Stefan.Waidele.info

Einsendearbeit und Rückmeldung

Die ersten Schritte an der Fernuniversität habe ich ja bereits geschildert. Heute kann ich über einen weiteren ständigen Begleiter im Studium berichten:

Termine

Feste Termine gab es auch beim Studium an der AKAD: Klausuranmeldung 2 Wochen vor der Klausur, Einreichtermine für Assignments, die Bachelorarbeit musste 2 Monate vor dem gewünschten Kolloquium eingereicht sein, etc. Aber diese Termine waren hauptsächlich selbst steuerbar.

An der Fernuniversität in Hagen ist das Bestehen einer der beiden Einsendearbeiten pro Modul Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung. Also musste ich zum 4. Dezember für beide Module die Arbeiten abgeschickt haben. Wer mich aus AKAD–Zeiten kennt weiß, dass man dabei viel erleben kann…

Eine Aufteilung der Module so dass ich für das Modul Business Intelligence die erste, für Dienstleistungskonzeption die zweite Arbeit einsenden würde ist nicht praktikabel. Denn es kann sein, dass diese nicht vor der Klausur korrigiert sind. Somit kann es passieren, dass man nach geschriebener Klausur merkt, dass man die Zulassung gar nicht hatte. Diese Klausur kann also nicht gewertet werden. Daher wird es empfohlen, beide (also bei zwei Modulen alle vier) Einsendeaufgaben einzureichen, um die Wahrscheinlichkeit einer bösen Überraschung zu minimieren.

Für jedes Modul gibt es genau einen Termin pro Semester. Durchgefallen? Krank? Verspäteter Zug? Familienfest? Alles egal, die nächste Klausur ist in einem halben Jahr.

Einsendeaufgaben

Was wurde gefragt? Eigentlich nichts wildes. Dienstleistungskonzeption ist ein Bachelormodul. Hier wurden drei Partnervermittlungen (Tinder, klassische Website, Agentur) beschrieben und man musste diese nach bestimmten Gesichtspunkten einordnen und bewerten. Es ging dabei um Merkmale von Dienstleistungen, Wertschöpfungskonfiguration, Tauschbedingungen / Service Value und das Kano–Modell. Alles in den Unterlagen auf den ersten 100 Seiten zu finden und gut erklärt.

Bei Business Intelligence wurden einige Begriffsdefinitionen bzw. Aussagen per Multiple–Choice abgefragt. Ausformulieren musste man Stellungnahmen zu Fragen bezüglich handlungsorientierter Modellierung (Simon, OODA, PDCA) und Informationsbedarf und –stand. Ebenfalls alles im ersten Viertel der Lernunterlagen zu finden.

Insgesamt sind da für beide Module ca. 15 Seiten rausgekommen. Ab Übermorgen steht die Musterlösung online, dann werden wir sehen…

Apropos 15 Seiten: Jeder Lehrstuhl hat eigene Vorgaben für das Layout: BI will „das linke Drittel“ der Seite als Rand und gibt an, wie viel Worte pro Aufgabe erwartet werden, DLM hingegen rechts 5cm und maximal 9 Seiten für die ganze Aufgabe. So viel zu den Stimmen die behaupten, die Angaben bei der AKAD seien verwirrend 🙂

Fazit

Das Studium entwickelt sich anders, aber nicht schlechter als gewohnt. Die Informationen sind zwar verstreuter als bei der AKAD, aber sehr präzise. Wenn man sich daran gewöhnt hat, dass die Termine entlang des Studiums eben von außen vorgegeben werden, ist das Fernstudium an der FU aber durchaus machbar. Selbstmanagement und Zeitplanung sind nochmal wichtiger als bei der AKAD. Aber es kommt nichts auf einen zu, das man nicht bewältigen könnte.

This entry was posted in MyBlog, Studium. Bookmark the permalink. Follow any comments here with the RSS feed for this post. Both comments and trackbacks are currently closed.