Archive | Juni, 2008

Umfrage: Corporate Blogging im Tourismus

Versprochen ist versprochen :)

Marleen Hügel benötigt für ihre Bachelorarbeit repräsentative Zahlen zu Corporate Blog im Tourismus. Hierfür gibt es einen elektronischen Fragebogen, der nicht viel Zeit benötigt. (Ich musste ihn nur zwei mal ausfüllen, weil Gäste reinkamen, und als ich weitermachen wollte, war die Session zu alt.)

Aber lassen wir Marleen selbst zu Wort kommen:

Die Befragung hat folgenden Hintergrund:
Nachdem es zwar generell Zahlen zur Bekanntheit und Nutzung von Corporate Blogs in Deutschland gibt, allerdings nicht speziell für den Tourismus, habe ich beschlossen im Rahmen meiner Bachelorarbeit diese Umfrage zu starten. Untersucht werden soll dabei vor allem, inwieweit der Begriff Corporate Blog im Tourismus bekannt ist und wie viele Corporate Blogs in Planung sind (!) bzw. bereits bestehen.
Außerdem möchte ich herausfinden, was die Autoren der Blogs bei der Gestaltung als wichtig empfinden und welche Einflüsse der Blog auf das Unternehmen hat – oder eben auch nicht.
[...]
Die Ergebnisse werden dann (bei entsprechender Teilnehmerzahl und Repräsentativität) in meine Bachelorarbeit mit dem Thema “Die Gestaltung von Corporate Blogs im Tourismus anhand des Best Practice Beispiels Saftblog der Kelterei Walther” einfließen.
[...]
Die Idee dieser Arbeit entstand aufgrund der Tatsache, dass es derzeit (immer) noch derart wenige touristische Corporate Blogs gibt. Gerade für KMU´s sehe ich bei der richtigen Aufmachung und Gestaltung des Blogs enorme Chancen für ein Unternehmen. Der Saftblog (auch wenn nicht touristisch) ist für mich mit das beste Beispiel, wie ein gelungener Blog aussieht.

Also, die Umfrage läuft noch ein bißchen, aber wenn ihr sie jetzt gleich ausfüllt, dann braucht sich Marleen nicht mehr lange Sorgen um die Repressalien Repräsentativität ihrer Daten machen.

Radio-Streams unter Linux aufnehmen

Achtung – geänderte URL!

curl -o Finale-Ohohoh.ogg `curl http://www.dradio.de/streaming/dplus.m3u`

Aus dem Programm des Deutschlandradio Kultur:

Sonderübertragung LW/MW

UEFA Euro 2008
Endspiel der 13. Europameisterschaft
Deutschland – Spanien
Live aus dem Ernst-Happel-Stadion in Wien
Nur LW 153 kHz/177 kHz, MW 990 kHz/digitale MW 855 kHz, Bouquet ZDF.vision DVB-S
und als Livestream auf www.dradio.de

Und wie bekommen wir dieses Endspiel nun auf unsere Festplatte? Indem wir den Stream speichern.

Stream-Adresse herausfinden

Auf der Hauptseite DRadio.de findet sich der Live-Stream in der Seitenleiste. Ich wähle das Format OGG. Dort sind die Verschiednen Qualitäten zur Auswahl angegeben, für die es jeweils eine m3u-Playlist Datei zum Download gibt. In dieser Playlist steht die tatsächliche URL des Radio-Streams. Der Befehl “curl” lädt eine Datei aus dem Web herunter und zeigt den Inhalt an. An der Linux-Konsole sieht das ganze so aus:

Screenshot: curl http://...

