Archive | März, 2012

Compared to what’s coming, the internet was just peanuts!

Yes, the Internet is cool. It did change the world big time! But the change that will be coming will go far beyond the internet. Our lives will be changed much more than we nerds (or “Imagineers“) have planned, and the internet will provide nothing more than mere plumming. Ok, let’s call that “infrastructure”.

The picture that has been shared on Facebook these days might look ridiculous, but so did the idea of sending textmessages from cellphones. So we should not laugh too loud about it.

But let’s imagine what this Korean supermarket could evolve into. Well, what is it right now?

  • Shelves are LCD-Screens which show products
  • Customers inform themselves via touchscreen and buy via QR-Codes (or vice versa)
  • The actual products are delivered home.

Some commenters argued that this combines the disadvantages of online- and offlineshopping without the benefits of either of them. But isn’t that in fact how we already shop for furniture? We stroll through the isles, through virtual appartments. We look and touch the products, choose what we want and then order them by the product-number. Or at stores like IKEA, we are even part of the logistics: We note where the items are and collect them on the way to the checkout lines.

Let’s combine that with the Korean supermarket. In those fake IKEA-rooms, we replace the dummy-televisions with real tv-sets and put an QR-Code (or NFC-Tag, or whatever) on it. Let’s also put real books there. The kitchen will also have spaghetti and tomato sauce, rice and other items there. The bathroom will be showcase for the latest electic toothbrush as well as other necesseties like dental floss, toilet-paper, cleaning products and the like. All equipped with a tag to order them.

Behind the scenes, the bought items are collected and brought to a pickup-station. There you get your goods and pay for them. We have the advanages of offline-shopping, combined with some of the advantages of online-shopping. What we will have is a far smaller market for household-products, since the “good spots” in the “best rooms” will be fought for by the manufactorers. IKEA already sells food. They just need to blend it in with the rest of their offerings.

If this will ever come true or not? If not, much wilder things are probably in store for us.  Shopping will become very different.

Die Bürger und die Politik

“The world is not divided between East and West. You are American, I am Iranian, we don’t know each other, but we talk and we understand each other perfectly. The difference between you and your government is much bigger than the difference between you and me. And the difference between me and my government is much bigger than the difference between me and you.
And our governments are very much the same.”

Marjane Satrapi, Iranian Graphic Novelist

Oder auf deutsch:

“Die Welt ist nicht in Ost und West entzweit. Du bist Amerikaner, ich bin Iranerin, wir kennen uns nicht, aber wir reden miteinander und verstehen uns sehr wohl. Der Unterschied zwischen Dir und Deiner Regierung ist viel größer als der Unterschied zwischen Dir und mir. Und der Unterschied zwischen mir und meiner Regierung ist viel größer als der Unterschied zwischen mir und Dir.
Und unsere Regierungen sind sich sehr ähnlich.”

Marjane Satrapi, Iranische Zeichnerin

Wenn sich die Massen zusammentun, um der Politik zu sagen, was sie tun soll, dann wird das manchmal bejubelt und manchmal mit Angst gesehen. Und daran sieht man dann auch, dass sich Regierungen ähnlich sind.

(Leider weiß ich nicht mehr, über wen ich an das Zitat bei Facebook gefunden habe. Ich weiß nur, dass es unabhängig und deutlich vor der “Israel loves Iran” Bewegung zu sehen war.)

Weitere Erklärungen zur Politischen Landschaft: “Piratenversteher” und “Über die Werteorientierung der Piratenpartei

 

Unterschiedliche Accounts bei Evernote

Keine Ahnung warum, aber Evernote sorgt momentan in meinem Umfeld ziemlich für Aufsehen: Gestern als “Entschleunigungstip” in der SWR3 Kai Karstens Show, heute mit vielbeachteten Posts von Robert Basic drüben auf Facebook. Also, springen wir auf den Hype auf :)

Ich nutze Evernote um Dokumente einzuscannen. Dadurch habe ich eine “Volltextsuche durch meinen Papierstapel”, der ja dann nicht mehr Papier ist.

