Archive | September, 2011

iPad 2 – Erste Schritte, Tips & Tricks mit Linksammlung

Seit ungefähr drei Wochen bin ich stolzer Besitzer eines iPad 2. Da wird es wohl Zeit, die Webseiten hier aufzulisten, die mir in dieser Zeit geholfen haben, mich im Apple-Universum zu recht zu finden:

  • PDFs in iBooks – Das habe ich erst herausgefunden nachdem ich den GoodReader gekauft hatte: Einfach die PDFs auf die iTunes-Bibliotek ziehen – auch wenn es dort keinen Ordner für Bücher gibt. Nach dem Syncronisieren finden sich die PDFs in der gleichnamigen Gruppe in iBooks. Umblättern ist nicht so schön wie bei ePub-Büchern, aber zum Anschauen reicht es.
  • eBooks auf dem iPad – Wer sich den Bücherschrank erst einmal mit kostenloser Literatur füllen möchte, der kann sich z.B. bei Projekt Gutenberg eindecken. Dort gibt es die Bücher im EPUB-Format. Der Vorgang ist gleich wie bei den PDFs: Herunterladen, auf iTunes ziehen, syncronisieren und genießen.
  • Google-Kalender – Das Google-Konto muss als “Exchange-Server” angemeldet werden, dann klappt es auch mit dem Adressbuch und den Terminen.
  • Abgestürzt! – Nein, nicht vom Küchentisch, sondern echt und richtig hängengeblieben. Man kann zwar nicht den Akku rausnehmen, aber ein Reboot geht trotzdem: 10 Sekunden Wake/Sleep-Knopf und Home-Taste gleichzeitig drücken.
  • Filme auf das iPad – Das geht. Muss aber nicht so oft sein. MediaCoder heisst das Programm, und es gibt sogar eine Version, die mit Presets für iPhone, iPad, PSP, etc. daherkommt. Aber wenn der PC fast so lange rödelt wie der Film dauert, dann lohnt sich das nicht wirklich.
  • Geocaching auf dem iPad – Da bin ich wohl von meinem Android-Telefon verwöhnt. Leider gibt es anscheinend keine Geocaching-App, die den Bildschirm voll ausnutzt und Offline-Karten unterstützt. GeOrg kann das, aber eben leider nur unter Android. Was bleibt? Die Geocaching.com-App (nur iPhone-Auflösung), GeoBucket (Ohne Zielführung/Kompass) oder iPlunder (mit recht “durchwachsenen Reviews”). Ich werde wohl alle mal durchprobieren, näheres dann bei RubysRudel.de (Link folgt sobald es etwas zu Lesen gibt.)
  • OSM auf dem iPad – Für den anstehenden London-Trip. Im Appstore nennt sich die “Europe – Offline Map with directU – (free)” (via Apfel-FAQ.de)
  • AppZapp HD – Der Preisalarm für den Appstore. Meldet täglich, welche Apps gerade besonders günstig zu haben sind. Sehr gut, wenn man sich zu Beginn noch unverbindlich den Spieleordner füllen möchte :)

WordPress Multisite: Zu viele Weiterleitungen…

WPMU bzw. WordPress Multisite lief bei mir eigentlich schon immer schmerzlos. Nur als ich nach dem großen Crash des LinuxBasics.org-Servers auch diese Website in die große WP-Installation übernehmen wollte, hatte ich ein Problem mit dem Umleitungen:

Wählte ich lbo.310g.com als “Primary Domain” und LinuxBasics.org als Alias, dann war alles gut – nur eben die URL war hässlich. Nachdem ich LinuxBasics.org als Hauptdomain angegeben hatte, bekam ich die “Zu viele Weiterleitungen” Fehlerseite präsentiert. Um das wieder ückgängig zu machen, musste ich ins Backend des Blognetzwerks.

Heute bin ich dann auf die Lösung gestoßen: Die Einträge für die Weiterleitungen müssen in Kleinbuchstaben sein! Also “linuxbasics.org” statt “LinuxBasics.org”.

Und schon klappt die Sache wieder. Jetzt müssen nur die ganzen Artikel vom Wiki ins Blog.

Attraktive Autos…

heute morgen wird im Radio die IAA besprochen. Ein “Zukunftsforscher” erklärt, dass Gadgets bei Jugendlichen das Auto als Statussymbol abgelöst haben. Die Vertreter der Automobilindustrie haben aber noch keine Angst: Neuwagen werden hauptsächlich von 30 bis 40-jährigem gekauft. Und ausserdem ist man ja voll im Trend: Facebook ist ins Armaturenbrett integriert und das Navigation ist herausnehmbar und App-Fähig. (Ich glaube, fast wäre dem Herren der Ausdruck “neumodischer Kram” herausgerutscht)

Kann es sein, dass nach der Musikindustrie, den Buch- und Zeitungsverlagen eine weitere Industrie das Internet bzw. Die On-Demand-Kultur falsch einschätzt?

