Kurz vor dem Urlaub habe ich noch OpenLaszlo entdeckt. Sieht wirklich nett aus. Muss ich mir bei gelegenheit genauer anschauen:
Miniatur, Model oder echt?
“Miniature faking” nennt sich diese Technik, die durch aufpeppen der Farben und gezielte Unschärfe den Eindruck erweckt, dass es sich bei den fotografierten Objekten um Miniaturen handelt.
In Wirklichkeit sind es die echten Objekte, die in Orginalgröße abgelichtet werden.
Wobei mindestens bei einem Bild der Verdacht nahe liegt, dass es sich doch um ein Modell handelt. Oder die Mauer im Hintergrund wurde auch per Gimp (oder Photoshop) reinretuschiert.
Fahrradaufzug
Clevere Idee. Also nicht nur der Fahrradaufzug selbst, sondern auch die kreativen Möglichkeiten der Jungs mit dem Roller bzw. ganz ohne Räder unter den Füßen.
Und die Dame mit dem Kinderwagen beweist, dass es auch weibliche Hacker gibt!
Meine US-Tastatur – Ein Tisch ist ein Tisch
Über eine Mail auf der Freiburger Linux User Group bin ich auf folgende Beschreibung gestoßen, die erklärt wie man sich unter Linux eine eigene Tastaturbelegung basteln kann: ingomar.wesp.name/articles/xkb-tastaturbelegung-in-x11-xorg-xfree86.
Ein wenig zur Vorgeschichte: Ein Feature von Windows, dass ich unter Linux immer noch vermisse, ist die eingabe von Zeichen über den Ziffernblock. Um z.B. echte Bindestriche zu bekommen, drückt man unter Windows die <Alt Gr> Taste, dann 0150 für den kürzeren oder 0151 für den Längeren. „Richtige Anführungszeichen“ gab es auch, da weiss ich aber den Code nicht mehr auswendig.
Unter Linux ist man da unverständlicherweise auf die Unterstützung der Anwendungen angewiesen. OpenOffice ersetzt die Anführungszeichen recht zuverlässig. Bei den Bindestrichen muss man schon ein Leerzeichen einfügen, damit die Autokorrektur zuschlägt. Da diese Leerzeichen zwar in Frankreich üblich sind, in Deutschland hingegen nicht, muss man diese dann wieder löschen.
Außerdem mag ich es nicht, so sehr auf solche Autokorrekturen angewiesen zu sein. Wenn ich richtige Anführungszeichen setzten will, dann will ich das selbst und bewusst tun.
Also habe ich mir also meine eigene Tastaturbelegung gebaut – so wie im Artikel beschrieben basierend auf dem US-Layout. Nach recht kurzer Eingewöhnungszeit schreibe ich damit wieder so schnell wie mit dem gewohnten Deutschen Layout. Manche Zeichen, wie [] oder {} erreiche ich jetzt einfacher wie bisher, andere etwas umstänglicher (z.B. Umlaute).
Der eigentliche Vorteil kommt von den Zeichen, die ich nun wieder bewusst eingeben kann: „“‚‘ – … einfach klasse!
Ob ich das Setup so lasse, weiss ich noch nicht genau. Denn ich merke, dass es schwerer wird, auf Tastaturen zu schreiben, die nicht „gepimpt“ sind. Also am Rezeptionsarbeitsplatz, zu Hause,…
Vielleicht sollte ich „meine“ Modifikationen doch auf dem deutschen Layout aufbauen. Dann sind die meisten Zeichen auf den entsprechend beschrifteten Tasten, und ich bin auch auf „normalen“ Tastaturen noch schnell.
Ich will ja nicht, dass es mit so ergeht wie dem Mann in der Geschichte „Ein Tisch ist ein Tisch“.
Ferientips – Zusammenfassung der 1. Woche
So, die erste Woche der Blogparade „Urlaub zu Hause – Ferientips in meiner Region“ ist vorüber, und es sind auch schon einige Beiträge eingetrudelt:
- Steffi führt uns an eine ganze Reihe von Zielen in und um Zürich – angereichert mit Hamburg–Tips. Als Hamburgerin, die seit starken zwei Monaten in der Schweiz lebt, kann sie ohne weiteres beide Orte als Wohnort für sich in Anspruch nehmen.
- Hans bringt uns einen der weniger vergnüglichen Teil der deutschen Geschichte nahe, indem er uns weg vom Strom der Sommertouristen zur Burg Vogelsang in der Eifel „schickt“. Kein Spaßtourismus, sondern Bildung. Auch nicht schlecht.
- Ina hat bislang nur die Absicht bekundet, hier mitzumachen und sendet uns vorab eine „Bildpostkarte“ zum Raten, um welche Gegend es geht.
