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Auf Facebook verstecken wir uns… hinter uns selbst!

Wie verhalten wir uns, in der Digitalen Anonymität? In den sogenannten „Socialen Netzwerken“ in denen uns das Gegenüber nicht direkt erreicht, sondern nur über den Umweg von Tastatur und Bildschirm? Wie sehr verstellen wir uns, wie sehr lassen wir „die Sau raus“, oder nähern wir uns etwa unserem eigenen Idealbild an?

Wie eine Studie nahelegt (via ReadWriteWeb), sind wir auf Facebook unserem „echten Ich“ ganz ähnlich. Eigentlich ist das auch nicht wirklich verwunderlich – denn das digitale Netzwerk bildet im Falle von Facebook ja das analoge Netzwerk ab – bzw. wird Teil davon. Die Grenzen zwischen „Internet“ und „Echter Welt“ sind für viele verschwommen – das Internet gehört zur echten Welt dazu.

Somit sind die meisten von uns im digitalen Raum also nicht wesentlich „besser“ oder „schlechter“ als in Fleisch und Blut.

Was hierbei dann beunruhigend wird, ist eher die Tatsache, dass man sich gar nicht mehr verstecken kann. Aber auch dies ist nicht auf die digitale Welt beschränkt, sondern schon längst sogar in der Wirklichkeit von Internetverweigerern angekommen…

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One Comment

  1. Posted 23. Februar 2010 at 21:05 | Permalink

    Sich vollkommen anders zu geben, als man in Wirklichkeit ist, wäre auf Facebook wahrscheinlich auch nicht weniger anstrengend als im echten Leben. Was ich aber gemerkt habe, ist dass manche online anders diskutieren als im wahren Leben. Die Wortwahl in Foren ist oft sehr rau, wenn man jemandem gegenüber sitzt hält man sich dann doch etwas mehr zurück, da man dem anderen ja direkt ins Gesicht sieht.