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Gedanken zum Bloggen, Twittern und zur Linkkrise

Die folgenden Gedanken sind mein Kommentar zu Robert Basics Artikel „Bloglinks abnehmend: Linkkrise? Who cares. Wichtig ist, was wirkt.„. Allerdings sind diese auch hier im Blog ganz gut aufgehoben:

Wenn man für Kommentare oder Links bloggt, dann ist es sicher schwerer, die Motivation aufrecht zu erhalten – wobei sowohl Kommentare als auch Links auf das eigene Blog natürlich ungemein Motivieren 🙂

Kann es sein, dass die sinkende „Verlinkung lt. Technoriati“ damit zusammenhängt, dass Technorati selbst an Relevanz verliert? Ausser meinem „Hauptblog“ habe ich kein weiteres dort angemeldet – keine Ahnung ob die Links die ich auf meinen Hotel/Eee/SL/Geocaching-Blogs setzte (bzw. gesetzt habe) gezählt werden oder nicht. (Update: Ich sehe gerade, dann pimpmEee.de doch bei Technorati zu finden ist – war ich das?)

Auch beobachte ich bei mir ein anderes „Zitierverhalten“: Wärend vor ein oder zwei Jahren durchaus noch Blogposts à la „Robert/Bildblog/RWW/… hat geschrieben, geht rüber und lest das“ denkbar waren, nehmen diese Art von Artikeln deutlich ab. Die „Großen“ werden gelesen, da schreibe ich nur noch in meinem Blog wenn ich auch etwas neues zum Thema beizutragen habe. Und schon fallen viele Links weg.

Zum Thema „Blogartikel sind geschliffener als Tweets“: Das kommt auf den eigenen Anspruch sowohl an die Blogposts als auch an die Tweets drauf an. Hierbei strebe ich nach einigen Wochen Zwitscherei eine Annäherung an: Ich will wieder mehr „schnelle Linktips“ in meinem Blog posten und bei den Tweets verstärkt auf den „Nutzen für die Leser“ achten. Zumindest wenn die Tweets nicht bestandteil eines Chats sind – denn dort hoffe ich sehr, dass der Empfänger einen Nutzen hat.

Wobei ein „Ignore-This-Tweet“-Tweet manchmal einfach sein muss 🙂

So, und jetzt ist dieser Artikel schon wieder ein ganzes Stück vom Kommentar weiterentwickelt 🙂

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One Comment

  1. Posted 25. März 2009 at 12:07 | Permalink

    Ich denke Twitter ist eine super Ergänzung zum Blog. Und grade lustige & hilfreiche Links kann man so eleganter verbreiten, als mit einem extra Blogposting…

    Aber Twitter ist eben auch beschränkt, man kann nur EINEN Gedanken formulieren und in die Welt entlassen. Eine Argumentation, pro-contra-Vergleiche oder gar ein Fazit sind da natürlich nicht möglich.

    Es stimmt schon, was Robert sagt: Ohne Blog geht’s nicht, ohne Twitter schon. Zu mal mein Blog meine Festung ist und Twitter „irgendein Dienst“ der von anderen betrieben wird…