Archive | April, 2009

Ein ? für Blogs – Ein Herz für Blogs

Am kommenden Dienstag, den 21.04, veröffentlichen alle, die darauf Lust haben, einen Beitrag mit dem Titel “Ein ? für Blogs” in dem sie ihre lesenswerten deutschsprachige Blogs vorstellen – das darf dann auch mal über den eigenen Blogtellerrand hinausgehen.

Im Idealfalle entdecken wir alle neue Perlen und sorgen dafür, dass man sich untereinander ein wenig vernetzt (ja, so wie früher!).

Klasse Idee! Hier einige meiner regelmäßigen, deutschsprachigen Blogs:

  • Ed Wohlfahrt – Bloggt nicht oft, ader wenn er etwas zu sagen hat, dann macht das auch Sinn.
  • Geocaching-Podcasts – Ich bin kein Podcast-Hörer, aber anscheinend ist das Podcasten das Mittel der Wahl in der Geocaching-Szene. Die Dosenfischer und die Cyberberries höre ich. Nicht regelmäßig, aber ab und zu.
  • Techno-Blogs – Joern bei Ende-der-Vernunft und Oliver und Björn bei AptGetUpdate
  • Das Landkartenblog – Skuriles von, mit und über Landkarten

Wer braucht schon Piratebay? Wolverine Torrents gibt’s bei Google

Wie sehr die Rechtsprechung den momentanen Entwicklungen im Internet hinterherhinkt, zeigt der Artikel bei Phlow, der die Option bei Google in Erinnerung ruft, nur nach bestimmten Dateitypen zu suchen. Wer also nur PDFs zum Thema “Portugiesische Wasserhunde” will, der sucht am besten mit

"Portugiesischer Wasserhund" filetype:pdf

Und wer Torrents für den neusten X-Men Film will, der findet das sicher ganz schnell selbst raus…

Es zeigt auch, dass es nichts bringt, gewisse Bereiche des Internets “auszublenden”, wie das in anderen Bereichen gerade versucht wird.

Was tun wenn das Windows-Backup nicht funktioniert?

Oder nicht vorhanden ist? Scheinbar schaut man da mit legalen Mitteln recht dumm in die Röhre – oder installiert Linux (Was aber auch nicht für jeden als Windows-Ersatz recht ist).

Ich habe jedenfalls diese Anfrage bekommen:

[...] habe ich einen grossen Fehler gemacht und die Partition gelöscht, auf der die Recovery Information von meinem Pavilion s7749.de war… :(

Ich habe im Internet gesucht und Ihr blog gefunden, wo steht, dass Sie auch den gleichen Computer haben. [Können Sie] die Dateien auf Ihren Computer zu kopieren und via FTP oder etwas ähnliches zu schicken?

Mein Antwort dazu:

Hallo,

das Problem ist, dass beim Pavillion keine Windows-Installations CD dabei war. Eigentlich hätte direkt beim ersten Start zwei Backup-DVDs gebrannt werden sollen. Ich gehe davon aus, dass Du das nicht gemacht hast – denn sonst hättest Du Dein Problem nicht.

Ein Kopie von meinen Backup-DVDs kann ich Dir leider nicht zusenden, da die Backups nur auf den jeweiligen Computern funktionieren.

Ansonsten kann ich Dir nur empfehlen, bei dem Händler nachzufragen, bei dem Du den PC gepauft hast – oder bei einem Freund/Studienkollegen, der sich auch mit PCs auskennt. Im schlimmsten Fall musst Du eine Windows-Lizenz kaufen. Das ist das Problem bei der momentanen Kopierschutzpolitik von Microsoft.

Wenn Du weitere Fragen hast, kannst Du Dich gerne nochmal melden.

Viele Grüße,

Stefan

Stimmt doch so, oder? Eigentlich hilft da doch nur eine “Raubkopie” oder der Neukauf einer Windows-Vollversion – oder gibt es die Möglichkeit über den Händler oder HP an einen Ersatz zu kommen? Ist doch irgendwie ein “Defekt”…

Wer weiß besseren Rat als ich zu geben wusste?

Computerflohmarkt in Freiburg – Sa., 16.05.2009

Dieses Mal werde ich wohl keine Zeit haben – aber die Werbetrommel kann ich ja trotzdem rühren:

Liebe Computer-Freunde!

Am Samstag, den 16. Mai 2009, veranstaltet das Haus der Begegnung in Freiburg-Landwasser von 15.00 – 18.00 Uhr seinen diesjährigen Computer-Flohmarkt in der Halle des Hauses.
Alles, was mit Computern zu tun hat, also Hardware, Software, Komplettsysteme, Konsolen kann bei uns angeboten und verkauft werden.
Wir verlangen von den Anbietern einen Unkostenbeitrag von 7 Euro für einen Tisch, der gestellt wird. Die Standgebühr wird am Eingang zu Beginn der Veranstaltung eingezogen.
Direkt am Haus besteht keine Parkmöglichkeit, Sie können jedoch kurzfristig zum Be- und Entladen vor den Eingang fahren.
Verkäufer erhalten schon um 14 Uhr Einlass, um in Ruhe den Stand vorzubereiten.
Wie immer werden wir den Markt mit Imbiss, Service- und Surf-Stationen ergänzen.

Ausserdem freuen wir uns sehr, dass die FLUG, die Freiburger-Linux-User-Group, den Markt wie die letzten Jahre mit einem grossen Info-Stand bereichert.

Falls Sie Interesse haben, können Sie sich ab Montag, den 20. April per Email an web@hdb-freiburg.de oder telefonisch unter 0761/131549 anmelden. Sie erhalten dann alle weitere Infos bzw. die Anmeldebestätigung.

