Archive | September, 2009

Polanski vs. von der Leyen

Also: Wenn jemand aufgrund einer gültigen richterlichen Anordnung und internationalen Verträgen wegen Kindesmißbrauchs verhaftet wird, dann ist es très chique, wenn man sich darüber Aufregt.

Wenn man gegen ein Gesetz ist, das eine nicht rechtsstaatlichen kontrollierte Zensur-Infrastruktur errichtet – ja wenn man nur weiß, wie man die DNS-Einstellungen am PC ändert – dann ist man Beführworter (oder gar “Konsument”) von Kinderpornographie.

Ich versteh’s einfach nicht.

Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope auf dem ALDI-PC Medion Akoya E7330 D

Die ganze Familie grinst mich an und sagt: “Soso, dein PC ist heute morgen kaputt gegangen…” – Und ich kann nicht anders als mitzugrinsen. Da wir mit dem alten PC auch schon so manche Probleme hatten war der Plan ganz klar: Ersatzbeschaffung!

Angeschlossen & Hochgefahren. Windows Vista sollte die erste und einzige Aufgabe übernehmen: Runterladen und Brennen der aktuellen Ubuntu-Version.

Mit Freude habe ich festgestellt, dass Medion im Akoya E7330 D ein DVD-RAM Laufwerk verbaut hat – ha habe ich doch noch einige passende Scheiben im Schrank. Somit habe ich das Ubuntu-ISO auf DVD-RAM gebrannt und keinen DVD-Rohling dauerhaft verloren.

Die Installation klappte – jedoch nicht ganz reibungsfrei: Der Ubuntu-Installer hat die Vista-Partition verkleinert, konnte dann aber dem Kernel die Änderung am der Partitionstabelle nicht ordnungsgemäß mitteilen. Daher startete ich Rechner und Installation von Neuem, teilte die Partitionen selbst ein (genügend Platz war ja), und alle lief gut.

Lediglich die Bildschirmauflösung war mit 800×640 Punkten nicht ganz so berauschend. Das Ubuntu-Modul zur konfiguration proprietärer Treiber erkannte die NVIDIA Gforce GT 220 nicht. Daher musste ich den Treiber von NVIDIA direkt herunterladen. Vor dessen Einrichtung habe ich dann noch die anstehenden Updates und das Paket “build-essential” installiert.

Wer noch nie einen NVIDIA-Treiber von Hand aufgespielt hat:

  • Alle Anwendungen schließen – ich will nicht Schuld haben, wenn ihr im vierten Schritt Daten verliert!
  • Wechsel auf die Textkonsole per <Strg>+<Alt>+<F1>
  • Als Nutzer anmelden und per “sudo su” Systemverwalter werden
  • /etc/init.d/gdm stop – spätestens jetzt sind alle Anwendungen weg :)
  • Ins Verzeichniss mit dem Treiberdownload wechseln (cd Desktop)
  • ./NVIDIA-Linux-x86-185.18.36-pkg1.run
  • Und die Fragen beantworten – alles wird gut :)

Alles in allem macht der ALDI-PC Medion Akoya E7330 D einen ganz ordentlichen und flotten Eindruck – sofern ich das nach der kurzen Zeit schon sagen kann.

Und jetzt muss ich schauen, ob ich noch ein paar Daten und Einstellungen von den alten Festplatten retten kann. Die wichtigen Dinge sind zwar auf dem Server, aber dieses und jenes wäre doch nett, wenn man es noch hätte.

Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope auf dem ALDI-PC Medion Akoya E7330 D

Die ganze Familie grinst mich an und sagt: “Soso, dein PC ist heute morgen kaputt gegangen…” – Und ich kann nicht anders als mitzugrinsen. Da wir mit dem alten PC auch schon so manche Probleme hatten war der Plan ganz klar: Ersatzbeschaffung!

Angeschlossen & Hochgefahren. Windows Vista sollte die erste und einzige Aufgabe übernehmen: Runterladen und Brennen der aktuellen Ubuntu-Version.

Mit Freude habe ich festgestellt, dass Medion im Akoya E7330 D ein DVD-RAM Laufwerk verbaut hat – ha habe ich doch noch einige passende Scheiben im Schrank. Somit habe ich das Ubuntu-ISO auf DVD-RAM gebrannt und keinen DVD-Rohling dauerhaft verloren.

Die Installation klappte – jedoch nicht ganz reibungsfrei: Der Ubuntu-Installer hat die Vista-Partition verkleinert, konnte dann aber dem Kernel die Änderung am der Partitionstabelle nicht ordnungsgemäß mitteilen. Daher startete ich Rechner und Installation von Neuem, teilte die Partitionen selbst ein (genügend Platz war ja), und alle lief gut.

Lediglich die Bildschirmauflösung war mit 800×640 Punkten nicht ganz so berauschend. Das Ubuntu-Modul zur konfiguration proprietärer Treiber erkannte die NVIDIA Gforce GT 220 nicht. Daher musste ich den Treiber von NVIDIA direkt herunterladen. Vor dessen Einrichtung habe ich dann noch die anstehenden Updates und das Paket “build-essential” installiert.