Stream-Adresse speichern

Um dann den Stream tatsächlich herunterzuladen, geben wir diese URL wieder an “curl”. Dieses Mal geben wir dem Befehl einen Dateinamen, unter dem die Daten gespeichert werden sollen. (Mit der Option “-o Finale-Ohohoh.ogg”). Damit wir aber im Fußballfieber nicht die Stream-URL von Hand eingeben oder per Zwischenablage kopieren müssen, übernehmen wir die Ausgabe des ersten Befehl (“curl http://www.dradio.de/streaming/dkultur_hq_ogg.m3u”) direkt in den neuen Befehl, indem wir diesen (ersten Befehl) in Accent-Graves (also ` – nicht Apostroph oder Anführungszeichen. Accent-Grave) einschließen:

curl -o Finale-Ohohoh.ogg `curl http://www.dradio.de/streaming/dplus.m3u`

Screenshot: curl http://...

Dieses Kommando lädt also in Wirklichkeit http://dradio-ogg.t-bn.de/dkultur_high.ogg auf die Festplatte.

Ja, das ist für eine einelne Aufnahme wohl schneller von Hand erledigt. Aber es zeigt Linux-Neulingen die Möglichkeiten der Kommandozeile :)

Jetzt hoffen wir nur noch auf ein entsprechendes Ergebniss

The White Stipes – Seven Nation Army

Ganz schon lange Geschichte, die dieser Song hinter sich brachte, bevor er zur EM 2008 kam!

And I’m talking to myself at night
Because I can’t forget
Back and forth through my mind
Behind a cigarette

Den Text zum Song gibt es auf der Bandhomepage, und viel Interessantes wie so oft bei Wikipedia.

Und für alle, denen das orginal zu hart ist, gibt es auch die Fußballerversion und zahlreiche andere Covers und Remixes. Aber an das Orginal kommt einfach niemand ran – auch wenn ich kein großer Fan von “The White Stripes” bin.

Ach ja, falls ihr nicht wisst, was ihr bis zum Anpfiff schauen wollt:

Und was kostet mich das?

Telefon: Klingelingelingeling!

Ich: “Hotel Krone, Neuenburg. Waidele. Guten Morgen”

Telemarketingstimme: “Guten Tag, [...] Schlummer-Schlemmer Lexikon [...] wir aktualisieren unsere Daten.”

Ich: “Hat das etwas mit dem Schlummer-Atlas bzw. Schlemmer-Atlas zu tun?” (Für Branchenfremde: Diese Führer sind seit vielen Jahren am Markt etabliert. Ursprünglich unter der Marke ARAL, später unter eigenem Namen. IIRC haben ARAL und der Verlag sich ganz heftig um die Marke gestritten, aber da bin ich mir nicht so sicher)

Telemarketingstimme: “[...], [...], [...]. Hat mit dem Atlas nichts zu tun.”

Ich: “Und was kostet mich das?”

Telemarketingstimme: “Der Grundeintrag kostet 199€ im Jahr”

Ich: “Dankeschön, dann lassen wir das.”

Telefon: Klick

Tagespraktikum?

Wer denkt sich denn so etwas aus?

Gerade hat eine Freundin angerufen. Ob ihr Sohn bei uns ein “Tagespraktikum” machen könne.

Wie bitte? Da werden junge Schüler für einen Tag (bzw. “Zwei Tage, aber ihr könnt Euch auch zwei verschiedene Berufe anschauen“) in Betriebe geschickt, und etwas über ihren Wunschberuf herauszufinden! Wie soll das denn gehen? Außer: “Stell dich hier hin, schau mir zu und pass auf, dass Du nicht in den Weg kommst.” Kann da doch nicht viel anderes laufen. Alleine die Sicherheitsunterweisung und der Betriebsrundgang nehmen schon fast eine Stunde Zeit in Anspruch.

Also, liebe Lehrer: Um in einen Beruf wirklich “hineinzuschnuppern” braucht es mindestens eine Woche. Und auch für Betriebe wird es erst dann interessant.

So, das musste mal gesagt werden.

Fühlst Du Dich alt?

Der komplette Katalog an Indizien, warum man sich alt fühlen kann findet ihr bei Jaegers.net.