Man wird Autos nicht herunterladen können. Sie sind zu sehr in der Real-World verhaftet. Daimler, Porsche, BMW und Volkswagen werden also wohl nicht so sehr gebeutelt werden wie Zeitungen. Aber sind Apps auf dem Navigation und FB im Auto wirklich das, was wir wollen? Ich denke nicht. Denn “Navigation” ist kein Gadgets sondern eine Anwendung. Eine App, die wegen der speziellen Hardwareanforderung (Akkulaufzeit und Location) eben noch ein extra Kästchen benötigt.

Hier meine Liste der Dinge, die ein Auto zur Multimediamaschine machen:

  • Strom!
    Handys und Tablets wollen aufgeladen werden. Auch wenn ich von der Akkulaufzeit meines iPads sehr begeistert bin – unterwegs sind mir ein paar Prozent mehr Füllstand wichtig. kein Autohersteller kann Ladegeräte für alle Gadgets bereitstellen. Aber ein USB-Anschluss an jedem Sitzplatz und ein, zwei normale Steckdosen wären echt Klasse. Ich behelfe mir momentan mit Spannungswandler und Mehrfachsteckdose.
  • Internet!
    Mein Auto soll nicht auf Facebook chatten oder Google-Maps herunterladen. Aber mein Laptop soll das können. Das Auto sollte hierfür die Infrstruktur herstellen und per Mobilfunknetz für Verbindung sorgen. Diese kann dann per WLAN an alle Geräte im Wagen weitergegeben werden. Hätte in ein verölteres Handy und einen entsprechenden Mobilfunkvertrag, würde ich mir mit Tethering behelfen…
  • Safe!
    Wenn die Familie unterwegs ist, dann sind mit Laptop, Kameras, Navi, GPS-Empfänger usw. schnell mal 2k€ an Elektronik im Wagen. Die will dann immer mitgeschleppt werden. Gäbe es einen sicheren (also: Versicherbaren) Platz im Auto, an dem Wertsachen eingeschlossen werden könnten, wäre das eine erhebliche Erleichterung. Ich behelfe mir momentan mit einem großen Rucksack, einem gesunden Rücken und einer Portion Mut.
Wenn es nach mir ginge, wären die genannten Punkte kein Extra, sondern eine Commodity. Also eine selbstverständlichkeit in jedem Wagen.
Und was fehlt Euch in den Autos, die heute zu kaufen sind? Was sollte unbedingt mit rein? Ich bin auf Eure Kommentare gespannt!

Interessantes zum Thema Crowdsourcing

Crowdsourcing –  speziell per Wiki oder Blog – hat mich schon immer fasziniert. Kein Wunder konnte ich meinen Mund nicht halten konnte, als es eine entsprechende Blogparade gab. Nun arbeiten Michael und Felicitas an Ihrer Masterarbeit genau zu diesem Thema.

Und IMO machen die beiden schon einmal das Grundlegende dabei richtig: Sie nutzen selbst Crowdsourcing!
Neben einigen interessanten Videos zum Thema gibt es auf Ihrem Blog einen Ideewettbewerb: “Wie können wir möglichst viele Leute dazu bringen, an unserer Umfrage, die wir für die Masterarbeit benötigen, teilzunehmen?” Und die Ideen sind auch im Blog zu finden. (Ach ja: Ich habe den Fragebogen gerade ausgefüllt. Ihr könnt den Kuchen gerne irgendwann einmal vorbeibringen. Alternativ wären die Ergebnisse der Umfrage auch nicht schlecht als Anreiz  ;)

Also: Tut den beiden den Gefallen und klickt Euch durch die 10 Minuten Umfrage. Es kommt der Forschung zu gute!

PS: Wer meint, besonders witzig zu sein, in dem er den Zusammenhang zwischen der UNI BAYREUTH und CROWDSOURCING herausstellt, dem muss ich sagen: Ich war zuerst. (Wahrscheinlich auch nicht. Ich gehe davon aus, dass der Witz schon einen ziemlichen Bart hat…)

PPS: Mich stört die Definition: “Crowdsourcing ist eine Strategie des Auslagerns von ursprünglich im Unternehmen ausgeführten Aufgaben an externe Akteure.” Denn die wirklich erfolgreichen Crowdsourcing-Projekte sind nicht auf Initiative der Unternehmen, sondern von der Crowd selbst ausgegangen. Einige Beispiele hierfür sind Groklaw, Khan-Academy, viele OpenSource Projekte (Linux, PHP,…). Crowdsourcing funktioniert am besten, wenn es von den Massen ausgeht. Aber darüber werde ich wohl einen eigenen Artikel schreiben. (Im Jeff Howe Video ist das besser definiert: “…what we can see with those successful form of crowdsourcing is  they came organically from the people formerly known as customers…”)