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Halloween-HowTo oder: Wie verbringt man den 31.10. am besten

Ich gestehe: Ich habe ein mal Halloween gefeiert. So richtig echt, verkleidet durch die Straßen ziehend. Zu meiner Verteidigung kann ich vorbringen: Ich war jung (16 Jahre) und noch wichtiger: Ich war in Amerika. Und dort hat Halloween vielleicht nicht unbedingt die erfreulichsten Wurzeln, aber wenigtens Tradition.

Also, hier sind die Alternativen, wie man den 31.10. in Deutschland verbringen kann:

  • Variante 1 – Begeisterung: Man geht dem Kommerz auf den Leim, kauft Verkleidung und Schminke für die eigenen Kinder, sowie billige (im Sinne von schlecht) aber doch teure (im Sinne von „Geldbeutel leer“) Süßigkeiten für anderleuts Kinder. Kosten: 50€ – 100€
  • Variante 2 – Schmarrotzer: Man kauft weder Verkleidungen noch Süßigkeiten, schickt die eigenen Kinder aber trotzdem zum Süßigkeiten sammeln los. Kosten: Ansehen in der Nachbarschaft, zumindest bei den Kindern.
  • Variante 3 – Spielverderber: Man stellt die Klingel ab und sperrt die eigenen Kinder ein. Ein Abend am Kamin mit Bücher vorlesen und Gesellschaftsspielen kann so schön sein… Kosten: Familienfrieden
  • Variante 4 – Business-School: Man rechnet mit den Kindern die Kosten von Variante 1 durch, und gibt ihnen anschließend die Hälfte des errechneten Betrags um damit Süßigkeiten kaufen zu können. Dann stellt man die Klingel ab und verbringt einen gemütlichen Abend vor dem Kamin: Kosten: 25€ bis 50€

Auch wenn ich es nicht so verbittert wie manch anderer sehe, bin ich eindeutig für Variante 3 oder 4. Und wann sollen dann die Kinder die Nachbarschaft mit Klingelstreichen und Klopapier ärgern? Ganz klar: Dann wenn es Tradition ist, am 5. Dezember oder wie es bei uns heißt: „Bobbernacht“. Verkleiden kann man sich an Fasnacht, Fastnacht, Karnevall oder Fasching.

Ach ja: Kürbissuppe kann ganz gut schmecken – an Erntedank.

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