- Und dann habe ich noch einen Beitrag in einem Blog gefunden, das allerdings als „Rundbrief an Familie und Freunde“ geführt wird, und deshalb nicht verlinkt werden will. Trotzdem ist die Festung Hohentwiel ganz in der Nähe des Bodensees ein lohnendes Ausflugsziel für einen Tagesausflug oder einen Kurztrip in Richtung Süden.
- Auch ich war mit meiner Familie unterwegs am Nonnenmattweiher zum Geocaching. Natürlich zähle ich mich nicht als Teilnehmer der Blogparade
So, das war doch schon einmal gar nicht schlecht für eine Woche. Ich bin gespannt, was die nächste Woche so bringen wird. Also, bloggt Eure Ausflugstips und macht mich darauf aufmerksam. Wie die Aktion genau abläuft, steht im ursprünglichen Artikel.
Dankeschön im Voraus,
Stefan
The Waiter unmasked
Wer schon darauf gewartet hat, dem „Waiter“ von Waiterrant.net ins Auge sehen zu können: Bei der New York Post und bei NBC ist das jetzt möglich. Der gute Mann heisst „Steve Dublanica“. Für diejenigen, die sein Blog gelesen haben, bleibt er immer „The Waiter“.
Frage: „Was kann man tun, um sich mit dem Kellner gut zu stellen? Ist das immer eine Frage des Trinkgeldes?“
Antwort: „Trinkgeld hilft[*]. Aber das wichtigste: Sei höflich. Sag ‚Bitte‘ und ‚Danke‘.“
Sollten wir uns alle immer wieder in Erinnerung rufen. Nicht nur bei Kellnern und Kellnerinnen. Sondern bei allen, die für uns Dienstleistungen erbringen.
[*]: Nicht vergessen: Er hat die amerikanische Sichtweise, bei der „Tip“ eigentlich nicht mit „Trinkgeld“, sondern mit „Lohn“ übersetzt werden sollte.
Ärgerlich!
Es ist für mich unverständlich ärgerlich, warum man in seinem Blog sich mit einem fast 700-Wort-langem Aufsatz über das Rauchverbot in Gaststätten auslassen kann, wenn man…
- …Nichtraucher ist. (Wenn ich mich recht erinnere – tut aber nicht wirklich etwas zur Sache)
- …in seiner eigenen „Eckkneipe“ gar nicht davon betroffen ist. (Eigene Aussage im persönlichen Gespräch)
- …diese Aufregung nur wegen der tollen Klickzahlen ins Blog packt. (Eigene Aussage im persönlichen Gespräch)
Habe also eine Bestätigung, warum ich das besagte Blog nicht mehr aboniert habe. Und ärgere mich um so mehr, dass ich über Rivva draufgeklickt habe…
Ferientip: Nonnenmattweiher
Ich kann an meiner eigenen Blogparade nicht teilnehmen. Aber einen Ferientip kann ich Euch trotzdem geben:
Wanderung vom Kreuzweg zum Nonnenmattweiher und über den Weiherfelsen wieder zurück
Diese Wanderung haben wir unternommen, um unseren 30. Geocache zu heben.
Geparkt haben wir unser Auto beim Kreuzweg, und sind dann den uns schon gut bekannten Weg zur Fischerhütte gegangen. Unterwegs haben wir neben vielen schönen Blumen und Kühen auch noch einen beeindruckenden Ameisenhügel und einen kleinen Frosch entdeckt.


Am Nonnenmattweiher mussten wir dann die verschiedenen Rätsel lösen, mit denen wir dann die Endkoordinaten berrechnen konnten. Für die Kinder war es äußerst spannend, am Seeufer Staudämme zu bauen, und den kleinen Bach (oder nennen wir es lieber “Rinnsal”) dadurch umzuleiten.
Dann ging es hinauf zum Weiherfelsen. Hier wurde der Weg dann zuerst sehr steil, und anschließend ziemlich schmal. Da es immer wieder direkt am Abhang entlang ging, mussten einige von uns ihre Angst überwinden. Die Aussicht vom Weiherfelsen hat uns dann aber für die Mühen entlohnt.

Von dort aus war es nicht mehr weit bis zum Versteck des Geocaches, welchen wir auch bald finden konnten.
Auf dem Rückweg mussten wir nochmal ein Stück auf dem engen Weg zurück, aber im Gegensatz zu Anderen haben wir unsere Wanderschuhe nicht an den Nagel gehängt, und sind munter und zufrieden zurück zu unserem Auto.
Diese Wanderung wäre auch ohne “Schatzsuche” ein prima Ausflug gewesen. Aber wir sind nun natürlich auch sehr stolz auf unsere 30 Cachefunde:
Die genaue Route könnt ihr bei Runmap.net sehen. Den Abstecher zum Cache haben wir natürlich nicht dokumentiert