Eigentlich bin ich durch Zufall über TeamViewer gestolpert – und seither habe ich ihn an fast jeder Ecke wiederentdeckt. Sowohl der Support des von uns eingesetzten Hotelprogramms als auch der Restaurantkasse arbeitet damit. Mit Teamviewer kann man einen anderen Rechner über das Internet fernsteuern. Das ist an sich ja noch nichts besonderes. Allerdings geschieht dies mit einer Geschwindigkeit, bei der man tatsächlich arbeiten kann und nicht auf jeden Klick einzeln warten muss.
Für den “Ferngesteuerten” Rechner fallen keine Lizenzkosten an. Einfach das Kundenmodul starten und die Verbindungsdaten durchgeben, fertig.
Da ich im Familienbetrieb für alles zuständig bin, was mit Computern zu tun hat, bin ich selbstverständlich auch derjenige, der als erstes Angerufen wird, wenn der PC nicht tut was er soll. Oft musste ich wegen Kleinigkeiten am freien Tag in den Betrieb. Zwei Klicks und wieder nach Hause. Typischer Fall für eine Remote-Desktop Anwendung. Daher habe ich mir dann auch recht bald eine TeamViewer-Lizenz gekauft. Nicht wirklich billig, aber inzwischen möchten wir die Möglichkeiten des Fernzugriffs auf den Rezeptionsrechner nicht mehr missen.
Und mit der Version 6 gibt es jetzt noch ein weiteres Schmankerl: Ich benötige um meinen “Damen an der Rezeption” zu helfen nicht einmal mehr mein Laptop! Mit der Android-Application lässt sich selbst über das Mobilfunknetz ganz ordentlich arbeiten. Nicht so komfortabel dass ich damit dauerhaft Zimmerreservierungen eingeben möchte, aber für einen schnellen Hilfsklick oder einen kurzen Blick auf die Belegung ist diese Lösung sehr praktisch. Selbst auf dem kleinen Bildschirm meines Motorola Milestone.
Ich bin mir nur nicht sicher, ob es wirklich so gut ist, dass ich jetzt selbst auf der Skipiste oder am Strand Support leisten kann…
Die Android-App gibt es kostenlos – ebenso eine Ap für das iPhone bzw. den iPad. Damit kann man auch eine Testverbindung zu einem einfachen Desktop herstellen, um das Ganze zu testen.