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Sag mir, welches Lied Du hörst und ich sage Dir…

Spotify ist da! Endlich auch in Deutschland! Und trotzdem melde ich mich nicht an.

Screenshot: Spotify AnmeldungDer Spotify-Account ist anscheinend nur in Verknüpfung mit dem Facebook-Account zu haben. Und auch wenn ich dort angeben kann, dass nur ich (und nicht die ganze Welt) erfahren darf was ich höre: „Nur ich“ bedeutet in diesem Fall doch „Nur Facebook & ich“.

Und speziell bei der Musik ist es doch so, dass man alleine mit dem „Soundtrack of my Life“ sehr viel preisgibt.

Und wenn das der Preis für bequemen Musikgenuss ist, dann ist mir persönlich dieser Preis zu hoch.

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3 Comments

  1. Posted 14. März 2012 at 8:48 | Permalink

    Moin Stefan,

    nein, nicht Facebook & Du. Sondern Spotify, Facebook & Du. Damit Du – auf der jeweiligen Plattform, wo Du Dir die Musik anhörst (Computer, Laptop, Smartphone) auch zielgerichtet die richtige Werbung bekommst bzw. die zu Dir passenden Lieder vorgeschlagen werden. Und Du dann ausgabefreudig zulangst.

    Aber, seien wir doch mal ehrlich, das sind wir doch schon lange, lange von Guuuugel gewohnt. Und ein intelligenter Mensch klickt ja nun auch nicht auf jeden Schmarrn, jede Anzeige, so wie ich nicht die Waren der Anzeigen aus den Holzmedien sofort kaufe.

    Ich habe seit gestern jetzt auch Spotify und spiele mich gerade etwas rein. Und ich sehe, dass die Musik, die ich vorgeschlagen bekomme, so wunderbar vielfältig ist, wie mein Musikgeschmack. Denn je nach Lust und Laune höre ich eben auch andere Sachen. Also bin ich von der Seite der Werbetreibenden wieder nicht wirklich fassbar, die Werbung verläuft im Nirwana…

    Liebe Grüße, auch an Deine Familie,
    Götz

  2. Stefan Waidele
    Posted 14. März 2012 at 9:46 | Permalink

    …verlockend ist das schon… 🙂

    Aber wie Du schreibst: Musik (=Spotify) ist Lust und Laune. Websuche (=Google) ist mehr hirngesteuert. Ein bisschen wenigstens. Hoffentlich.
    Vielleicht melde ich mich ja auch an, „nur um zu schauen, wie man die Privatsphäreneinstellungen optimieren kann“. Iss ja klar, ne? 😉

  3. Posted 18. März 2012 at 17:04 | Permalink

    Mir ist die Facebook Anmeldung auch zuviel. Es geht nicht darum, dass man sowas auch irgendwie aushebeln kann – ich will einfach keinen Dienst unterstützen, der alle Datenschutzbedenken schlicht ignoriert und den Usern keine Wahl gibt.