Das Handling von unterschiedlichen Accounts ist bei dabei nicht so prickelnd. Aber warum sollte ein vernünftig denkender Mensch mit zwei Evernote-Accounts arbeiten wollen? Hier meine Situation:

In der Hotelrezeption fällt viel Papier an. Hauptsächlich Gästekorrespondenz, aber auch Bestellzettel, Checklisten (im idealfall ausgefüllt), Meldezettel, usw. Das meiste wird abgeheftet und nicht mehr benötigt. Ob und wann man dieses Papier wieder braucht, kann man eigentlich erst sagen, wenn der Fall tatsächlich eintritt. Also füllen sich Ordner mit Akten, die dann irgendwann wieder vernichtet werden, weil sie zu viel Platz wegnehmen.
Diese Papiermassen werden durch einen  ”Allerweltsaccount” für die Hotelrezeptionsmitarbeiter vermieden. Durch die Volltextsuche lassen sich die gescannten Dokumente sehr komfortabel wieder finden. Einfach den Gastnamen eingeben und alle Bestätigungen (hin & her), Kostenübernamen, usw. wird angezeigt.

Allerdings gibt es eben auch Dokumente, an die nicht alle Mitarbeiter ran dürfen. Diese landen dann in meinem “persönlichen Account”. Wenn man für Evernote bezahlt kann man auch Notizbücher teilen. So weit so gut.

Nur tauchen dabei folgende Hürden auf, die es zu umgehen gilt:

  • Evernote Desktop kennt nur einen Nutzer:
    Klar, man kann sich ab- und wieder anmelden. Aber das ist nicht praktikabel. Mein Workaround: Das Hotel-Evernote ist auf dem Rezeptionsrechner installiert und mein Evernote auf meinem Arbeitsplatz.
  • Evernote kann von sich aus nicht Scannen:
    Kaum zu glauben aber wahr! Keine Funktion in den Menüs. Man braucht einen Scanner, dessen Treiber mit Evernote zusammenarbeitet oder ein Programm, dass die gescannten Dateien direkt zum Evernote-Server hochlädt. Meine Lösung: Meinen schicken Canon imageFORMULA P-150 nutze ich für meinen Evernote-Account. Den Hotel-Account befülle ich mit dem Scanner des Multifunktionsdruckers und Scandrop to Cloud.
  • Freigegebene Notebooks sind schlecht integriert:
    Ich kann zwar Notebooks   zwischen den Accounts teilen, aber diese sind dann in einem seperatem Tab aufgeführt, nicht bei den eigenen Notebooks. Auch bei der Suche muss man zwischen den eigenen und den eingebundenen Notebooks hin und herschalten.

Trotz dieser Mängel ist Evernote eine gute Möglichkeit, viel Papier schnell entsorgen zu können. Ganz wichtige Dinge kommen zwar immer noch ins Archiv, aber auch hier hilft Evernote durch die Volltextsuche schnell das richtige Dokument zu finden.

Auch Interessant: Evernote als Social-Media Archiv  bzw. http://ifttt.com/recipes/search?q=evernote (via Hans Kainz)

“Wetten dass..?” war Familiensoße

Volker Remy erklärt den Untergang von Thomas Gottschalk und Harald Schmidt. Allerdings stimme ich mit seiner Aussage, dass Gottschalk nie internetaffines Publikum ansprach nicht ganz überein.

Ich denke bei Gottschalks Erfolg mit “Wetten dass..?” und sein Mißerfolg mit … wie nennt sich die neue Sendung überhaupt … hängt damit zusammen, dass seine Zielpublikum wohl zum großen Teil aus ganzen Familien bestand. In der Rückschau gab es zwei Phasen, in denen ich ”Wetten dass..?” regelmäßig angeschaut habe: Als Kind bzw. junger Jugendlicher zusammen mit meinen Eltern und meiner Oma. Sagen wir einmal grob zwischen erster und achter Klasse. Dann kam eine lange Pause, bis ich selbst Vater wurde und meine Kinder wieder genau in diesem Alter sind: Schulklasse eins bis acht.

