Stefan.Waidele.info

Grub, Raid, Hetzner und ein bisschen Panik…

Die Debian-Paketverwaltung ist ein Prachtstück. „apt-get update && apt-get upgrade“ und gut ist. Normalerweise.

Nur bei Kernel-Updates verschluckt sie sich manchmal. Manchmal muss man dann eben den Bootloader & die Init-RAM-Disk manuell nacharbeiten. Tja, der Bootloader GRUB…den mag ich gar nicht. Und er mich nicht. Ist aber egal – er tut seine Arbeit, ich tue meine und wir lassen uns in Ruhe. Normalerweise.

Software-RAID ist eine prima Sache. Auch wenn Sie mir immer noch Respekt beibringt. Speziell auf der Root-Partition und der /boot-Partition ist da ja einiges an Magie im Spiel. Macht aber nichts. Alles reparabel. Normalerweise.

Screenshot: Hetzner-upgrade-failAber wenn DPKG, GRUB, Soft-RAID sich ausgerechnet bei dem Rechner gegen mich verschwören, zu dem ich keinen Zugang habe, weil er im Hetzner-Rechenzentrum steht, dann ist das nicht gut.

Also, Backups geprüft. Und da der Rechner noch lief auch gleich nochmal eines von Hand gemacht. Alles in der Gewissheit, dass nach dem nächsten Reboot nichts mehr läuft. Und dann, kurz bevor ich den Reset auslösen wollte, um das System neu zu installieren hab ich sie gefunden: Die ultimative Anleitung für genau meinen Katastrophenfall! Dankeschön!

Ach ja, auch sehr interessant: Wie erkennt man Hardwarefehler im Software-RAID.

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