Mit freundlichen Grüssen
B. Lickert

Die Internetzensur kommt

Pirate Bay auf der Titelseite

Pirate Bay hat es tatsächlich auf die Titelseite der Badischen Zeitung geschafft.

Jetzt weiß auch meine Oma, wo sie die neuesten Filme und CDs runterladen kann. ;)

Für alle joinR-User: So merkt man sich ein sicheres Passwort

Bei Netzwertig widmet man der Tatsache zurecht einen ganzen, empörten Artikel: Das social Network joinR empfielt seinen Benutzern, unsichere Passwörter zu verwenden:

was soll das Getue eigentlich? Warum nicht einfach 12345? Sind wir in Fort Knox? Muss man jeden Mist mitmachen???

Schauen wir mal, wie viele Profile mit dem Passwort 12345 zu knacken sind :)

Für alle Vergesslichen, die sich trotzdem ein sicheres Passwort merken möchten, habe ich schon vor einer ganzen Weile bei LinuxBasics.org einen Tip verfasst. Bei erhöhter Nachfrage kann ich den auch übersetzen…

PS: Nein, ihr werdet in keines meiner Profile oder Blogs mit dem Passwort “O@R-V-Mmbctta!+1#” reinkommen ;)

Thunderbird 3 – Shredder in Ubuntu Ibex und Jaunty

Ich habe in den letzten Tagen die Beta von Ubuntu 9/04 auf mehreren Rechnern installiert habe, war ich immer wieder neu am Suchen: Wie war nochmal die Adresse des Repositories, mit dem man die brandaktuellen Versionen von Firefox, Thunderbird und anderen netten Programmen (z.B. Songbird, den Chromium Browser, …) installieren kann? (Achtung: Zum Teil noch Alpha oder Beta Versionen!)

Hier ist sie: PPA for Fabien Tassin

Auf der Seite ist ein Drop-Down Feld, mit dem man die gewünschte Ubuntu-Version (Gutsy Gibbon, Hardy Heron, Intrepid Ibex oder Jaunty Jackalope) auswählen kann – anschließend erhält man die fertigen Zeilen, die man genau so in seine /etc/apt/sources.list kopieren kann. Anschließend noch den GPG-Key in den Schüsselbund (” gpg –keyserver keyserver.ubuntu.com –recv 0C713DA6 && gpg –export -a 0C713DA6 | sudo apt-key add -“), und schon kann man über die gewohnten Bordmittel die Programme installieren.

Tourismus 3.0 – RFID

Ich stehe RFID-Chips ja sehr skeptisch gegenüber: Momentan werden sie dazu benutzt, um den Warenfluß in großen Unternehmen zu kontrollieren. Gute Anwendung – die kleinen (in der Packung eingelassenen) Chips können berührungslos ausgelesen werden und geben über den Verbleib der Kartons Auskunft.

Problematisch wird es, wenn in allen Waren solche Chips sind (also auch in der Kleidung), und diese beim Kauf nicht deaktiviert werden. Dann könnten Firmen oder Firmenverbünde mit einem entsprechend großen Netz an RFID-Lesestationen Bewegungsprofile von Einzelpersonen erstellen (siehe Artikelreihe über Behavioral Targeting).

Wenn man aber den Spieß umdreht, und den Verbrauchern die Lesegeräte in die Hand gibt, dann kann wirklich neues geschehen: Gegenstände (mit RFID-Chips) können plötzlich zu Signalgeber werden, die entsprechend ausgerüstete Geräte (z.B. Smartphones) mit Informationen versorgen. Der Gast nähert sich einer Sehenswürdigkeit, das Handy empfängt das Signal, lädt die entsprechenden Informationen aus dem Internet und präsentiert sie dem Benutzer – als Text, Video oder gesprochenen Text.

iPhone RFID: object-based media from timo on Vimeo. (via Cherryflava)

Der Gast nähert sich dem Tagungs- oder Wellnessbereich eines Hotels, und bekommt entsprechende Informationen von seinem Handy präsentiert – nach seinen eigenen Wünschen und Vorlieben entsprechend. Denn welche Art von Informationen tatsächlich aufgrund eines “RFID-Stubsers” abgerufen und vorgetragen werden, das kann der Benutzer einstellen. Der Benutzer sammelt Informationen über seine Umgebung – und nicht umgekehrt. Augmented Reality ist hier das Stichwort.

Auf diese Art lassen sich Informationssysteme entwickeln, die nur wenig in die Privatsphäre der Gäste und Nutzer eindringen, und die trotzdem einen erheblichen Mehrwert bieten. Voraussetzung hierzu ist jedoch, dass Handys serienmäßig mit RFID-Lesern ausgestattet werden. Und wann das der Fall sein wird, weiß wohl niemand so recht…

PS: Ja, im Prinzip ist das oben skizzierte Informationssystem schon mit QR-Codes realisierbar (und in Japan wohl auch schon recht gut etabliert) – jedoch ist bei QR-Codes die Mitarbeit des Benutzers sehr viel mehr notwendig als bei einer RFID-basierten Lösung. Der Nutzer muss den QR-Code sehen, als potentiell interessant erkennen, den Code mit dem Handy einlesen. Ein RFID-Chip gibt sich seinem Empfänger ohne weiteres zu erkennen, das Empfangsgerät kann die Informationen abrufen und mit den Voreinstellungen des Nutzers vergleichen. Nur wenn die Informationen in das vom Nutzer vorgegebene Raster fallen, werden diese auch präsentiert. Der Prozess wäre deutlich länger unterhalb der Bewustseinsschwelle des Empfängers.

ISS – Bauanleitung

Ein Flash-Animation, die den Bau der Internationalen Raumstation ISS zeigt  findet sich bei USAtoday.

(via Sam von LinuxBasics.org)