Und genau in diesem Bereich ist/war das “analoge Lagerfeuer” so wichtig. Es ist die Soße, die die Generationen verbindet: Die Kleinen schauen es schon an, die Großen schauen es noch an. Die Eltern können es ebenfalls ertragen, und auch für die Großeltern ist etwas dabei. Egal ob Internetaffin oder nicht: Die Familie hat etwas, was sie gemeinsam Konsumieren kann. Und weil man sich so selten am Lagerfeuer trifft, macht es auch nichts, dass es immer ein Stündchen länger als im Programmheft abgedruckt geht.

Nicht umsonst ist die “Soße” so entscheidend für eine gelungene Mahlzeit: Gut gemacht setzt sie einem gelungenen Gericht die Krone auf. Schlecht gemacht ruiniert sie alles. Und zwischendrin gibt es viele Abstufungen.

Und das ist meine Erklärung, warum die “treuen Gottschalkfans” nicht mit Thomas nach Berlin gezogen sind, um “Gottschalk live” zu schauen. Das neue Format ist keine Familiensauce mehr. Diese Funktion wird jetzt eben mehr von Raab und Bohlen übernommen. In mädchenlastigen Haushalten wohl auch von Klum. Das schmeckt zwar nicht mehr ganz so ausgewogen wie Gottschalk, aber erfüllt den Zweck trotzdem ganz ordentlich.

Und vielleicht kommt ja irgendwann wieder ein Familiensoßenkoch der Spitzenklasse. Es wäre zu hoffen, denn irgendwann sitzen ja hoffentlich die Enkel mit auf dem Sofa.

PS: Und auch das ist vielleicht eine Erklärung für “den Untergang der Samstagabend-Unterhaltung”: Wo nicht mehr so viele Generationen zusammenleben, braucht es weniger (oder zumindest andere) Soßen.

 

Photoshop Tutorials & Adobe Links

Ja, ich bin schwach geworden. Ich habe mir die 30-Tage-Testversion der Adobe Creative Suite heruntergeladen…und nach dem zweiten Tag war mir klar, dass ich die Programme unbedingt haben muss :)

Um jedoch den “betriebswirtschaftlichen Nutzen” der 3000+ € Anschaffungskosten rechtfertigen zu können, reichte meine Fantasie dann doch nicht ganz aus. Jedoch kam da der ganz frische Studentenausweis gerade recht – die Studentenversion der Adobe Suite ist tatsächlich erschwinglich.

Hier einige Links und Tutorials, die bislang nützlich waren:

Insgesamt habe ich mit Photoshop, InDesign und Illustrator nichts gemacht, was mit GIMP und Inkscape unmöglich wäre. Aber ich habe den Eindruck, dass es durch viele Automatismen in den Adobe Programmen deutlich leichter und schneller geht etwas ansehnliches zu produzieren.

 

Sag mir, welches Lied Du hörst und ich sage Dir…

Spotify ist da! Endlich auch in Deutschland! Und trotzdem melde ich mich nicht an.

Screenshot: Spotify AnmeldungDer Spotify-Account ist anscheinend nur in Verknüpfung mit dem Facebook-Account zu haben. Und auch wenn ich dort angeben kann, dass nur ich (und nicht die ganze Welt) erfahren darf was ich höre: “Nur ich” bedeutet in diesem Fall doch “Nur Facebook & ich”.

Und speziell bei der Musik ist es doch so, dass man alleine mit dem “Soundtrack of my Life” sehr viel preisgibt.

Und wenn das der Preis für bequemen Musikgenuss ist, dann ist mir persönlich dieser Preis zu hoch.