde).

Victor betrachtet in seinem Artikel Benutzeroberflächen nicht aus Sicht des zu lösenden Problems, sondern aus Sicht des Menschen, der das Werkzeug zur Lösung bedienen muss.

Sehr wichtige Sichtweise, die nur zu oft viel zu wenig beachtet wird.

Erziehung mit dem Fernsehapparat

Schon klar, ich weiß schon: Verantwortungsbewusste Eltern setzten Ihre Babys nicht vor die Kiste. Selbst wenn man damit erstaunliche Ergebnisse erzielen kann.

Wir haben unsere Kinder mit recht wenig TV großgezogen. Den ältesten sogar anfangs ganz ohne, später nur mit selektierten Videos. Wohlgemerkt auf einem Gerät mit nach GEZ-Vorgaben verplombtem Antenneneingang! Aber aus Babys werden Kinder, und aus Kindern werden Teenager. Und Teenagererziehung wurde doch schon immer ausgelagert, oder? Zunächst ins Internat. Später dann wurde an die Bravo delegiert. Und heute? Heute steht dem verantwortungsvollen Teenagervater eine ganze Reihe von erprobten US-Serien als Hilfsmittel zur Verfügung.

Nach dem Konsum von ein paar Staffeln “How I met your mother” und “Two and a half men” sollten Töchterlein eigentlich alles wissen, was es über Männer zu wissen gibt. “Eine schrecklich nette Familie” halte ich unter Verschluss – schließlich will man ja auch einmal Enkelkinder bekommen. Bleibt die Frage, ob “Scrubs” den Karrierepfad in Richtung Medizinstudium bringt, oder genau das Gegenteil bewirkt.

Und die ganz große Unbekannte in der Gleichung: Was bitteschön bewirkt der Genuss von “The Big Bang Theory”???

(Beitrag KW1 zu Iron Blogger Freiburg)

Chormusik vs. Volksbankwerbung

Es ist ja nicht so, dass ich in der Lage wäre Chormusik zu beurteilen, auch wenn ich zu Jugendzeiten in einem Chor mitgesungen habe – meist irgendwo zwischen Bass und Tenor, je nach dem neben wem ich gerade stand…

Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die unverständlichkeit des Texts einiges dazu beigetragen hat, dass “Wie weit willst Du geh’n?” in die Volksbankwerbung kam. Denn im Orginal “Hungriges Herz” ist es sehr gut verständlich – aber eigentlich nichts für einen Banken-Werbespot.

Ist aber auch egal. Ich freu mich immer, wenn ich bei der VoBa in der Warteschleife bin :)

Und apropos freuen: Halleluja!

You’re not gonna put this on Youtube, are you?

Oh, yes Mary, they surely did!

(via Christoph Lindner)

Social-Seating meets Dating-Websites

via Jens Oellrich auf Facebook:

Fenster oder Gang? Hühnchen oder Lasagne? Beim Fliegen kann man sich vieles aussuchen, nur den Sitznachbarn nicht. Was bisher dem Zufall überlassen ist, will KLM nun planbar machen – mittels sozialer Netzwerke wie Facebook.

Denken wir das einmal ganz konsequent zu Ende, in einer Zeit, in der man bei manchen Fluggesellschaften nicht überrascht wäre, wenn eine seperate Toilettengebühr erhoben würde:

Beim Check-In wird man nicht nur freundlich auf die Möglichkeiten des Priority Boarding hingewiesen, sondern auch auf das Priority Social Seating:  ‎”In unserem Standardpreis ist das Social-Seating mithilfe von Facebook oder Google+ inbegriffen. Gegen Aufpreis beziehen wir partnerbörse.ru sowie andere Dating-Sites in den Algorithmus mit ein. In der Business-Class ist die XING-Option inklusive.”

Gar nicht auszudenken, wenn man das jetzt noch mit Ebay verknüpft und die ledigen Flieger um den Platz neben der Blondine (und selbstverständlich auch umgekehrt) bieten lässt. Und das Objekt der Begierde darf mitbieten, um sich freizukaufen.
Ich bin gleich wieder da, muss nur kurz rüber zum Patentamt… ;)

Autokorrektur…auch nach 20 Jahren immer noch lustig

Schon in den 80ern, als Textverarbeitung massentauglich wurde, gab es einige witzige Ersetzungsvorschläge, die die Runde machten. Damals wurden aber die Verschlimmbesserung nicht ungefragt eingesetzt. Und wenn, dann konnte man davon ausgehen, dass das Druckerzeugnis noch einmal kurz überflogen wurde. (Ja, ich weiß: Es wurde nicht korrekturgelesen. Aber man hatte wenigstens die Chance.)

In Zeiten von Mini-Touchscreen-Tastaturen und SMS sind die Folgen jedoch um einiges gravierender – und noch lustiger.

Ich bezweifle zwar, dass Steve Jobs bzw. das Appl’sche Puritätsministerium erlaubt, dass Worte wie “Pussy”, “Kill”, “Cock” und “Jizz” überhaupt in der Autokorrektur vorhanden sind. Und wenn, dann nur auf der Blacklist um vom Empfänger eine Bestätigung zu einzufordern die besagt, dass man mit “17+ Inhalten” umgehen kann.

Wie auch immer, mit den Seiten “Damn You Autocorrect“, “Wrong Number Texts” und dem deutschen Pendant “Geliebte Autokorrektur” kann man ohne weiteres drei bis vier Stunden schmunzelnd – und manchmal auch laut lachend – verbringen.

Viel Spaß damit!

PS: Mein Favorit ist immer noch “Your mom and I are going to divorce next month.” – “What??? Why! Call me please?” – “I wrote Disney and this phone changed it. We are going to Disney.

Pusemuckeldorf im hintersten Heideland

Pusemuckeldorf im hintersten Heideland” hat das Zeug, die nächste Hommingberger Gepardenforelle zu werden.