Hier die für mich relevanten:

Die Kinder, die in diesem Jahr Abitur machen, wurden 1980 geboren. [...] Für sie gibt es außerdem keinen Kanzler vor Helmut Kohl. Bei “The day after” denken die meisten an Kopfschmerzen, nicht an einen Film. [...] Atari ist für die meisten enauso weit weg wie Vinyl-Schallplatten. Sie haben nie einen Plattenspieler besessen. Sie haben nie das echte Pac Man gespielt. Ganz zu schweigen von Zaxxon. Twix hat nie Raider geheißen und war auch nie “der Pausensnack”. Und was zum Teufel sind Treets? [...] Sie haben nie einen Fernseher mit nur drei Programmen gesehen[...] “Wetten dass…” war immer mit Thomas Gottschalk. [...] Ihnen ist es egal wer J.R erschossen hat und haben keine Ahnung wer J.R überhaupt ist. Michael Jackson war immer schon weiß. Sie haben noch nie einen Big Mac in einer Styropor-Verpackung gesehen. [...] Sie wissen nicht, dass man Daten auch auf Kassetten speichern kann. [...] Sie haben noch nie eine Diskette gelocht, geschweige denn umgedreht.
[...]

Und?

Du fühlst dich immer noch nicht alt???

Mit einem Unterschied: Durch die Nähe zur Schweiz und Frankreich hatten wir schon immer 5 Programme im TV. (Eigentlich vier, denn das französische Programm haben wir nicht verstanden :)

Hai there! – Oder was ist Viralmarketing?

Vor kurzel bin ich bei der Suche nach “Weißer Hai” auf dieses Video gestoßen, welches seit ca. einen Jahr auf Youtube eingestellt ist:

In diesem einen Jahr hat das Video eine solche Bekanntheit erreicht, dass schon Remixe wie der folgende möglich sind (via):

Es reicht sogar für einen Auftritt bei “The Dome”!:

Wow. Also Viral ist das auf jeden Fall. Und “Virales Marketing“? – Das währe gewesen, wenn die Gute ein T-Shirt mit Logo des Sponsors angehabt hätte (kleiner Scherz).

Die Schwierigkeit ist, zu erkennen, ob eine Sache viral wird oder nicht. Also schon vorher…

Warum ist auf dem Weinetikett keine Telefonnummer? (Updt.)

Flasche, leerDenn wenn die Flasche leer ist, will man ja neuen bestellen. Idealerweise wären dann doch die Bestelldaten auf dem Flaschenetikett untergebracht. Also nicht nur Name und Adresse des Weinguts, sondern auch Telefonnummer und Internetadresse. Aber selbst auf der Homepage ist die Telefonnummer nicht unter “Kontakt” zu finden, sondern nur im Impressum versteckt.

Ich finde das gehört einfach aufs Etikett. Aber anscheinend bin ich da alleine, sonst wäre mein persönliches Telefonbuch nicht schon so voll :)

Update: Was für ein Zufall: Auch Cherryflava nimmt sich dieser Idee heute an und trägt sie noch ein Stück weiter: Weinetiketten zum Abreißen und mitnehmen.

Re: Kronenblog

Guten Morgen,

Studentin@Tourismusmarketing.ba schrieb:
> [...]
> als Autor des Kronenblog würde ich es sehr schätzen, wenn Sie an
> meiner kurzen Befragung zum Thema Blogs im Tourismus teilnehmen
> würden.

Erledigt.

> [...]
> Gerne dürfen Sie diese auch an befreundete Hoteliers, Touristiker,…
> weiterempfehlen.

Dazu fehlen mir die Infos, warum gerade diese Umfrage so wichtig ist, welche Erkenntnisse von ihr erhofft werden und wann und wo man mit diesen Erkenntnissen rechnen kann.

Bei entsprechender Information gibt’s ‘nen Blogeintrag gratis :)

Viele Grüße,

Stefan Waidele

http://stefan.waidele.info