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Wer wegen der deutschen Gesetzgebung erwägt auszuwandern, der kann nun auch Australien von seiner Liste der Zielländer streichen: Der Netzwerkexperte Mark Newton erklärt, warum eine solche technische Lösung nicht funktionieren kann. Hierfür listet er eine Reihe von Argumenten (kann nicht funktionieren, zu teuer, schlechte Realisierung) die in der Feststellung gipfelt: Ein Internetfilter fördert Kindesmissbrauch! Newtons Argument: Selbst wenn ein solches system technisch perfekt und bezahlbar umgesetzt würde, wäre es unvermeidbar, dass die geheimen Listen der gesperrten Seiten durch ein Leck öffentlich würden. Diese Listen wären dann für die entsprechenden Zielgruppen ein Empfehlungsschreiben, mit denen Pädophile viele Seiten überhaupt erst finden könnten. Ach ja - nur um das klarzustellen: Es geht mir hier nicht darum, Pädophilie schönreden zu wollen. Es geht mir auch nicht darum, Pornosites im Internet zu erhalten. Aber wenn mit diesen Vorwänden Zensurmöglichkeiten geschaffen werden, wird diese Zensur unweigerlich auch auf andere Bereiche übergreifen, die weitaus mehr Bürger betreffen werden. |
Comments:
[...] Ein weiteres Argument: Die Liste gesperrter Webseiten wird früher oder später an die Öffentlichkeit gelangen - man [...]
True word.