Archive | December, 2008

Die “besten” Blogposts 2004 – 2008

Update: Diese Liste wird auf der Seite “Best of…” bzw. in der Sidebar weitergeführt.

Michael Wuensch frägt nach den besten Blogposts 2008 – Und ich bin mal wieder über’s Ziel hinausgeschossen :)

Ich habe nochmal nachgeschaut. Ich denke, meinen “besten Artikel 2008″ habe ich erst vor ein paar Tagen geschrieben:
Gedanken an einem wolkigenTag – Re: Cloud Computing

2007 war wohl mein “Barbie-Artikel” das Highlight: I’m a Barbie Girl – dicht gefolgt von der Artikelserie über Behavioral Targetting.

Und 2006 war es ein Artikel über Second Life “Erfolgsfaktoren für SecondLife“, der beim Second Life Herald auch auf englisch erschien.

2005 war der “Sony-Skandal”, der uns einiges über die Content-Industrie gelehrt hat: Was wir vom momentanen Sony-Skandal über IP-Firmen lernen können

2004? Mein Linux-Rant, der immer noch aktuell ist: Rant: Is Linux ready for Prime-Time? – Diesen Artikel habe ich noch in meinem Wiki geschrieben, und auf’s Blog rüberkopiert.

Soviel war gar nicht gefragt…? Ooops :)

Und was waren die Highlights in Euren Blogs? Sucht sie raus, und postet sie entweder hier, oder in den Kommentaren bei Michael.

PS: Keine Angst – das war alles, was ich Euch an “Rückblick zur Jahreswende” zumuten werde. Versprochen!

“Social Web” für Anfänger

Das sogenannte “Web 2.0″ oder auch “Social Web” ist überall. Internetdienste wie Youtube oder Flickr bieten die Möglichkeit, eigene Inhalte schnell und unkompliziert ins WWW zu bringen. Digitale Adressbücher wie Facebook, MeinVZ oder Wer-kennt-Wen machen es einfach, in Kontakt zu bleiben oder in Kontakt zu treten. In Blogs und Foren werden Ideen, Lob und Kritik ausgetauscht und Meinungen gebildet.

Man kann viel über das “Mitmachweb” lesen. Aber dies sind nur Trockenübungen, die eigene Erfahrungen nicht ersetzen kann. Somit muss man als Anbieter den Schritt wagen, und selbst aktiv werden. Die technischen Vorraussetzungen sind vorhanden, oder zumindest leicht zu erfüllen.

Die eigene Homepage kann leicht durch ein “Blog” ergänzt werden. Dieses wird anfangs nur in der Seitenleiste angezeigt und alles was man darin findet sind aktuelle Termine. Mit der Zeit kommen dann auch weitere Informationen und nach ein wenig Eingewöhnungszeit wird auch “die Stimme des Wirts” mit einfließen. Ein Video ist schnell erstellt und in die eigenen Seiten integriert. Noch leichter ist es, an einer Forendiskussion teilzunehmen oder in einem etablierten Blog einen Kommentar zu hinterlassen. Web 2.0 bedeutet Mitmachen – durch Zuschauen bleibt man immer außen vor.

Doch nach welchen Regeln muss man sich dabei richten? Gibt es überhaupt ein “Gesetz des Social Web”? Ja, das gibt es, allerdings nicht als komplette Regelsammlung. Was in manchen Foren und Blogs akzeptierte Praxis ist, kann in anderen unerwünscht sein. Doch man kann die oft so schwammige Netiquette oft auch auf einen Satz zusammenfassen:

Die wichtigste Regel im Web 2.0 ist: Behandle Deinen Leser als intelligenten Menschen!

Egal, ob es sich um einen Kommentar zu einem fremden Blogartikel oder um eine Beschreibung der eigenen Leistung handelt – man sollte schriftlich im Internet mit seinen potentiellen Gästen so umgehen, wie man es auch mit den Gästen tut, die gerade den eigenen Betrieb betreten. Wenn man dies beherzigt, dann kann man schon gar nicht mehr so viel falsch machen. Höflichkeit und Ehrlichkeit zahlen sich aus. Sowohl im Geschäftsalltag als auch im Web 2.0.

(Fertiggestellt am 31. Dezember 2008, 14:35 Uhr
als Antwort auf den Blogartikel bei Tourismuszukunft.de:
Walk of Fame für innovative Touristiker – wer will in das Social Web Buch?“)

Alles ausser Socken..?

Die wirklich interessanten Web-Adressen finde ich immer wieder auf Papierservietten geschrieben, in der Handschrift meines Vaters. Das sind dann solche, die er im Fernsehen aufgeschnappt hat. Oft nicht ganz vollständig, oft über irgentwelche Urlaubsziele, zu denen man mehr als sechs Stunden fliegen muss. Aber manchmal sind es auch richtig interessante Aktionen.

So wie die gerade eben:

Ich war so frei und habe ein “n” ergänzt und siehe da: Alles außer Socken!

Das ist ja mal Klasse: Man spendet Päckchen, die man nicht haben will, und bekommt dafür ein Softwarepaket geschenkt. Das hört sich nicht nur für mich, sondern offensichtlich für viele richtig interessant an. Denn wärend die Aktionsseite noch online ist, sind die Links zur Software selbst offensichtlich überlastet. Offensichtlich eine Guerillia-Aktion, die sich gelohnt hat :)

Schade ist, dass die Programme nur in der Windows-Version zum Tausch angeboten werden. Für eine Linux-Version hätte ich vielleicht ein Päckchen verpackt, auch wenn ich mit OpenOffice durchaus zufrieden bin.