Wer noch nie einen NVIDIA-Treiber von Hand aufgespielt hat:

  • Alle Anwendungen schließen – ich will nicht Schuld haben, wenn ihr im vierten Schritt Daten verliert!
  • Wechsel auf die Textkonsole per <Strg>+<Alt>+<F1>
  • Als Nutzer anmelden und per “sudo su” Systemverwalter werden
  • /etc/init.d/gdm stop – spätestens jetzt sind alle Anwendungen weg :)
  • Ins Verzeichniss mit dem Treiberdownload wechseln (cd Desktop)
  • ./NVIDIA-Linux-x86-185.18.36-pkg1.run
  • Und die Fragen beantworten – alles wird gut :)

Alles in allem macht der ALDI-PC Medion Akoya E7330 D einen ganz ordentlichen und flotten Eindruck – sofern ich das nach der kurzen Zeit schon sagen kann.

Und jetzt muss ich schauen, ob ich noch ein paar Daten und Einstellungen von den alten Festplatten retten kann. Die wichtigen Dinge sind zwar auf dem Server, aber dieses und jenes wäre doch nett, wenn man es noch hätte.

Apple’s Netbook (kein Apple-Post, eher Netbook-Philosophie)

Was mich an den Netbooks der ersten Generation (also an meinem Eee-PC und auch meinem OLPC-XO) begeistert, ist ihre Größe. Oder besser gesagt ihre “Kleine“. Der Asus Eee PC 701 ist so klein, dass er auf dem Besprechungstisch nicht stört. Er passt ohne weiteres in die Hantasche meiner Frau – und sogar in die Tasche der Jeans meines Sohnes. Aufgrund der vollständigen Abwesenheit von beweglichen Teilen (Festplatte, CD-Laufwerk) kann man meinen Eee PC auch ohne weiteres wärend des Betriebs herumtragen.

Und trotzdem ist es ein Computer, mit dem man alles machen kann. Zumindest alles, was man von einem kleinen Linux-PC erwarten kann.

Ich finde, “moderne” Netbooks verdienen diese Bezeichnung nicht mehr. Denn sie haben sich sowohl in Ausstattung und Größe, als auch vom Preis her zu sehr an die normalen Laptops angenähert. Und durch den Einsatz von Festplatten statt SD-Speicher geht auch die “Mobilität im Betrieb” verloren. Wirklich sinnvolle Features für Unterwegs wie einen Platz für ein UMTS-Modem für eine beliebige SIM Karte, oder einen GPS-Empfänger sucht man in modernen Netbooks vergeblich.

Warum ich ausgerechnet heute so weit bin, dass ich diese Meinung in Worte fassen kann? Weil mir dieses Video begegnete:

Und eigentlich ist es doch ganz klar: Apple braucht kein Netbook – das iPhone ist das Apple-Netbook!

Mit einem iPhone kann der Apple-User all das machen, was er unterwegs machen will. Und die meisten PC Nutzer auch. Die Sache mit der Tastatur müsste noch gelöst werden – Bluetooth wäre vielleicht nicht schlecht. (Hat das 3GS schon Zähne?)

Aber eigentlich bin ich mir seit diesem Spaßvideo ziemlich sicher: Die Smartphones werden Funktionalität der Netbooks abdecken und diese aus der selbst geschaffenen Niesche verdrängen. Und gegen richtige Notebooks, die oft nicht viel mehr kosten, haben die Netbooks auch keine Chance.

Wieder einmal eine Produktgattung, die sich ganz schnell selbst überholt hat.

Wahlempfehlung

Solange “Liquid Democracy” noch nicht in der Verfassung steht – und das wird noch ziemlich lange so sein – muss man sich eben an die Wahltermine halten.

Heute ist Wahltermin. Also: Hingehen & wählen – am besten noch vor dem Mittagessen. Spätestens bis 18:00 Uhr!

Offene Tabs: WordPress’n'Webdesign Tips & Tricks

Hier ist eine Sammlung von WordPress-Tips, die ich mir für “das nächste Redesign” merken möchte:

Picasa auf Ubuntu installieren

Für den Web-Desktop-Versuch habe ich gerade zum wiederholten male Picasa auf einem Ubuntu-System installiert. Und weil ich da immer wieder die gleichen Dinge nachschlage (Wo ist Repository? Wo steht der GPG-Schlüssel) hier das Ganze, kurz und knackig:

sudo su

und dann

cat >/etc/apt/sources.list.d/google.list <<EOF
# Google repository
deb http://dl.google.com/linux/deb/ stable non-free

# Google testing repository
deb http://dl.google.com/linux/deb/ testing non-free
EOF
wget https://dl-ssl.google.com/linux/linux_signing_key.pub
apt-key add linux_signing_key.pub
apt-get update
apt-get install picasa