Archive | May, 2008

Eavesdropping-Barcamp, Berlin

Interessierte können sich noch für das Eavesdropping-Barcamp anmelden, das am Montag stattfinden wird, müssen aber eine leitende Tätigkeit in einem Telekomunikationsunternehmen nachweisen können.

Warum Schäuble die Telecom zum Gespräch einlädt dürfte doch wohl klar sein: Er will sich die Nutzungsrechte an den Technologien sichern.

Wie bei allen Barcamps, hat er aber offensichtlich auch Probleme mit NoShows.

PS: Dieser Artikel enthält 0 (in Worten: Null) Smileys

ASCII – Zellteilung

Also, für alle, die im Biologieunterricht nicht aufgepasst haben:

  1. o
  2. 0
  3. 8
  4. o o

WÜrde zwar gerne behaupten, das wäre von mir – ist es aber nicht. Ich hab’s bei German-bash.org gefunden. Via Got Brain?

Ach ja: Für die Kindererziehung gab’s dort auch was :)

Heute zu Gast: Die Simpsons

:)

Full Feed – kein Zweifel

Bin gerade von diesem Kommentar ein wenig irritiert: _steda hat für mein Blog keinen vollständigen RSS-Feed, sondern nur Auszüge.

Meine Einstellungen sind aber (anscheinend) in Ordnung:

Mein WordPress-Einstellungen

Wie kommt “mein Feed” bei Euch an? Und falls er nicht vollständig ist, welche Adresse habt ihr in Eurem Feedreader gespeichert?

Ich will das Problem lösen, denn “Ausschnitts-Feeds” sind für mich selbst auch ein Grund, ein Blog aus den Reader zu werfen.

Geocaching – Unser erster Cache

Cache am Nepomuk - Nein, da ist er nicht mehr :)Nachdem ich zum Geburtstag mein GPS geschenkt bekommen habe, haben wir in den Pfingstferien so richtig mit dem Geocaching loslegen können. Christoph und Edda sind uns zwar um ein paar Tage zuvorgekommen, aber wie heißt das so schön: Great minds run in the same circles :)

Inzwischen haben wir nicht nur 6 Schätze gefunden, sondern wir haben auch schon einige Ideen, wo man in und um Neuenburg welche verstecken könnte. Den ersten habe ich heute realisiert: “Nepomuk und das versunkene Münster” – Müsste für Ortskundige auch ohne GPS zu finden sein. (Aber benehmt Euch! Ich will keine Muggels haben! (siehe auch: Wikipedia)

Cache am Nepomuk

Warum hat Deutschland beim Grand-Prix verloren?

…weil der Raikönen Räikkönen zu spät gebremst hat :)

Ach so, Ihr meint den anderen. Auch hier gibt es eine knappe Antwort: Weil die No Angels einen grottenschlechten Auftritt abgeliefert haben. Dieser wurde zwar von allen Moderatoren schöngeredet, was aber nichts an der Qualität der Sangeskünste ändert. Die 12 Sympathiepunkte aus Bulgarien waren nicht verdient, womit ein eigentlicher 24. und letzter Platz ersungen wurde.

Mussten “wir” eigentlich nicht ins Halbfinale? Ach so, weil wir mit Frankreich, Großbritanien und Spanien den ganzen Zirkus finanzieren.

Die Lieder zum Anhören gibt’s übrigens beim NDR.

Handtuchtag

Denn wer sein Handtuch dabei hat, kann sich alles andere ausleihen!

WAS KOSTEN DIE KONDOME?

Die Mitarbeiterin kam mit folgendem Anliegen zu mir: “Da ist ein Herr, der wollte sich Kondome ziehen, und der Automat hat seine drei Euro geschluckt. Können Sie sich bitte darum kümmern?”

Klar. Beim Zigarettenautomat kommt es ab und zu vor, dass dieser das Geld schluckt und keine Zigaretten ausspuckt. Dann geben wir dem Gast das Geld aus unserer Kasse und holen es uns vom Automatenbetreiber wieder zurück. Klappt reibungslos, meistens, wenn wir den Mitarbeiter morgens treffen und ihn darauf ansprechen.

Also, zum Test nochmal drei Euro reingeworfen, auf “Banana Joe” gedrückt, nichts kam. Der Rückgabeknopf funktionierte auch nicht. Gut – oder auch nicht. Nochmal drei Euro aus meiner Tasche, damit ich diese dem Gast geben kann. Die Ernüchterung kam dann, als ich die auf dem Automaten aufgeklebte Telefonnummer wählte: “The Number you have dialed is not assigned”. Na gut, im Telefonbuch nach der Firma geschaut, vom Festnetz aus angerufen: “Kein Anschluß unter dieser Nummer”.

