Archive | Mai, 2012

LaTeX und die Mathematik…

Wer’s noch nicht mitbekommen hat: Ich studiere nebenher Wirtschaftsinformatik bei der AKAD. Das Studienmodul “WIM03 - Differenzialrechnung” hat mich zur Einsicht gebracht: Manche Dinge muss man bis zum Umfallen üben, und manche Dinge muss man bis zum Umfallen pauken. Und zum Pauken sind Karteikarten ganz nützlich. Und wie schreibt man wunderschön leserliche Karteikarten mit Mathematischen Formeln? Richtig: Mit LaTeX.

Hier als mein LaTeX-Baukasten für Mathematik:

Sonstige Links rund um Mathe:

Und selbstverständlich darf auch das Lied zur PQ-Formel nicht fehlen:

Grub, Raid, Hetzner und ein bisschen Panik…

Die Debian-Paketverwaltung ist ein Prachtstück. “apt-get update && apt-get upgrade” und gut ist. Normalerweise.

Nur bei Kernel-Updates verschluckt sie sich manchmal. Manchmal muss man dann eben den Bootloader & die Init-RAM-Disk manuell nacharbeiten. Tja, der Bootloader GRUB…den mag ich gar nicht. Und er mich nicht. Ist aber egal – er tut seine Arbeit, ich tue meine und wir lassen uns in Ruhe. Normalerweise.

Software-RAID ist eine prima Sache. Auch wenn Sie mir immer noch Respekt beibringt. Speziell auf der Root-Partition und der /boot-Partition ist da ja einiges an Magie im Spiel. Macht aber nichts. Alles reparabel. Normalerweise.

Screenshot: Hetzner-upgrade-failAber wenn DPKG, GRUB, Soft-RAID sich ausgerechnet bei dem Rechner gegen mich verschwören, zu dem ich keinen Zugang habe, weil er im Hetzner-Rechenzentrum steht, dann ist das nicht gut.

Also, Backups geprüft. Und da der Rechner noch lief auch gleich nochmal eines von Hand gemacht. Alles in der Gewissheit, dass nach dem nächsten Reboot nichts mehr läuft. Und dann, kurz bevor ich den Reset auslösen wollte, um das System neu zu installieren hab ich sie gefunden: Die ultimative Anleitung für genau meinen Katastrophenfall! Dankeschön!

Ach ja, auch sehr interessant: Wie erkennt man Hardwarefehler im Software-RAID.

Ist Sparkleshare eine Alternative zu Dropbox oder Google-Drive?

Gute Frage. Ich versuche sie für mich gerade zu beantworten.

Es geht darum, eine kleine Anzahl von Computern mit synchronen Daten zu versorgen. Hierbei kommt es weniger auf sekundengenaue Aktualität, sondern eher darauf an, dass geänderte Daten nach einer Weile überall korrekt ankommen. Die Computer sind nicht immer gleichzeitig an – im Gegenteil: Normalerweise ist der eine an, wenn der andere aus ist… Windows-Offlinedateien sind also nicht wirklich geeignet.

Dropbox oder Google-Drive wären also ideal. Wenn da beim “Kunden” nicht eine gewisse Abneigung gegen “die Cloud” wären.

Zum Glück bin ich nun über das Tool “Sparkleshare” gestolpert, bei dem man sich seine eigene Cloud (mitsammt den Vor- und Nachteilen) bauen kann. Als Backend wird GIT benutzt, was ja inzwischen eine erprobte Versionsverwaltung ist. Ich denke, das könnte ein guter Mittelweg zwischen Selbstkontrolle, gefühltem Datenschutz und  Benutzerfreundlichkeit sein.

Pro Client ist ein manueller Eingriff am Server notwendig. Mal schauen, wie sich das entwickelt.

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Folgende Seiten haben mir beim einrichten von Sparkleshare geholfen: Set up a host,  How to set up your own server (Link auf die alte Version, auf dem Wiki wird wohl gerade randaliert), Learn GIT series – Part 1: Installing GIT on Debian

Welche Erfahrungen habt Ihr mit eigenen Cloud-Diensten? Gibt es schon eine entsprechende Alternative für Euch, oder bleibt Ihr lieber bei den Marktführern?

PS: BBox ist in der Warteschleife, für den Fall der Fälle…