Schon in den 80ern, als Textverarbeitung massentauglich wurde, gab es einige witzige Ersetzungsvorschläge, die die Runde machten. Damals wurden aber die Verschlimmbesserung nicht ungefragt eingesetzt. Und wenn, dann konnte man davon ausgehen, dass das Druckerzeugnis noch einmal kurz überflogen wurde. (Ja, ich weiß: Es wurde nicht korrekturgelesen. Aber man hatte wenigstens die Chance.)

In Zeiten von Mini-Touchscreen-Tastaturen und SMS sind die Folgen jedoch um einiges gravierender – und noch lustiger.

Ich bezweifle zwar, dass Steve Jobs bzw. das Appl’sche Puritätsministerium erlaubt, dass Worte wie “Pussy”, “Kill”, “Cock” und “Jizz” überhaupt in der Autokorrektur vorhanden sind. Und wenn, dann nur auf der Blacklist um vom Empfänger eine Bestätigung zu einzufordern die besagt, dass man mit “17+ Inhalten” umgehen kann.

Wie auch immer, mit den Seiten “Damn You Autocorrect“, “Wrong Number Texts” und dem deutschen Pendant “Geliebte Autokorrektur” kann man ohne weiteres drei bis vier Stunden schmunzelnd – und manchmal auch laut lachend – verbringen.

Viel Spaß damit!

PS: Mein Favorit ist immer noch “Your mom and I are going to divorce next month.” – “What??? Why! Call me please?” – “I wrote Disney and this phone changed it. We are going to Disney.