Stefan.Waidele.info

Das Motorola Milestone ist da :)

Für „Auspackvideos“ bin ich zu ungeduldig. Aber die gibt es ja bei YouTube. (Wie kann man nur so lange so ruhig bleiben?)

Also, Milestone (aka Droid) ausgepackt, an den Mikro-USB Stecker angeschlossen, um den Akku zu laden, und anschalten. Wie erwartet muss man sich direkt bei seinem Google-Konto anmelden – und das schlägt direkt fehl!

„Es kann keine stabile Datenverbindung zum Server hergestellt werden.“

Telefonieren kann ich, auch der Webbrowser kann auf Internetseiten zugreifen. Da mir die Fehlermeldung nahelegt, beim Kundendienst anzurufen, wähle ich brav die Vodafone-Nummer. Nach ca. 2 x 10 Minuten Warteschleife (1x bin ich rausgeflogen) konnte ich der immer noch ahnungslosen Call-Center-Mitarbeiterin (bzw. dem technischen Mitarbeiter, der im Hintergrund noch nach der Ursache forschte) sagen, worin die Lösung lag: Nach nur 2 Minuten Googeln war klar: Zuerst Datum und Uhrzeit stellen, dann verbinden. Das steht zwar auch im Handbuch, allerdings habe ich mich darauf verlassen, dass man der vom Provider übermittelten Daten trauen kann. Kann man nicht. Datum & Uhrzeit also von Hand stellen, dann klappt das auch mit dem Verbinden 🙂

Und auch den Trick, wie man die Datenverbindung so einstellt, dass auch Linux auf den Speicher des Milestone zugreifen kann, findet man im gleichen Forum.

Und, wie ist’s?

Was soll ich sagen: Die Bedienung geht leicht und locker von der Hand, der Google-Kalender wird voll unterstützt Es werden alle Kalender (also die für die 6-Köpfige Familie, der Kronen-Kalender, der Kulturkulinarische Kalender und auch die Müllabfuhrtermine, SC-Freiburg Spielplan und die Deutschfranzösischen Feiertage) in jeder beliebigen Kombination anzeigen, wie man das auch von der Weboberfläche gewohnt ist. Auch das Adressbuch von Google-Mail ist immer auf dem aktuellen Stand – wie praktisch, dass ich vor dem Handy-Wechsel die gespeicherten Telefonnummern vom Nokia E90 Communicator mit GMail syncronisiert habe.

Wie erhofft/erwartet funktioniert beim Milestone (im Gegensatz zum Droid) das vom iPhone bekannte „Pinch to Zoom“.

Und welche Apps habe ich als erstes heruntergeladen?

Ganz klar: Als erstes das Kugellabyrinth „Labyrinth Lite„, das die Bewegungsensoren so schön nutzt. Der Flipper begeistert mich nicht so sehr – meine „zarten Fingerlein“ verdecken beim klicken zu viel vom Bildschirm.

Ansonsten finden sich TwiDroid und Twigee als Twitter-Clients, der ConnectBot als SSH-Client, ein Metronom (leider ohne „Tap-Funktion“), der WiFinder und Opera Mini (warum eigentlich) sowie „Calvin and Hobbes“ unter den heruntergeladenen Programmen.

Alles eigentlich ganz brauchbar, zumindest so weit man das nach nur wenigen Stunden so sagen kann. Falls es die eine oder andere Anwendung verdient, werde ich entpsrechende Beiträge hier schreiben.

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One Comment

  1. Posted 19. Dezember 2009 at 17:06 | Permalink

    Viel Spaß mit dem Milestone… den hab ich auch!
    http://moansch.net/plugin/tag/die+android+soap