Stefan.Waidele.info

Die beste Kamera ist NICHT immer die, die man dabei hat.

Apple hat’s behauptet – und ich habe es geglaubt. Denn eigentlich ist viel wahres an der Aussage dran: „Die beste Kamera ist die, die man dabei hat.“

20130511-IMG_1401Als ich vor ca. zwei Jahren meiner „großen Canon“ überdrüssig wurde (sie war schwer, unhandlich und der Autofokus entwickelte sich immer mehr zur Diva), griff ich also zu kompakten Superzoom von Panasonic. Und ich war begeistert. Klar, trotz 12MP reichten die Bilder von der Qualität nicht ganz an die 5MP heran. Denn Objektivqualität lässt sich einfach nur mit Größe, Gewicht und Geld bezahlen. Leider nur durch die Kombination aller drei Faktoren.

Das Resultat: Eine Kompaktkamera mit tollem Zoombereich, die tolle Bilder schießt – so lange die Lichtbedingungen optimal sind. Aber wehe, wenn das Licht schwächer wird. Dann kommt die Kleine einfach nicht mehr mit. Und wirklich „dabei“ hatte ich sie auch nicht öfter als die alte Canon.

Und nach zwei Familienfeiern, bei denen fast keine der geknipsten Fotos tatsächlich zu gebrauchen waren, habe ich mich nun doch wieder für eine „richtige“ Kamera: Eine Canon EOS 650D mit lichtstarkem Canon 15-85mm Objektiv. Zu dumm nur, dass ich den passenden Gutschein erst zu spät entdeckt habe…

Aber was soll ich sagen: Plötzlich werden auch die Fotos wieder was, wenn das Licht nicht wirklich hell ist. Ein nächtlicher Fotowalk durch Neuenburg am Rhein hat mich wirklich begeistert.

Also: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat und der Situation angemessen ist. Und da muss ich dummerweise Apple recht geben: Manchmal ist das eben dann doch das iPhone. Aber auf die Grundsatzfrage, ob Kompaktkameras von Handys abgelöst werden, möchte ich hier nicht eingehen. Das haben schon andere getan…

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