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MS Office 14 in the cloud

(Update, aber das Fazit bleibt das Gleiche)

Gerade bei Robert gelesen: MS will eine abgespeckte MS-Office Variante für die Benutzung im Browser anbieten. Das ist vielleicht eine „Revolution bei Microsoft“, aber keine „Revolution by Microsoft“ – wie üblich.

Was bezweckt MS wohl mit diesem Vorgehen?

Dadurch bindet MS seine Kunden an Windows. Das „MS-Weboffice“ wird sicher an Windows/IE gebunden sein soll laut Ankündigung in allen Gängigen Browser funktionieren (was auch immer unter dieser Bezeichnung zu verstehen ist :). Und Aber wenn die Daten auf dem MS-Server liegen, dann ist Export nach ODF sicher gar kein Thema.

Warum gibt es so viele vorbehalte gegenüber „Freier Software“ und so blindes Vertrauen gegenüber „Kostenloser Software“ (egal ob von MS, Google oder sonst wem)?

Solange es nur nichts kostet, und man sich nicht mit der Technik auseinandersetzen muss, ist es einem egal wie sehr man eingesperrt wird. Und dann wundert man sich, dass das Netz anfällig für Zensur geworden ist…

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2 Comments

  1. Posted 30. Oktober 2008 at 21:56 | Permalink

    kleine Korrektur: Wird für alle gängigen Browser verfügbar sein lt. O-Ton MS

  2. Posted 31. Oktober 2008 at 7:14 | Permalink

    Gute Frage, ich versuch sie mal für mich zu beantworten:

    Ich weiß, niemand hat etwas zu verschenken, ein Zweck steckt immer dahinter. Irgendeiner! Bei Google, MS & Co: Die wollen PR machen, andere Dinge verkaufen.

    Aber bei den Entwicklern freier Software? Was ist da die Intention? Warum steckt einer tagelang Energie, Zeit und Geld um z.B. OSM voran zu bringen? Warum? Nur aus Spaß? Ehrgeiz? Mir ist das letztlich suspekt!

    Lieber lege ich x Euro hin und kauf mir die Home-Version von Office, als das ich OpenOffice nutze. Lieber kauf ich mir ne gebrauchte Photoshop als das ich mich in Gimp einarbeite. Komisch, bei genauer Betrachtungsweise… Ist aber so!