Da haben wir wohl schon seit einiger Zeit einen leeren Kondomautomaten hängen, der das Geld unserer Kunden schluckt. Und weil sich diese nicht trauen, etwas zu sagen, haben wir nichts bemerkt.

Dass schon eine Weile keine Provision mehr bezahlt wurde, haben wir auf mangelnden Umsatz zurückgeführt. Uns tat das nicht wirklich weh, dem Automatenbetreiber aber scheinbar schon…

Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter…

…da denkt man daran, dass man bei der Neuauflage des Flyers mit den Hotelarrangements das Osterangebot rausnimmt. Prima! Ansonsten bleibt alles drin: Fahrradfahren im Rheintal, Golfspielen in der Regio und Geldwaschen ähm, Goldwaschen im Altrhein.

…und man bemerkt erst nachdem 180 Exemplare gedruckt sind, dass im Einleitungstext vom “Frühling” die Rede ist. :(

Wenigstens kann ich in der PDF-Version den Fehler noch gutmachen.

Gedanken zur Privatssphäre im Netz 2.0

Drei Blogger aus meiner Feedlist machen sich Gedanken über das, was man oft leichtfertig im Web 2.0 von sich preis gibt (oder feil bietet?). Warscheinlich machen sich noch mehr darüber Gedanken, aber bei diesen drei ist es mir besonders aufgefallen, weil die Personen an sich wohl kaum unterschiedlicher sein könnten, und trotzdem die Artikel innerhalb eines Tages hier reinkamen.

1. Don in der Blogbar:
Er sieht die Absonderungen am Kritischsten und beschreibt Twitter sogar schon als Informationsquelle für ganz reguläre Einbrecher. Burglary 2.0 sozusagen. Er bietet die auch von mir geschätzten “modifizierten Zeitstempel” als Lösung an:

Weil es da draussen keinen was angeht, was ich wirklich tue. Weil ich absolut nicht einsehe, was mein reales Leben irgendjemanden, [...], angehen sollte. Das Blog ist ein Mittel zur Entlokalisierung, es erlaubt Reisen, wenn ich auf der Dachterasse bin, und bleibt daheim, wenn ich zu einer Auktion fahre. Es ist kein Seelenstrip, sondern eine Schutzschicht, ein Panzer, den ich niemals ablegen würde, angesichts all der Idioten, die sich im Netz rumtreiben. Gegen Schäuble sein und gleichzeitig 20 mal am Tag festhalten, was man gerade so tut, passt nicht zusammen. Es mag konservativ klingen, aber schon Blogs können einen während des Lernprozesses im Umgang mit der Internetöffentlichkeit ins Schleudern bringen.

2. Robert Basic und seine Twitter-Auswertung:
Der Eye-Catcher schlechthin: Wie regelmäßig essen und schlafen Twitter-Nutzer? Wobei sein Fazit nicht wirklich konsequent ist. Denn mal ganz ehrlich:

Nutzt verschiedene PSEUDONYME, meidet zentrale Aggregatoren wie Feedburner, sperrt die Accountzugriffe -wenn möglich- von außen für Tools wie Xefer (was ich oben genutzt haben)! Wenn man nicht will, dass man gescanned und gecheckt wird, weder vom Personaler noch von sonst jemanden.

Das könnte man doch wohl auch als: “Finger weg von Web 2.0” übersetzen, oder?

3. Finja, “*hrgrmpfngpö*”:

Während sich in den Entwürfen die Einträge türmen, klicke ich allzu selten auf “Veröffentlichen”. Ich habe immer vertreten, dass dies mein virtuelles Wohnzimmer ist, wo ich nicht darauf Rücksicht nehme, dass jemand anderes einige Dinge vielleicht nicht lesen will.

Beim Bloggen geht aber nicht darum zu entscheiden, was andere lesen möchten. Sondern es geht darum zu entscheiden, was man anderen von sich preisgeben will. Da ist “Selbstzensur” oft das richtige Werkzeug – womit sich der Kreis zu Don auch wieder schließt.

PS: Manchmal ist es doch gut, einen Post per “modified Timestamp” noch ein wenig “reifen zu lassen”:
Schnutinger findet die Möglichkeites des Seelenstriptease 2.0 klasse und liefert ein sehr amüsantes Beispiel dafür. Das hätte aber auf keinen Fall in die 140 Zeichen eines Tweets gepasst! Und auch Kaal vom grosseweltblog ringt den Möglichkeiten des Internets eher die positiven Seiten ab. (Wobei er aber nur vom “Surfen” spricht…)