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Ubuntu – Time to say goodbye?

Update: Der schwerwiegendste Fehler war einfach eine fehlende Zeile in einer Konfigurationsdatei.

Ubuntu 7.10 war eigentlich die letzte Version, mit der ich wirklich zufrieden war. 8.04 habe ich nicht produktiv im Einsatz gehabt – und 8.10 habe ich nun in der Version für AMD64 im Betrieb.

Was passt mir nicht?

  • VMware Server 1.x läuft nicht. Hab’s mehrfach versucht, und bin es jetzt leid. Aber ich brauche es, um auf das Hotelprogramm zugreifen zu können. VMware Server 2.0 ist langsam.
  • Drucken ist eine Katastrophe. Trotz Postscript-Netzwerkdrucker (eigentlich eine sichere Sache für Linux) war der Druck der Weihnachtskarten eine Zumutung! Weder Inkscape (das unter 7.10 hervorragend lief) noch Xara noch Scribus bringen den gedrehten Text direkt auf die Karten. Über PDF/PS Export klappt es dann, allerdings nur mit den von Scribus erzeugten PDFs
  • SSHFS – mit dem ich meinen Webspace local einbinde (Cloud Computing!) hängt mehr, als dass man es nutzen kann. Wahrscheinlich sind die Verbindungsabbrüche der DSL-Leitung schuld – bei 7.10 war das aber kein Problem – gelöst
  • Abstürze! K3B, Firefox, Xara, Gimp – das gibt es doch normalerweise gar nicht! Was soll der Mist? gelöst
  • Nein, das ist nicht erst seit ich Thunderbird3 beta und Songbird installiert habe. Das war schon vorher!

Liegt das an der 64-Bit Version? Aber hey, wir haben bald 2009 – da haben ja fast schon die Taschenrechner 64-Bit Prozessoren.

Also welche Distribution auf Debianbasis würdet Ihr mir empfehlen? Ich denke momentan an das Klassische Debian, bin aber für Anregungen offen. Aber Ubuntu 8.10 hängt mir inzwischen echt zum Hals raus!

(geschrieben um 1:49 Uhr – vielleicht erklärt das meine Laune)

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8 Comments

  1. Posted 18. Dezember 2008 at 8:28 | Permalink

    Ich verwende momentan sowohl daheim, als auch bei der Arbeit das neuste Ubuntu – ohne Probleme. Allerdings habe ich auch auf beiden Rechnern die 32Bit Version laufen, obwohl beide mit 64Bit CPUs rechnen. Ich hatte bisher ebenfalls keine so guten Erfahrungen mit 64Bit Distros.

    Ich habe lange Zeit Debian Lenny (als es noch „Testing“-Status hatte) verwendet und kann sagen, dass ich auch damit wirklich zufrieden war. Auf Ubuntu bin ich im Grunde nur testweise umgestiegen und wegen den neueren Paketen hängengeblieben.

  2. Posted 18. Dezember 2008 at 9:18 | Permalink

    Auch ich habe mit Intrepid keine der genannten Probleme und halte es für ein großartiges Release – allerdings auch mit der 32Bit Version (trotz 64 Bit-Maschine). 64Bit-Betriebssysteme sind nicht nur in der Linux-Welt problematisch, auch ein 64Bit Windows würde ich (mal abgesehen davon, dass es ein Windows ist) eher nicht empfehlen.

    Debian hab ich keine guten Erfahrungen gemacht. Ich habe es immer als behäbige Distro kennengelernt. Mint ist eine schöne Distribution, allerdings verwendet es praktisch die gleichen Paketquellen wie Ubu und dürfte dir daher entsprechende Probleme bereiten.

    Wäre deine Suche nicht auf Debian-Derivate beschränkt, würde ich dir mal Sabayon und Fedora zur Ansicht empfehlen. Insbesondere Sabayon steckt die Hauptenergie in die 64Bit-Optimierung.

    Abgesehen davon sind deine Probleme interessant – würde mich wirklich interessieren, ob es am 64-Bit-Ubu liegt. Die Vielfältigkeit deiner Probleme würden dafür sprechen.

  3. Posted 18. Dezember 2008 at 13:20 | Permalink

    ich bin ja ein Freund von Fedora – ABER:

    noch habe ich auf meinem jetzigen Laptop 8 am laufen, auf dem neuen Laptop waren zu alte Grafiktreiber integriert weshalb der Installer von 9 nicht lief und seit 6 Monaten habe ich keine Zeit das Ding aufzusetzen.

    Ich werde nach Weihnachten den Anlauf mit 10 auf dem neuen Laptop starten und dann berichten.

    Und ich habe keine Probleme mit der x86_64-Version – verzichte aber auch ohne Probleme auf Flash und so einen Schlonz, youtube-Videos lassen sich auch mit Perl downloaden 🙂

  4. Posted 19. Dezember 2008 at 15:09 | Permalink

    @Kellogs: Sabayon, waren das nicht diejenigen, die zuerst Beryl auf einer Live-CD am Start hatten?

    Ich bin deshalb auf Debian-Derivate fokusiert, weil ich das Paketmanagement schlicht und ergreifend für brillant halte – zumindest aus meiner „Installateurs-Sicht“ 🙂

    @Renke: #Youtube-Download-mit-Perl: Gibt’s da irgentwo eine Anleitung? Interessiert mich sehr – habe aber leider nichts gescheites ergoogeln können.

  5. Posted 19. Dezember 2008 at 18:56 | Permalink

    gerade geschaut – ist doch Python (wobei ich auch mal einen Perl-Skript hatte, finde ihn gerade nicht), ich hab das Ding mal hochgeladen: http://gss-konstanz.de/youtube-dl

    Als Option erwarter das Ding den Youtube-Link (www.youtube.com/watch?=[blablubb]) – geht gut und ohne Flash-Plugin ist das Netz auch gleich viel angenehmer 🙂

  6. Posted 19. Dezember 2008 at 19:50 | Permalink

    Ja, das ware die. Schade das es nicht an der 64Bit Version lag. Ich persönlich würde dir eher Fedora ans Herz legen. OpenSUSE fand ich wegen Yast immer irgendwie undurchsichtig. Aber sicherlich Geschmackssache. Jammern auf hohem Niveau – beides tolle Distributionen.

    • Posted 20. Dezember 2008 at 21:10 | Permalink

      Es lag nicht einmal an Ubuntu…

      Nachdem der Fehler im PDF-Export auch unter Fedora auftrat, bin ich nun auch wieder bei Ubuntu gelandet.

      SSHFS war unter Fedora stabil – aber auch in der minimal neueren Version. Mal schauen: Entweder ich intalliere mir das aus den Quellen, oder ich probiere die 9.04 Alpha. Dann ist sicher nicht alles gut, aber ich darf wenigstens nicht mehr meckern 🙂

  7. Posted 22. Dezember 2008 at 12:50 | Permalink

    Update: Das Problem mit SSHFS habe ich inzwischen gelöst. Dadurch sollten auch die Programme nicht mehr abstürzen.

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  1. […] – Jetzt mit 32 statt 64 Bit Posted on 16:04, December 19th, 2008 by Stefan Da habe ich echt Dampf ablassen müssen! Und in den Kommentaren haben sich dann prompt (wie erhofft) Hinweise erhalten: Ubuntu 32-Bit […]