Wobei, eigentlich habe ich so ziemlich alles geschenkt bekommen, nur keine Socken ;)

Verspäteter Weihnachtswitz

Du fährst mit dem Auto und hältst eine konstante Geschwindigkeit. Auf deiner linken Seite befindet sich ein Abhang. Auf deiner rechten Seite fährt ein riesiges Feuerwehrauto und hält die gleiche Geschwindigkeit wie du. Vor dir galoppiert ein Schwein, das eindeutig größer ist als dein Auto und du kannst nicht vorbei. Hinter dir verfolgt dich ein Hubschrauber auf Bodenhöhe. Das Schwein und der Hubschrauber haben exakt deine Geschwindigkeit! Was unternimmst du, um dieser Situation gefahrlos zu entkommen???

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26. Dezember – Stefanstag

wollte ich nur mal so erwähnt haben :)

Und wie lautet die heutige Ausrede?

Weihnachtslieder 2008 – Ausgabe in Großdruck

  • 24.12.2006 – “Wir können nicht singen, weil wir den Text nicht kennen.”
  • 24.12.2007 – “Wir können nicht mitsingen, weil die Schrift auf dem Textblatt zu klein ist.”
  • 24.12.2008 – Ich bin echt gespannt, was der lieben Familie bei 18 Punkt Schriftgröße noch einfällt…

Usability: Alles ok. Bitte klicken um weiterzumachen…

Man braucht doch nicht Nielsen (Der da, nicht die da) zu heißen, um das zu verstehen:

Wenn der Nutzer keine Wahl hat, und eh’ nur auf “Ok” klicken kann, dann ist das Fenster unnötig und störend!

In diesem Falle verhindert die Meldung auch noch, dass die eingestellten Startseiten zügig geladen werden.

Das Unix-Prinzip, dass ein Programm still zu sein hat, so lange kein Fehler auftritt ist mir sehr sympatisch.

I’m Linux – Videowettbewerb

Die Linux-Foundation startet einen Videowettbewerb unter dem Motto “I’m Linux”.

Dabei wird aber nicht nach der besten Parodie der “I’m a Mac”-Werbespotts gesucht, sondern Videos, die zeigen, was Linux für dessen Nutzer ist. (Spass und Parodie darf aber dabei sein)

Der Hauptpreis (einzige Preis?) ist ein Besuch des “Linux Foundation Japan Symposium” im Herbst 2009. Ich glaube ich brauche dringend eine Videokamera… :D

Und für alle, die nicht bis nächstes Jahr warten wollen, habe ich hier die “I’m Linux” Spots von Novell bei Youtube rausgekramt:

(Teil 2 und Teil 3)

Die Linux-Videos haben die Chance, echte Linux-User und das was ihnen an Linux wichtig ist zu zeigen. Wenn die Community (also: Wir!) von dem weißen Hintergund und den Plots der Mac-Werbung wegkommen, kann da etwas richtig spannendes entstehen. Und dann ist das “Gewinnervideo” eigentlich gar nicht mehr so wichtig…

Und wenn es tatsächlich so ist (wie DesktopLinux vermutet), dass dieser Wettbewerb eine Reaktion auf die Geschichte mit der unwissenden Lehrerin ist und Linux dadurch bei normalen Nutzern mehr bekannt gemacht wird, dann sind wir schon ein ganz großes Stück weiter!

(via DesktopLinux)

xsnow – Weisse Weihnacht auf dem Desktop

Oliver freut sich über den Schnee, der ihm auf dem Mac eine weiße Weihnacht (und warme Füße) beschehrt. Da musste ich spontan an xsnow denken, welches das gleiche unter Linux vollbringt.

Zumindest der Weihnachtsmann mit dem Schlitten ist identisch. Leider sind die Flocken unter Linux etwas kleiner. Nun gut, dafür kostet es auch nichts…

Mir persönlich liegt ja der Sommer mehr als der WInter, weshalb ich eigentlich auch das Programm xpenguins vorziehe – Da stellen kleine Pinguine allerhand auf den Fenstern an :)

SSHFS hängt nach einer Weile – gelöst!

Meinen Frust über Ubuntu 8.10 habe ich ja hier lautstark kundgetan – jetzt will ich auch nicht die Lösung verschweigen:

In die Datei ~/.ssh/config muss man folgende Zeile eintragen:

ServerAliveInterval 15

Bei mir existierte die Datei nicht einmal.

Jetzt klappt die Sache auch – mein Webserver ist im Dateisystem eingehängt wie eine lokale Festplatte und ich kann ohne Umwege darauf zugreifen. So macht Cloudcomputing Spaß :)

Die Lösung habe ich übrigens in den FAQ des SSHFS-Projekts gefunden. Schade dass diese Seite beim Googeln nach den Begriffen “SSHFS hangs after a while” nicht besser plaziert ist. Vielleicht hilft ja mein Link ein wenig.

PS: Durch diesen Fix gehe ich davon aus, dass weitaus weniger Programme hängen bleiben werden. Da ich meinen Webserver direkt im Hauptverzeichniss einhänge “/NET”, sind vom hängenden sshfs nämlich alle Programme betroffen, die auf das Hauptverzeichnis zugreifen. Dann bleibt nur noch das Problem mit dem PDF-Export bei Inkscape. Wenn das auch noch gelöst wird, steht meinem Weihnachtsglück nicht mehr viel im Wege!